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Nori

Big in Japan

Für Vegetarier ist es schon immer einer der besten Alternativen, um unbeschwert mit Freunden essen zu gehen. Die Auswahl ist groß und die Geschmäcker vielfältig und abwechslungsreich. Hier ist wirklich für jeden was dabei, egal ob klassisch, würzig und pikant oder exotisch. Die Rede ist von Sushi. Doch wie vegan ist das japanische Gericht und wie stelle ich mein eigenes veganes Sushi her? Wir sagen es dir!

Ursprünglich handelte es sich beim Sushi gar nicht um ein Gericht. Vielmehr war es eine traditionelle Konservierungsmethode bei der gefangener Fisch mit gekochtem Reis in Gefäßen eingelegt wurde, um diesen so über mehrere Jahre haltbar zu machen. Aus diesem Grund beinhalten die meisten Sushi-Varianten auch Fisch oder Meeresfrüchte. Doch jeder der schon mal in einem japanischen Restaurant war weiß, dass es Sushi in den unterschiedlichsten Varianten gibt. Doch wie schaut veganes Sushi jetzt genau aus?

Veganes Sushi

Hingegen der breiten Meinung bedeutet Sushi übersetzt keinesfalls “roher Fisch”. Auf Deutsch heißt es “gesäuerter Reis”, was mit dem Fermentierungsprozess beim vorher angesprochenen Konservieren zu tun hat. Und genau dieser Reis ist Hauptbestandteil und so mit der wichtigste Part eines guten Sushis. Ein zweiter wichtiger Bestandteil von der wahrscheinlich bekanntesten Sushi-Art ist das Nori- Blatt. Nori sind nichts Anderes als essbare Meeresalgen, welche getrocknet und geröstet in Blattform gepresst werden. Diese werden vor allem bei der Herstellung benötigt und ummanteln den Reis samt Inhalt. So fehlt jetzt nur noch die Füllung! Und hier sind tatsächlich mal wieder keine Grenzen gesetzt. Typische Füllung für die sogenannten Maki-Sushi (zu Deutsch “Rollen Sushi”, bestehend aus den eben erwähnten Bestandteilen, Reis, Nori + Füllung) sind:

  • ninjin = Karotte
  • kyuri = Salatgurke
  • kampyō = Hokkaidokürbis
  • nattō = fermentierte Sojabohnen

Gut machen sich beispielsweise auch Zutaten wie Avocado oder Mayonnaise. Eine der beliebtesten Maki-Varianten ist die California Roll, welche ihre Besonderheit darin hat, dass sie Inside-Out gedreht wird. Die Füllung besteht aus Gurken, Avocado, Sesam und eigentlich Surimi, eine feste Masse aus zerkleinertem Fisch, die man aber auch ganz einfach durch Sojabohnen ersetzen kann und  mindestens genauso gut schmeckt. Lecker sind auch fruchtige Varianten mit beispielsweise Mangostückchen oder eine Kombo aus Mango und Avocado. Neben den Maki gibt es noch viele verschiedene Sushi-Varianten, welche sich aber vor allem in der Zubereitung und im Anrichten unterscheiden. Was natürlich keinesfalls fehlen darf sind die typischsten Sushi-Begleiter die es gibt, Sojasauce und Wasabi. Wie Du siehst, gibt es wirklich zahlreiche Möglichkeiten für veganes Sushi. Somit kannst Du das nächste Mal ganz ohne Bedenken mit zum Running-Sushi gehen und brauchst definitiv keine Angst davor haben, nicht auf Deine Kosten zu kommen. Falls Du nun aber doch lieber selbst dein eigenes Sushi machen willst, haben wir hier ein paar Tipps für Dich parat.

Veganes Sushi – Tipps zum Selbermachen

Gleich eines vorne weg. Eine richtige Ausbildung zum Sushi-Meister und somit zum perfekten Sushi dauert nicht ohne Grund über 15 Jahre. Mit ein paar Tricks schaffst Du aber auch ohne lange Ausbildung ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis. Wie immer zählt: Übung macht den Meister!

Das Zubehör

Das wichtigste Zubehör zum Sushi zubereiten ist eine Rollmatte. Diese besteht meist aus Bambus und dient dazu, das Sushi ordentlich zu formen. Zusätzlich brauchst Du noch einen Topf und Sieb für den Reis oder wahlweise auch einen Reiskocher, sowie scharfe Messer zum Zutaten schneiden.

Die Zutaten

Zu den absoluten Grundzutaten gehören Sushi-Reis, Nori-Blätter und die gewünschten Zutaten für eine Füllung. Zusätzlich benötigst Du zum Würzen Soja- Sauce, Wasabi und Ingwer. Gerade beim Reis solltest Du darauf achten, dass es tatsächlich Sushi geeigneter Reis ist, da dieser besonders gut kleben muss.

Kleiner Tipp: Oft gibt es umfangreiche Starter Sets, in denen alle benötigten Zutaten sowie das passende Zubehör enthalten sind.

Die Zubereitung

Zuerst wird das Noriblatt auf die Bambusmatte gelegt (Achtung: glänzende Seite nach oben. Anschließend wird der Reis auf dem Blatt verteilt (ca. 1 cm hoch reicht völlig aus). Wichtig, zu den Rändern muss ca. 1 cm bzw. zum oberen sogar 2 cm frei gelassen werden, damit sich die Rolle ordentlich formen lässt. Nun geht es an die Füllung. Hierfür das untere Drittel des mit Reis belegten Noriblatt je nach Belieben belegen. Anschließend muss nur noch mit Hilfe der Bambusmatte die Füllung in das Noriblatt eingerollt werden. Dies bedarf etwas Übung aber wird mit der Zeit immer besser. Zum Schluss muss die Rolle nur noch in kleiner Stücke geschnitten werden und fertig. (Am besten erst halbieren und dann fortfahren). Fertig!

Weitere Tipps

Tipp 1: Die Zutaten für die Füllung in kleine, dünne Streifen schneiden. So wird gewährleistet, dass diese dann auch gut in die Sushi-Rolle passen.

Tipp 2: Zwischen Nori und Bambusmatte eine Frischhaltefolie legen. Somit bleibt die Sushi-Rolle ganz und es bleibt kein Reis kleben.

Tipp 3: Finger und Messer mit Essigwasser anfeuchten, somit lässt sich der klebrige Reis besser verarbeiten.

Tipp 4: Vor allem bei den ersten Versuchen nicht zu viel Reis und Füllung verwenden.

Fazit

Egal ob im Restaurant oder selbstgemacht, Sushi ist ein optimales veganes Gericht, welches sehr abwechslungsreich und immer lecker ist. Hast Du selbst auch schon Sushi gemacht? Wie waren Deine ersten Versuche? Teile es uns in einem Kommentar mit.

17. September 2017 0 Kommentare
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