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Veganer Käse in Scheiben geschnitten

Veganer Käse ist ein Streitthema. Die einen lieben ihn, die anderen können ihn nicht ausstehen. Und das liegt schlicht daran, dass vegane Käse – wie Kuhmilch-Käse auch – ganz unterschiedlich hergestellt und zubereitet werden. Bevor man jedoch voreilig urteilt, sollte man sich zunächst einen Überblick über die vegane Käse-Landschaft verschaffen.

Während man in Frankreich über veganen Käse tendenziell noch den Kopf schüttelt, stellen vegane Gourmets in Großbritannien und Deutschland schon längst die köstlichsten pflanzlichen Camemberts, Weich- und Hartkäse aus Cashewnüssen, Mandeln und anderen nährstoffreichen Zutaten her. Zeit, sich das mal genauer anzusehen.

 

Hartkäse: Schneid dir ein Scheibchen ab!

Die Zeiten, in denen vegane Käse-Scheiben nur nach Hefe schmeckten, sind glücklicherweise vorbei: inzwischen werden Hartkäse nicht nur aus Soja und Kartoffelstärke, sondern auch aus Mandeln, Cashewcreme und pflanzlichen Fetten wie z.B. Kokosöl gemacht.

Bekannt und gut erhältlich ist etwa die Marke Wilmersburger mit ihrer enorm großen Auswahl an milchfreien Scheibenkäsen. Konkurrenz macht nur das Newcomer-Label Simply V, welches besondere Sorten mit Kräuter-Knoblauch-Geschmack und mildem Gouda-Style auf Mandel-Basis anbietet.

 

Veganer Käse am Stück

Marken wie Cheezly und Sheese stellen runden Hartkäse am Stück her, der geschmacklich mal an reifen Cheddar, mal an Mozzarella erinnert. Mit einem Käsehobel lassen sich daraus wunderbar hauchdünne Scheibchen abschneiden. Soyatoo bietet das Mozzarella-Erlebnis auch in Scheibenform an.

Noch mehr geschmackliche Vielfalt findest du außerdem bei Vegusto in unserem Shop: Das vegane Käse-Label No-Muh-Chäs gibt es von milden bis zu sehr würzigen Sorten am Stück, sogar mit Walnuss oder als Schmelzkäse („Melty“).

 

Veganer Weichkäse: Brie, Camembert & Co.

Weichkäse wie Brie, Camembert und Konsorten in veganer Ausführung sind nach wie vor rar. Wenn du nicht das Glück hast, einen individuellen Hersteller von veganem Weichkäse vor Ort zu haben, der auch ausliefert, ist „Do it yourself“ immer noch die beste Alternative. Mit selbst gemachter Cashewcreme, Hefeflocken, einer Messerspitze Weißschimmelkulturen und etwas fachlichem Equipment und Knowhow zauberst du dir in kürzester Zeit einen tollen, rein pflanzlichen Brie, der dem Original in nichts nach steht.

 

Alles zu haben: Frischkäse von cremig bis körnig

Veganen Frischkäse kennt man. Doch auch hier gibt es Unterschiede bei den Inhaltsstoffen und der Konsistenz. Sogar körnigen Hüttenkäse findet man, z.B. bei Heirler. Und auch andere Hersteller wie Soyana, Tofutti, Soyatoo und Simply V eifern um die Wette, wenn es darum geht, das ultimative Frischkäse-Erlebnis in puncto Cremigkeit und Geschmack zu erzielen.

Besonders interessant ist, dass mittlerweile nicht nur Sojabohnen und Tofu bei der Herstellung zum Einsatz kommen, sondern eben auch protein- und nährstoffreiche Nüsse wie Walnüsse, Cashewnüsse und Mandeln und sogar Lupinen.

Veganer Cream CheeseSchon mal Milknuts Cashew Cream Cheese probiert? Einfach umwerfend, für meinen Geschmack. Wem immer noch der Philadelphia fehlt, dem lege ich die „Veganer Streichgenuss“ Serie auf Mandel-Basis von Simply V ans Herz.

Übrigens: Vegane Frischkäse gibt es in unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen von Paprika über Tomate und Chili bis hin zu Kräuter- und Knoblauch-Varianten.

 

 

Jetzt bist du gefragt: Was kannst du als veganer Käse-Fan unseren Lesern empfehlen? Hast du schon mal veganen Käse selbst gemacht?
Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

20. Mai 2017 0 Kommentare
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Soja Granulat von vantastic Foods

Soja Schnetzel und Granulat gehören zu den Basics der veganen Küche. Doch Anfänger wissen mit dem abgepackten, getrockneten Soja-Fleisch kaum etwas anzufangen. Wie man den Fleischersatz richtig zubereitet und daraus leckere Gerichte wie Chili sine Carne oder vegane Bolognese kocht, das erfährst du hier.

 

Vegan kochen mit Soja-Geschnetzeltem

Soja Schnetzel – ob fein granuliert, mittelgroß oder in groben Streifen – sind ein verarbeitetes Soja-Produkt aus Sojamehl und Wasser, das in seiner Form dem Hackfleisch nachempfunden ist. Der vegane Fleischersatz eignet sich wunderbar für Hackfleisch- und Bolognese-Saucen, Chili sine Carne, Gemüsefüllungen und mehr.

 

So geht’s: Einweichen und anbraten

Um die trockenen Schnetzel und Granulatkörner in einen saftigen, bissfesten Fleischersatz zu verwandeln, muss man diese lediglich in heißem Wasser für 5-10 Minuten einweichen und quellen lassen. Lieber zunächst etwas weniger Wasser verwenden und nach Bedarf nachgießen, bis die Schnetzel oder Granulatkörner das Wasser vollständig aufgesogen haben. Falls du einmal zuviel Wasser aufgießt, einfach alles über einem Sieb abseien. Danach kann es mit dem Braten und Kochen auch schon losgehen!

