Home Tags Posts tagged with "Rezepte"
Tag

Rezepte

geht immer!

Wie ernährt man sich richtig? Wie viele Mahlzeiten sollte man über den Tag verteilt zu sich nehmen? Auf was sollte man am besten ganz verzichten? Heutzutage gibt es zahlreiche Ernährungstrends und noch mehr Meinungen und Ansichten darüber. Doch eine Ernährungsform erfreut sich immer mehr Beliebtheit, Lowcarb. Und genau darum dreht sich der heutige Artikel bzw. wie sich der Trend am besten umsetzen lässt ohne permanent auf alles verzichten zu müssen, vegane Lowcarb Pizzagerichte.

Was genau ist nochmal Lowcarb?

Lowcarb (englisch carb, Abkürzung für carbohydrates) ist eine englische Bezeichnung für eine Ernährung bei der weitestgehend auf Nahrungsmittel mit Kohlenhydraten verzichtet wird bzw. der Anteil an kohlenhydratreichen Lebensmittel möglichst gering gehalten wird. Hintergedanke ist der, dass durch die reduzierte Aufnahme, eine Stoffwechselumstellung stattfindet und so der Körper vermehrt auf die eigenen Fettreserven zur Energiegewinnung zurückgreift und schlussendlich so eine Gewichtsabnahme begünstigt.

Warum vegane Lowcarb Pizzagerichte?

Ganz einfach, weil es wahnsinnig gut schmeckt und mehr als abwechslungsreich ist. Und außerdem, wer macht schon freiwillig eine Ernährungsumstellung bei der auf Pizza verzichtet werden muss!? Die Kunst also eine Pizza a la Lowcarb zu machen ist den herkömmlichen mehlhaltigen Boden zu ersetzen. Hierfür gibt es mehr Möglichkeiten also Du jetzt vielleicht denkst.

Pizza mit Zucchiniboden

Zuerst musst Du eine Zucchini in einen mit Geschirrhandtuch ausgelegtes Sieb reiben. Anschließend die Raspeln gut auspressen. Noch ein bisschen Salz dazu und dann für ca. 5 – 10 Minuten ziehen lassen. Im Anschluss gibst Du als Bindemittel beispielsweise Leinsamen hinzu und ein bisschen veganen Käse wie beispielsweise Wilmersburger

Pizzaschmelz

Die Masse dann auf einem Blech gut ausbreiten und für ca. 15 – 20 Minuten bei 220 °C im Ofen backen. Nach der genannten Zeit den Teig kurz herausnehmen, wenden, mit Tomatensauce bestreichen und mit Deinen Lieblingstoppings belegen sowie reichlich Käse bestreuen. Danach kommt die Pizza nochmals für ca. 15 Minuten in den Ofen uuund fertig!

Wassermelonen Pizza

Ja Du liest richtig, Wassermelonen Pizza. Zugegeben hierbei handelt es sich um eine wirklich exotische Variante der ursprünglichen Pizza und hat auch wirklich nicht mehr so viel mit dieser Gemeinsam, ausprobieren solltest Du es aber trotzdem mal. Für den Boden nimmst Du am besten eine große Wassermelone, diese dann halbieren und anschließend an der dicksten Stelle eine 2 bis 3cm breite Scheibe abschneiden. Diese wiederum dann in 8 gleichgroße Stücke aufteilen. Als Topping passen hier vor allem Rucola, Oliven und veganer Hirtenkäse.

Wirklich lecker und auf jeden Fall Lowcarb.

Auberginenpizza

Eine weitere absolute Empfehlung unsererseits ist die Auberginenpizza bzw. Minipizzas aus Auberginen. Sie sind das perfekte Fingerfood und auf jeder Party ein Hingucker. Das tolle ist, dass dieses vegane Lowcarb Pizzagericht auch in der Zubereitung wirklich einfach ist. Und so machst Du’s: Eine Aubergine nehmen und gründlich waschen. Danach schneidest Du sie in gleichmäßige Scheiben und legst diese auf einem Küchentuch aus. Die optimale Dicke ist so ca. 2cm. Um die Flüssigkeit der Auberginen zu entziehen, bestreust Du die einzelnen Scheiben beidseitig mit Salz. Nach einer Wartezeit von ca. 20 Minuten müssen die “Minipizzaböden” noch trockengetupft werden damit Du diese anschließend mit Olivenöl bestreichen kannst. Wahlweise noch italienische Kräuter mit rauf und schon kannst Du das Ganze für ca. 30 Minuten in den Ofen bei 200 °C packen. Nach dem die Scheiben gar sind belegst Du diese mit den gewünschten Zutaten. Was auf gar keinen Fall fehlen darf ist die Tomatensauce und der geriebene Käse. Ansonsten eignen sich diverse Kleinigkeiten wie beispielsweise Basilikum oder auch Mais. Nachdem Du die Pizzas nach deinem Ermessen belegt hast, kommen diese nochmal für ca. 5 Minuten in den Ofen, bis der Käse schön geschmolzen ist und schon sind deine Auberginen-Mini- Pizzas fertig.

