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Produkte im Test

Ich bin ja schon lange ein Fan von pflanzlichen Brot-Aufstrichen. In den 90er Jahren hieß der Klassiker bei uns zuhause noch „Tartex“. Heute meine ich zu behaupten, dass die Naturkostmarke Zwergenwiese den Tartex-Dosen längst ihren Rang abgelaufen hat. Wer sich im Bio-Fachhandel und in unserem Online-Shop umschaut, stellt fest, wie vielfältig das Spektrum an köstlichen Aufstrichen ist.

Deshalb will ich euch heute die Aufstriche von Zwergenwiese etwas näher vorstellen – allen voran den „Kinder Streich“ für die Kleinsten. Da werden Käse und Wurst doch gleich links liegen gelassen!

Zwergenwiese Bio Kinder Streich: mit Tomate & Apfel

Wie bei den meisten pflanzlichen Brotaufstrichen ist die Basis von Bio Kinder Streich aus Sonnenblumenkernen hergestellt: Das macht sie übrigens auch so überaus gesund. Darüber hinaus wandern Tomaten, Paprika und Gewürze in diesen fruchtig-süßlichen Brotaufstrich für Kinder. Für die leichte Süße verwendet Zwergenwiese übrigens Apfeldicksaft, zum Haltbarmachen einen Schuss Zitronensaft.

Mein Fazit: meine Kinder essen den Aufstrich denkbar gern. Wenn ich ihn nicht auf frischem Vollkornbrot serviere, taugt er auch sehr gut zum Dippen von Rohkost-Snackgemüse wie Zucchini-Schnitzen, Möhren und Gurke. Kinder Streich gibt es übrigens auch als Probierpackung .

Gemüse auf dem Brot – statt Käse und Wurst

Ich persönlich esse am liebsten die herzhafteren Aufstriche von Zwergenwiese, allen voran die Sorte Bärlauch Streich mit Kräuter-Note, das pikante Curry  und die angenehm scharfe Sorte Rote Beete-Meerettich . Wem das alles zu experimentell ist, dem kann ich die Kräuter-Tomate ans Herz legen, denn die schmeckt erfahrungsgemäß wirklich jedem.

Ohne Zusätze, Palmöl und Aromen

Besonders gut gefällt mir am Konzept der Naturkostaufstriche, dass sie gänzlich frei von Zusätzen sind: kein Palmöl, keine Farbstoffe und Bindemittel. Allergiker wird es darüber hinaus freuen, dass die Zwergenwiese Aufstriche gluten-, hefe- und sojafrei sind.

Jetzt seid ihr gefragt: welchen Lieblingsaufstrich könnt ihr empfehlen?

 

 

 

10. September 2017 0 Kommentare
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Algen – eine gesunde Ergänzung für Veganer?

Algen sind in aller Munde. Nicht erst seit die japanische und koreanische Küche hierzulande Einzug gehalten haben. Besonders in veganen und vegetarischen Gerichten und Rezepten kommen Algen immer öfter vor. Deshalb wollen wir euch hier einen Überblick über unsere Algen-Serie geben und verraten, wie sich Algen in der Küche allgemein verwenden lassen und welchen gesundheitlichen Nutzen sie für Veganer haben.

So gesund sind Algen

Algen, das ist bekannt, sind fettarm, proteinreich und liefern Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Nicht zuletzt deshalb gilt die japanische, besonders algenreiche Küche als eine der gesündesten überhaupt. Doch Alge ist nicht gleich Alge, und nur rund 500 für den Menschen essbare Algenarten sind überhaupt ausreichend erforscht.* Makroalgen wie Dulse und Nori (Rotalgen) und Wakame (Braunalge) liefern dem Körper mehrfach ungesättigte Fettsäuren, u.a. Omega-3-Fettsäuren, die der Mensch sonst nur aus dem Verzehr von Fisch aufnimmt.** Veganer profitieren vom Algen-Verzehr auch hinsichtlich ihres Gehalts an Vitamin B12. So sollen u.a. Chlorella und Nori-Algen laut einer finnischen Studie die B12-Zufuhr bei Veganern grundsätzlich verbessern, jedoch sind sie als alleiniges B12-Supplement nicht ausreichend.*
Nahrungsergänzungsmittel wie die Mikroalge Chlorella (Grünalge) und Spirulina (Blaualge) werden hierzulande als Superfood in Pulver- und Tablettenform verkauft. Diese kleinsten Algenteilchen versorgen den Körper mit wertvollen Mikronährstoffen und Antioxidanzien. Für die Küche daheim sind dagegen eher die großen Makroalgen interessant.

Kein Wundermittel

Trotz des derzeitigen Algen-Hypes muss man allerdings einräumen, dass sich der Vitalstoffgehalt von Algen nicht immer so eindeutig bestimmen lässt wie bei konventionellem Obst und Gemüse. Das liegt daran, dass die Vitalstoffwerte je nach Herkunftsgebiet schwanken können. Zudem reichern sich mitunter Schwermetalle in Algen an, die bei einem sehr häufigen Konsum ähnlich wie bei Fisch bedenklich sein können.* Beim Kauf sollte man außerdem auf den Jod-Gehalt achten. Inzwischen werden allerdings viele Algenprodukte in Süßwasser gezüchtet und sind daher unbedenklich.