Genau wie bei tierischem Fleisch müssen die Geschmacksträger beim Soja-Fleisch erst noch hinzugefügt werden: Dies erreichst du, indem du das Soja-Fleisch mit Zwiebeln in Öl und Knoblauch (nach Gusto) anbrätst und mit frischen Kräutern, Gewürzen, Tomatenmark und anderen – je nach Gericht passenden – frischen Zutaten verfeinerst.

 

Chili con Carne geht auch vegan

„Chili sine Carne“ oder „non Carne“ nennen Veganer ihre Variante des traditionell feurig-scharfen Chili-Bohnen-Gerichtes aus den südlichen US-Staaten. Dabei greifen sie auf das praktische Soja-Fleisch in granulierter Form zurück. Zuvor eingeweicht, kommt es mit Zwiebeln, Tomatenmark, frischen Tomaten, Bohnen, Möhren, Paprika und Mais in die Pfanne und wird mit Gemüsebrühe und scharfer Chili-Gewürzmischung aufgekocht.

 

Vegane Bolognese mit Fleischersatz

 Auch der vermeintlich italienische Klassiker, der gar nicht aus Italien stammt, nämlich die „Spaghetti Bolognese“ lassen sich mit veganem Fleischersatz aus Soja perfekt imitieren. Dazu werden feine bis mittelfeine Soja-Schnetzel eingeweicht und mit Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl angebraten. Es folgen frische oder stückige Tomaten aus der Dose, Salz, Pfeffer und frische Kräuter. Ein veganes Aioli rundet die vegane Bolognese auf Soja-Fleischbasis ab.

 

Große Bandbreite: Würfel und Medaillons

Neben Soja-Granulat und Schnetzeln gibt es noch zahlreiche Varianten für den Fleischersatz, wie z.B. Medaillons und Würfel, die sich für Steaks, Schnitzel, Nuggets, Schaschlik und mehr verwenden lassen. Soja Fleischersatz findest Du in unserem Shop in allen Varianten:

 

 

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Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

15. Mai 2017 0 Kommentare
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Vegane Pizza mit veganem Käse und Gemüse

Schon mal eine Pizza oder einen Auflauf mit veganem Käse überbacken? Oder veganen Streu-Parmesan auf deiner Pasta gegessen? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit dafür!

 

Vegan überbacken ist gar nicht schwer

Die veganen Pizza-, Streu- und Schmelzkäse, die du in unserem Shop bestellen kannst, sind beispielsweise aus Mandeldrink, pflanzlichen Fetten und Cashewcreme hergestellt. Sie haben genau dieselbe optische Struktur wie ein herkömmlicher Pizza-Streukäse und lassen sich wunderbar für Gratins, Lasagne, Gemüse- und Pasta-Aufläufe und Pizza verwenden.
Ich habe für mein veganes Pizza-Rezept, das du unten nachlesen kannst, die Streu-Variante PizzaPasta Mozza von Soyatoo getestet. Farbe und Geschmack sind genau wie bei Mozzarella. Als die Pizza dann vegan überbacken aus dem Ofen kam, schmeckte sie fantastisch – und das nicht nur wegen des köstlichen Grillgemüses und der veganen Salami, sondern weil der Käse wunderbar weich wurde und der Pizza ihr Finetuning verlieh.

Übrigens: Soyatoo hat PizzaPasta natürlich auch im Gouda Style im Programm – für alle, die es klassisch mögen.

 

Veganer Parmesan: Auch nicht von schlechten Eltern!

Mindestens ebenso wichtig wie ein guter veganer Pizzakäse ist heutzutage ein pflanzlicher Parmesan, mit dem du deinen Pastagerichten den letzten Schliff geben kannst. Und natürlich eignen sich diese ebenso zum vegan überbacken.

Nachdem ich mich in der Vergangenheit schon durch die verschiedensten veganen Parmesanalternativen probiert habe, habe ich es nun mal mit dem Parmi Topper von Terra Vegane versucht. Und hatte da ebenfalls richtig Glück: Denn die „Italian Herbs“ Edition hatte nicht nur die gewünschte feinst-krümelige Beschaffenheit, sondern schmeckte auch kräftig würzig nach italienischen Kräutern und Gewürzen. Sehr empfehlenswert für Pasta-Zubereitungen aller Art!
Damit das alles jetzt nicht nur leere Theorie bleibt, schlage ich vor, dass du dich gleich ans vegane Überbacken machst. Dazu habe ich mein veganes Pizza-Rezept für dich Schritt für Schritt notiert. Los geht’s!

 

Veganes Pizza Rezept für Starter (1 Blech)

Für den Teig benötigst du:

500 g Dinkel- oder Weizenmehl
280 ml lauwarmes Wasser
1 Würfel frische Hefe (38 g)
3 EL Sonnenblumenöl
2 EL Olivenöl
1 TL Salz

Für den Belag:
Pizza-Tomatensoße
Vegane Salami
Zucchini, Aubergine und Paprika
Veganen Pizza-Käse
Rote und weiße Zwiebel-Ringe
Salz, Pfeffer, Kräuter

 

Und so geht’s:

  1. ½ TL Zucker ins zimmerwarme Wasser geben und den Hefewürfel darin auflösen. Kräftig umrühren.
  2. Das Hefewasser ins Mehl schütten und mit Salz, Oliven- und Sonnenblumenöl vermengen. Kräftig mit beiden Händen zu einem Teig durchkneten.
  3. Den Teigklumpen für 30 Min. bei 50 Grad im Ofen „gehen lassen“ (er vergrößert sich und wächst).
  4. Unterdessen Paprika und Zwiebeln klein schneiden und beiseite stellen
  5. Zucchini und Aubergine werden gewürfelt und mit Salz in Olivenöl in der Pfanne vorgegart.
  6. Das Pizzablech mit 1 EL Olivenöl einölen und den Pizza-Teig darauf verteilen. Wenn es klebt, etwas Mehl zugeben und den Teig mit den Händen gleichmäßig bis in alle Ecken drücken.
  7. Pizzasoße verstreichen. Die Pizza mit dem gebratenen Gemüse, vegane Salami, Paprika und Zwiebeln belegen. Salzen, pfeffern und Kräuter dazugeben.
  8. Zum Schluss den veganen Pizza-Käse darüber streuen und die Pizza für 12-15 Min bei 220 Grad backen.