Fazit

Diese kleine Auswahl vegane Lowcarb Pizzagerichte macht relativ deutlich, dass mit einer Lowcarb Ernährung keinesfalls auf alles verzichtet werden muss, zumindest die Pizza kommt nicht zu kurz. Gerade an der Pizza ist das schöne, dass diese so wandelbar ist und somit immer wieder zu einem neuen Geschmackserlebnis wird. Welche ausgefallenen Pizzavarianten kennst Du sonst noch? Teile es uns in einem Kommentar mit!

1. Oktober 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest

Vor gut einer Woche wurde das größte Volksfest zum sage und schreibe 184. Mal eröffnet, das Oktoberfest. Feierfreudige aus aller Welt reisen an, um vor allem eines zu feiern, das Bier. Allein letztes Jahr wurden über 6,6 Millionen Maß Bier ausgeschenkt. Passend zum Thema greifen wir im heutigen Artikel die Frage auf, ist Bier vegan, bzw. warum sollte es das nicht sein? Wir erzählen Dir alles, was du über veganes Bier wissen musst.

Ist Bier vegan?

Kurz beantwortet ja! Es gibt veganes Bier bzw. ist jedes Bier an sich vegan, sofern es nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wurde. Denn dieses besagt, dass Bier in Deutschland nur mit Wasser, Hopfen, Malz und Hefe gebraut werden darf. Durchaus anders kann es hingegen bei importierten Bier aussehen. In den meisten Ländern gibt es keine ähnlichen Regularien wie bei unserem Reinheitsgebot. So kann es in seltenen Fällen durchaus vorkommen, dass auch nicht vegane Bestandteile zum Brauen verwendet werden.

Warum dann überhaupt die Frage?

Die Zutaten im Bier sind also vegan. Doch wie sieht es mit dem Brauprozess aus, kommen hier vielleicht tierische Produkte zum Einsatz? Genau hier muss man achtsam sein. Bei der sogenannten Klärung, welche 1993 im Rahmen der Erneuerung des Biersteuergesetzes (BierStG) erlaubt wurde, werden  mit Hilfe einer Membran Hefepartikel aus dem Sud gefiltert, um so das Bier zu trüben. Dieser Prozess spielt sich beispielsweise auch bei der Wein- oder Saftproduktion ab. So kann es durchaus vorkommen, dass zum Filtern beispielsweise Gelatine oder Hausenblasen zum Einsatz kommen. Der §9 des BierStG gibt hierbei keine genauen Vorgaben hinsichtlich der Verwendung tierischer Produkte. Dennoch scheint es so, dass in Deutschland überwiegend vegan geklärt wird und somit auch der Brauprozess an sich vegan ist. Somit wäre also die Frage über veganes Bier geklärt, oder?

Also ist Bier zu 100% vegan?

Wie bereits festgestellt, sind sowohl die Zutaten als auch die in der Herstellung verwendeten Produkte von Bier vegan. Dennoch kann es vorkommen, dass tierische Bestandteile in Verbindung mit Bier gebracht werden. Die Etiketten auf den Flaschen werden oftmals mit Klebstoff befestigt, welcher tierisches Kasein beinhaltet. Dies muss aber nicht immer der Fall sein. Wenn Du es also ganz genau wissen möchtest, einfach vorab klären oder aus einem frisch angezapften Fass trinken, dann bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Fazit

Auch als Veganer darf man also beherzt zum Bier greifen. Aber auch wenn Bier in den meisten Fällen vegan ist, gilt wie immer: in Maßen trinken. Es ist und bleibt Alkohol welcher in rauen Mengen einfach schlecht für Körper und Seele ist. Zum Schluss möchten wir aber nicht den Moralapostel spielen, also Prost!