Wie Algen sich in der Küche verwenden lassen

Während Algen im asiatischen Raum überwiegend frisch auf den Tisch kommen, müssen Europäer normalerweise mit getrockneten Algenprodukten vorlieb nehmen. Bekannt ist bei uns vor allem die Nori-Alge, mit deren getrockneten Blättern sich Sushi und Maki zubereiten lassen. In asiatischen Supermärkten und in unserem Shop finden Neugierige aber auch andere verarbeitete Algenprodukte wie z.B. getrocknete Algen als salziger Snack oder zerrieben zum Würzen von Speisen. Außerdem lassen sich fast alle Algen ebenso wie anderes Gemüse dünsten, braten und kochen und zu Salat sowie als Spaghetti-Gemüse zubereiten.

Algen-Aufstriche für Veganer

Im Zuge meiner Algen-Recherche habe ich den veganen ALGEN BROTAUFSTRICH wie Leberwurst  getestet, der aus Kidney-Bohnen, Tofu und Zuckertang hergestellt wird. Tatsächlich ähnelt er erstaunlich dem „Leberwurst“-Geschmack auf dem Brot, wobei die maritime Algennote nur ganz zart vorschmeckt. Ebenfalls in unserem Shop findet ihr den veganen ALGEN BROTAUFSTRICH Hummus mit Tomate.

Was man sonst noch aus Algen zaubern kann

Mittlerweile sind die gesunden Algenzusätze auch in zahlreichen veganen Ersatzprodukten für Fleisch zu finden, wie z.B. unseren Algen Grillburgern  und der Algen Currywurst.
Übrigens wird aus Algen auch der vegane Gelatine-Ersatz Agar-Agar gewonnen, den ihr zum Gelieren von Pudding, Marmelade sowie zum Festigen von Torten verwenden könnt.

Welche tollen Algen-Rezepte könnt ihr empfehlen?

Quellen:
* http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/algen-als- lebensmittel-wie- gesund-sind-kombu-wakame- nori-und- co-a- 1108614.html
** http://www.biothemen.de/Qualitaet/algen/wakame-nori- kombu.html
https://www.welt.de/gesundheit/article133416359/Warum-Algen- als-neues- Gesund-Gemuese-taugen.html
http://www.brigitte.de/gesund/ernaehrung/ernaehrungs-trend- -sind- algen-wirklich- so-gesund–10098684.html

27. August 2017 0 Kommentare
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Chia Samen von PureRaw

Für Superfood und Rawfood Fans ist Chia die Neuentdeckung der letzten Jahre schlechthin. Heute wollen wir euch die Chiasamen von PureRaw näher vorstellen und erklären, was die überaus proteinreichen Samen aus Südamerika so besonders gesund macht – und natürlich auch, was man mit Chia in der Küche alles so Leckeres anstellen kann.

 

Chia Superfood aus Mexiko

Winzig klein sehen sie aus, es gibt sie in schwarz und weiß. Chia Samen stammen ursprünglich aus Mexiko und werden von einer speziellen Salbei-Pflanze namens „Salvia Hispanica“ geerntet. Mittlerweile verschifft man sie in großen Mengen nach Europa. Beliebt sind sie vor allem deshalb, weil sie sich durch ihre nahrungsphysiologischen Eigenschaften den Beinamen „Superfood“ eingehandelt haben.

 

Der vegane Omega-3-Lieferant und Ballaststoffversorger schlechthin

Wer dem Ruf, der Chia vorauseilt, auf den Grund geht, stellt schnell fest, dass die Powersamen gleich doppelt nützlich sind: zum Einen sind sie ganz besonders reich an der essenziellen Omega-3-Fettsäure „alpha-Linolensäure“, die der Veganer ansonsten nur aus Raps- und Leinöl, Walnüssen, Hanf und Weizenkeimen beziehen kann.* Und die ist wichtig zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Zum Anderen bietet Chia jede Menge Ballaststoff für unser Verdauungssystem, das mit Weizen- und Weißmehlprodukten bekanntermaßen völlig unterfordert ist. Weitere nützliche Inhaltsstoffe von Chia sind Omega-6-Fettsäuren und pflanzliches Protein.

 

Chia im Test: die Chiasamen von PureRaw

Abgesehen von ihrer äußerst praktischen, wiederverschließbaren und ästhetischen Verpackung sind die PureRaw Chiasamen gentechnikfrei hergestellt, stammen aus ökologischem Landbau und kommen ohne jegliche Zusatzstoffe aus. Chia ist roh, vegan und glutenfrei und somit für wirklich jeden geeignet. Wichtig zu wissen: da Langzeitstudien fehlen, sollte man vorsichtshalber maximal 15 g Chia pro Tag aufnehmen. Das entspricht etwa 2 Esslöffeln.

 

Wie schmecken Chia Samen? Und wie bereite ich sie zu?

