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Anleitung

Frühstück vegan: mit Mango-Maca Frühstücksbrei

Die Einen schwören auf Over-Night-Oats, die Anderen auf Scrambled Tofu und Avocado-Toast: Doch Fakt ist: wer dauerhaft vegan lebt, hat schon beim Frühstück Lust auf Abwechslung. Da ich mir und meinen Kindern morgens gern einen gesunden, warmen Frühstücksbrei zubereite, möchte ich euch hier meine neueste Entdeckung vorstellen: die Vegan Plus Frühstücksbrei Serie.

 

Warm frühstücken gibt Kraft und schont den Magen

Wer kennt es nicht, das klassische warme Porridge, wie die Engländer sagen? „Gröt“ heißt es in Skandinavien, Hafergrütze hierzulande. Doch was sich so profan anhört, ist überaus gesund und kann beliebig variiert werden. Persönlich esse ich warmen Frühstücksbrei am liebsten mit frischen Beeren, Bananen und Apfelstückchen – und kaufe besonders gern solche Brei-Mischungen, die meinem Körper zusätzliche Nährstoffe bieten.

 

Rosengarten Frühstücksbrei: von Chia-Kakao bis Mango-Maca

Die besondere Zusammensetzung und der Nährstoff-Gehalt waren es auch, die mich auf die Rosengarten Frühstücksbreie neugierig gemacht haben: Mit rund 70 Prozent Haferflocken versorgt dich dieser Brei mit jeder Menge Eisen – das dein Körper vor allem dann optimal verwertet, wenn du gleichzeitig Vitamin C durch frische Früchte oder Saft zu dir nimmst.

Durch pulverisierte Rosinen und Mangopüree erhält die Sorte Mango-Maca  ihre süßliche Note, Quinoa und Puffreis machen den Brei beim schnellen Aufkochen besonders weich und schmackhaft. Das besondere Plus ist natürlich die vermahlene Maca-Wurzel: Maca ist eine südamerikanische Knolle, die neben Libido und Fruchtbarkeit auch Immunabwehr, Leistungsfähigkeit und Psyche stärken soll. Na dann!

Bei der Auswahl von Rosengarten findet sich übrigens für jeden Geschmack etwas: die Palette reicht von Nüsse & Kerne  über Beeren & Früchte  bis zu Chia-Kakao Crunch .

 

So genießt du dein Frühstück vegan

Um mein Frühstück vegan und gesund zuzubereiten, verwende ich Pflanzen-Alternative zu Milch und nach Bedarf alternative Süßungsmittel wie Agavensirup. Eine halbe Tasse Brei wird mit der doppelten Menge Flüssigkeit kurz aufgekocht und ist innerhalb weniger Minuten zubereitet.

Mit Kokosraspeln, frischen Früchten oder einem Schuss Kokosmilch als Topping schmeckt es gleich doppelt so gut. Bon Appetit!

 
Bildquelle: Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

3. September 2017 0 Kommentare
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Für die einen ist es nur wieder ein neuer Trend aus der Clean Eating Szene, andere halten sie für ein sinnvolles Ernährungskonzept,  das zahlreichen Krankheiten vorbeugt: die Rede ist von veganer Rohkost.

Was du mit veganer Rohkost für dich erreichen kannst, und wie eine solche Ernährung konkret aussehen kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Mehr Vitamine durch rohe Pflanzenkost

Wer sich überwiegend oder ausschließlich von veganer Rohkost ernährt, führt seinem Körper in erster Linie natürliche, unverarbeitete und ungekochte Lebensmittel zu. Bei Obst und Gemüse bedeutet dies in aller Regel, dass Vitamine, Spurenelemente und Mineralien durch die fehlende oder sehr schonende Erhitzung des Essens noch vollständig erhalten sind und dem Körper, dem Immunsystem und der Zellbildung somit bestmöglich nützen können.

Rohkost vs. Ayurveda

Gleichzeitig, so argumentieren vegane Rohköstler, kurbelt eine rohvegane Ernährung durch die erhöhte Zufuhr an Ballaststoffen die Verdauung an und sorgt für einen aktiven, gut funktionierenden Stoffwechsel. Diese Meinung teilen Befürworter der ayurvedischen Ernährungslehre nicht per se: sie empfehlen Rohkost nur denjenigen, die ohnehin über ein ausgeprägt gutes Verdauungssystem verfügen und raten prinzipiell eher zum Erwärmen der Speisen, um dem Körper die Verdauungstätigkeit zu erleichtern.

