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veganer joghurt von Provamel

In diesem Beitrag möchte ich euch ein besonders schmackhaftes Produkt auf Soja-Basis vorstellen, das, wie ich finde, einem kuhmilchbasierten Joghurt in puncto Cremigkeit und Geschmack in nichts nachsteht. Die veganen Alternativen zu Joghurt von Provamel kenne und kaufe ich schon seit langem – seit kurzem gibt es jedoch noch ganz neue und teils exotische Sorten wie Orange Roiboos oder Limone Melisse.

 

Limone und Zitronenmelisse – eine gelungene Mischung

Für die Sorte Limone Melisse hat Provamel seinem Soja-Produkt Limonensaft, Zitronenöl und Melissenextrakt beigemischt. Melisse ist ja für ihre ätherische und beruhigende Wirkung berühmt und mit Limette im Doppelpack bekommt diese Sorte einen umwerfend erfrischenden und spritzigen Zitrusgeschmack. Allerdings schmeckt er nicht sauer, sondern trotzdem leicht angenehm süßlich und cremig.

 

Macht sich gut zum Frühstück, beim Backen und für Smoothies

Empfehlen kann ich euch dieses tolle Produkt beispielsweise in Kombination mit Chiasamen im Glas. Einfach zwei Esslöffel der proteinreichen Samen in diese leckere Alternative einrühren und eine halbe Stunde quellen lassen. Natürlich kannst Du auch wunderbare Torten und Kuchen damit zaubern und sie in Smoothies verwenden. Bon Appetit!

 

Online bestellen und versenden? Kein Problem!

Anfangs hatte ich etwas Bedenken wegen dem postalischen Versand, kann euch aber beruhigen: Der Artikel war hervorragend isoliert und eingepackt und sah genauso nagelneu aus wie frisch aus dem Kühlregal – und schmeckte natürlich auch so! Er hält sich fünf Tage lang im Kühlschrank.

 

Neue Sorten: Vegane Alternativen zu Joghurt von Provamel

Wem Zitrusgeschmack weniger liegt oder wer einfach nur neugierig ist auf die Bandbreite der veganen Provamel Produkte, findet in unserem Shop eine große Auswahl an weiteren Sorten von Pfirsich-Mango bis Heidelbeere, von Aronia-Passionsfrucht bis Kokos und Mandel.

 

 

Welche Sorte schmeckt Dir am besten?

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

28. April 2017 0 Kommentare
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Vegane Kondome

Gerade auf dem Weg zum veganen Lifestyle? „Auch das noch“, denkst Du jetzt bestimmt, wenn Du die Überschrift gelesen hast. Warum sind denn nun Kondome nicht vegan?

Zwar sind die allermeisten Kondome hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe vegan, da sie aus pflanzlichem Naturkautschuklatex bestehen, allerdings kann man dies von den Produktionsbedingungen nicht gerade sagen: Fast jeder Hersteller von handelsüblichen Kondom-Marken verwendet bei der Verarbeitung des rohen Kautschuks das Milchprotein Kasein. Dieses, durch Mikrofiltration aus Kuhmilch gewonnene Tierprotein, unterstützt die Umwandlung zum Latexkondom, indem es als Bindemittel fungiert.

Wer konsequent vegan leben möchte, sollte daher auf tierfrei hergestellte, vegane Kondome umsteigen.

 

Vegane Kondome: Das solltest du darüber wissen

Um den Naturkautschuk zum veganen Latexkondom umzuwandeln, verwenden alternative Kondom-Hersteller stattdessen pflanzliche Ersatzstoffe wie beispielsweise Distelextrakt. Mit veganen Kondomen kannst du jedoch genauso sicher verhüten wie mit handelsüblichen, nicht-vegan hergestellten Kondomen auch.

Labels, die vegan hergestellte Kondome führen, achten zumeist auch auf eine faire und nachhaltige Produktion des Kautschuks und unterstützen oftmals soziale Projekte und Aufklärungsarbeit. Ein weiteres Argument für den Kauf!

 

Vegane Fairtrade Kondome online bestellen

In unserem Shop kannst Du vegane Kondome ganz bequem online Vegane Kondome von einhornbestellen: Die einhorn Kondome aus Naturkautschuklatex gibt es in vielen verschiedenen verspielten Ausführungen und coolen Designs, jeweils im 7er-Pack.
Feucht und gleitbeschichtet sind sie allesamt. Dem Fairtrade verpflichtet und immer mit einem frechen Spruch auf der Rückseite! Na dann.

 

 

 

Wie wäre es mit einem Test:

 

 

Vegane Verhütung – ein weites Feld

Sicher wird es Dich auch interessieren, dass neben Kondomen auch andere Verhütungsmittel wie die Pille und Hilfsmittel wie Gleitgel zumeist nicht vegan sind. Es lohnt der Blick über den Tellerrand: alternative Produkte zu Gleitgel sind längst am Markt.

 

Welche Meinung hast Du zum Thema vegane Verhütung?

Hinterlasse uns einen Kommentar.

