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Produkte im Test

veganen Genießerscheiben von Simply V

Für die meisten Menschen, die auf vegane Ernährung umsteigen wollen, ist der Verzicht auf Käse der schwerste Schritt.
So ging es mir damals auch. Als ich 2011 vegan geworden bin, gab es allerdings noch keine wirklichen Alternativen, die auch noch bezahlbar waren. Ich weiß noch wie verzweifelt ich versucht habe, mir meinen eigenen Käse zu basteln. Vergebens.

Mit den Jahren kamen aber glücklicherweise immer mehr gute Alternativen auf den Markt. Anfangs musste man sich noch mit den Alternativen aus Amerika oder aus dem Hause Vegusto begnügen – letztere waren auch meine erste Alternative und ich bin auch heute noch in den No-Muh Walnuss verliebt. Final kamen dann die ersten Schmelzzubereitungen in Scheiben auf den Markt. An den Scheiben von Wilmersburger schieden sich damals die Geister. Für die meisten war diese Art von Produkt nur „billiger Analogkäse“. Aber weit gefehlt! Für Veganer war es das erste Mal eine wirkliche Alternative zu Gouda und Co.! Dieser Ersatz machte es vielen einfacher, den Umstieg auf die vegane Ernährung zu vollziehen.
Es folgten Scheiben von Violife und Veggi Filata – außerdem eine Bio Variante von Wilmersburger.
Und dann folgte die Alternative, die zumindest für mich einiges verändert hat: Simply V.

 

Die Simply V Schmelzprodukte

Im Allgäu gibt es seit zwei Jahren ein Unternehmen, das sich ganz und gar der Herstellung von Schmelzzubereitungen auf rein pflanzlicher Basis widmet: Unter der Marke Simply V entwickelt, produziert und vermarktet die E.V.A. GmbH vegane Produkte. Zum Einstand präsentierte man im ersten Jahr eine vegane Alternative zum Streichen. 2016 kamen die veganen Genießerscheiben von Simply V dazu. Alle Produkte aus diesem Hause sind auf der Basis von Mandeln. Den Streichgenuss gibt es in den Sorten cremig-frisch (Natur), Kräuter, Nuss-Nougat und Paprika. In den Sorten Natur, Kräuter, Paprika-Chili und Pfeffer gibt es die veganen Genießerscheiben von Simply V. Der Vorteil an dieser Alternative ist, dass sie frei von Gluten, Soja und Laktose ist. Perfekt also für alle Soja-Allergiker, Menschen mit Laktoseintoleranz oder Zöliakie.

 

Schmeckt’s?

Ich habe die veganen Genießerscheiben von Simply V vom ersten Moment an gern gegessen und in den letzten Tagen auf Herz und Nieren getestet. Zum einen lassen sich die Scheiben natürlich super aufs Brot legen – aber das können in der Tat auch Gurken oder Tomaten. Pur und „roh“ überzeugen die Scheiben aber in ganzer Linie. Man hat nicht dieses sandige, leicht pappige Gefühl im Mund, das man von anderen Alternativen gerne mal kennt. Außerdem ist der Nachgeschmack glücklicherweise echt angenehm.
Aber da man sich ja genauso gut Avocado, Wurst, Gemüse oder andere Dinge aufs Brot legen kann und ich persönlich ohnehin „Schnittchen“ nicht so präferiere, mussten die Scheiben noch eine andere Feuerprobe überstehen. Im wahrsten Sinne. Denn, was tut man mit Käse, außer ihn pur zu essen? Genau, man überbackt damit alles, was nicht niet- und nagelfest ist! Nach einigen Enttäuschungen im veganen Pizzaschmelz-Segment habe ich mich auf das Schlimmste vorbereitet und wurde positiv – sehr positiv – überrascht.
Wer sich mit dem Thema schon mal beschäftigt hat weiß, dass die meisten Alternativen kaum schmelzen. Wenn, dann muss man oft noch Sojacreme oder zusätzliches Fett dazu geben oder den Schmelz mit der Soße vermengen. Hier haben die veganen Genießerscheiben von Simply V mich nicht nur überrascht, sondern vom Hocker gehauen.
Ich habe als Test eine Paprikaschote mit den Scheiben überbacken – ohne Soße und ohne zusätzliches Fett, einfach den Schmelz direkt auf den Reis gegeben und die Scheiben schmelzen nicht nur, sie werden sogar richtig cremig. Seitdem ich das weiß, nutze ich nur noch die veganen Genießerscheiben von Simply V für Pizza und Co.!