Als ich das erste Mal Chia probiert habe, war ich sehr erstaunt, dass die kleinen harten Körnchen mit Hilfe von etwas Wasser, Pflanzenmilch oder Joghurt innerhalb kurzer Zeit zu geleeartigen Kugeln aufquellen. Das Chia-Gel lässt sich am ehesten vielleicht noch mit Bubble-Tea vergleichen und schmeckt besonders gut, wenn du es zum Frühstück in veganen Joghurt oder Pflanzenmilch einrührst. Genauso gut kannst du Chia aber auch pur zum Backen in jeden Brot-, Kuchen- und Keks-Teig geben, in Smoothies oder in Rawfood Desserts verarbeiten.

 

Lieblingsrezept: Chia-Joghurt im Glas

Chiasamen von Pureraw und Chiapudding im GlasZum Schluss möchte ich euch noch mein Lieblingsrezept für Chia mit der neuen Soja Joghurtalternative Limone Melisse von Provamel verraten. Es ist wirklich die denkbar einfachste und schnellste Frühstücksvariante überhaupt. Du brauchst dafür lediglich:

Für das schnelle, gesunde Frühstück rührst du am Vorabend oder eine halbe Stunde vor dem Verzehr zwei Esslöffel der Chia Samen mit diesem oder einem anderen köstlichen veganen Joghurt deiner Wahl in einem Glas zusammen und kannst nach Belieben noch frische gestückelte oder pürierte Früchte wie z.B. Mango, Bananen oder  Himbeeren als Topping dazu geben. Lasst es euch schmecken!

 

Welchen tollen Chia Rezepte kannst Du unserer Community empfehlen?

 

*Quelle: https://www.bevegt.de/omega-3-vegan

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

15. Juni 2017 0 Kommentare
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Vegane Burger - Oriental Burger von Viana

Ganz egal, ob du heute deinen ersten veganen Burger gegessen hast oder schon ein alter Hase in der veganen Küche bist – in diesem Beitrag findest du viele neue Anregungen, welche köstlichen Bratlinge und pflanzlichen Burger du zwischen zwei Brötchenhälften packen kannst.

 

Bratlinge aus Tofu oder aus Gemüse – Reine Geschmackssache

Wer behauptet, vegane Burger schmecken nicht, der tut es denen gleich, die sagen, sie mögen grundsätzlich keine Nüsse oder kein Obst. Sie haben schlicht und ergreifend noch nicht die vorhandene Vielfalt kennen gelernt. Vegane Burger gibt es z.B. aus Linsen, Grünkern, Tofu, Seitan, Lupineneiweiß, Kichererbsen und unterschiedlichstem Gemüse – und entsprechend vielfältig ist auch das Geschmackserlebnis.

Natürlich kannst du dir vegane Burger auch ganz einfach selbst herstellen, indem du beispielsweise rohe Kartoffeln, Möhren, Zucchini und anderes Gemüse raspelst und in Frikadellenform panierst. Schneller und bequemer ist natürlich eine fertige Bulette, die du nur nur noch anbraten musst. Zwei solche vegane Burger habe ich getestet und möchte sie dir näher vorstellen.

 

Gemüse-Bombe von Vantastic Foods

Die Bio Burger Gemüse / Veggie vom Vegan-Label Vantastic Foods sind rein pflanzliche Bratlinge auf der Basis von Gemüse. Genauer gesagt finden sich in den lockeren, zarten und würzig geschmackvollen Burgern so gesunde Zutaten wie Hirse, Karotten, Erbsen, Zwiebeln, Kohlrabi, Lauch und Haferflocken – aber auch jede Menge Kräuter von Liebstöckel bis Petersilie, von Majoran bis Bärlauch. Zusammen gehalten wird alles durch einen Kit aus Sojakleie, Weizenmehl und etwas Tofu.

Ich persönlich fand diese zarte, weniger bissfeste Variante besonders lecker, da sie hervorragend zu allen anderen Gerichten – ob Quinoa, Kartoffelbrei oder Reis – passt und den Geschmack des Gemüses perfekt transportiert.

 

Für Reinbeißer: Der Oriental Mild Burger auf Tofu-Basis

Wer es lieber etwas bissfester oder sogar zäh mag, dem kann ich die Oriental Mild Burger – Middle Eastern Tofu Snack von Viana empfehlen. Hergestellt aus Bio-Sojabohnen ohne Gentechnik bieten diese veganen Burger eine besonders kraftvolle Energie-Mahlzeit reich an pflanzlichem Protein aus Tofu, Weizeneiweiß und Kichererbsen. Sanft gewürzt mit Gemüsezwiebeln und Möhren passen diese Burger auf Grund ihrer festen Konsistenz besonders gut ins Burgerbrötchen, sind aber auch pur mit Ketchup und Vegan-Mayonnaise sehr schmackhaft.

 

Burger-Freuden: Gesundes Fast Food für Veganer

Neben den beiden hier vorgestellten Burger Varianten findest du in unserem Shop noch viel mehr köstliche vegane Bratlinge und Buletten.

 

Probier auch mal:

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

8. Juni 2017 0 Kommentare
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feta vegan Feto Taifun Feto zwei Sorten

Joghurt, Milch, Käse, Eier – für nahezu alles gibt es inzwischen gesunde, vegane Varianten. Eine Ausnahme blieb bis heute der Fetakäse – viele Veganer haben ihn schweren Herzens vom Speiseplan gestrichen. Mit großem Enthusiasmus haben wir daher den veganen Fetakäse von Taifun entdeckt: köstlich eingemacht in landestypischen Kräuter-Marinaden steht dem Genuss von Feta vegan jetzt nichts mehr im Weg!