 

 

Bildquellen:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

17. April 2017 0 Kommentare
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Terra Vegane drei Produkte

Seit einiger Zeit gibt es bei ALLES-VEGETARISCH eine innovative Marke mit einem breiten Angebot an veganen Alternativen aus Berlin: Terra Vegane.
Die Mac Classic von Terra Vegane sind heißbegehrt, aber das ist noch lange nicht alles, was die komplett vegane Berliner Firma zu bieten hat. Das Sortiment umfasst Ei-, Schmelz- und Fleischalternativen und besteht dabei nur aus qualitativ hochwertigen Produkten mit dem Anspruch, eine optimale Nährwertzusammensetzung und die Verwendung hochqualitativer Zutaten zu berücksichtigen. Die Firma stellt seit 2013 in Handarbeit ihre Bio-Produkte her. Mit dabei sind neben Mac Classic auch Burger, Würstchen und Aufschnitt. Die Produktpallette der veganen Alternativen aus Berlin gibt also einiges her!

 

Terra Vegane im Test

Ich habe drei Produkte getestet. Zum einen die Golden Exx – dabei handelt es sich um einen Eigelb-Ersatz, den man problemlos in Saucen oder zum Backen nutzen kann. Um ein Ei zu ersetzen wird ein Esslöffel Golden Exx mit 20ml Wasser vermengt. Kinderleicht also. Was ich persönlich immer häufiger beachte und hier sehr positiv finde ist, dass die Zutatenliste sehr kurz und übersichtlich ist. Der Ersatz besteht aus Kartoffelstärke. Lupinenmehl, Salz, Kurkuma, Gewürzen, Johannisbrotkernmehl und Kala Namak. Man verzichtet auf unnötige Konservierungsmittel oder Zusatzstoffe. Dabei ergibt hier eine Packung in etwa 30 Eigelbe. Ich habe das Pülverchen auf Herz und Nieren getestet – zum einen in einer hausgemachten Hollandaise und zum anderen in Waffeln. Gerade in der herzhaften Sauce haben die Golden Exx ihren Sinn voll und ganz erfüllt. Durch das enthaltene Kala Namak hinterlässt das Ganze einen leichten, aber sehr angenehmen Eigeschmack. In den Waffeln ging dieser allerdings zwischen Zucker und Schokolade etwas unter – was ja in diesem Fall auch gut ist. An der Konsistenz der Waffeln konnte ich allerdings keine große Veränderung zu sonst bemerken. Daher würde ich Golden Exx eher für hausgemachte Saucen empfehlen oder für alles Herzhafte an dem man den Geschmack von Ei haben möchte. Ich denke ich teste demnächst nochmal einen Eiersalat damit aus!

Terra Vegane zubereitetDas zweite Produkt in meiner Testphase war der Egg-Free Omelett Mix. Der Name ist zwar Programm, allerdings kann man hiermit auch wunderbar Tortillas oder Quiches zaubern. Letzteres hat wunderbar funktioniert! Bei dem Omelett Mix ist es ähnlich wie bei den Golden Exx – die Zutaten sind übersichtlich und kurz gehalten: Kartoffelmehl, Cassavastärke, Kichererbsenmehl, Amaranthmehl, Hefeflocken, Backpulver, Kurkuma und Kala Namak. Die letzte Zutat sorgt auch hier wieder für den nötigen und gern gesehenen Eigeschmack. Einziges Manko, Rührei ist mit der Mischung leider nicht möglich – dann wird das Ganze eine ziemliche Sauerei und auch eher pappig, da die Mischung nicht so recht gar werden will. Ein prall gefülltes Omelett lässt sich hiermit aber zaubern.

Aber ich habe glücklicherweise nicht nur die veganen Ei Alternativen aus Berlin getestet sondern auch eine der Schmelzzubereitungen – letztens gab es für mich also Spaghetti Napoli mit dem Parmi Topper Italian Herb von Terra Vegane. Wer nicht den richtigen Mixer hat, um sich selbst Parmesan zu zaubern, oder wenn es einfach mal schnell gehen muss, ist dieses Produkt die beste Wahl! Denn neben dem käsigen Geschmack bringt der Parmi Topper auch noch eine zusätzliche Würze durch die enthaltenen Kräuter mit.

Praktisch ist bei allen drei Produkten die Verpackung. Zum einen finde ich persönlich das Design echt großartig und zum anderen sind alle Verpackungen wirderverschließbar. Wer die Produkte von Terra Vegane auch gerne mal testen möchte, bekommt diese bei ALLES-VEGETARISCH. Natürlich nicht nur die drei Sorten aus meinem Test sondern noch eine Vielzahl andere tolle Dinge. Die Produkte bewegen sich alle im preislichen Rahmen zwischen drei und maximal fünf Euro – damit würde ich sagen, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis definitiv ausgewogen! Als nächstes mache ich mich definitiv mal an die allseits beliebten Mac Classic von Terra Vegane.

Hast Du Terra Vegane auch schon probiert?

10. April 2017 0 Kommentare
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Vegane Kuhbonbon

Vegane Süßigkeiten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und das nicht nur bei Veganern. Auch sich omnivor ernährende greifen aus den verschiedensten Gründen immer öfter zu den rein pflanzlichen Alternativen. Aus diesem Grund stellen wir in diesem Artikel das vegane Kuhbonbon von Savitor vor:

Vegane Kuhbonbon?

…Ja, ganz recht. Das vegane Kuhbonbon von Savitor ist zu 100% rein pflanzlich und somit zu 100% vegan. Auch wenn auf der Verpackung eine Kuh abgebildet ist, handelt es sich hierbei um Bio Kokosmilch mit feinster Kakaobutter.

Doch alles nochmal auf Anfang. Wie kam es zu der Idee von einem veganen Kuhbonbon und warum heißt das Ganze auch trotz der fehlenden bzw. nicht vorhandenen Kuhmilch trotzdem so?