Doch wie sieht eine rohvegane Ernährung aus?

Neben frischem Obst und Gemüse stehen bei rohveganer Ernährung Nüsse, Samen, Getreide, Kräuter und nicht erhitzte Pflanzenprodukte auf dem Speiseplan. Auf das „Kocherlebnis“ muss dabei keineswegs verzichtet werden, wie die Videokanäle rohveganer Köche im Netz zeigen.

Salate, Smoothies und raffinierte Raw Food Gerichte

Wer bei rohveganer Ernährung nur an grüne Blattsalate und Snack-Obst denkt, liegt falsch. Denn aus rohen Zutaten wie frischem Gemüse und Früchten, Kräutern, Samen, Nüssen und Trockenfrüchten  lässt sich vom Kuchen über Raw Food Pralinen und Riegel bis hin Knödeln, Dips, Aufstrichen und Kräutersoßen so ziemlich vieles zaubern. Schmackhafte Raw Food Gerichte benötigen oftmals genauso viel Zeit für die Zubereitung wie das herkömmliche Kochen durch Erhitzen. Statt der Herdplatte kommen bei dieser Ernährungsvariante vielfach Smoothie Blender, Mixer oder Küchenmaschine zum Einsatz. Neben Salaten haben auch grüne und bunte Smoothies in der rohveganen Ernährung einen hohen Stellenwert. Und natürlich darf auch genascht werden: gute Beispiele sind Raw Food Energy Balls und schonend gegarte Gemüse-Chips, wie es sie bereits in vielen Cafés und im Biohandel oft zu kaufen gibt.

Die Gesundheit im Blick

Doch es gibt auch Vorbehalte gegen eine rohvegane Ernährung: so können sich bestimmte Pflanzenfarbstoffe, wie sie beispielsweise in Tomaten und Karotten enthalten sind, erst in erhitztem Zustand vollständig entfalten. Auch ist der Verzehr von ausschließlich rohen Lebensmitteln nicht für jede Verdauung gleichermaßen geeignet. Deshalb macht es Sinn, bei einer Komplettumstellung die Blutwerte testen zu lassen. Rawfood-Seminare vermitteln das notwendige Ernährungswissen, damit der Körper auch bei längerer rohveganer Kost alle wichtigen Bausteine und Vitalstoffe erhält.
Jetzt seid ihr gefragt: Habt ihr schon Erfahrungen mit rohveganer Ernährung? Wenn ja, welche Rezepte haben euch besonders begeistert?

Rohvegane Inspirationen und Produkte aus unserem Sortiment:

Kochbuch „Rohvegan – Mein 4-Wochen Selbstversuch“
Kochbuch „Vegan+roh – Die 100 besten Rezepte“
RAW BITE Rohkostriegel (7 Sorten)
Lovechock PUR/KAKAONIBS

20. August 2017 0 Kommentare
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Europäische Währung in Scheinen und Münzen

Das Glas mit weißem Mandelmus kostet 8,99 Euro, die aufschäumbare Hafermilch 2,50 Euro pro Liter und die Rostbratwürstchen aus Lupinen-Eiweiß stolze 3,60 Euro. Am Ende des Einkaufs im hiesigen Bioladen bezahle ich 60 Euro für eine kleine gefüllte Einkaufstüte. Wie ist das nur wieder passiert? Ist vegan teuer? Am Ende teurer als eine Fleischesser-Diät?

 

Muss vegan teuer sein?

Definitiv nicht! Obwohl manche Menschen behaupten, eine vegane Ernährung sei Luxus und lasse die Lebensmittelkosten in drastische Höhen schnellen, zeigt die tägliche Praxis gesundheitsbewusster Veganer, dass diese über genau dieselben Methoden der Budgetkontrolle verfügen wie omnivore Esser. Trotzdem gibt es ein paar richtig gute Kniffs und Tricks, mit denen du dir gerade als Veganer das Leben leichter machst und dein Portemonnaie beim Einkaufen schonst.