Wer dem Ganzen die Krone aufsetzen möchte, kann sich jetzt auch endlich eine Pizza mit verschiedenen Käsesorten machen: Simply V Streichgenuss cremig-frisch, Hefeflocken, die veganen Genießerscheiben von Simply V und eine weitere Alternative nach Wahl. Der Käsehimmel für Veganer!

 

Und was zauberst Du am liebsten mit veganem Schmelz?

10. März 2017 0 Kommentare
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vegane Wurstalternative ohne Soja und Gluten von Vantastic Foods auf Holzplatte

Mit den Organic Deli – Cold Cuts hat Vantastic foods eine vegane Wurstalternative ohne Soja und Gluten auf den Markt gebracht, die sich hinter keiner anderen Wurst verstecken muss. Die meisten Wurstalternativen sind auf Basis von Tofu (Soja) oder Seitan (Gluten). Die Seitan-Alternativen sind bisher zwar oft die Besten, allerdings nicht geeignet für Menschen mit Zöliakie. Da ist die vegane Wurstalternative ohne Soja und Gluten die perfekte Lösung.
Die Cold Cuts Scheiben sind auf Basis von Erbsenprotein und gleich in 7 Sorten verfügbar: Champignon, Gartengemüse, Gurke, Natur, Paprika, Rustikal und Schnittlauch.

Aber: Wer steckt eigentlich hinter der veganen Wurstalternative ohne Soja und Gluten?

 

Vantastic foods – 100% vegane Spezialitäten

Hinter Vantastic Foods steckt die 2001 gegründete Firma AVE, die 2008 den größten veganen Onlineshop Deutschlands ins Leben rief: ALLES-VEGETARISCH.DE.
Die Eigenmarke Vantastic foods wurde 2004 gegründet. Die Marke zeichnet sich durch ihre Vielfältigkeit aus. Höchste Qualität, erlesene Zutaten und liebevolle Herstellung sind hier oberstes Gebot. Das Angebot reicht von aromatischen Gewürzen, über herzhafte Fleisch- und Wurstalternativen, Sojafleisch, leckeren Backwaren bis hin zu der bekannten, veganen Schakalode in verschiedensten Geschmacksrichtungen, Brotaufstrichen und gelatinefreien Fruchtgummis. Für viele Veganer sind einige Produkte aus dem Vantastic foods Sortiment sicher unverzichtbar. Ich selbst habe eigentlich immer das Trockensoja im Haus um schnell eine Portion Gyros, Schnitzel oder Rouladen an Feiertagen zaubern zu können.
Zurück aber zu den Organic Deli – Cold Cuts! Das wohl bekannteste Pendant zur Lyoner ist der vegane Aufschnitt von Hobelz. Dieser war tatsächlich auch lange und unangefochten mein persönlicher Favorit, wenn es um Brotbelag ging. Der Nachteil hier ist allerdings, dass der Aufschnitt nicht nur Soja, sondern auch Gluten enthält. Wo wir wieder bei der Zöliakie und Sojaunverträglichkeit wären. Beides nimmt hierzulande leider immer mehr zu als ab und so wurde die vegane Wurstalternative ohne Soja und Gluten lang ersehnt und nun ist sie endlich da.
Zwar gibt es auch andere Alternativen ohne Soja und Gluten, die meisten davon sind aber leider ungenießbar oder in der Konsistenz schleimig bis pappig.
Vantastic foods hat es aber tatsächlich geschafft, dass die Cold Cuts in ihrer Konsistenz echt angenehm sind – fast schon erschreckend nah an echter Wurst. Die Scheiben lassen sich leicht voneinander trennen, daran scheitert man leider häufiger schon bei anderen Marken. Wie oft habe ich die Wurstpackung schon verflucht, weil ich statt einzelner Scheiben nur Brocken in der Hand hatte. Ich habe aufgehört zu zählen.