Die Geschichte von Savitor beginnt vor über 40 Jahren. Seitdem wird in dem Hamburger Familienbetrieb Weichkaramell hergestellt. Über die Jahre hinweg hat sich die Firma immer weiterentwickelt und diverse Geschmacksrichtungen auf den Markt gebracht. Im Mittelpunkt der Produktion standen immer hochwertige Inhaltsstoffe und das Fernbleiben von Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen. Um das Bonbon für so viele Leute wie nur möglich zugänglich zu machen, kam es dazu, dass neben ausgefallenen Sorten, wie Erdbeer Lakritz oder Eierlikör, auch eine laktosefreie Variante oder eben das vegane Kuhbonbon entwickelt wurde.

Das ist natürlich eine sehr schöne Sache über die wir uns freuen und wodurch jeder Veganer wieder in den Genuss von typischen Karamellbonbons kommen kann.

 

Die Zutaten

Wie oben bereits erwähnt, beinhalten die Bonbons Bio Kokosmilch bzw. Bio Kokosmilchpulver und Kakaobutter. Zusätzlich sind folgende Stoffe enthalten:

Glukosesirup, unraffinierter Rohrzucker, Erbsen-Protein, Dextrose, Bio Maltodextrin, Akazienfaser, Emulgator: Sonnenblumenlecithine, Maisstärke, Salz (Fleur de Sel), Aroma.

Des Weiteren sind die Bonbons frei von Palmfett, Soja und Sojalecithine, Farb- und Konservierungsstoffen und ebenfalls frei von Gluten.

Das Aussehen und die Konsistenz

Vegane Kuhbonbon ausgepackt

Die vegane Variante kommt im typischen Kuhbonbon-Look daher. Die Verpackung ist identisch mit dem der traditionellen Sorte, mit einem grünen Touch als Merkmal für die vegane Sorte. Auch das Bonbon an sich ist kaum vom Ursprungsprodukt zu unterscheiden und besitzt die klassisch karamellige, hell bräunliche Farbe.

Selbst die klebrige, einem Kaubonbon ähnliche Konsistenz wird hier durch die rein pflanzlichen Bestandteile erreicht. Somit ist das vegane Kuhbonbon rein äußerlich und im Mund bzw. beim Kauen kaum vom Traditionellen zu unterscheiden.

 

Der Geschmack

Kommen wir zum wohl wichtigsten Part, dem Geschmack. Der Geschmack ist ganz klar karamellig, süß und steht somit dem ursprünglichen Produkt in nichts nach. Durch das perfekte Zusammenspiel der einzelnen rein pflanzlichen Zutaten wird die sahnige Nuance von Karamellbonbons perfekt imitiert und man fühlt sich sofort zurückerinnert an die Kindheitstage. Auch das Kleben der einzelnen Bonbonüberreste an dem ein oder anderen Zahn machen das Geschmackserlebnis perfekt, wodurch man gefühlt den halben Tag etwas davon hat. Einfach typisch Karamellbonbon.

 

Fazit

Zusammengefasst kann man sagen, dass das vegane Kuhbonbon von Savitor in ganzer Linie überzeugt. Die vegane Variante stellt eine echte Alternative zum ursprünglichen Produkt dar und bietet somit eine perfekte Gelegenheit zum veganen, moralisch unbesorgten Naschen. Naja, zumindest hinsichtlich Inhaltsstoffe und Herstellung 😉

4. April 2017 0 Kommentare
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Rawbite Riegel

Egal ob im Büro, der Uni, auf Reisen oder beim Sport, manchmal muss einfach schnell etwas Power her. Selbstverständlich am besten in Form eines natürlichen Snacks, der ohne künstliche Süßstoffe auskommt und schnell Energie liefert.

Dieser Meinung waren auch die drei Freunde Morten, Nicolaj und Rolf als sie vor einigen Jahren die dänische Firma Rawbite gründeten und begannen, ihre Riegel zu entwickeln. Das Konzept ist simpel, aber deshalb nicht weniger toll: Qualitativ hochwertige Trockenfrüchte kombiniert mit Nüssen, hier und da noch eine Prise Salz, etwas Vanille oder Zimt. Alles in Rohkostqualität, vegan, Bio-Zertifiziert und natürlich auch glutenfrei. Das Ergebnis? Köstliche Riegel (jeweils 50g) in vielen verschiedenen Sorten, die mit jeweils nur wenigen Zutaten geschmacklich absolut überzeugen.

 

Aus was besteht Rawbite?

Die hauptsächliche Frucht-Basis der meisten Rawbite Riegel sind getrocknete Datteln, welche, teils zusammen mit anderen Zutaten, zu einer feinen Masse verarbeitet werden. Hinzu kommt ein recht hoher Nuss- oder Cashew-Anteil. Dieser verleiht den Riegeln auch ihre typische Konsistenz, da die Nüsse (teilweise) nur grob gehackt sind und die Creme aus Trockenfrüchten sich dazwischen befindet. Neben der Qualität der Zutaten ist es vor allem auch diese Konsistenz, die die Rawbites von anderen ähnlichen unterscheidet.

rawbite RiegelNachdem in der Vergangenheit immer mal wieder die Cashew-Variante in meinem Magen gelandet ist, habe ich für diesen Artikel vier weitere verschiedene Rawbite Riegel getestet: Apple Cinnamon, Vanilla Berries, Raw Cacao sowie Peanut. In unserem Shop gibt es allerdings noch mehr Sorten.