Bon Appetit!

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

1. Mai 2017 0 Kommentare
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Vegane Weinsorten

Wenn du konsequent vegan leben willst, kommt es nicht allein auf deine Nahrungsmittel an. Auch Getränke wie z.B. Wein und Säfte, Kleidung und Gebrauchsgegenstände können tierischen Usprungs sein. Im folgenden Beitrag erfährst du, warum, in den allermeisten Fällen, Wein nicht vegan ist und worauf du achten musst, wenn du als Veganer trotzdem gelegentlich Wein genießen möchtest.

 

Wein nicht vegan? Das gibt’s doch nicht!

Doch, in der Tat. Zwar sind als Inhaltsstoffe in Wein normalerweise nur die Trauben und allenfalls Sulfate angegeben. Doch ist es in der Weinherstellung gängige Praxis tierische Produkte bei der Klärung der Flüssigkeit einzusetzen.

 

Eiweiß, Gelatine und Fischblase „klären“ den Wein

Traditionellerweise werden mit Hilfe von Hühner-Eiweiß („Albumin“) die Trübstoffe im Wein gebunden und der Gerbstoffgehalt zu Gunsten eines milderen Geschmacks dadurch reduziert. Einige Hersteller setzen aber auch Gelatine aus Schweineschwarte, -knochen oder –knorpeln oder alternativ Kasein und Molkenproteine aus Kuhmilch oder Fischblasen-Eiweiß ein, um Trübungen im Wein zu beseitigen und ihn klar und mild im Geschmack zu machen. Deshalb ist dieser Wein nicht vegan.

 

Zunehmend stärker am Markt: vegane Weine ohne Tierleid

Doch Alternativen sind möglich und werden bereits von etlichen Winzern umgesetzt: Statt tierischen Klärungsproteinen kommen dann pflanzliche Proteine aus z.B. Weizen oder Erbsen zum Einsatz – mitunter auch Mineralerde oder pflanzliche Aktivkohle.

Wenn du fortan lieber veganen Wein trinken möchtest, achte auf entsprechende vegane Label und Siegel wie beispielsweise das V-Label, mit dem nicht nur die Inhalts- sondern eben auch die Hilfsstoffe bei der Verarbeitung gekennzeichnet werden.

 

Veganes Weinsortiment

In unserem Shop findest du eine große Auswahl an veganem Weißwein und Rotwein, etwa Merlot, Sekt und Prosecco, die allesamt auf pflanzlicher Basis hergestellt sind.

 

Am Rande…

Sei dir bewusst, dass nicht nur Wein, sondern auch andere Getränke wie Säfte, Bier und stark alkoholische Getränke wie Vodka in vielen Fällen nicht vegan hergestellt sind und insbesondere Aroma- und Farbstoffe bei Spirituosen häufig nicht-pflanzliche Quellen haben.

 

Deine Expertise ist gefragt: Welche veganen Winzer und Weine kannst du uns empfehlen? 

 

26. April 2017 1 Kommentar
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Verschiedene Hülsenfrüchte ergeben ein buntes Bild

Hülsenfrüchte in der veganen Küche

Hülsenfrüchte gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und können auch auf kleineren Anbauflächen gute Erträge bringen. Sie liefern viele Nährstoffe, darunter wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium und Eisen, zahlreiche Vitamine und haben vor allem einen sehr hohen Proteingehalt. Jedoch ist es auch ihre Sortenvielfalt, die die zu den Fabaceae (Hülsenfrüchten) zählenden Pflanzen zu einer spannenden Zutat für viele vegane Gerichte macht. Zu ihren wohl bekanntesten Vertretern auf dem Speiseplan gehören Linsen, Kichererbsen, Soja, Bohnen, Erbsen und Lupine, aber auch Erdnüsse.

Viele Hülsenfrüchte werden nach Deutschland (und Europa) importiert. Einige Produzenten bauen allerdings auch regional und in Bio-Qualität an. Hierzu gehören zum Beispiel Rapunzel Naturkost, welche Beluga- und rote Linsen sowie Soja in Deutschland anbauen. Auch Made With Luve bauen die Hauptzutat ihrer Produkte – Lupine – ausschließlich regional an. Und natürlich müssen auch die Sojabohnen für Tofu nicht zwangsweise aus Übersee kommen: Dies beweisen Taifun Tofu, welche Sojafelder in Süddeutschland, im Norden Frankreichs und in Österreich bestellen. Der Vorteil des regionalen Anbaus liegt auf der Hand, da dank kürzerer Transportwege auch der Co2-Fußabdruck dieser Produkte deutlich geringer ausfällt und diese klimafreundlicher macht als bei einem Import aus fernen Ländern.