 

Vorteile der veganen Wurstalternative ohne Soja und Gluten

Ein weiterer Vorteil: die Scheiben sind schön dünn und in so einer Packung sind überraschend viele davon untergebracht. Wie bereits erwähnt gibt es 7 Sorten der veganen Wurstalternative ohne Soja und Gluten, also ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wirklich für jeden!
Ob man nun die klassische Lyoner mag, eine mit Paprika oder lieber eine etwas deftigere. Mein persönlicher Favorit ist die Sorte Gartengemüse! Das Gemüse bringt Pepp in die einfache Wurst und zusätzlich noch ein paar Vitamine. Die Sorte Rustikal macht sich gut zu einer deftigen Brotzeit und erinnert an Bierschinken: würzig, aber nicht zu herb.
Lange vermisst habe ich den Wurstsalat, den meine Oma immer gemacht hat. Leider gab es auf dem Markt bisher keine vegane Lyoner ohne Zusätze, also eine Natur-Sorte, die mich überzeugt hat.

An dieser Stelle mindestens 20 Herzen und ein dickes Dankeschön an Vantastic foods, dass ich den geliebten Wurstsalat aus Kindertagen endlich mal wieder machen konnte! Und die Vorteile nehmen kein Ende. Für eine Packung mit 100 Gramm, die dank dünner Scheiben für viele Brote reicht, muss man gerade einmal 2,49€ ausgeben. Damit sind die Cold Cuts zwar etwas teurer als der Hobelz Aufschnitt, für mich persönlich aber aktuell der bessere Ersatz!

Und: Welche der Sorten könnte Dein neuer Liebling werden?

23. Februar 2017 0 Kommentare
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Kokosblütenzucker in Schale

Er schaut aus wie herkömmlicher brauner Rohrzucker und doch ist die Zuckeralternative ganz anderen Ursprungs: Der Kokosblütenzucker aus dem Nektar der Kokospalme, den man im Bioladen und Fachhandel zu oftmals hohen Preisen beziehen kann, besitzt im Gegensatz zum industriell raffinierten Zucker einen niedrig-glykämischen Index und viele Mineralstoffe.

Übrigens: Kokosblütenzucker schmeckt nicht nach Kokos, sondern nach Karamell und Malz.

 

Nicht zahnfreundlicher, aber eine gute Alternative

Fragt man Ernährungswissenschaftler, so ist es gerade in unseren Industrieländern mehr als ratsam, den Konsum an Zucker grundsätzlich zu minimieren – und durch natürliche Nahrungsmittel wie frisches Obst zu ersetzen. Dennoch wollen die meisten Menschen nicht dauerhaft auf den süßen Genuss in Kuchen, Keksen und Schokolade verzichten.

Kokosblütenzucker ist deshalb eine gute Zuckeralternative beim Zubereiten und Backen, da er den Insulinspiegel im Blut durch seinen niedrig-glykämischen Index nicht nach oben schnellen lässt. Er sättigt somit länger und ähnelt darin vollwertigen Nahrungsmitteln. Keine Heißhungerattacken in der Folge!

 

Kein schneller Blutzuckeranstieg – dafür Mineralien und Vitamine

Ein weiteres Plus: Kokosblütenzucker wird durch schonendes Erhitzen über dem Holzfeuer bei niedriger Temperatur gewonnen. Dadurch enthält die Zuckeralternative noch zahlreiche Mineralien und Spurenelemente wie z.B. Magnesium, Eisen, Kalium und Zink. Dieser Reichtum an Nährstoffen trägt auch zu seiner langsamen Verstoffwechselung bei, d.h. dass die Energie durch den aufgenommenen Kokosblütenzucker im Körper etappenweise ausgeschüttet wird. Perfekt, oder?

 

Kokosblütenzucker und die Nachhaltigkeit

Zum Glück wissen wir inzwischen, dass die Produktion von Kokosblütenzucker keineswegs umweltfeindlich ist, wie uns die Zuckerlobby lange Zeit weiß machen wollte. Zwar werden Kokospalmen auf abgeholzten Regenwaldflächen angebaut, doch für die Ernte des Kokosblütenzuckers wird keine einzige Palme gefällt. Stattdessen erntet man den süßen Nektar der Kokosblüte direkt oben in den Bäumen – und zwar das ganze Jahr über. Pestizide und andere Chemikalien kennt und nutzt man in den Anbaugebieten der Zuckeralternative wie z.B. Indonesien nicht.

 

Warum kein Weißzucker?

Herkömmlicher raffinierter Haushaltszucker besteht aus isolierten Kohlenhydraten, welche den Blutzuckerspiegel sprungartig ansteigen lassen. Er ist auf Grund der hohen Erhitzung im Herstellungsprozess nährstofflos und ist in unserer Ernährung neben übermäßigem Fleischkonsum der Risikofaktor Nummer Eins bei der Entstehung von Übergewicht und Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und beispielsweise auch Darmkrebs.