Um ehrlich zu sein, stehe ich persönlich Zutaten wie Apfel oder Vanille im Energieriegel eher skeptisch gegenüber. Hingegen war eigentlich schon vor dem Testen klar, dass mir als Schokoladenjunkie der Raw Cacao Riegel auf jeden Fall gefallen wird. Auch die Erdnuss-Version hatte bei mir von vorne herein ziemlich gute Karten. In dieser wenig waghalsigen These sah ich mich beim Probieren auch schnell bestätigt, da Raw Cacao herrlich schokoladig ist und Peanut stark an Erdnussbutter erinnert. Köstlich!
Wirklich überraschend war hingegen der Test des Apfel-Zimt und des Vanille-Beeren Rawbites, die ich beide ebenso gerne mochte. Die Qualität der Zutaten machte sich vor allem bei diesen beiden Riegeln bemerkbar, da künstliche Vanille- oder Apfel-Aromen -im Gegensatz zu den hier verwendeten Zutaten- oft einfach nur grausig schmecken, woher auch meine persönliche Skepsis gegenüber Apfel- und Vanille-Riegeln rührt. Nicht so bei diesen beiden Rawbites: Vanilla Berries schmeckt nicht nur lecker vanillig (und absolut nicht künstlich), sondern ebenso nach einer wunderbaren Mischung aus Kirsche, Cranberry und Mandel. Apple Cinnmon erinnert dank Rosinen, Apfel und Zimt eher an Apfelkuchen als einen nahrhaften Rohkostriegel. Da macht Naschen gleich doppelt Spaß!

2. April 2017 0 Kommentare
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Verschiedene Hülsenfrüchte ergeben ein buntes Bild

Hülsenfrüchte in der veganen Küche

Hülsenfrüchte gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und können auch auf kleineren Anbauflächen gute Erträge bringen. Sie liefern viele Nährstoffe, darunter wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium und Eisen, zahlreiche Vitamine und haben vor allem einen sehr hohen Proteingehalt. Jedoch ist es auch ihre Sortenvielfalt, die die zu den Fabaceae (Hülsenfrüchten) zählenden Pflanzen zu einer spannenden Zutat für viele vegane Gerichte macht. Zu ihren wohl bekanntesten Vertretern auf dem Speiseplan gehören Linsen, Kichererbsen, Soja, Bohnen, Erbsen und Lupine, aber auch Erdnüsse.

Viele Hülsenfrüchte werden nach Deutschland (und Europa) importiert. Einige Produzenten bauen allerdings auch regional und in Bio-Qualität an. Hierzu gehören zum Beispiel Rapunzel Naturkost, welche Beluga- und rote Linsen in Deutschland anbauen. Auch Made With Luve bauen die Hauptzutat ihrer Produkte – Lupine – ausschließlich regional an. Und natürlich müssen auch die Sojabohnen für Tofu nicht zwangsweise aus Übersee kommen: Dies beweisen Taifun Tofu, welche Sojafelder in Süddeutschland, im Norden Frankreichs und in Österreich bestellen. Der Vorteil des regionalen Anbaus liegt auf der Hand, da dank kürzerer Transportwege auch der Co2-Fußabdruck dieser Produkte deutlich geringer ausfällt und diese klimafreundlicher macht als bei einem Import aus fernen Ländern.

 

Gegart oder gekeimt: Zubereitung von Hülsenfrüchten

Die Zubereitung von Hülsenfrüchten variiert stark: Viele Hülsenfrüchte enthalten im Rohzustand schädliche Stoffe und sollten vor dem Verzehr gekocht werden. Es gibt jedoch auch Ausnahmen wie z.B. die Erbse. Wer andere Hülsenfrüchte, wie z.B. Linsen, roh verspeisen möchte muss sie vorher jedoch zum Keimen bringen, was einige Tage dauert. Hierfür eignet sich am besten ein Keimglas. Wichtig: Das Wasser muss regelmäßig gewechselt werden! Getrocknete Linsen haben ansonsten eine vergleichsweise kurze Garzeit im Gegensatz zu vielen anderen Hülsenfrüchten und müssen nur etwa 10 Minuten gekocht werden.

Getrocknete Bohnen, Kichererbsen und Soja müssen hingegen einige Stunden vor dem Kochen eingeweicht werden, haben dann jedoch immer noch eine recht lange Garzeit. Diese variiert von Sorte zu Sorte. Vor dem Kochen sollte das Einweichwasser jedoch immer abgeschüttet und frisch aufgefüllt werden.

 