 

Verarbeitungsgrad und Qualität bestimmen die Preise

Insbesondere diejenigen, für die veganes Einkaufen Neuland ist und die zum ersten Mal im Bioladen und Reformgeschäft einkaufen, werden sich über so manche hochpreisigen Produkte wundern. Das liegt schlicht daran, dass gerade im Bio-Handel sehr hochwertig produzierte Lebensmittel über die Ladentheke gehen, die zu fairen Konditionen produziert, bio und oftmals sogar in kleinen Mengen handgemacht sind. Diese Herstellung hat ihren Preis. Für eine gesunde, vegane Ernährung bist du auf diese Produkte jedoch nicht zwingend angewiesen. Gleiches gilt für stark verarbeitete und raffinierte Produkte wie pflanzlichen Wurst- und Käseersatz oder glutenfreie Alternativen.

 

Vegan und gesund ist preiswert: Auf Grundnahrungsmittel setzen!

Buntes Obst und Gemüse - vegan teuerTatsache ist: je mehr du Grundnahrungsmittel kaufst, die wenig verarbeitet und natürlich sind, desto weniger zahlst du am Ende. Um genau zu sein sind die gesündesten aller Lebensmittel – frisches regionales Obst und Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte wie Linsen sowie Kartoffeln, Pasta und Tofu – die günstigsten überhaupt. Gerade auf dem Markt, beim türkischen Gemüsehändler oder Supermarkt oder im Asialaden findest du diese nährstoffreichen, aber einfachen Lebensmittel oft in großen Mengen und Sparpackungen.

Kostenfallen: Superfoods & Co.

Hochpreisige Superfoods wie Goji-Beeren, Chia oder Matcha-Grünteepulver brauchst du nicht, um gesund und vegan zu leben. Eine ausgewogene Vitalstoffversorgung kannst du problemlos mit einer abwechslungsreichen Pflanzenkost hinbekommen, bei der du regelmäßig Nüsse, Samen, Leinöl und viel frisches Obst und grünes Gemüse zu dir nimmst.

 

Milch- und Fleischersatz? Just do it yourself.

Wer es vermeiden will vegan teuer einzukaufen, braucht außerdem eine andere Einstellung als derjenige, der nur verzehrfertige Produkte wie vegane Tiefkühlpizza oder Soja-Bratwürste mit nach Hause nehmen möchte. Zwar mögen diese Ersatzprodukte den Übergang zur veganen Ernährung kurzfristig enorm erleichtern, langfristig sollte bei einer pflanzlichen Ernährung jedoch das gesunde Selbstkochen und Zubereiten des Essens im Vordergrund stehen. Pflanzen- und Nussmilch lässt sich zu Hause denkbar preiswert selbst herstellen, statt veganer Salami und Käse darf es auch mal selbst gemachter Aufstrich sein. Und Frikadellen und Bällchen aus Naturtofu, frischem Gemüse und Kräutern sind schnell zubereitet und genauso köstlich, wenn nicht sogar noch leckerer als ein Fertigprodukt. Dies zahlt sich nicht nur in puncto Geld aus, es ist auch insgesamt vorteilhafter für die eigene Gesundheit.

 

Ist vegan teuer? Nein!

Eins steht fest: Mit veganer Ernährung hat überteuertes Einkaufen wenig zu tun. Vielmehr dagegen mit einem bewussten Umgang mit sogenannten „Ersatzprodukten“ sowie einer grundsätzlich gesunden Ernährung und Do-it-yourself-Einstellung.

 

Welche Tipps für günstiges veganes Einkaufen hast du außerdem parat?

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

20. Juni 2017 0 Kommentare
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vegane Putzmittel selbst machen

Wer sich dazu entscheidet fortan vegan zu leben, trifft diese Entscheidung oft nicht nur für seine Lebensmittel. Vegan leben geht auch über den Tellerrand hinaus. Viele achten darauf, dass ihre Kleidung vegan produziert wurde, nutzen Kosmetika nur noch ohne tierische Bestandteile ohne Tierversuche oder putzen und waschen sogar vegan.