Kokosblütenzucker im Glas

 

 

 

Welche Erfahrung hast Du mit Zuckeralternativen? Teile deine Erfahrungen mit uns im Kommentar.

 

 

Bildquelle: Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

10. Februar 2017 3 Kommentare
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Vegane Produkte von Maris Algen

In der asiatischen Küche haben sie eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert. Etwa 160 von 40.000 bekannten Arten finden Verwendung in der Küche. In getrockneter Form sind sie nicht nur beliebt für Sushi: Als „Konbu“ dienen sie unter anderem als eine der wichtigsten Grundlagen für Suppen. Aber auch frisch landen sie als Salate oder mit gedünstetem Gemüse auf den Tellern. Die Rede ist natürlich von Algen. Was die vielfältige Zutat, von welcher sich in unseren Regionen nur wenige Arten in getrockneter Form im Supermarkt finden lassen, alles zu bieten hat, beweisen Maris Algen mit ihren Algen-Produkten.

 

Für die Ernährung genutzte Algenarten

Die meisten essbaren Algen gehören zu der Gattung der Braun- sowie Rotalgen. Maris Algen verwendet vornehmlich die als Zuckertang bezeichnete Alge „Saccharina latissima“. Auch sie gehört zu den Braunalgenarten. Ihre Bezeichnung als Zuckertang geht übrigens auf den in der Alge enthaltenen Zuckeralkohol Mannitol (auch Mannit) zurück, welchen alle Braunalgenarten zur Photosynthese nutzen. Beim Trocknen der Algen tritt der Zuckeralkohol aus und gibt der Alge eine leicht süßliche Note.

 

Algen als Nährstofflieferanten

Algen sind echte Nährstoffwunder und bessere Nährstofflieferanten als viele andere Pflanzen. Sie sind reich an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen und enthalten nicht nur Vitamin A, C und E, sondern liefern gleichzeitig unter anderem auch große Menge an Eisen, Magnesium und Zink. Zudem enthalten sie auch Selen und Jod.

 

Anbau und Nachhaltigkeit

Maris Algen Brotaufstrich wie Leberwurst

Makroalgen benötigen keine Düngung, sie nehmen benötigte Nährstoffe einfach aus dem Meer auf. Gleichzeitig geben sie dem Ökosystem Sauerstoff zurück und produzieren hiervon etwa drei Mal so viel davon wie andere Pflanzen. Kleineren Meereslebewesen wie Krebsen dienen sie als Unterschlupf vor Fressfeinden.

Für den menschlichen Konsum werden Algen meist in Aquakulturen an langen Seilen hängend gezüchtet. Die Algen wachsen sehr schnell und können nach etwa drei Monaten bei einer Länge von etwa 30 bis 60cm geerntet werden. In den Sommermonaten wachsen sie sogar noch schneller um bis zu 1cm täglich. Der für Maris Algen verwendete Zuckertang stammt aus dem Nordatlantik, von regionalen Zulieferern und Produzenten. Darüber hinaus ist die Firma Maris Algen auch Bio-Zertifiziert.

 

Maris Algen: vielfältige Produkte aus Algen

Algen landen bei Maris Algen nicht nur in Gewürzmischungen, sondern ebenso in veganen Würstchen, Burgern und Brotaufstrichen. Für diesen Artikel habe ich die „Algen Bratwurst“, die „Algen Currywurst“, den „Algen Grillburger“ sowie den „Algen Brotaufstrich – wie Leberwurst“ getestet, welche alle den erwähnten Zuckertang enthalten. Burger und Würstchen sind zudem nicht nur frei von Gluten, sondern ebenso von Soja und Lupinen. Einzig der Aufstrich enthält Soja. Für die anderen Produkte wird stattdessen eine Basismischung aus Kartoffeleiweiß, Erbsenprotein und Erbsenmehl verwendet. Somit handelt es sich bei den Fleischersatzprodukten um Lebensmittel welche sich auch ausgezeichnet für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten eignen. Das Umami-Aroma der Algen dient zudem als Geschmacksverstärker.