Vegane Gerichte mit Hülsenfrüchten

Viele denken z.B. bei Linsen oder Bohnen zunächst sicherlich an (vegane Versionen) klassischer Eintöpfe. Kein Wunder, denn schließlich sind sie weltweit als solche – z.B. in Form von Omas Linsensuppe über indisches Dal bis hin zur brasilianischen Feijoada – sehr beliebt.
Hülsenfrüchte machen sich allerdings ebenso gut als Grundlage von Salaten, z.B. einem Linsen-Tabouleh oder als mexikanisch inspirierter Bohnensalat mit Reis, Paprika, Koriander und scharfer Salsa. Gegart, püriert und gewürzt geben nicht nur Kichererbsen in Form von Hummus leckeren selbstgemachten Aufstrich her, Versionen aus verschiedenen Bohnen- und Linsensorten oder Erbsen sind ebenso köstlich. Auch für die Patties auf veganen Burgern sind sie kaum wegzudenken. Mit ihrer Hilfe lassen sich sogar Süßspeisen zaubern. So eignet Kichererbsenwasser sich zum Beispiel zur Herstellung von veganem Eischnee. Darüber hinaus können Hülsenfrüchte auch als Küchenhilfe beim Blindbacken eingesetzt werden. Bei dieser Methode wird der Teig, z.B. für Tartes, ohne Füllung vorgebacken. Die Hülsenfrüchte helfen dabei den Teig zu beschweren (und werden nach dem Backen wieder entfernt), damit er während des Backens in Form bleibt und z.B. keine Blasen wirft. Die zum Blindbacken verwendeten Hülsenfrüchte können übrigens mehrfach benutzt werden. Hierfür einfach nach dem Backen abkühlen lassen und bis zum nächsten Nutzen z.B. in einem Glas mit Schraubverschluss aufbewahren.

 

Welche Hülsenfrüchte magst Du am liebsten? Poste in den Kommentaren Dein Lieblingsrezept.

23. März 2017 0 Kommentare
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Veganes Curry mit Reis - vegan indisch

Indien ist ohne Frage eine der reichhaltigsten Küchen für Veganer. Und das, obwohl es in Indien gar kein richtiges Konzept von „Veganismus“ gibt. Mit einer Portion Basiswissen kannst Du vegane Gerichte  in Indien aber auf den ersten Blick erkennen oder gezielt danach fragen.

Curry, Dal, Tandoori, Naan und Samosas sind nur einige der zahlreichen, fleischlosen Gerichte aus der vielseitigen Küche Indiens. Bestimmt bist auch Du schon einmal mit indischem Essen in Berührung gekommen. Und das liegt schlicht daran, dass die Inder Weltmeister darin sind, ihre kulinarischen Traditionen um die ganze Welt zu tragen. In vielen Mega-Metropolen quer durch Asien und Nordamerika finden sich ganze Stadtteile namens „Little India“ und auch hier in Europa sind indische Restaurants und Takeaways in fast jedem Viertel anzutreffen.

Wer jetzt Lust hat, mehr über die gewürzreiche und feurig-scharfe indische Küche zu erfahren und einmal vegan indisch zu kochen, bekommt hier einen guten Überblick.

 

Indien: Wo Tiere eine Seele haben und Fleischesser „Nicht-Vegetarier“ heißen

Auf Grund ihres hinduistischen und buddhistischen Glaubens, der Tiere mit Menschen als beseelte und fühlende Wesen gleichstellt, verzichten mehr als 40 Prozent der Inder auf Fleisch. Mitunter leben sogar ganze Dörfer komplett vegetarisch. Nur das konsequente Konzept von „vegan“ kennt man in dieser Form nicht. Milch, Sahne und Eier sowie der ayurvedische Butterschmalz „Ghee“ und der „Paneer-Käse“ finden bei vielen Gerichten Verwendung. Deshalb solltest du bei der Auswahl deiner Speisen darauf achten.

 

Vegan indisch: Welche Gerichte sind denn nun eindeutig vegan?

Samosas & Chutney

Frittierte knusprige, dreieckige Teigtaschen, die mit Kartoffeln, Gemüse, Gewürzen und Currysauce köstlich gefüllt sind. Dazu als Dip: Chutney-Saucen. Vor dem Verzehr nach dem genauen Inhalt der Füllung fragen.

Dal

Vegan indisch - Dal mit Reis

Klassisches indisches Gericht, das vorwiegend aus Linsen, aber auch aus anderen Hülsenfrüchten wie Kichererbsen, Erbsen oder Bohnen bestehen kann. Die Linsen sind in einer Soße verarbeitet, die lange gekocht wurde und sowohl mild als auch scharf sein kann. Die typische Würzung mit Koriander, Kümmel, Knoblauch und Ingwer verleiht den typischen Geschmack. Dal Gerichte enthalten normalerweise keine Sahne – im Zweifelsfall vorher fragen.

 

 

 

Currys

Gemüse in cremiger Soße, das nach ayurvedischen Prinzipien und mit zahlreichen Gewürzen – Curry als Geschmacksträger – lange aufgekocht wird und zu weißem Reis serviert wird. Es gibt zahllose Varianten: mit Tomaten und Kichererbsen, Okra-Schoten, Auberginen oder Spinat. Bei Currys sollte man grundsätzlich nachfragen, ob Sahne oder Paneerkäse enthalten sind.

Tandoori

Tandoori ist eine spezielle Zubereitungsart im Holzkohle-Ofen. Tandoori Gerichte können also grundsätzlich mit Fleisch, vegetarisch oder vegan sein. Grundsätzlich gibt es aber immer Varianten ohne Fleisch. Milch, Sahne oder Eier sind hier unüblich. Die Reisgerichte werden nicht vom Gemüse getrennt, sondern mit diesem vermischt serviert.

Naan Brot

Vegan Indisch - Naan Brot

Dieses Teigfladen-Brot wird in Indien alternativ oder ergänzend als Beilage zum eigentlichen Hauptgericht serviert. Man kann sein Dal oder Curry damit verzehren. Es gibt köstliche Varianten mit Knoblauch oder Spinat. Aufpassen: Gelegentlich wird Joghurt für die Herstellung verwendet.

 

 

Bei welchen Gerichten sollten Veganer besser nachfragen?