 

Ausprobiert: FETO Antipasti Puebla und Korfu von Taifun

Vorweg geschickt: Du könntest dich verlieben. Denn diese vegane Feta Alternative auf der Basis von Tofu schmeckt einfach zu gut. Ich hatte das Glück die beiden Varianten „Puebla“ und „Korfu“ für euch probieren zu dürfen und freue mich, euch hier von dem besonderen Geschmackserlebnis zu berichten.

 

Feta vegan: auf griechische Art

Der FETO Antipasti Korfu, benannt nach der zweitgrößten der beiden ionischen Inseln im griechischen Meer, ist in einer griechischen Marinade mit Olivenöl, Tomaten, Meersalz und frischen Olivenstücken eingelegt. Der Fetakäse an sich besteht aus fermentierten Tofuwürfeln, die mit einer veganen Joghurtkultur angereichert sind – so entsteht die fetatypische bröcklige Konsistenz, die sich wunderbar in Salaten und auf mediterranen Platten macht.

Für die landestypische  Kräutermischung hat der Hersteller Taifun Rosmarin, Basilikum, Bohnenkraut, Majoran, Oregano, Thymian, Anis und Lavendelblüten zusammen geworfen  – aus meiner Sicht ein echter Clou, man könnte es mit tierischem Fetakäse nicht besser hinbekommen!

 

Einmal nach Mexiko mit Feta vegan, bitte!

Die mexikanische Variante FETO Antipasti Puebla fand ich sogar noch eine Nuance besser, da sie zusätzlich zu den Oliven und dem umwerfen Kräutermix mit Gemüsepaprika daher kommt und mit Pfeffer und scharfer Paprika gewürzt ist. Obwohl ich schon oft mit Tofu gekocht und gebraten habe, hätte ich nicht gedacht, dass man aus dem scheinbar so faden Naturprodukt eine so feurige Antipasti Delikatesse zaubern kann. Besonders gut finde ich außerdem, dass Taifun keinen Zuckerzusatz verwendet und sowohl Tofu als auch Gemüse und Kräuter allesamt aus biologischem Anbau stammen. Hut ab!

 

Feta vegan ausgepackt

Neugierig geworden?

Wenn du auch einmal Feta vegan probieren willst, schau in unserem Shop vorbei:

 

Probier auch mal…

Taifun hat darüber hinaus noch viele weitere interessante Tofu-Spezialitäten im Sortiment wie beispielsweise diese Köstlichkeiten:

 

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

18. Mai 2017 0 Kommentare
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Ei-Ersatz - Eierkuchen-Streifen mit MyEy VollEy und Soja Chorizo, Austernpilze, Avocado

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe industriell gefertigter veganer Ei-Ersatz Produkte. Die Gemeinsamkeit dieser Produkte ist ihre Basis: Stärke. Einige Produzenten setzen dabei auf Kartoffelstärke (z.B. in Kombination mit Stärke der Tapioka- oder Cassava- Wurzeln), während andere auf Maisstärke zurückgreifen. Abgesehen von der Stärke- Basis haben die verschiedenen Produkte eigentlich nur eins gemeinsam: Sie alle werden mit, wenn auch unterschiedlichen Mengen, Wasser angerührt. Davon abgesehen unterscheiden sich die Produkte maßgeblich und nicht nur in ihren Inhaltsstoffen. Auch Geschmack, Konsistenz und Einsatzmöglichkeiten variieren. Aus diesem Grund habe ich mir vier Ei-Ersatzprodukte genauer angeschaut und möchte euch einen kurzen Überblick über die Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten der einzelnen Produkte geben, um euch die Wahl eines passenden Produktes beim nächsten Einkauf zu erleichtern.

 

MyEy: EyGelb

Inhaltsstoffe: Maisstärke, Lupinenmehl, Maltodextrin, Steinsalz, Gelbwurzpulver, Schwarzsalz, Geliermittel: Xanthan und Johannisbrotkernmehl, Weißer Pfeffer gemahlen, Aroma-Extrakt: Paprika.

Packungsinhalt: 200g = Ersatz für ca. 60 Eigelb.

Konsistenz des angerührten Produktes: Nicht aufschlagbar, klebrig.

Geschmack und Farbe des  angerührten Produktes: Im Vergleich zu den anderen getesteten Produkten erinnert der Geschmack aufgrund des verwendeten Schwarzsalzes (auch bekannt als Kala Namak) recht stark an Ei. Gelbwurzpulver färbt das Produkt intensiv gelb.

Eignet sich laut Hersteller für:  Binden und Anreichern von Vor-, Haupt- und auch Süßspeisen.

Im Test: Meiner Meinung nach aufgrund des intensiven Geschmacks nach Schwarzsalz besser für deftige als süße Gerichte geeignet, welche nicht nur farblich, sondern auch geschmacklich an Ei erinnern sollen (z.B. Eierkuchen oder Scrambled Egg). Der Hersteller bietet auf seiner Website jedoch auch viele Inspirationen für süße Rezepte mit dem Produkt, z.B. Waffeln. Das Waffel-Rezept habe ich bisher nicht getestet, würde dafür – geschmacksbedingt – nicht unbedingt zu diesem Produkt greifen, sondern zu einem der anderen vorgestellten Produkte.