Maris Algen Grillburger, Algen Wienerwurst und mehr

Zusammen mit weiteren Gewürzen und einer handvoll weiterer Zutaten entstehen so aus der erwähnten Basismischung leckere vegane Würstchen und Burger. Auch der „wie Leberwurst“Aufstrich, übrigens auf Basis von Kidney-Bohnen, schmeckt sehr gut, auch wenn er nur wenig an das referenzierte Produkt erinnert. Entsprechend bleibt eigentlich nur die Frage, warum so vieles immer „wie…“ schmecken muss und nicht einfach nur lecker und aus Bohne und Alge sein kann.

Spannend ist jedenfalls, dass Maris Algen mit ihren Produkten eine Zutat beleben, die in Europa lange vergessen und übersehen wurde, obwohl sie direkt vor unserer Haustür wächst. Mit ihren hervorragenden Nährstoffgehalten und ausgezeichneter ökologischen Bilanz handelt es sich mittlerweile um eine sehr interessante Zutat für die Lebensmittelindustrie, welche Algen auch heute schon zur Herstellung vieler anderer Produkte, wie z.B. für das Geliermittel Agar-Agar verwendet. Auch in anderen Alltagsprodukten stecken sie häufig, unter anderem in Form von Carrageen, welches als Bindemittel und Stabilisator eingesetzt wird. Es scheint also wahrscheinlich, dass Algen in der Zukunft immer mehr auf unseren Tellern landen und diese mit weiteren Algenarten und verarbeiteten Produkten auf der Basis von Algen bereichern.

7. Februar 2017 0 Kommentare
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Govina Rohkost Fruchtkonfekt

Wir kaufen sie zum Muttertag, Geburtstag und bringen sie zum Besuch bei Freunden mit: Pralinen. Dabei gibt es denkbar bessere Alternativen zu dem zuckerhaltigen Konfekt. Die deutsche Bio-Marke Govinda hat sich einige Innovationen einfallen lassen, wie sich Naschgenuss und bewusste Ernährung miteinander verbinden lassen. Wir stellen vor – Govinda Rohkost-Leckereien!

 

Rohkost-Konfekt statt Zuckerpralinen

Herausgekommen sind Rohköstlichkeiten aus Trockenfrüchten, allenfalls gesüßt mit Zucker-Alternativen wie Agaven-Dicksaft. Längst kommen nicht nur Datteln, Feigen und Cashewnüsse zum Einsatz wie bei vielen Öko-Herstellern von Rawfood Spezialitäten. Bei Govinda dürfen es dagegen auch mal so ungewöhnliche Zutaten wie Kichererbsen oder Kastanienmehl sein. Wie interessant das schmecken kann, konnte ich unlängst feststellen, als ich die beiden Rohkost-Konfekt „Sahara“ und „Maroni“ probieren durfte.

 

Govinda Rohkost – mein Produkttest:

Rawfood-Konfekt „Maroni“ von Govinda

Maroni Kastanien Fruchtkonfekt von Govina

Angetan hat es mir auf Anhieb der „Maroni“-Konfekt, den ich erstmals in Italien entdeckt habe – jetzt gibt es ihn aber glücklicherweise auch hierzulande in unserem Shop zu bestellen: Die kleinen, feinsandigen Würfelchen schmecken zart nussig nach Kastanie und bestehen zu einem Viertel aus Kastanienmehl. Die weiteren Bestandteile Kokosöl, Datteln, Agavendicksaft, Kichererbsen und Zimt dürfen sich auch sehen lassen.

 

 

 

Kichererbsen-Rohköstlichkeit „Sahara“

Sahara Kichererbsen Fruchtkonfekt von Govina

Noch etwas spezieller ist das Kichererbsen-Rawfood von Govinda: Wer da an den Geschmack von Falafel denkt, liegt verkehrt. Die „Sahara“ Würfelchen – ebenso zart und süßlich im Geschmack – setzen sich zu einem Drittel aus Kichererbsen und darüber hinaus aus Datteln, Kokosöl, Vanille und Agavendicksaft zusammen.

 

 

Weniger Brennwert, mehr Ballaststoffe

Nachdem mich das Rawfood-Konfekt von Govinda wirklich begeistert hat, habe ich erst einmal nachrecherchiert, ob dieses energie- und nährwerttechnisch tatsächlich besser ist als herkömmliche Naschereien: Und tatsächlich! Im Unterschied zu einer normalen Schokoladenpraline mit im Schnitt 500 kcal hat ein Govinda Rohkost-Konfektwürfel rund 100 kcal weniger und etwa 400 kJ weniger Brennwert. Gleichzeitig verfügt er aber über eine größere Menge an Protein, weniger Fettanteil – dafür aber wertvolle Ballaststoffe für die Verdauung.