Aber, wie putzt bzw. wäscht man eigentlich vegan?
Die bekanntesten Marken, die vegane Produkte dafür anbieten sind AlmaWin, Frosch, Sodasan oder Sonett. Die meisten dieser Putz- und Waschmittel sind auch preislich noch erschwinglich, allerdings ökologisch keine Glanzleistung. Meistens kommen die Mittelchen in Plastiktüten- oder Flaschen daher, die man jedes Mal direkt neu mit kauft. Vor einiger Zeit habe ich mich mit diesem Problem schon einmal auseinander gesetzt, da ich nun auch bewusst auf die Verwendung von Plastik verzichten möchte. Zugegeben war dieses Unterfangen gar nicht so einfach, aber gerade wenn es darum geht vegane Putzmittel selbst zu machen klingt das Ganze schwerer als es ist. Ich habe sogar die Erfahrung gemacht, dass die selbst gemachten Putzmittel zum einen freundlicher zu meiner Haut und meiner Nase sind und zum anderen sogar besser und zuverlässiger reinigen.

Vegane Putzmittel selbst machen

Vielleicht kennst Du auch die Hausmittelchen Deiner Großeltern, wenn der Abfluss mal dicht ist?
Die meisten dieser Hausmittelchen sind nämlich schon von Hause aus vegan und kinderleicht in der Anwendung. Für einen verstopften Abfluss braucht es nur etwas Backpulver, ein wenig Essig und das Rohr ist im Handumdrehen wieder frei. Auf demselben Weg bekommst Du auch problemlos angebrannte Töpfe wieder strahlend. Es gibt allerdings Putzmittel die in vielen Haushalten oft unabdingbar sind – ein universeller Reiniger, Waschmittel, Glasreiniger und ggf. sogar eine Holzpolitur. Und es ist gar nicht so schwer vegane Putzmittel selbst zu machen. Versprochen!
Alles was Du dafür brauchst findest Du sogar bei ALLES-VEGETARISCH.DE oder hast es ohnehin schon im Küchenschrank. Essig ist in vielen Mitteln die Hauptzutat und keine Angst, Deine Wohnung riecht danach nicht wie eine Essiggurkenfabrik – solange Du einige Tipps beachtest! Essig hat aber einfach den Vorteil, dass er 99% der Bakterien von Hause aus abtötet und ist somit unabdingbar im Putzmittelschrank. Ich habe in den letzten Monaten einige Bücher und Webseiten durchforstet, viel ausgetestet (Bin dabei oft gescheitert) und einiges dabei abgeändert. Dabei raus gekommen sind Putzmittel die ich seitdem nicht mehr missen möchte. Vielleicht ist ja auch der eine oder andere wertvolle Tipp für Dich dabei, wenn Du Dich fortan auch dazu entscheidest deine veganen Putzmittel selbst zu machen!

Universalreiniger

Wie ich bereits erwähnte ist Essig die Quintessenz der meisten hausgemachten Reinigungsmittel – also nutzt man ihn Veganer Universalreiniger selbst gemachtnatürlich auch um vegane Putzmittel selbst zu machen. Der Geruch ist so ein Thema mit dem ich anfangs noch etwas zu kämpfen hatte. Aber da gibt es einen ganz einfachen und natürlichen Trick: Zitronenschalen und Rosmarin!
Um den perfekten Universalreiniger zu zaubern braucht es nicht mehr als eine Sprühflasche, 300 ml Essig, 500 ml Wasser, eine Zitrone und 3 Zweige Rosmarin. Von der Zitrone braucht es nur die Schale. Am besten also einfach die Zitrone halbieren, auspressen und die Reste in Stücke schneiden. Alle Zutaten kommen zusammen in die Sprühflasche und schon hast Du nach einem Tag Wartezeit einen Universalreiniger, der sogar mit etwas Backpulver und einer Zahnbürste Deinen Teppich reinigt.
Und noch viel mehr! Mit Zugabe von 4 EL Olivenöl hast Du im Handumdrehen sogar eine super Holzpolitur. Diese sollte dann allerdings in eine herkömmliche Flasche ohne Sprühkopf und vor Gebrauch immer ordentlich geschüttelt werden.

