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Kichererbsen

Verschiedene Hülsenfrüchte ergeben ein buntes Bild

Hülsenfrüchte in der veganen Küche

Hülsenfrüchte gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und können auch auf kleineren Anbauflächen gute Erträge bringen. Sie liefern viele Nährstoffe, darunter wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium und Eisen, zahlreiche Vitamine und haben vor allem einen sehr hohen Proteingehalt. Jedoch ist es auch ihre Sortenvielfalt, die die zu den Fabaceae (Hülsenfrüchten) zählenden Pflanzen zu einer spannenden Zutat für viele vegane Gerichte macht. Zu ihren wohl bekanntesten Vertretern auf dem Speiseplan gehören Linsen, Kichererbsen, Soja, Bohnen, Erbsen und Lupine, aber auch Erdnüsse.

Viele Hülsenfrüchte werden nach Deutschland (und Europa) importiert. Einige Produzenten bauen allerdings auch regional und in Bio-Qualität an. Hierzu gehören zum Beispiel Rapunzel Naturkost, welche Beluga- und rote Linsen sowie Soja in Deutschland anbauen. Auch Made With Luve bauen die Hauptzutat ihrer Produkte – Lupine – ausschließlich regional an. Und natürlich müssen auch die Sojabohnen für Tofu nicht zwangsweise aus Übersee kommen: Dies beweisen Taifun Tofu, welche Sojafelder in Süddeutschland, im Norden Frankreichs und in Österreich bestellen. Der Vorteil des regionalen Anbaus liegt auf der Hand, da dank kürzerer Transportwege auch der Co2-Fußabdruck dieser Produkte deutlich geringer ausfällt und diese klimafreundlicher macht als bei einem Import aus fernen Ländern.

 

Gegart oder gekeimt: Zubereitung von Hülsenfrüchten

Die Zubereitung von Hülsenfrüchten variiert stark: Viele Hülsenfrüchte enthalten im Rohzustand schädliche Stoffe und sollten vor dem Verzehr gekocht werden. Es gibt jedoch auch Ausnahmen wie z.B. die Erbse. Wer andere Hülsenfrüchte, wie z.B. Linsen, roh verspeisen möchte muss sie vorher jedoch zum Keimen bringen, was einige Tage dauert. Hierfür eignet sich am besten ein Keimglas. Wichtig: Das Wasser muss regelmäßig gewechselt werden! Getrocknete Linsen haben ansonsten eine vergleichsweise kurze Garzeit im Gegensatz zu vielen anderen Hülsenfrüchten und müssen nur etwa 10 Minuten gekocht werden.

Getrocknete Bohnen, Kichererbsen und Soja müssen hingegen einige Stunden vor dem Kochen eingeweicht werden, haben dann jedoch immer noch eine recht lange Garzeit. Diese variiert von Sorte zu Sorte. Vor dem Kochen sollte das Einweichwasser jedoch immer abgeschüttet und frisch aufgefüllt werden.

 

Vegane Gerichte mit Hülsenfrüchten

Viele denken z.B. bei Linsen oder Bohnen zunächst sicherlich an (vegane Versionen) klassischer Eintöpfe. Kein Wunder, denn schließlich sind sie weltweit als solche – z.B. in Form von Omas Linsensuppe über indisches Dal bis hin zur brasilianischen Feijoada – sehr beliebt.
Hülsenfrüchte machen sich allerdings ebenso gut als Grundlage von Salaten, z.B. einem Linsen-Tabouleh oder als mexikanisch inspirierter Bohnensalat mit Reis, Paprika, Koriander und scharfer Salsa. Gegart, püriert und gewürzt geben nicht nur Kichererbsen in Form von Hummus leckeren selbstgemachten Aufstrich her, Versionen aus verschiedenen Bohnen- und Linsensorten oder Erbsen sind ebenso köstlich. Auch für die Patties auf veganen Burgern sind sie kaum wegzudenken. Mit ihrer Hilfe lassen sich sogar Süßspeisen zaubern. So eignet Kichererbsenwasser sich zum Beispiel zur Herstellung von veganem Eischnee. Darüber hinaus können Hülsenfrüchte auch als Küchenhilfe beim Blindbacken eingesetzt werden. Bei dieser Methode wird der Teig, z.B. für Tartes, ohne Füllung vorgebacken. Die Hülsenfrüchte helfen dabei den Teig zu beschweren (und werden nach dem Backen wieder entfernt), damit er während des Backens in Form bleibt und z.B. keine Blasen wirft. Die zum Blindbacken verwendeten Hülsenfrüchte können übrigens mehrfach benutzt werden. Hierfür einfach nach dem Backen abkühlen lassen und bis zur nächsten Nutzen z.B. in einem Glas mit Schraubverschluss aufbewahren.