 

MyEy: VollEy

Inhaltsstoffe:  Maisstärke, pflanzliche Eiweißquelle (Kartoffeleiweiß, Erbseneiweiß, Lupinenmehl ), Maltodextrin, Steinsalz, Gelbwurzpulver, Schwarzsalz, Geliermittel: Xanthan & Johannisbrotkernmehl, Weißer Pfeffer gemahlen.

Packungsinhalt: 200g = Ersatz für ca. 24 Eier.

Konsistenz des angerührten Produktes: Weniger klebrig als das EyGelb der gleichen Marke. Aufschlagen des Produkts ist möglich.

Geschmack und Farbe des angerührten Produktes: Ebenfalls geschmacklich wegen des zugesetzten Schwarzsalzes an Ei erinnernd, allerdings weniger intensiv als das getestete EyGelb. Auch etwas weniger farbintensiv, jedoch ebenso mit Gelbwurzpulver gefärbt.

Eignet sich laut Hersteller für: Binden und Anreichern von Vor-, Haupt- als auch Süßspeisen.

Im Test: Interessantestes Testergebnis war ein “Eyer”- Omelette mit zusätzlichem Kichererbsenmehl im Teig. Gutes Bindemittel und gut aufschlagbar, weniger klebrig als das EyGelb. Auch aufgrund des nicht ganz so intensiven Geschmacks vielseitiger bzw. besser in vielen Süßspeisen und Gebäcken einsetzbar als das zuvor beschriebene Produkt.

 

Terra Vegane: MeggaExx

Inhaltsstoffe: Kartoffelstärke, Cassavastärke, Erbseneiweiß, Backpulver (Maisstaärke, Monokaliumtartrat, Natron), Johannisbrotkernmehl.

Packungsinhalt: 150g = ca. 20 Eier.

Konsistenz des angerührten Produktes: Aufschlagen des Produktes ist möglich.

Geschmack und Farbe des angerührten Produktes: Stärke-lastig. Im Vergleich zu den getesteten MyEy Produkten jedoch auch sehr neutral, da nicht gewürzt. Helle Farbe, da weder Kurkuma noch Gelbwurz zugesetzt sind. Erinnert optisch daher, im Gegensatz zu den zwei getesteten Produkten von MyEy, eher an Eiweiß.

Eignet sich laut Hersteller für: Saucen und Backen.

Im Test: Funktionierte im Test gut zum Binden, Auflockern oder Andicken von hellen Backwaren und Saucen, z.B. Tortenböden oder vegane Hollandaise. Ansonsten zum Backen und Kochen ein Allrounder als Konsistenzgeber, welchem Eier-Geschmack und Aussehen jedoch fehlen.

 

Orgran: No Egg

Inhaltsstoffe: Kartoffelstärke, Tapiokamehl, Pflanzengummi, Methylzellulose, Kalziumkarbonate, Zitronensäure.

Packungsinhalt: 200g = Ersatz für ca. 33 Eier.

Konsistenz des angerührten Produktes: Abhängig vom Verhältnis No Egg zu Wasser als Konsistenzgeber für Voll-Ei, Eiweiß oder Eigelb. Hierdurch bedingt entweder flüssiger oder etwas fester und besser aufschlagbar.

Geschmack des angerührten Produktes: Sehr Stärke-lastig. Ansonsten neutral und ungewürzt.

Laut Hersteller für: Kochen und Backen.

Im Test: Gutes Bindemittel und auch sehr gut zum Backen geeignet, ähnelt Terra Vegane Megga Exx. Eignet sich vor allem dann, wenn nur die Konsistenz und nicht der Geschmack der zubereiteten Speise durch Zugabe des Ei- Ersatzes verändert werden soll.

 

Ei-Ersatz Fazit

Ei-Ersatz nebeneinander angerührt

Die getesteten Produkte unterscheiden sich -teils stark- in Konsistenz und Geschmack. Entsprechend eignen sie sich unterschiedlich gut für verschiedene Gerichte. Das macht es schwer, euch an dieser Stelle eine Empfehlung für einen bestimmten Ei-Ersatz mit auf den Weg zu geben. Bei der Wahl eines geeigneten Ersatzproduktes sollte vor allem die Frage danach im Zentrum stehen, welche Art von Rezepten ihr vornehmlich damit zubereiten wollt.
Ich selbst nutze die Ei- Ersatzprodukte am liebsten als Konsistenzgeber (z.B. zum Backen) und möchte Speisen nur selten auch Geschmack oder Aussehen nach Ei verleihen. Persönlich bevorzuge ich daher die neutralen oder nur leicht gewürzten Produkte, welchen ich bei Bedarf noch Kala Namak und Kurkuma hinzufügen kann und so die Intensität von “Eier-” Geschmacks und Farbe selbst bestimmen kann, wenn dies erwünscht ist.

5. Mai 2017 0 Kommentare
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veganer joghurt von Provamel

Heute möchte ich euch eine besonders schmackhafte vegane Joghurtalternative auf Soja-Basis vorstellen, die, wie ich finde, einem kuhmilchbasierten Joghurt in puncto Cremigkeit und Geschmack in nichts nachsteht. Die veganen Provamel Joghurts kenne und kaufe ich schon seit langem – seit kurzem gibt es jedoch noch ganz neue und teils exotische Sorten wie Orange Roiboos oder Limette-Melisse.