Zuckerfrei naschen mit Rohkost

Wenn Du Dich also einmal auf bewusste Weise mit einer Süßigkeit belohnen willst – oder jemandem eine Freude machen willst, such mal in unserem Shop nach den Govinda Rohköstlichkeiten – es gibt übrigens noch weitere Sorten vom zartschmelzenden Kokos-Konfekt „Paradiso“ bis hin zu proteinreichen Energiekugeln aus Mango, Datteln und Nüssen.

 

Welche ist Deine Lieblingssüßigkeit?

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

3. Februar 2017 0 Kommentare
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Pür Gum Kaugummis in geöffneter Packung

Bereits als Kinder haben wir sie gemocht und große Blasen damit gemacht: Die Rede ist von Kaugummis. Doch so ungetrübt wie damals ist das Kaugummi-Kauen heute dann doch nicht mehr, seit wir von Aspartam wissen. Der Inhaltsstoff, der in nahezu jedem Kaugummi vorkommt und übrigens auch in erfrischenden Minze-Tabletten, ist ein chemischer Süßstoff, der seit 30 Jahren im Verruf steht, äußerst schädlich zu sein.

Aspartam – Das solltest du darüber wissen

Bis vor kurzem wusste ich nichts über Aspartam. Doch nun habe ich mich etwas kundig gemacht: Trotz erfolgter Zulassung durch die amerikanische Gesundheitsbehörde gibt es alarmierende Forschungsergebnisse zum Zuckerersatz Aspartam. Eine davon hat mit der toxischen-kanzerogenen Wirkung des Süßstoffes zu tun: Weil Aspartam den Alkohol Methanol in isolierter Form sowie Asparaginsäure enthält, kann es unsere Zellstrukturen, u.a. auch die des Gehirns, schädigen und krebsauslösend sein. Weitere Studien belegen, dass Aspartam Fettleibigkeit begünstigt.

Aspartam als Süßstoff in Kaugummis

Alle drei Inhaltsstoffe des Süßstoffes Aspartam – Asparaginsäure, Methanol und Phenylalanin – sind nachgewiesenermaßen giftig. Erstaunlicherweise ist Aspartam dennoch heute weltweit in rund 9000 Produkten enthalten. Was wenige wissen: Der Süßstoff kommt nicht nur in Kaugummis vor, sondern auch in zahlreichen Fertig- und sogenannten Light und Zuckerfrei Produkten.
Glücklicherweise gibt es mittlerweile Unternehmen, die umdenken und ihre Produkte mit unbedenklichen Süßungsmitteln herstellen: Die Schweizer Firma Pür Gum beispielsweise hat bei den Kaugummis Pionierarbeit geleistet und sich für Xylitol als Süßstoff entschieden. Xylitol ist ein natürlicher Zuckeraustauschstoff, der auch in unserem Körper vorkommt. Er wird aus Glukose, z.B. aus Maisstärke, gewonnen und eignet sich auch für Diabetiker.

Im Test: Aspartamfreie Kaugummis von Pür Gum

Pür Gum Aspartam freie Kaugummis Sorten Bubble Gum und PeppermintIch habe die aspartamfreien Kaugummis und Mints von Pür Gum daher jetzt mal getestet. Die Kaugummis, die es in 8 verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt – von Zimt über Pfefferminz bis Granatapfel – sind in ihren Geschmacks- und Kau-Eigenschaften in keinster Weise von herkömmlichen Kaugummis zu unterscheiden. Besonders beliebt waren bei meinen Kindern die Sorten „Bubblegum“ und „Chocolate-Mint“.

 

Vegane Mints – auch für Diabetiker

Da ich selbst eher selten Kaugummis kaue, haben mir vor allem die Mints von Pür Gum zugesagt, die es in 5 erfrischenden Sorten gibt von Limette („Mojito“) bis Mandarine. Ich kann euch nur empfehlen, euch einmal durchzuprobieren  – das Pür Gum Produktsortiment ist komplett vegan und frei von Nüssen und Soja. Schau mal in unseren Shop! Pür Polar Mints in geöffneter Packung

Und Du?

Welche Sorten schmecken Dir am besten? Welche Kaugummi-Alternativen kennst Du noch?

 

Quellen:
http://www.gesundheit.de/ernaehrung/rund-ums-lebensmittel/aspartam

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

21. Januar 2017 3 Kommentare
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