Badreiniger ohne Essig

Wenn Du Dich mit dem Essig so gar nicht anfreunden kannst – vor allem im Bad – gibt es natürlich auch noch einen Weg ohne Essig. Hierfür benötigst du eine große Schüssel, ebenfalls eine Sprühflasche, 50 Gramm Kernseife, 2 EL Natron und 500 ml kochendes Wasser. Natron wirkt geruchsbindend und ist daher gerade im Bad echtes Gold wert.
Los geht’s mit dem Reiniger!
Zuerst musst Du die Kernseife mit Hilfe einer Käsereibe zerkleinern. Anschließend kommt die Seife zusammen mit dem Wasser in die Schüssel und dann heißt es rühren, rühren, rühren, bis die Seife komplett aufgelöst ist. Die Lauge auskühlen lassen und final kommt das Natron zusammen mit der Lauge in die Sprühflasche. Wenn Dir der Geruch noch zu neutral ist, kannst Du auch noch einige Tropfen ätherisches Öl dazu geben. Wenn Du mit dem Reiniger auch Kalk in die Mangel nehmen oder Glas reinigen willst, dann nimmst Du einfach 50ml Deines Badreinigers und füllst ihn in eine neue Flasche – mit dazu kommen der Saft von zwei Zitronen und 600 ml Wasser. Fertig!

Waschmittel und Weichspüler

Wenn es Dir nicht reicht nur Deine veganen Putzmittel selbst zu machen, dann kannst Du noch einen Schritt weiter gehen Veganes Waschmittel selbst machenund Deine Wäsche auch problemlos vegan waschen. Zitronensäure  ist der einfachste Weichspüler-Ersatz den es gibt. Die Wäsche ist danach flauschig wie eh und je und dafür braucht es keine Tonnen an flüssigem Super-Weichspüler. Also kannst Du ganz einfach ein All in One-Waschmittel selbst zaubern, in dem der Weichspüler direkt integriert ist.

Für Waschmittel gibt es direkt zwei Varianten – eine die Du komplett aus der Natur nimmst und eine für die Du einige Dinge kaufen musst. Ich persönlich habe die beste Erfahrung mit letzterem gemacht. Hier gilt aber probieren geht über Studieren! Für die kostenlose Variante braucht es nur eine Hand voll Rosskastanien, die Du im Herbst überall sammeln kannst oder 2 Hand voll Efeu und 500 ml Wasser. Die Kastanien vierteln oder den Efeu klein schneiden, in ein verschließbares Glas geben und mit dem Wasser übergießen. Die Mischung lässt Du einfach mindestens einen Tag stehen und beim schütteln des Glases wirst Du die Schaumbildung schon bemerken. Das ist es schon! Das Waschmittel durch ein Sieb zu jeder Wäsche dazu geben. Hier ist allerdings der Geruch sehr neutral bis hin zu “blättrig“. Wenn Du es lieber etwas duftender und flauschiger magst greifst Du am besten zu der zweiten Variante. Dafür braucht es ähnlich wie für den Badreiniger 50 Gramm Kernseife, 2 EL Natron und dann allerdings 2 Liter kochendes Wasser. Hier gehst Du wie bei dem Badreiniger vor: Kernseife hoben, in der Hälfte des Wassers auflösen und am Ende alle restlichen Zutaten vermengen. Zusätzlich kommen noch 5 EL Zitronensäure für den Flauscheffekt dazu und ein ätherisches Öl Deiner Wahl. Die Mischung füllst Du nun einfach in große Gläser oder in alte, ausgewaschene Waschmittelflaschen – vor dem Gebrauch schüttelst Du die Flasche nochmal ordentlich und gibst die herkömmliche Menge Waschmittel zu jeder Wäsche dazu.

Wie Du siehst, vegane Putzmittel selbst zu machen ist nun wirklich kein Hexenwerk! Man fühlt sich vielleicht etwas wie in einer Hexenküche, wenn man einmal angefangen hat all die Zutaten zu den finalen Mittelchen zu verrühren, aber eine Kunst ist es nun wirklich nicht. Der Vorteil daran ist, dass Du Deinen Geruch bei allem selbst bestimmen kannst, durch Zugabe von diversen ätherischen Ölen. Und – Du verzichtest nicht nur auf Tierversuche und tierische Bestandteile sondern sparst auch noch eine Menge Geld und vor allem Plastik. Der nächste Schritt wäre dann noch Deine selbst gemachte Zahnpasta aus Kokosöl, Natron und Minzöl.
Wie Du siehst, im Grunde kannst Du alles selbst zaubern mit ein paar wenigen Handgriffen.