 

Limette und Zitronenmelisse – eine gelungene Mischung

Für die vegane Soja Joghurtalternative Limette-Melisse hat Provamel seinem Soja-Joghurt Limonensaft, Zitronenöl und Melissenextrakt beigemischt. Melisse ist ja für ihre ätherische und beruhigende Wirkung berühmt und mit Limette im Doppelpack bekommt dieser vegane Joghurt einen umwerfend erfrischenden und spritzigen Zitrusgeschmack. Allerdings schmeckt er nicht sauer, sondern trotzdem leicht angenehm süßlich und cremig.

 

Veganer Joghurt zum Frühstück, beim Backen und für Smoothies

Empfehlen kann ich euch den innovativen Sojajoghurt beispielsweise mit Chiasamen als Chia-Joghurt im Glas. Einfach zwei Esslöffel der proteinreichen Samen in den köstlichen Joghurt einrühren und eine halbe Stunde quellen lassen. Natürlich kannst du den fruchtigen Zitrusjoghurt auch wunderbar für Torten und Kuchen sowie in Smoothies verwenden. Bon Appetit!

 

Veganer Joghurt: online bestellen und versenden? Kein Problem!

Anfangs hatte ich etwas Bedenken wegen dem postalischen Versand von Vegan-Joghurt, kann euch aber beruhigen: Der Joghurt war hervorragend isoliert und eingepackt und sah genauso nagelneu aus wie frisch aus dem Kühlregal – und schmeckte natürlich auch so! Er hält sich fünf Tage lang im Kühlschrank.

 

Neue Sorten: Veganer Joghurt von Provamel

Wem Zitrusgeschmack weniger liegt oder wer einfach nur neugierig ist auf die Bandbreite der veganen Provamel Joghurts, findet in unserem Shop eine große Auswahl an weiteren Sorten von Pfirsich-Mango bis Heidelbeere, von Aronia-Passionsfrucht bis Kokos und Mandel.

 

 

Welcher Provamel Joghurt schmeckt Dir am besten?

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

28. April 2017 0 Kommentare
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Lizza glutenfreie pizza

Für vegane Pizza-Fans war eine kohlenhydratarme Ernährung, kurz „Low-Carb“ bisher keine Option. Doch genauso wie sich aus Gemüse und Pflanzenprotein köstliche Burger zaubern lassen, so lässt sich auch aus gesunden pflanzlichen Zutaten wie Leinsamen, Chia und Kokosmehl eine neue Art von Pizza-Teig zubereiten, dem man tatsächlich nachsagen kann, dass er rundum gesund ist: Die Lizza, oder auch „Low Carb Pizza“. Ich habe sie jetzt für Dich getestet und berichte hier von dem Back- und Geschmackserlebnis.

 

Low Carb Pizza – warum eigentlich?

Müde und schwer. So fühlt sich unser Körper nach dem Verzehr einer normalen Pizza aus Weizenmehl und Hefe. Grund genug für viele auf Low-Carb umzusteigen, eine Ernährungsweise, bei der die glutenhaltigen Lebensmittel wie Weizen in Pasta und Teigprodukten, Brot und Kartoffeln vom Speiseplan weichen, während gute und leichte Kohlenhydrate wie in Gemüse, Salat, Saaten, Körnern und Nüssen weiterhin gegessen werden. Dabei purzeln nicht nur Pfunde, sondern es werden durch die Nahrungsumstellung auch deutlich mehr Vitalstoffe – Vitamine und Mineralstoffe – über die Ernährung aufgenommen.

Die Idee dahinter: Eine kohlenhydratarme Diät hält die Insulin-Ausschüttung möglichst gering und stimuliert damit die Energieversorgung durch das eigene Körperfett.

 

Lizza Glutenfreie Pizza: Und wie schmeckt das Ganze?

Entpackt schaut der Lizza-Teig goldbraun und deutlich dunkler als das bekannte Original aus. Erfreut habe ich ihn direkt auf dem Backpapier ausgerollt und festgestellt, dass dies wunderbar funktioniert: Es ist kein weiteres Ausrollen nötig und der Teig ist richtig stabil und bekommt keine Risse oder Löcher. Du kannst ihn also direkt mit Tomatensoße und deinen Lieblings-Zutaten belegen und backen.

Wer die Lizza dann gebacken begutachtet, stellt fest, dass der Teig anders als Hefe-Pizza nicht aufgeht. Damit ist die Lizza weder einer dick-fluffigen US-Pizza ähnlich noch einer dünn-krustigen italienischen. Sie ist etwas ganz Eigenes – das es sich zu probieren lohnt! Ihr Geschmack ist intensiver und passt besonders gut mit frischem Gemüse-Belag wie z.B. Zucchini, roten Zwiebeln, Tofu oder Vegan-Mozzarella.