 

Gegart oder gekeimt: Zubereitung von Hülsenfrüchten

Die Zubereitung von Hülsenfrüchten variiert stark: Viele Hülsenfrüchte enthalten im Rohzustand schädliche Stoffe und sollten vor dem Verzehr gekocht werden. Es gibt jedoch auch Ausnahmen wie z.B. die Erbse. Wer andere Hülsenfrüchte, wie z.B. Linsen, roh verspeisen möchte muss sie vorher jedoch zum Keimen bringen, was einige Tage dauert. Hierfür eignet sich am besten ein Keimglas. Wichtig: Das Wasser muss regelmäßig gewechselt werden! Getrocknete Linsen haben ansonsten eine vergleichsweise kurze Garzeit im Gegensatz zu vielen anderen Hülsenfrüchten und müssen nur etwa 10 Minuten gekocht werden.

Getrocknete Bohnen, Kichererbsen und Soja müssen hingegen einige Stunden vor dem Kochen eingeweicht werden, haben dann jedoch immer noch eine recht lange Garzeit. Diese variiert von Sorte zu Sorte. Vor dem Kochen sollte das Einweichwasser jedoch immer abgeschüttet und frisch aufgefüllt werden.

 

Vegane Gerichte mit Hülsenfrüchten

Viele denken z.B. bei Linsen oder Bohnen zunächst sicherlich an (vegane Versionen) klassischer Eintöpfe. Kein Wunder, denn schließlich sind sie weltweit als solche – z.B. in Form von Omas Linsensuppe über indisches Dal bis hin zur brasilianischen Feijoada – sehr beliebt.
Hülsenfrüchte machen sich allerdings ebenso gut als Grundlage von Salaten, z.B. einem Linsen-Tabouleh oder als mexikanisch inspirierter Bohnensalat mit Reis, Paprika, Koriander und scharfer Salsa. Gegart, püriert und gewürzt geben nicht nur Kichererbsen in Form von Hummus leckeren selbstgemachten Aufstrich her, Versionen aus verschiedenen Bohnen- und Linsensorten oder Erbsen sind ebenso köstlich. Auch für die Patties auf veganen Burgern sind sie kaum wegzudenken. Mit ihrer Hilfe lassen sich sogar Süßspeisen zaubern. So eignet Kichererbsenwasser sich zum Beispiel zur Herstellung von veganem Eischnee. Darüber hinaus können Hülsenfrüchte auch als Küchenhilfe beim Blindbacken eingesetzt werden. Bei dieser Methode wird der Teig, z.B. für Tartes, ohne Füllung vorgebacken. Die Hülsenfrüchte helfen dabei den Teig zu beschweren (und werden nach dem Backen wieder entfernt), damit er während des Backens in Form bleibt und z.B. keine Blasen wirft. Die zum Blindbacken verwendeten Hülsenfrüchte können übrigens mehrfach benutzt werden. Hierfür einfach nach dem Backen abkühlen lassen und bis zur nächsten Nutzen z.B. in einem Glas mit Schraubverschluss aufbewahren.

 

Welche Hülsenfrüchte magst Du am liebsten? Poste in den Kommentaren Dein Lieblingsrezept.

23. März 2017 0 Kommentare
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Veganes Curry mit Reis - vegan indisch

Indien ist ohne Frage eine der reichhaltigsten Küchen für Veganer. Und das, obwohl es in Indien gar kein richtiges Konzept von „Veganismus“ gibt. Mit einer Portion Basiswissen kannst du vegane Gerichte  in Indien aber auf den ersten Blick erkennen oder gezielt danach fragen.

Curry, Dal, Tandoori, Naan und Samosas sind nur einige der zahlreichen, fleischlosen Gerichte aus der vielseitigen Küche Indiens. Bestimmt bist auch du schon einmal mit indischem Essen in Berührung gekommen. Und das liegt schlicht daran, dass die Inder Weltmeister darin sind, ihre kulinarischen Traditionen um die ganze Welt zu tragen. In vielen Mega-Metropolen quer durch Asien und Nordamerika finden sich ganze Stadtteile namens „Little India“ und auch hier in Europa sind indische Restaurants und Takeaways in fast jedem Viertel anzutreffen.

Wer jetzt Lust hat, mehr über die gewürzreiche und feurig-scharfe indische Küche zu erfahren und einmal vegan indisch zu kochen, bekommt hier einen guten Überblick.

 

Indien: Wo Tiere eine Seele haben und Fleischesser „Nicht-Vegetarier“ heißen

Auf Grund ihres hinduistischen und buddhistischen Glaubens, der Tiere mit Menschen als beseelte und fühlende Wesen gleichstellt, verzichten mehr als 40 Prozent der Inder auf Fleisch. Mitunter leben sogar ganze Dörfer komplett vegetarisch. Nur das konsequente Konzept von „vegan“ kennt man in dieser Form nicht. Milch, Sahne und Eier sowie der ayurvedische Butterschmalz „Ghee“ und der „Paneer-Käse“ finden bei vielen Gerichten Verwendung. Deshalb solltest du bei der Auswahl deiner Speisen darauf achten.

 

Vegan indisch: Welche Gerichte sind denn nun eindeutig vegan?

Samosas & Chutney

Frittierte knusprige, dreieckige Teigtaschen, die mit Kartoffeln, Gemüse, Gewürzen und Currysauce köstlich gefüllt sind. Dazu als Dip: Chutney-Saucen. Vor dem Verzehr nach dem genauen Inhalt der Füllung fragen.

Dal

Vegan indisch - Dal mit Reis

Klassisches indisches Gericht, das vorwiegend aus Linsen, aber auch aus anderen Hülsenfrüchten wie Kichererbsen, Erbsen oder Bohnen bestehen kann. Die Linsen sind in einer Soße verarbeitet, die lange gekocht wurde und sowohl mild als auch scharf sein kann. Die typische Würzung mit Koriander, Kümmel, Knoblauch und Ingwer verleiht den typischen Geschmack. Dal Gerichte enthalten normalerweise keine Sahne – im Zweifelsfall vorher fragen.