Grundsätzlich sollten Veganer sowohl bei der Bestellung von vegetarischen indischen Gerichten im Restaurant als auch beim Kauf von indischem Street Food nachfragen, ob Butter, Ghee oder andere tierische Erzeugnisse wie Milch, Sahne oder Eier bei der Zubereitung verwendet wurden, auch wenn gerade Eier in der indischen Küche eher selten zu finden sind.

Paneer

Paneerkäse wird aus Milch hergestellt und manchen Currys und Saucen in Würfeln oder Streifen beigefügt (ähnliche Optik wie Tofu). Wenn du vegan indisch genießen willst, solltest du darauf achten, keine Gerichte zu bestellen, in denen das Wort „Paneer“ im Titel auftaucht.

Ghee

Das wichtigste indische Speisefett wird bei vielen Zubereitungen eingesetzt und ist leider nicht ohne weiteres sichtbar. Es handelt sich um Butter-Reinfett und gehört daher nicht in den Speiseplan eines Veganers. Unbedingt nachfragen vor dem Bestellen!

Chai Tee

Das indische Nationalgetränk – schwarzer Assam Tee mit feurig-aromatischen Gewürzen wie Nelken, Kardamon, Ingwer, Zimt und schwarzem Pfeffer – kommt aufgekocht und gesüßt mit Zucker und Milch daher. Bestell ihn dir ohne Milch – oder mach ihn dir zuhause mit unserem Instant-Chai einfach selbst.

Wie du siehst, gibt es in der indischen Küche wirklich eine große Bandbreite an veganen Optionen. Wenn du dich selbst einmal darin versuchen willst, vegan indisch zu kochen, lass dich doch von passenden Produkten aus unserem Shop dazu inspirieren:

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

20. März 2017 0 Kommentare
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Vegan amerikanisch essen mit Burger und Pommes

Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Inzwischen mag das mehr oder weniger stimmen, aber in einer Hinsicht sind die U.S.A. unschlagbar: die Vielfalt an Fast Food! Und genau daran denkt anfangs ein Jeder von uns, wenn es um amerikanisches Essen geht – hunderte von Schnellrestaurants mit Burgern, Hot Dogs und Co.

Doch wie vegan ist Amerika? Wir zeigen Dir, wie Du sowohl im Urlaub als auch hier ohne Probleme vegan amerikanisch genießen kannst.

[Vorab möchte ich der Vollständigkeit halber an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es in diesem Artikel ausschließlich um den Norden Amerikas bzw. die U.S.A. geht.]

Die Amerikaner sind im weltweiten Fleischkonsum-Vergleich ganz oben dabei. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt hier bei ca. 120Kg. Das spiegelt sich auch im kulinarischen Angebot des Landes wider. Allgemein besitzt das amerikanische Essen viele multikulturelle Einflüsse. Je nachdem wo genau man in den U.S.A. ist, variiert das Angebot stark. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass es hier nichts gibt, das es nicht gibt. Und genau das macht es auch so interessant.

Durch die regionalen Unterschiede ist es auch kein Wunder, dass die Zahl an Veganern übers Land verteilt stark schwankt. An der Ost- und Westküste sowie den Metropolen geht man von 2 – 4% der Bevölkerung aus. Hin zur Mitte des Landes und im Süden sieht es da schon schlechter aus.

Auch im Thema Tierschutz lässt sich in den U.S.A. kein gemeinsamer Nenner finden. Zum einen gilt Amerika als Ursprung der Massentierhaltung, zum anderen werden Haustiere teilweise bis zum Absurdesten vergöttert, wobei mehr als fraglich ist, inwieweit die Haltung hier noch artgerecht ist, vor allem wenn es sich um exotische Tiere handelt. Das Hauptproblem liegt hier definitiv in der mangelnden Regulierung seitens der Regierungen der einzelnen Bundesstaaten.

Doch widmen wir uns nun wieder der angenehmeren Thematik, nämlich dem Essen und inwieweit vegan amerikanisch bereits umgesetzt wird.

 

Vegan amerikanisch für Jedermann & Frau

Vegane Ernährung ist in den Staaten definitiv ein Thema. Wie bereits erwähnt, bieten sich vor allem in den Metropolen zahlreiche Möglichkeiten. Hier werden regelrecht vegane Food-Trends entwickelt und umgesetzt. Immer mehr Läden und Ketten setzen auf tierfreie Produkte und erfreuen sich großer Resonanz.

Besonders Foodtrucks bringen immer wieder neue Kreationen ans Licht und bieten sich somit bestens an, um auf kulinarische Reise zu gehen.

Allgemein bietet sich das typisch amerikanische Streetfood perfekt zum selber machen an. So steht auch einem veganem BBQ nichts mehr im Weg. Im Folgenden findest du ein paar Ideen von uns:

 

Hot Dog:

Ein absoluter Klassiker, den jeder kennt. Den Hot Dog gibt es in vielen verschiedenen Variationen und für jeden Geschmack.

Hobelz Vegane Hot Dogs Classic

Hobelz Vegane Hot Dogs Chili

Hobelz Vegane Hot Dogs Rauch

Dazu einfach Brötchen, Gurken, Röstzwiebeln und viiiel Sauce, fertig!

 

Mac & Cheez

Auch ein absolutes Muss: Mac & Cheez, einfach gesagt Käsenudeln – nur noch viel besser.

Terra Vegane Bio Mac Classic

Sehr deftig und würzig. Als Topping bieten sich zerbröselte Cracker an!