Die Basiszutaten: Leinsamen, Chia, Kokosmehl & Flohsamenschalen

Lizza glutenfrei Pizza besteht aus LeinsamenMit 44 Prozent besteht die glutenfreie Pizza fast zur Hälfte aus Goldleinsamen. Leinsamen sind ebenso wie Chia-Samen reich an wertvollen Ballaststoffen, welche die Verdauung anregen, und überdies tolle Lieferanten für Omega-3-Fettsäuren. Weiterhin sind 2,5 Prozent gemahlene Chia-Samen in dem Teig verarbeitet.

Neben Wasser und Meersalz sind Kokosmehl und Flohsamenschalenpulver die einzigen weiteren Zutaten der Lizza und wichtige Geschmacksträger. Flohsamenschalen werden allgemein bei Verdauungsproblemen zur Darmsanierung eingesetzt, sie schützen die Magenwände und beugen einem Blähbauch vor, wie er z.B. bei stark glutenhaltigen Lebensmitteln wie normalem Pizzateig häufig vorkommt.

Wenn Du jetzt Appetit auf glutenfreie Pizza bekommen hast und neugierig darauf bist, die Lizza auch einmal zu probieren, schau in unserem Shop vorbei:

 

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

24. April 2017 0 Kommentare
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Terra Vegane drei Produkte

Seit einiger Zeit gibt es bei ALLES-VEGETARISCH eine neue Marke mit einem breiten Angebot an veganen Alternativen aus Berlin: Terra Vegane.
Die Mac & Cheeze von Terra Vegane sind heißbegehrt, aber das ist noch lange nicht alles, das die komplett vegane Berliner Firma zu bieten hat. Das Sortiment umfasst Ei-, Käse-, und Fleischalternativen und besteht dabei nur aus qualitativ hochwertigen Produkten mit dem Anspruch, eine optimale Nährwertzusammensetzung und die Verwendung hochqualitativer Zutaten zu berücksichtigen. Die Firma stellt seit 2013 in Handarbeit ihre Bio-Produkte her. Mit dabei sind neben Mac & Cheez auch Burger, Würstchen, Parmesan und Aufschnitt. Die Produktpallette der veganen Alternativen aus Berlin gibt also einiges her!

 

Terra Vegane im Test

Ich habe drei der neuen Produkte getestet. Zum einen die Golden Exx – dabei handelt es sich um einen Eigelb Ersatz, den man problemlos in Saucen oder zum Backen nutzen kann. Um ein Ei zu ersetzen wird ein Esslöffel Golden Exx mit 20ml Wasser vermengt. Kinderleicht also. Was ich persönlich immer häufiger beachte und hier sehr positiv finde ist, dass die Zutatenliste sehr kurz und übersichtlich ist. Der Ersatz besteht aus Kartoffelstärke. Lupinenmehl, Salz, Kurkuma, Gewürzen, Johannisbrotkernmehl und Kala Namak. Man verzichtet auf unnötige Konservierungsmittel oder Zusatzstoffe. Dabei ergibt hier eine Packung in etwa 30 Eigelbe. Ich habe das Pülverchen auf Herz und Nieren getestet – zum einen in einer hausgemachten Hollandaise und zum anderen in Waffeln. Gerade in der herzhaften Sauce haben die Golden Exx ihren Sinn voll und ganz erfüllt. Durch das enthaltene Kala Namak hinterlässt das Ganze einen leichten, aber sehr angenehmen Eigeschmack. In den Waffeln ging dieser allerdings zwischen Zucker und Schokolade etwas unter – was ja in diesem Fall auch gut ist. An der Konsistenz der Waffeln konnte ich allerdings keine große Veränderung zu sonst bemerken. Daher würde ich Golden Exx eher für hausgemachte Saucen empfehlen oder für alles Herzhafte an dem man den Geschmack von Ei haben möchte. Ich denke ich teste demnächst nochmal einen Eiersalat damit aus!

Terra Vegane zubereitetDas zweite Produkt in meiner Testphase war der Egg-Free Omelett Mix. Der Name ist zwar Programm, allerdings kann man hiermit auch wunderbar Tortillas oder Quiches zaubern. Letzteres hat wunderbar funktioniert! Bei dem Omelett Mix ist es ähnlich wie bei den Golden Exx – die Zutaten sind übersichtlich und kurz gehalten: Kartoffelmehl, Cassavastärke, Kichererbsenmehl, Amaranthmehl, Hefeflocken, Backpulver, Kurkuma und Kala Namak. Die letzte Zutat sorgt auch hier wieder für den nötigen und gern gesehenen Eigeschmack. Einziges Manko, Rührei ist mit der Mischung leider nicht möglich – dann wird das Ganze eine ziemliche Sauerei und auch eher pappig, da die Mischung nicht so recht gar werden will. Ein prall gefülltes Omelett lässt sich hiermit aber zaubern.

Aber ich habe glücklicherweise nicht nur die veganen Ei Alternativen aus Berlin getestet sondern auch eine der Käsealternativen – letztens gab es für mich also Spaghetti Napoli mit dem Parmi Topper Italian Herb von Terra Vegane. Wer nicht den richtigen Mixer hat um sich selbst Parmesan zu zaubern oder wenn es einfach mal schnell gehen muss, ist dieser Parmesan Ersatz die beste Wahl! Denn neben dem käsigen Geschmack bringt der Parmi Topper auch noch eine zusätzliche Würze durch die enthaltenen Kräuter mit.