 

 

 

Currys

Gemüse in cremiger Soße, das nach ayurvedischen Prinzipien und mit zahlreichen Gewürzen – Curry als Geschmacksträger – lange aufgekocht wird und zu weißem Reis serviert wird. Es gibt zahllose Varianten: mit Tomaten und Kichererbsen, Okra-Schoten, Auberginen oder Spinat. Bei Currys sollte man grundsätzlich nachfragen, ob Sahne oder Paneerkäse enthalten sind.

Tandoori

Tandoori ist eine spezielle Zubereitungsart im Holzkohle-Ofen. Tandoori Gerichte können also grundsätzlich mit Fleisch, vegetarisch oder vegan sein. Grundsätzlich gibt es aber immer Varianten ohne Fleisch. Milch, Sahne oder Eier sind hier unüblich. Die Reisgerichte werden nicht vom Gemüse getrennt, sondern mit diesem vermischt serviert.

Naan Brot

Vegan Indisch - Naan Brot

Dieses Teigfladen-Brot wird in Indien alternativ oder ergänzend als Beilage zum eigentlichen Hauptgericht serviert. Man kann sein Dal oder Curry damit verzehren. Es gibt köstliche Varianten mit Knoblauch oder Spinat. Aufpassen: Gelegentlich wird Joghurt für die Herstellung verwendet.

 

 

Bei welchen Gerichten sollten Veganer besser nachfragen?

Grundsätzlich sollten Veganer sowohl bei der Bestellung von vegetarischen indischen Gerichten im Restaurant als auch beim Kauf von indischem Street Food nachfragen, ob Butter, Ghee oder andere tierische Erzeugnisse wie Milch, Sahne oder Eier bei der Zubereitung verwendet wurden, auch wenn gerade Eier in der indischen Küche eher selten zu finden sind.

Paneer

Paneerkäse wird aus Milch hergestellt und manchen Currys und Saucen in Würfeln oder Streifen beigefügt (ähnliche Optik wie Tofu). Wenn du vegan indisch genießen willst, solltest du darauf achten, keine Gerichte zu bestellen, in denen das Wort „Paneer“ im Titel auftaucht.

Ghee

Das wichtigste indische Speisefett wird bei vielen Zubereitungen eingesetzt und ist leider nicht ohne weiteres sichtbar. Es handelt sich um Butter-Reinfett und gehört daher nicht in den Speiseplan eines Veganers. Unbedingt nachfragen vor dem Bestellen!

Chai Tee

Das indische Nationalgetränk – schwarzer Assam Tee mit feurig-aromatischen Gewürzen wie Nelken, Kardamon, Ingwer, Zimt und schwarzem Pfeffer – kommt aufgekocht und gesüßt mit Zucker und Milch daher. Bestell ihn dir ohne Milch – oder mach ihn dir zuhause mit unserer Chai Mylk einfach selbst.

Wie du siehst, gibt es in der indischen Küche wirklich eine große Bandbreite an veganen Optionen. Wenn du dich selbst einmal darin versuchen willst, vegan indisch zu kochen, lass dich doch von passenden Produkten aus unserem Shop dazu inspirieren:

 

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

20. März 2017 0 Kommentare
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Vegan amerikanisch essen mit Burger und Pommes

Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Inzwischen mag das mehr oder weniger stimmen, aber in einer Hinsicht sind die U.S.A. unschlagbar: die Vielfalt an Fastfood! Und genau daran denkt anfangs ein Jeder von uns, wenn es um amerikanisches Essen geht, hunderte von Schnellrestaurants mit Burgern, Hot Dogs und Co.

Doch wie vegan ist Amerika? Wir zeigen Dir, wie du sowohl im Urlaub als auch hier ohne Probleme vegan amerikanisch genießen kannst.

 

[Vorab möchte ich der Vollständigkeit halber an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es in diesem Artikel ausschließlich um den Norden Amerikas bzw. die U.S.A. geht.]

Die Amerikaner sind im weltweiten Fleischkonsum-Vergleich ganz oben dabei. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt hier bei ca. 120Kg. Das spiegelt sich auch im kulinarischen Angebot des Landes wider. Allgemein besitzt das amerikanische Essen viele multikulturelle Einflüsse. Je nachdem wo genau man in den U.S.A. ist, variiert das Angebot stark. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass es hier nichts gibt, das es nicht gibt. Und genau das macht es auch so interessant.

Durch die regionalen Unterschiede ist es auch kein Wunder, dass die Zahl an Veganern übers Land verteilt stark schwankt. An der Ost- und Westküste sowie den Metropolen geht man von 2 – 4% der Bevölkerung aus. Hin zur Mitte des Landes und im Süden sieht es da schon schlechter aus.

Auch im Thema Tierschutz lässt sich in den U.S.A. kein gemeinsamer Nenner finden. Zum einen gilt Amerika als Ursprung der Massentierhaltung, zum anderen werden Haustiere teilweise bis zum Absurdesten vergöttert, wobei mehr als fraglich ist inwieweit die Haltung hier noch artgerecht ist, vor allem wenn es sich um exotische Tiere handelt. Das Hauptproblem liegt hier definitiv in der mangelnden Regulierung seitens der Regierungen der einzelnen Bundesstaaten.

Doch widmen wir uns nun wieder der angenehmeren Thematik, nämlich dem Essen und inwieweit vegan amerikanisch bereits umgesetzt wird.

 

Vegan amerikanisch für Jedermann & Frau

Vegane Ernährung ist in den Staaten definitiv ein Thema. Wie bereits erwähnt, bieten sich vor allem in den Metropolen zahlreiche Möglichkeiten. Hier werden regelrecht vegane Food-Trends entwickelt und umgesetzt. Immer mehr Läden und Ketten setzen auf tierfreie Produkte und erfreuen sich großer Resonanz.