Passend zum Thema haben wir hier noch ein leckeres Rezept für Dich parat:

SILVESTER-FONDUE: LECKEREIEN IM BIERTEIG

24. September 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest

Leckere Snacks schnell und einfach zubereiten

Die meisten denken bei veganem Essen vor allem an eines, komplizierte und zeitintensive Zubereitung. Doch falsch! Vegane Ernährung kann auch ganz anders.

In diesem Beitrag zeigen wir Dir, wie Du ganz einfach und zudem auch noch selbst, leckere Snacks, schnell und einfach zubereiten kannst – veganes Fastfood.

veganes Fastfood – Die Vorteile

Selbstgemachtes veganes Fastfood hat einen riesen Vorteil. Zum einen weißt Du ganz genau was drinnen ist und zum andere kannst Du es optimal an Deinen persönlichen Geschmack anpassen. Netter Nebeneffekt, richtig zubereitet ist es auch noch um einiges gesünder als das herkömmliche Fastfood aus dem Schnellrestaurant. Doch genug geredet, kommen wir zum ersten Rezept.

vegane Pizza

Egal ob als Tiefkühl-Variante oder direkt auf die Hand, die Pizza zählt zu den absoluten Fastfood Klassikern.

Wenn Du es wirklich ganz schnell willst, wählst Du dir einen fertigen Pizzaboden und belegst ihn nach Herzenslust mit Zutaten die Dir am besten schmecken. Eine kleine Auswahl an benötigten Basics findest Du hier:

Wenn Du aber mal eine außergewöhnlichere Pizza probieren möchtest empfehlen wir Dir den herkömmlichen Pizzaboden mit etwas ganz besonderem auszutauschen –   Naanbrot. Entweder kaufst Du dir das Brot bereits fertig oder Du backst es Dir selber. Ein einfaches Rezept findest Du hier.

Weitere Anregungen gibt‘s in unserer Rezept-Rubrik: Pizza & Pasta.

vegane Burger

Ein Jeder kennt und ein Jeder liebt ihn, den Burger. Inzwischen gibt es auch zahlreiche vegane Varianten, weswegen er als veganes Fastfood unbedingt in diesen Beitrag mit aufgenommen werden muss. Im Verlauf der letzten Jahre setzen immer mehr Restaurants auf vegane Variationen, wodurch die tollsten und ausgefallensten Kreationen entstehen über die wir uns natürlich freuen.

Wenn Du aber lieber wieder selber den Kochlöffel schwingen möchtest haben wir hier wieder eine kleine Auswahl für Dich:

Buns

…machen den Burger zu einer runden Sache. Über das perfekte Bun lässt sich stunden streiten. Die Kunst liegt aber darin, dass ganz auch vegan zu gestalten! ohnemist.de zeigt, wie Du Dir ganz allein das perfekte Burger Brötchen backen kannst und zwar ohne tierische Zutaten wie Eier oder Kuhmilch.

Patties

… sind das Herzstück eines jeden Burger. Das vegane Angebot hierbei ist wirklich beeindruckend und sorgt für genügend Abwechslung.

 

Sauce

… sorgt für die richtige Würze. Auch hier sind Dir wieder keine Grenzen gesetzt. Egal ob ganz klassisch mit Ketchup & Senf, scharf pikant oder fruchtig exotisch.

 

Käse, Salat und Co.

…sind die Toppings, die den Burger den letzten Schliff verpassen. Beim Salat weißt Du wahrscheinlich wieder selbst, was dir am besten schmeckt und auf einem Burger niemals fehlen darf. Doch beim Käse darf es auch ruhig mal etwas ausgefallener sein, wie beispielsweise mit dem Vegusto No-Muh-Chäs Walnuss. Aber natürlich kann man den Burger auch ganz klassisch mit Käse-Scheiben im Cheddar style belegen.

Ein besonders ausgefallenes Rezept haben wir noch hier für Dich parat.

 

veganer Döner

Kommen wir zum Lieblings-Fastfood der Deutschen, dem Döner. Man findet ihn wirklich an jeder Ecke, doch die Auswahl an veganen Döner ist bis heute sehr rar. Doch auch hier können wir wieder Abhilfe schaffen. Döner als veganes Fastfood ist wirklich kein Zauberwerk. Natürlich haben wir wieder eine Liste allen nötigen Zutaten für Dich bereit.