Und was ist Dein liebstes Hausmittelchen?

31. Januar 2017 0 Kommentare
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Milchalternative, Obst und Gemüse

Die einen treffen die Entscheidung zu einer rein pflanzlichen Ernährung schon früh als Teenager, die anderen erst spät im Erwachsenenalter: Doch egal welches Alter du hast, die Hürden am Anfang sind immer gleich. ALLES-VEGETARISCH.DE verrät dir, welche fünf Basics du kennen solltest, damit dir der Einstieg in die vegane Lebensweise auf Anhieb gelingt.

 1. Pflanzenmilch

Sojamilch ist der Klassiker. Doch je länger du vegan lebst, desto öfter werden dir weitere pflanzliche Milchalternativen begegnen: von der Mandel- bis zur Hafermilch, von der Cashew- bis zur Kokosnussmilch. Probiere alle aus – und finde deine Lieblings-MilchalternaZahlreiche vegane Milchalternativentive für Kaffee, Müsli & Co. Übrigens: neben dem Milchersatz gibt es inzwischen auch Pflanzensahne aus z.B. Hafer, Soja oder Reis, die du wunderbar für Suppen und Soßen verwenden kannst.

2. Pflanzliche Aufstriche und Brotbeläge

Statt Käse und Wurst kannst du deine Brote mit leckeren, pflanzlichen Aufstrichen genießen, die es auch bei uns im Shop gibt, z.B. Kräuter-Tomate, Aubergine, Bärlauch oder Delikates. Ebenso beliebt: veganer Wurstersatz wie Salami, Teewurst und Schinken. Und natürlich geht nichts über ein köstliches Haselnuss- oder Mandelmus zum Sonntagsfrühstück. Besonders Gesundheitsbewusste streichen sich einfach eine reife Avocado aufs Brot.

3. Nüsse und Trockenfrüchte

Klingt banal und für manche sogar langweilig. Doch gerade Nüsse leisten einen hervorragenden Beitrag zu einer gesundheitsbewussten, pflanzlichen Ernährung. Du findest sie längst nicht nur in ihrer ursprünglichen Form, sondern z.B. in Form von Nussmus, Nussmilch und –sahne. In Kombination mit Datteln, Feigen und anderen Trockenfrüchten sind sie die perfekte Basis für vegane Rohköstlichkeiten und zuckerfreien Süßigkeiten-Ersatz in Form von Riegeln und Energiekugeln.

 4. Fleischersatzprodukte

Vegan werden mit Fleischalternativen ist ein einfacher Schritt. Sie machen zwar oft nicht mehr als 5-10 Prozent einer Vegan werden mit veganer Salamiveganen Durchschnittsernährung aus – dennoch sind Fleischalternativen wie Würste, Bolognese-Schnetzel, Salami & Co. aus Soja, Seitan und Tofu im Bewusstsein ganz vorn – denn gerade, wenn die vegane Ernährung noch ungewohnt und neu ist, tut es gut, sich die Vielfalt der veganen Produktwelt vor Augen zu führen. Und die Fortgeschrittenen? Bereiten sich ihre Frikadellen und Klößchen dann aus Tofu und Gemüse ganz einfach selbst zu.

5. Veganer Käse und Ei-Ersatz

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Veganer auf Käse verzichten müssten. Von wegen! Das Sortiment an veganen Alternativen hält längst unterschiedlichste Käse-Sorten bereit, z.B. im Cheddar- oder Mozzarella-Style, als Frischkäse und sogar in handlichen Scheiben. Eier lassen sich beim Backen ganz einfach mit Sojamehl ersetzen, das eine bindende Eigenschaft hat. Alternativ gibt es fertigen Ei-Ersatz für Muffins & Co.

 

Du siehst, vegan werden ist überhaupt nicht schwer. Wenn du mehr wissen willst, über vegane Milch- und Fleischalternativen, durchstöbere unseren Shop und lass dich von unserer Rezept-Datenbank inspirieren.

Los geht’s! Erzähl uns von deinen ersten Vegan-Tagen!

 

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Vegan durch den Alltag – 5 Tipps

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

12. Januar 2017 6 Kommentare
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