 

Pancakes

Das perfekte amerikanische Frühstück. Hierfür kann man auch einfachen Pfannkuchenteig verwenden. Für die optimale Pancake-Form einfach kleinere, dickere Pfannkuchen formen. Am liebsten essen die Amerikaner ihre Pancakes mit Ahornsirup.

Vantastic foods Bio PANCAKE FLUFFYFIX

 

Burger

Das wohl weltweit berühmteste Fast Food. Es gibt ihn in den unvorstellbarsten Variationen und so wird er jedes Mal zu einem Erlebnis. Natürlich gibt es auch zahlreiche vegane Varianten. Immer mehr Ketten stellen neue Kreationen auf die Speisekarte und schaffen so wahre Burger-Trends. Egal, ob das Brötchen durch Salat ersetzt oder der Burger als Süßspeise serviert wird.

Vantastic foods Bio BURGER Viva Mexiko

 

Zum Schluss können wir noch 2 Rezepte empfehlen, damit Du für Dich und Deine Lieben ganz einfach vegan amerikanisch kochen kannst:

 

Fazit

Deinem nächsten veganem BBQ steht also nichts mehr im Weg! Wir hoffen wir konnten Dich durch ein paar Ideen inspirieren und haben Dich heiß auf mehr gemacht. Enjoy your meal!

13. März 2017 0 Kommentare
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veganen Genießerscheiben von Simply V

Für die meisten Menschen, die auf vegane Ernährung umsteigen wollen, ist der Verzicht auf Käse der schwerste Schritt.
So ging es mir damals auch. Als ich 2011 vegan geworden bin, gab es allerdings noch keine wirklichen Alternativen, die auch noch bezahlbar waren. Ich weiß noch wie verzweifelt ich versucht habe, mir meinen eigenen Käse zu basteln. Vergebens.

Mit den Jahren kamen aber glücklicherweise immer mehr gute Alternativen auf den Markt. Anfangs musste man sich noch mit den Alternativen aus Amerika oder aus dem Hause Vegusto begnügen – letztere waren auch meine erste Alternative und ich bin auch heute noch in den No-Muh Walnuss verliebt. Final kamen dann die ersten Schmelzzubereitungen in Scheiben auf den Markt. An den Scheiben von Wilmersburger schieden sich damals die Geister. Für die meisten war diese Art von Produkt nur „billiger Analogkäse“. Aber weit gefehlt! Für Veganer war es das erste Mal eine wirkliche Alternative zu Gouda und Co.! Dieser Ersatz machte es vielen einfacher, den Umstieg auf die vegane Ernährung zu vollziehen.
Es folgten Scheiben von Violife und Veggi Filata – außerdem eine Bio Variante von Wilmersburger.
Und dann folgte die Alternative, die zumindest für mich einiges verändert hat: Simply V.

 

Die Simply V Schmelzprodukte

Im Allgäu gibt es seit zwei Jahren ein Unternehmen, das sich ganz und gar der Herstellung von Schmelzzubereitungen auf rein pflanzlicher Basis widmet: Unter der Marke Simply V entwickelt, produziert und vermarktet die E.V.A. GmbH vegane Produkte. Zum Einstand präsentierte man im ersten Jahr eine vegane Alternative zum Streichen. 2016 kamen die veganen Genießerscheiben von Simply V dazu. Alle Produkte aus diesem Hause sind auf der Basis von Mandeln. Den Streichgenuss gibt es in den Sorten cremig-frisch (Natur), Kräuter, Nuss-Nougat und Paprika. In den Sorten Natur, Kräuter, Paprika-Chili und Pfeffer gibt es die veganen Genießerscheiben von Simply V. Der Vorteil an dieser Alternative ist, dass sie frei von Gluten, Soja und Laktose ist. Perfekt also für alle Soja-Allergiker, Menschen mit Laktoseintoleranz oder Zöliakie.

 

Schmeckt’s?

Ich habe die veganen Genießerscheiben von Simply V vom ersten Moment an gern gegessen und in den letzten Tagen auf Herz und Nieren getestet. Zum einen lassen sich die Scheiben natürlich super aufs Brot legen – aber das können in der Tat auch Gurken oder Tomaten. Pur und „roh“ überzeugen die Scheiben aber in ganzer Linie. Man hat nicht dieses sandige, leicht pappige Gefühl im Mund, das man von anderen Alternativen gerne mal kennt. Außerdem ist der Nachgeschmack glücklicherweise echt angenehm.
Aber da man sich ja genauso gut Avocado, Wurst, Gemüse oder andere Dinge aufs Brot legen kann und ich persönlich ohnehin „Schnittchen“ nicht so präferiere, mussten die Scheiben noch eine andere Feuerprobe überstehen. Im wahrsten Sinne. Denn, was tut man mit Käse, außer ihn pur zu essen? Genau, man überbackt damit alles, was nicht niet- und nagelfest ist! Nach einigen Enttäuschungen im veganen Pizzaschmelz-Segment habe ich mich auf das Schlimmste vorbereitet und wurde positiv – sehr positiv – überrascht.
Wer sich mit dem Thema schon mal beschäftigt hat weiß, dass die meisten Alternativen kaum schmelzen. Wenn, dann muss man oft noch Sojacreme oder zusätzliches Fett dazu geben oder den Schmelz mit der Soße vermengen. Hier haben die veganen Genießerscheiben von Simply V mich nicht nur überrascht, sondern vom Hocker gehauen.
Ich habe als Test eine Paprikaschote mit den Scheiben überbacken – ohne Soße und ohne zusätzliches Fett, einfach den Schmelz direkt auf den Reis gegeben und die Scheiben schmelzen nicht nur, sie werden sogar richtig cremig. Seitdem ich das weiß, nutze ich nur noch die veganen Genießerscheiben von Simply V für Pizza und Co.!