Besonders Foodtrucks bringen immer wieder neue Kreationen ans Licht und bieten sich somit bestens an, um auf kulinarische Reise zu gehen.

Allgemein bietet sich das typisch amerikanische Streetfood perfekt zum selber machen an. So steht auch einem veganem BBQ nichts mehr im Weg. Im Folgenden findest du ein paar Ideen von uns:

 

Hot Dog:

Ein absoluter Klassiker den jeder kennt. Den Hot Dog gibt es in vielen verschiedenen Variationen und für jeden Geschmack.

Hobelz Vegane Hot Dogs Classic

Hobelz Vegane Hot Dogs Chili

Hobelz Vegane Hot Dogs Rauch

Dazu einfach Brötchen, Gurken, Röstzwiebeln und viiiel Sauce, fertig!

 

Mac & Cheez

Auch ein absolutes Muss: Mac & Cheez, einfach gesagt Käsenudeln – nur noch viel besser.

Terra Vegane Bio Mac & Cheez Classic Cheddar Style

Sehr deftig und würzig. Als Topping bieten sich zerbröselte Cracker an!

 

Pancakes

Das perfekte amerikanische Frühstück. Hierfür kann man auch einfachen Pfannkuchenteig verwenden. Für die optimale Pancake-Form einfach kleinere, dickere Pfannkuchen formen. Am liebsten essen die Amerikaner ihre Pancakes mit Ahornsirup.

Bauckhof Dinkel Pfannkuchen

Naturata Bio Ahornsirup

 

Burger

Das wohl weltweit berühmteste Fastfood. Es gibt ihn in den unvorstellbarsten Variationen und so wird er jedes Mal zu einem Erlebnis. Natürlich gibt es auch zahlreiche vegane Varianten. Immer mehr Ketten stellen neue Kreationen auf die Speisekarte und schaffen so wahre Burger-Trends. Egal, ob das Brötchen durch Salat ersetzt oder der Burger als Süßspeise serviert wird.

Topas Wheaty Bio Alm Burger

 

Zum Schluss können wir noch 2 Rezepte empfehlen, damit Du für Dich und Deine Lieben ganz einfach vegan amerikanisch kochen kannst:

 

Fazit

Deinem nächsten veganem BBQ steht also nichts mehr im Weg! Wir hoffen wir konnten Dich durch ein paar Ideen inspirieren und haben Dich heiß auf mehr gemacht. Enjoy your meal!

13. März 2017 0 Kommentare
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Käse vegan griechisch für Feinschmecker

Diese Woche verschlägt es uns nach Griechenland. Was macht die Landesküche aus und inwieweit ist diese auch vegan genießbar. Wie immer haben wir uns schlau gemacht und verraten Dir, wie Du ganz einfach in den Genuss von vegan griechisch kommst.

Neben dem Italiener ums Eck und dem chinesischen Buffet sind vor allem auch griechische Restaurants an vielen Orten zu finden und weit verbreitet. Und das ist auch gar kein Wunder, denn die Deutschen lieben griechisches Essen. Oft riecht man den einzigartigen Duft schon von weiter Ferne und bekommt Lust auf mehr. Zu den wohl bekanntesten Gerichten gehören Speisen wie Gyros, Suflaki oder Pitta und auf jeden Fall viel Zaziki. Mit der perfekten Lage zum Mittelmeer nimmt natürlich auch die mediterrane Küche einen großen kulinarischen Teil ein.

Doch wie vegan ist die griechische Küche und wie tief ist die Idee des Veganismus in der griechischen Kultur verwurzelt?

 

Veganismus in Griechenland

Vegane Ernährung hat in Griechenland eine lange Tradition. Berühmte Philosophen wie Platon oder Pythagoras galten als enge Verfechter der tierfreien Ernährungsform. Einmal im Jahr ernährt sich sogar das ganze Land vegan. Im Rahmen der Osterfeierlichkeiten und Fastenzeit verzichtet ein Großteil der Griechen auf Produkte tierischen Ursprungs und ernährt sich primär von Gemüse und Brot.

Allgemein findet man übers Land verteilt reichlich Lokale mit veganem Angebot. Es gibt auch diverse rein vegane Restaurants, die viele traditionelle Speisen in veganer Form neu aufleben lassen. Typisch fürs Land sind die sogenannten “Mezedes”. Hierbei handelt es sich, wie bei den türkischen “Mezze”, um kleine Vorspeisen. Serviert werden diese auch gerne in Tavernen, also perfekt zu einem Glas griechischen Wein.

 

Vegan griechisch zum Probieren und selber machen

Wie bereits erwähnt lieben die Griechen ihr regionales Gemüse. Daher gibt es auch zahlreiche traditionelle vegane Speisen.

 

Bougatsa

… ist ein griechisches Gebäck aus Blätterteig. Die Füllung kann hierbei variieren, von süß bis herzhaft und pikant. Vor allem die Spinatfüllung ist besonders zu empfehlen.

 

Briam

… ist eine heiße Gemüsepfanne aus dem Ofen. Zutaten sind Zucchini, Auberginen, Paprika, Zwiebeln, Tomaten, Knoblauch, Olivenöl und Salz & Pfeffer. Das Gericht gilt als gesundheitsfördernd und lässt sich ganz einfach selbst nachkochen.

 

Koulouri

… sind Gebäckringe, welche mit Sesam bestreut werden. Vergleichen könnte man Sie mit unseren Brezeln. Finden kann man diese in jeder Bäckerei oder an vielen Ständen auf dem Markt und in der Stadt. Der perfekte Snack für unterwegs.

 

Moussaka

… ist ein griechischer Auberginenauflauf. Hauptbestandteile sind Auberginen, Zucchini, Kartoffeln und ursprünglich Hackfleisch, welches man aber auch durch Soja-Schnetzel ersetzen kann oder einfach ganz weglässt. Für das Überbacken bieten sich diverse vegane Käsealternativen an. In einem omnivoren Restaurant wird es schwieriger werden, veganes Moussaka zu erhalten, aber zum selbst machen lässt es sich absolut empfehlen.