Wähle zuerst dein bevorzugtes “Fleisch”:

 

 

Danach benötigst du natürlich ein großes Stück Fladenbrot oder wahlweise auch Pita Brot. Dann folgt großzügig eine Hand voll Salat, Tomaten, Gurken, Kraut oder auch andere Leckereien wie Antipasti. Zu guter Schluss fehlt natürlich noch eine Schmackhafte Joghurt- oder Knoblauchsauce. Besonders lecker ist auch immer ein Mix aus milder und pikanter Sauce. Und für wen es immer noch nicht lang, reichlich Chilipulver drüber kippen!

 

Fazit

Veganes Fastfood ist bei weitem noch nicht so verbreitet wie herkömmliches, welches an jeder Straßenecke zu finde ist, aber gerade bei Street-Food Events oder anderen Essens Veranstaltungen gibt‘s es immer neue Kreationen zum Entdecken. Zum Glück kann man sich ja auch selber ganz einfach seinen veganen Lieblingssnack zaubern und den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Genau betrachtet ist veganes Fastfood sogar noch viel abwechslungsreicher als die “normalo Varianten”. Also, probier‘ dich einfach durch unsere verschiedenen Ideen durch und gib uns in einem Kommentar Bescheid, wie es geschmeckt hat.

12. September 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest

Algen – eine gesunde Ergänzung für Veganer?

Algen sind in aller Munde. Nicht erst seit die japanische und koreanische Küche hierzulande Einzug gehalten haben. Besonders in veganen und vegetarischen Gerichten und Rezepten kommen Algen immer öfter vor. Deshalb wollen wir euch hier einen Überblick über unsere Algen-Serie geben und verraten, wie sich Algen in der Küche allgemein verwenden lassen und welchen gesundheitlichen Nutzen sie für Veganer haben.

So gesund sind Algen

Algen, das ist bekannt, sind fettarm, proteinreich und liefern Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Nicht zuletzt deshalb gilt die japanische, besonders algenreiche Küche als eine der gesündesten überhaupt. Doch Alge ist nicht gleich Alge, und nur rund 500 für den Menschen essbare Algenarten sind überhaupt ausreichend erforscht.* Makroalgen wie Dulse und Nori (Rotalgen) und Wakame (Braunalge) liefern dem Körper mehrfach ungesättigte Fettsäuren, u.a. Omega-3-Fettsäuren, die der Mensch sonst nur aus dem Verzehr von Fisch aufnimmt.** Veganer profitieren vom Algen-Verzehr auch hinsichtlich ihres Gehalts an Vitamin B12. So sollen u.a. Chlorella und Nori-Algen laut einer finnischen Studie die B12-Zufuhr bei Veganern grundsätzlich verbessern, jedoch sind sie als alleiniges B12-Supplement nicht ausreichend.*
Nahrungsergänzungsmittel wie die Mikroalge Chlorella (Grünalge) und Spirulina (Blaualge) werden hierzulande als Superfood in Pulver- und Tablettenform verkauft. Diese kleinsten Algenteilchen versorgen den Körper mit wertvollen Mikronährstoffen und Antioxidanzien. Für die Küche daheim sind dagegen eher die großen Makroalgen interessant.

Kein Wundermittel

Trotz des derzeitigen Algen-Hypes muss man allerdings einräumen, dass sich der Vitalstoffgehalt von Algen nicht immer so eindeutig bestimmen lässt wie bei konventionellem Obst und Gemüse. Das liegt daran, dass die Vitalstoffwerte je nach Herkunftsgebiet schwanken können. Zudem reichern sich mitunter Schwermetalle in Algen an, die bei einem sehr häufigen Konsum ähnlich wie bei Fisch bedenklich sein können.* Beim Kauf sollte man außerdem auf den Jod-Gehalt achten. Inzwischen werden allerdings viele Algenprodukte in Süßwasser gezüchtet und sind daher unbedenklich.

Wie Algen sich in der Küche verwenden lassen

Während Algen im asiatischen Raum überwiegend frisch auf den Tisch kommen, müssen Europäer normalerweise mit getrockneten Algenprodukten vorlieb nehmen. Bekannt ist bei uns vor allem die Nori-Alge, mit deren getrockneten Blättern sich Sushi und Maki zubereiten lassen. In asiatischen Supermärkten und in unserem Shop finden Neugierige aber auch andere verarbeitete Algenprodukte wie z.B. getrocknete Algen als salziger Snack oder zerrieben zum Würzen von Speisen. Außerdem lassen sich fast alle Algen ebenso wie anderes Gemüse dünsten, braten und kochen und zu Salat sowie als Spaghetti-Gemüse zubereiten.