Wer dem Ganzen die Krone aufsetzen möchte, kann sich jetzt auch endlich eine Pizza mit verschiedenen Käsesorten machen: Simply V Streichgenuss cremig-frisch, Hefeflocken, die veganen Genießerscheiben von Simply V und eine weitere Alternative nach Wahl. Der Käsehimmel für Veganer!

 

Und was zauberst Du am liebsten mit veganem Schmelz?

10. März 2017 0 Kommentare
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Käse vegan griechisch für Feinschmecker

In diesem Beitrag verschlägt es uns nach Griechenland. Was macht die Landesküche aus und inwieweit ist diese auch vegan genießbar? Wie immer haben wir uns schlau gemacht und verraten Dir, wie Du ganz einfach in den Genuss von vegan griechisch kommst.

Neben dem Italiener ums Eck und dem chinesischen Buffet sind vor allem auch griechische Restaurants an vielen Orten zu finden und weit verbreitet. Und das ist auch gar kein Wunder, denn die Deutschen lieben griechisches Essen. Oft riecht man den einzigartigen Duft schon von weiter Ferne und bekommt Lust auf mehr. Zu den wohl bekanntesten Gerichten gehören Speisen wie Gyros, Suflaki oder Pitta und auf jeden Fall viel Tsatsiki. Mit der perfekten Lage zum Mittelmeer nimmt natürlich auch die mediterrane Küche einen großen kulinarischen Teil ein.

Doch wie vegan ist die griechische Küche und wie tief ist die Idee des Veganismus in der griechischen Kultur verwurzelt?

 

Veganismus in Griechenland

Vegane Ernährung hat in Griechenland eine lange Tradition. Berühmte Philosophen wie Platon oder Pythagoras galten als enge Verfechter der tierfreien Ernährungsform. Einmal im Jahr ernährt sich sogar das ganze Land vegan. Im Rahmen der Osterfeierlichkeiten und Fastenzeit verzichtet ein Großteil der Griechen auf Produkte tierischen Ursprungs und ernährt sich primär von Gemüse und Brot.

Allgemein findet man übers Land verteilt reichlich Lokale mit veganem Angebot. Es gibt auch diverse rein vegane Restaurants, die viele traditionelle Speisen in veganer Form neu aufleben lassen. Typisch fürs Land sind die sogenannten “Mezedes”. Hierbei handelt es sich, wie bei den türkischen “Mezze”, um kleine Vorspeisen. Serviert werden diese auch gerne in Tavernen, also perfekt zu einem Glas griechischen Wein.

 

Vegan griechisch zum Probieren und selber machen

Wie bereits erwähnt lieben die Griechen ihr regionales Gemüse. Daher gibt es auch zahlreiche traditionelle vegane Speisen.

 

Bougatsa

… ist ein griechisches Gebäck aus Blätterteig. Die Füllung kann hierbei variieren, von süß bis herzhaft und pikant. Vor allem die Spinatfüllung ist besonders zu empfehlen.

 

Briam

… ist eine heiße Gemüsepfanne aus dem Ofen. Zutaten sind Zucchini, Auberginen, Paprika, Zwiebeln, Tomaten, Knoblauch, Olivenöl und Salz & Pfeffer. Das Gericht gilt als sehr nahrhaft und lässt sich ganz einfach selbst nachkochen.

 

Koulouri

… sind Gebäckringe, welche mit Sesam bestreut werden. Vergleichen könnte man Sie mit unseren Brezeln. Finden kann man diese in jeder Bäckerei oder an vielen Ständen auf dem Markt und in der Stadt. Der perfekte Snack für unterwegs.

 

Moussaka

… ist ein griechischer Auberginenauflauf. Hauptbestandteile sind Auberginen, Zucchini, Kartoffeln und ursprünglich Hackfleisch, welches man aber auch durch Soja-Schnetzel ersetzen kann oder einfach ganz weglässt. Für das Überbacken bieten sich diverse vegane Schmelzzubereitungen an. In einem omnivoren Restaurant wird es schwieriger werden, veganes Moussaka zu erhalten, aber zum selbst machen lässt es sich absolut empfehlen.

 

Wie Du siehst gibt es viele verschiedene und interessante Gerichte, um in den Genuss von vegan griechisch zu kommen. Vieles lässt sich auch einfach selber kochen und peppt die heimische Küche mit Sicherheit ein wenig auf. Allgemein lässt sich sagen, dass sich griechische Gerichte hervorragend zum veganen selber Kochen anbieten, da viele Bestandteile durch vegane Alternativen bestens ersetzt werden können. Falls Du hierfür ein paar weitere Anreize brauchst, haben wir wieder eine kleine Auswahl an typisch griechischen Produkten gefällt:

 

 

Fazit

Auch Griechenland hat also aus veganer Sicht einiges zu bieten. So lässt sich auch in diesem Fall wieder eine ganz klare Reiseempfehlung aussprechen. Wir wünschen viel Spaß und Kali Orexi!

6. März 2017 2 Kommentare
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