 

Welche Hülsenfrüchte magst Du am liebsten? Poste in den Kommentaren Dein Lieblingsrezept.

23. März 2017 0 Kommentare
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Govina Rohkost Fruchtkonfekt

Wir kaufen sie zum Muttertag, Geburtstag und bringen sie zum Besuch bei Freunden mit: Pralinen. Dabei gibt es denkbar gesündere Alternativen zu dem zuckerhaltigen Konfekt. Die deutsche Bio-Marke Govinda hat sich einige Innovationen einfallen lassen, wie sich Naschgenuss und gesundheitsbewusste Ernährung miteinander verbinden lassen. Wir stellen vor – Govinda Rohkost Leckereien 🙂

 

Rohkost-Konfekt statt Zuckerpralinen

Herausgekommen sind Rohköstlichkeiten aus gesunden Trockenfrüchten, allenfalls gesüßt mit Zucker-Alternativen wie Agaven-Dicksaft. Längst kommen nicht nur Datteln, Feigen und Cashewnüsse zum Einsatz wie bei vielen Öko-Herstellern von Rawfood Spezialitäten. Bei Govinda dürfen es dagegen auch mal so ungewöhnliche Zutaten wie Kichererbsen oder Kastanienmehl sein. Wie interessant das schmecken kann, konnte ich unlängst feststellen, als ich den neuen Rohkost-Konfekt „Sahara“ und „Maroni“ probieren durfte.

 

Govinda Rohkost – Mein Produkttest:

Rawfood-Konfekt „Maroni“ von Govinda

Maroni Kastanien Fruchtkonfekt von Govina

Angetan hat es mir auf Anhieb der „Maroni“ Konfekt, den ich erstmals in Italien entdeckt habe – jetzt gibt es ihn aber glücklicherweise auch hierzulande in unserem Shop zu bestellen: Die kleinen, feinsandigen Würfelchen schmecken zart nussig nach Kastanie und bestehen zu einem Viertel aus Kastanienmehl. Die weiteren Bestandteile Kokosöl, Datteln, Agavendicksaft, Kichererbsen und Zimt dürfen sich auch sehen lassen: gesund & köstlich.

 

 

 

Kichererbsen-Rohköstlichkeit „Sahara“

Sahara Kichererbsen Fruchtkonfekt von Govina

Noch etwas spezieller ist das Kichererbsen-Rawfood von Govinda: Wer da an den Geschmack von Falafel denkt, liegt verkehrt. Die „Sahara“ Würfelchen – ebenso zart und süßlich im Geschmack -setzen sich zu einem Drittel aus Kichererbsen und darüber hinaus aus Datteln, Kokosöl, Vanille und Agavendicksaft zusammen.

 

 

Weniger Brennwert, mehr Ballaststoffe

Nachdem mich das Rawfood-Konfekt von Govinda wirklich begeistert hat, habe ich erst einmal nachrecherchiert, ob dieses energie- und nährwerttechnisch tatsächlich besser ist als herkömmliche Naschereien: Und tatsächlich! Im Unterschied zu einer normalen Schokoladenpraline mit im Schnitt 500 kcal hat ein Govinda Rohkost-Konfektwürfel rund 100 kcal weniger und etwa 400 kJ weniger Brennwert. Gleichzeitig verfügt er aber über eine größere Menge an Protein, weniger Fettanteil – dafür aber wertvolle Ballaststoffe für die Verdauung.

Zuckerfrei naschen mit Rohkost

Wenn du dich also einmal auf gesunde Weise mit einer Süßigkeit belohnen willst – oder jemandem eine gesunde Freude machen willst, schau mal in unserem Shop nach den Govinda Rohköstlichkeiten – es gibt übrigens noch weitere Sorten vom zartschmelzenden Kokos-Konfekt „Paradiso“ bis hin zu proteinreichen Energiekugeln aus Mango, Datteln und Nüssen.

 

Welche ist Deine gesunde Lieblingssüßigkeit?

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

3. Februar 2017 0 Kommentare
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