Praktisch ist bei allen drei Produkten die Verpackung. Zum einen finde ich persönlich das Design echt großartig und zum anderen sind alle Verpackungen wirderverschließbar. Wer die Produkte von Terra Vegane auch gerne mal testen möchte, bekommt diese bei ALLES-VEGETARISCH. Natürlich nicht nur die drei Sorten aus meinem Test sondern noch eine Vielzahl andere tolle Dinge. Die Produkte bewegen sich alle im preislichen Rahmen zwischen drei und maximal fünf Euro – damit würde ich sagen, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis definitiv ausgewogen! Als nächstes mache ich mich definitiv mal an die allseits beliebten Mac & Cheez von Terra Vegane.

Hast Du Terra Vegane auch schon probiert?

10. April 2017 0 Kommentare
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Vegane Kuhbonbon

Vegane Süßigkeiten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und das nicht nur bei Veganern. Auch sich omnivor ernährende greifen aus den verschiedensten Gründen immer öfter zu den rein pflanzlichen Alternativen. Zeitlich passend zur Einführung einer neuen Spezialität auf ALLES-VEGETARISCH.DE stellen wir Dir im heutigen Artikel das vegane Kuhbonbon von Savitor vor:

Vegane Kuhbonbon?

…Ja, ganz recht. Das vegane Kuhbonbon von Savitor ist zu 100% rein pflanzlich und somit zu 100% vegan. Auch wenn auf der Verpackung eine Kuh abgebildet ist, handelt es sich hierbei um Bio Kokosmilch mit feinster Kakaobutter.

Doch alles nochmal auf Anfang. Wie kam es zu der Idee von einem veganen Kuhbonbon und warum heißt das Ganze auch trotz der fehlenden bzw. nicht vorhandenen Kuhmilch trotzdem so?

Die Geschichte von Savitor beginnt vor ca. 35 Jahren. Seitdem wird in dem Hamburger Familienbetrieb Weichkaramell hergestellt. Über die Jahre hinweg hat sich die Firma immer weiterentwickelt und diverse Geschmacksrichtungen auf den Markt gebracht. Im Mittelpunkt der Produktion standen immer hochwertige Inhaltsstoffe und das Fernbleiben von Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen. Um das Bonbon für so viele Leute wie nur möglich zugänglich zu machen, kam es dazu, dass neben ausgefallenen Sorten, wie Erdbeer Lakritz oder Eierlikör, auch eine laktosefreie Variante oder eben das vegane Kuhbonbon entwickelt wurde.

Das ist natürlich eine sehr schöne Sache über die wir uns freuen und wodurch jeder Veganer wieder in den Genuss von typischen Karamellbonbons kommen kann.

 

Die Zutaten

Wie oben bereits erwähnt, beinhalten die Bonbons Bio Kokosmilch bzw. Bio Kokosmilchpulver und Kakaobutter. Zusätzlich sind folgende Stoffe enthalten:

Glukosesirup, unraffinierter Rohrzucker, Erbsen-Protein, Dextrose, Bio Maltodextrin, Akazienfaser, Emulgator: Sonnenblumenlecithine, Maisstärke, Salz (Fleur de Sel), Aroma.

Des Weiteren sind die Bonbons frei von Palmfett, Soja und Sojalecithine, Farb- und Konservierungsstoffe und ebenfalls frei von Gluten.

Das Aussehen und die Konsistenz

Vegane Kuhbonbon ausgepackt

Die vegane Variante kommt im typischen Kuhbonbon-Look daher. Die Verpackung ist identisch mit dem der traditionellen Sorte, mit einem grünen Touch als Merkmal für die vegane Sorte. Auch das Bonbon an sich ist kaum vom Ursprungsprodukt zu unterscheiden und besitzt die klassisch karamellige, hell bräunliche Farbe.

Selbst die klebrige, einem Kaubonbon ähnliche Konsistenz wird hier durch die rein pflanzlichen Bestandteile erreicht. Somit ist das vegane Kuhbonbon rein äußerlich und im Mund bzw. beim Kauen kaum vom Traditionellen zu unterscheiden.

 

Der Geschmack

Kommen wir zum wohl wichtigsten Part, dem Geschmack. Der Geschmack ist ganz klar karamellig, süß und steht somit dem ursprünglichen Produkt in nichts nach. Durch das perfekte Zusammenspiel der einzelnen rein pflanzlichen Zutaten wird die sahnige Nuance von Karamellbonbons perfekt imitiert und man fühlt sich sofort zurückerinnert an die Kindheitstage. Auch das Kleben der einzelnen Bonbonüberreste an dem ein oder anderen Zahn machen das Geschmackserlebnis perfekt, wodurch man gefühlt den halben Tag etwas davon hat. Einfach typisch Karamellbonbon.

 

Fazit

Zusammengefasst kann man sagen, dass das vegane Kuhbonbon von Savitor in ganzer Linie überzeugt. Die vegane Variante stellt eine echte Alternative zum ursprünglichen Produkt dar und bietet somit eine perfekte Gelegenheit zum veganen, moralisch unbesorgten Naschen. Naja, zumindest hinsichtlich Inhaltsstoffe und Herstellung 😉

4. April 2017 0 Kommentare
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