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Veganes Curry mit Reis - vegan indisch

Indien ist ohne Frage eine der reichhaltigsten Küchen für Veganer. Und das, obwohl es in Indien gar kein richtiges Konzept von „Veganismus“ gibt. Mit einer Portion Basiswissen kannst du vegane Gerichte  in Indien aber auf den ersten Blick erkennen oder gezielt danach fragen.

Curry, Dal, Tandoori, Naan und Samosas sind nur einige der zahlreichen, fleischlosen Gerichte aus der vielseitigen Küche Indiens. Bestimmt bist auch du schon einmal mit indischem Essen in Berührung gekommen. Und das liegt schlicht daran, dass die Inder Weltmeister darin sind, ihre kulinarischen Traditionen um die ganze Welt zu tragen. In vielen Mega-Metropolen quer durch Asien und Nordamerika finden sich ganze Stadtteile namens „Little India“ und auch hier in Europa sind indische Restaurants und Takeaways in fast jedem Viertel anzutreffen.

Wer jetzt Lust hat, mehr über die gewürzreiche und feurig-scharfe indische Küche zu erfahren und einmal vegan indisch zu kochen, bekommt hier einen guten Überblick.

 

Indien: Wo Tiere eine Seele haben und Fleischesser „Nicht-Vegetarier“ heißen

Auf Grund ihres hinduistischen und buddhistischen Glaubens, der Tiere mit Menschen als beseelte und fühlende Wesen gleichstellt, verzichten mehr als 40 Prozent der Inder auf Fleisch. Mitunter leben sogar ganze Dörfer komplett vegetarisch. Nur das konsequente Konzept von „vegan“ kennt man in dieser Form nicht. Milch, Sahne und Eier sowie der ayurvedische Butterschmalz „Ghee“ und der „Paneer-Käse“ finden bei vielen Gerichten Verwendung. Deshalb solltest du bei der Auswahl deiner Speisen darauf achten.

 

Vegan indisch: Welche Gerichte sind denn nun eindeutig vegan?

Samosas & Chutney

Frittierte knusprige, dreieckige Teigtaschen, die mit Kartoffeln, Gemüse, Gewürzen und Currysauce köstlich gefüllt sind. Dazu als Dip: Chutney-Saucen. Vor dem Verzehr nach dem genauen Inhalt der Füllung fragen.

Dal

Vegan indisch - Dal mit Reis

Klassisches indisches Gericht, das vorwiegend aus Linsen, aber auch aus anderen Hülsenfrüchten wie Kichererbsen, Erbsen oder Bohnen bestehen kann. Die Linsen sind in einer Soße verarbeitet, die lange gekocht wurde und sowohl mild als auch scharf sein kann. Die typische Würzung mit Koriander, Kümmel, Knoblauch und Ingwer verleiht den typischen Geschmack. Dal Gerichte enthalten normalerweise keine Sahne – im Zweifelsfall vorher fragen.

 

 

 

Currys

Gemüse in cremiger Soße, das nach ayurvedischen Prinzipien und mit zahlreichen Gewürzen – Curry als Geschmacksträger – lange aufgekocht wird und zu weißem Reis serviert wird. Es gibt zahllose Varianten: mit Tomaten und Kichererbsen, Okra-Schoten, Auberginen oder Spinat. Bei Currys sollte man grundsätzlich nachfragen, ob Sahne oder Paneerkäse enthalten sind.

Tandoori

Tandoori ist eine spezielle Zubereitungsart im Holzkohle-Ofen. Tandoori Gerichte können also grundsätzlich mit Fleisch, vegetarisch oder vegan sein. Grundsätzlich gibt es aber immer Varianten ohne Fleisch. Milch, Sahne oder Eier sind hier unüblich. Die Reisgerichte werden nicht vom Gemüse getrennt, sondern mit diesem vermischt serviert.

Naan Brot

Vegan Indisch - Naan Brot

Dieses Teigfladen-Brot wird in Indien alternativ oder ergänzend als Beilage zum eigentlichen Hauptgericht serviert. Man kann sein Dal oder Curry damit verzehren. Es gibt köstliche Varianten mit Knoblauch oder Spinat. Aufpassen: Gelegentlich wird Joghurt für die Herstellung verwendet.

 

 

Bei welchen Gerichten sollten Veganer besser nachfragen?

Grundsätzlich sollten Veganer sowohl bei der Bestellung von vegetarischen indischen Gerichten im Restaurant als auch beim Kauf von indischem Street Food nachfragen, ob Butter, Ghee oder andere tierische Erzeugnisse wie Milch, Sahne oder Eier bei der Zubereitung verwendet wurden, auch wenn gerade Eier in der indischen Küche eher selten zu finden sind.

Paneer

Paneerkäse wird aus Milch hergestellt und manchen Currys und Saucen in Würfeln oder Streifen beigefügt (ähnliche Optik wie Tofu). Wenn du vegan indisch genießen willst, solltest du darauf achten, keine Gerichte zu bestellen, in denen das Wort „Paneer“ im Titel auftaucht.

Ghee

Das wichtigste indische Speisefett wird bei vielen Zubereitungen eingesetzt und ist leider nicht ohne weiteres sichtbar. Es handelt sich um Butter-Reinfett und gehört daher nicht in den Speiseplan eines Veganers. Unbedingt nachfragen vor dem Bestellen!

Chai Tee

Das indische Nationalgetränk – schwarzer Assam Tee mit feurig-aromatischen Gewürzen wie Nelken, Kardamon, Ingwer, Zimt und schwarzem Pfeffer – kommt aufgekocht und gesüßt mit Zucker und Milch daher. Bestell ihn dir ohne Milch – oder mach ihn dir zuhause mit unserer Chai Mylk einfach selbst.

Wie du siehst, gibt es in der indischen Küche wirklich eine große Bandbreite an veganen Optionen. Wenn du dich selbst einmal darin versuchen willst, vegan indisch zu kochen, lass dich doch von passenden Produkten aus unserem Shop dazu inspirieren:

 

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

20. März 2017 0 Kommentare
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