 

Wie Du siehst gibt es viele verschiedene und interessanten Gerichte, um in den Genuss von vegan griechisch zu kommen. Vieles lässt sich auch einfach selber kochen und peppt die heimische Küche mit Sicherheit ein wenig auf. Allgemein lässt sich sagen, dass sich griechische Gerichte hervorragend zum veganen selber kochen anbieten, da viele Bestandteile durch vegane Alternativen bestens ersetzt werden können. Falls Du hierfür ein paar weitere Anreize brauchst, haben wir wieder eine kleine Auswahl an typisch griechischen Produkten gefällt:

 

 

Fazit

Auch Griechenland hat also aus veganer Sicht einiges zu bieten. So lässt sich auch in diesem Fall wieder eine ganz klare Reiseempfehlung aussprechen. Wir wünschen viel Spaß und Kali Orexi!

6. März 2017 2 Kommentare
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vegan spanisch mit bunter Paella

Königreich Spanien, das Reiseziel Nummer 1 der Deutschen. Jedes Jahr aufs Neue verschlägt es mehrere Millionen Urlaubsreife in das Land der Vielfalt. Vor allem die Inseln Mallorca und Ibiza erfreuen sich großer Beliebtheit bei Alt und Jung. Neben Strand, Wasser und heißem Wetter bietet Spanien alles was das kulinarische Herz höherschlagen lässt. Doch wie sieht es mit dem veganen Angebot aus? Welchen Stellenwert hat Veganismus in Spanien? Wir sind der Frage natürlich wieder nachgegangen und zeigen Dir, wie Du sowohl vor Ort als auch von zu Hause vegan spanisch genießen kannst:

 

Tierschutz und Veganismus in Spanien

Die traditionelle spanische Küche setzt vor allem auf Fisch und Fleisch. Das spiegelt sich leider auch in der Anzahl der spanischen Veganer wieder (in jüngster Zeit lässt sich jedoch ein leichter Aufwärtstrend erkennen). Allgemein ist das Bewusstsein für Tierschutz in Spanien eher problematisch. Viele Hunde und Katzen leben auf der Straße und sind Hunger und Misshandlungen ausgesetzt.

Das größte und wohl berühmteste Laster Spaniens, in Hinsicht auf den Tierschutz, sind die traditionellen Stierkämpfe die auch heute noch regelmäßig in verschiedenen Teilen des Landes stattfinden. Auch wenn manche Regionen, wie die Kanarischen Inseln oder auch Katalonien Stierkämpfe offiziell verboten haben, gibt es noch zahlreiche Anhänger der öffentlich zelebrierten Tierquälerei.

 

Vegan spanisch für Genießer

Tapas:

Was für die Türken Meze sind, sind für die Spanier Tapas. Genau wie bei den Meze handelt es sich hierbei um kleine verschiedene Speisen und Snacks, serviert in kleinen Schälchen. Optimal, um die komplette Bandbreite der Landesküche kennenzulernen. Großer Pluspunkt, auch hier gibt es wieder zahlreiche vegane Varianten:

 

Gazpacho:

Vielen dürfte die kalte Tomatensauce ein Name sein. Das schöne ist, dass sich diese ganz leicht zubereiten lässt und je nach Geschmack und Laune verfeinert werden kann. Einfach Tomaten, Paprika, Salatgurken, Knoblauch und Weißbrot zusammen mit Olivenöl, Essig und Wasser pürieren und anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Patatas Bravas:

Frittierte Kartoffelscheiben in kleinen Streifen mit pikanter Tomatensauce. Für jeden der’s mag auch gerne feurig scharf. Die perfekte Beilage oder auch als Snack für zwischendurch.

 

Calçotada:

Calçotada ein Gericht und Volksfest zugleich, bei welchem Calçots dunkel bis kohlig gegrillt werden und zusammen mit Salsa Romesco feierlich zubereitet und in Massen gegessen wird.

 

Paella:

Das Nationalgericht der spanischen Ostküste. Das Reisgericht wird traditionell am Wochenende für die ganze Familie zubereitet und direkt aus der Pfanne gegessen. Ursprünglich ist neben Reis, Safran und Gemüse noch helles Fleisch enthalten. Natürlich gibt es aber auch diverse vegane Varianten, die Dich genauso auf kulinarische Reise durch die spanische Geschichte schicken.

 

Vegan spanisch vor Ort

 

Da viele traditionelle Gerichte Spaniens vegan sind, ergeben sich auch in zahlreichen omnivoren Restaurants diverse Möglichkeiten vegan spanisch zu erleben. Des Weiteren bieten sich, wie bereits oben erwähnt, vor allem Tapas Bars an, um in einem Gang die umfangreich kulinarische Vielfalt des Landes kennen zu lernen.

Was Du auf gar keinen Fall verpassen darfst, sind die vielen frische Früchte auf einem der zahlreichen Märkte, welche mit dem Obst aus dem Supermarkt um die Ecke nicht zu vergleichen sind.

 

Spanische Tradition direkt nach Hause

Um Dir die Wartezeit zur nächsten Spanien-Reise ein wenig zu verkürzen, haben wir wieder eine kleine Auswahl an Landestypischen Klassikern getroffen, damit Du ganz bequem und mit wenig Geld in den Genuss der spanischen Küche kommst.

Ein paar Ideen, welche sich auch perfekt als Tapas anbieten:

 

Fazit

Im Rahmen unserer veganen Länderreise lässt sich auch Spanien empfehlen und wie Du siehst, bedarf es keiner Zauberkünste, um in den Genuss von vegan spanisch zu kommen. In diesem Sinne Buen provecho!

27. Februar 2017 1 Kommentar
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Vegan türkisch essen mit Tee

Türkei und Deutschland, 2 Länder die eine ganz besondere und innige Beziehung auszeichnet. Knapp 3 Millionen Türkischstämmige leben unter uns und bringen uns jeden Tag aufs Neue den Nahen Osten ein Stückchen näher. Vor allem die türkische Küche ist bei uns Deutschen sehr beliebt. Jeder kennt die Klassiker, wie Döner Kebab, Lahmacun oder Pide. Doch wie sieht es mit veganen Speisen aus? Wie vegan ist die Türkei?
Das und vieles mehr erfährst du in unserem heutigen Beitrag, damit Du selbst ganz leicht vegan türkisch genießen kannst.

Aufgrund seiner Geschichte vereint die türkische Küche viele verschiedene Speisen und Esskulturen unter einem Hut. So finden sich heute noch viele indische, persische und arabische Elemente in diversen Gerichten wieder. Der Übergang zur orientalischen Küche gilt als fließend. Aufgrund der geographischen Lage und der damit verbundenen verschiedenen Klimazonen bietet das Land alle erdenklichen Nahrungsmittel, von Meeresfrüchten, über exotische Gewürze und Öle bis hin zu allerlei Gemüse und Obst. Aber auch Fleisch steht hier groß auf der Speisekarte.

 

Vegan türkisch genießen

Allgemein ist der Veganismus hier kaum bis gar nicht verbreitet und wird, wenn dann meist nur im selben Atemzug mit vegetarischem erwähnt. Doch keinen Grund zur Sorge. Viele Speisen und zahlreiche türkische Klassiker sind frei von tierischen Produkten. Auch wenn nicht bewusst aus ethnischen Gründen, aber dennoch vegan und somit perfekt, um vegan türkisch kennen zu lernen.

Als absolutes MUST gelten die sogenannten Meze. Meze sind kleine Gerichte, welche man zu jedem Anlass essen kann. Oftmals werden diese als Vorspeise in kleinen Schälchen serviert aber sind auch als Snack jeder Zeit eine gute Option. Vorstellen kann man sich die Meze ähnlich wie spanische Tapas. Sie sind optimal, um einen Überblick über das kulinarische Angebot des Landes zu bekommen. Klassiker sind beispielsweise gefüllte Weinblätter, diverse Auberginengerichte, verschiedene Reisvarianten und vieles mehr. Typisch serviert werden Meze mit Brot und werden so oftmals zu einer vollwertigen Mahlzeit.

Bei uns eher weniger verbreitet aber in der Türkei eines der Hauptnahrungsmittel ist Bulgur.
Bulgur kann ähnlich wie Reis vielseitig eingesetzt werden und ähnelt dem nordafrikanischem Couscous. Ein traditionelles Gericht mit Bulgur ist beispielsweise Kisir. Die Hauptbestandteile des kalten Salats sind Bulgur, Tomatenmark, Olivenöl, Zitronensaft, Frühlingszwiebeln, Petersilie, Minze und verschiedene Gewürze.

Ein beliebter Straßen-Snack in der Türkei ist Kumpir. Hierbei handelt es sich um eine Riesenkartoffel, welche mit diversen, frei wählbaren Zutaten gefüllt wird. Klassisch isst man Kumpir aus der Hand mit einem kleinen Löffel.

Was natürlich bei keiner Mahlzeit fehlen darf, ist der türkische Tee. Tee hat in der Türkei einen besonders hohen Stellenwert und gilt als das am häufigsten konsumierte Heißgetränk. Seine Gästen Tee anzubieten gehört in der Türkei zur Gastfreundschaft dazu. Fühl Dich also geehrt, wenn Dir eine Tasse Tee angeboten wird und nimm die Einladung dankend an.

 

Das vegane Angebot vor Ort

Normalerweise stellen wir in unserer Länder-Reihe meist verschiedene Restaurants mit veganem Angebot im jeweiligen Land vor. In diesem Fall sehen wir aber bewusst davon ab und wollen Dir nahelegen, einfach einen typischen türkischen Basar zu besuchen (sofern das nicht eh schon auf deinem Reiseplan steht). Dies ist mit Sicherheit die beste Möglichkeit, um die verschiedenen veganen Köstlichkeiten des Landes zu erkunden. An den zahlreichen Ständen gibt es viele Speisen, Gemüse und andere Kulturgütern, perfekt um sich durchzuprobieren.

Des Weiteren ist in den meisten Restaurants eine große Auswahl an veganen Speisen vorhanden, auch wenn diese, wie bereits erwähnt, oftmals nicht bewusst vegan sind.

Wenn Du aber doch ein rein veganes Restaurant besuchen möchtest, um türkische Fleischspezialitäten in veganer Form zu probieren, können wir den Tipp geben aufgrund des fehlendem Angebot in den ländlichen Gegenden, eher in großen Städten wie in Istanbul oder Ankara auf die Suche zu gehen.

 

Der Nahe Osten ganz nah

Natürlich haben wir wieder eine kleine Auswahl an türkischen Spezialitäten für Dich ausgesucht, welche sich perfekt als Meze anbieten, damit Du ganz bequem von zu Hause aus vegan türkisch kennen lernen kannst.

Meze:

Des Weiteren können wir dir den aktuellen Beitrag von Bloggerin Anna zum Thema Döner empfehlen.

 

Fazit

Wie Du siehst bietet auch die Türkei eine vegane Vielfalt an Köstlichkeiten und kann als Urlaubsziel absolut empfohlen werden. Also ab, Koffer packen und los zu unseren Freunden in die Türkei. Afiyet olsun!

20. Februar 2017 3 Kommentare
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