Algen-Aufstriche für Veganer

Im Zuge meiner Algen-Recherche habe ich den veganen ALGEN BROTAUFSTRICH wie Leberwurst  getestet, der aus Kidney-Bohnen, Tofu und Zuckertang hergestellt wird. Tatsächlich ähnelt er erstaunlich dem „Leberwurst“-Geschmack auf dem Brot, wobei die maritime Algennote nur ganz zart vorschmeckt. Ebenfalls in unserem Shop findet ihr den veganen ALGEN BROTAUFSTRICH Hummus mit Tomate.

Was man sonst noch aus Algen zaubern kann

Mittlerweile sind die gesunden Algenzusätze auch in zahlreichen veganen Ersatzprodukten für Fleisch zu finden, wie z.B. unseren Algen Grillburgern  und der Algen Currywurst.
Übrigens wird aus Algen auch der vegane Gelatine-Ersatz Agar-Agar gewonnen, den ihr zum Gelieren von Pudding, Marmelade sowie zum Festigen von Torten verwenden könnt.

Welche tollen Algen-Rezepte könnt ihr empfehlen?

Quellen:
* http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/algen-als- lebensmittel-wie- gesund-sind-kombu-wakame- nori-und- co-a- 1108614.html
** http://www.biothemen.de/Qualitaet/algen/wakame-nori- kombu.html
https://www.welt.de/gesundheit/article133416359/Warum-Algen- als-neues- Gesund-Gemuese-taugen.html
http://www.brigitte.de/gesund/ernaehrung/ernaehrungs-trend- -sind- algen-wirklich- so-gesund–10098684.html

27. August 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest

Für die einen ist es nur wieder ein neuer Trend aus der Clean Eating Szene, andere halten sie für ein sinnvolles Ernährungskonzept,  das zahlreichen Krankheiten vorbeugt: die Rede ist von veganer Rohkost.

Was du mit veganer Rohkost für dich erreichen kannst, und wie eine solche Ernährung konkret aussehen kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Mehr Vitamine durch rohe Pflanzenkost

Wer sich überwiegend oder ausschließlich von veganer Rohkost ernährt, führt seinem Körper in erster Linie natürliche, unverarbeitete und ungekochte Lebensmittel zu. Bei Obst und Gemüse bedeutet dies in aller Regel, dass Vitamine, Spurenelemente und Mineralien durch die fehlende oder sehr schonende Erhitzung des Essens noch vollständig erhalten sind und dem Körper, dem Immunsystem und der Zellbildung somit bestmöglich nützen können.

Rohkost vs. Ayurveda

Gleichzeitig, so argumentieren vegane Rohköstler, kurbelt eine rohvegane Ernährung durch die erhöhte Zufuhr an Ballaststoffen die Verdauung an und sorgt für einen aktiven, gut funktionierenden Stoffwechsel. Diese Meinung teilen Befürworter der ayurvedischen Ernährungslehre nicht per se: sie empfehlen Rohkost nur denjenigen, die ohnehin über ein ausgeprägt gutes Verdauungssystem verfügen und raten prinzipiell eher zum Erwärmen der Speisen, um dem Körper die Verdauungstätigkeit zu erleichtern.

Doch wie sieht eine rohvegane Ernährung aus?

Neben frischem Obst und Gemüse stehen bei rohveganer Ernährung Nüsse, Samen, Getreide, Kräuter und nicht erhitzte Pflanzenprodukte auf dem Speiseplan. Auf das „Kocherlebnis“ muss dabei keineswegs verzichtet werden, wie die Videokanäle rohveganer Köche im Netz zeigen.

Salate, Smoothies und raffinierte Raw Food Gerichte

Wer bei rohveganer Ernährung nur an grüne Blattsalate und Snack-Obst denkt, liegt falsch. Denn aus rohen Zutaten wie frischem Gemüse und Früchten, Kräutern, Samen, Nüssen und Trockenfrüchten  lässt sich vom Kuchen über Raw Food Pralinen und Riegel bis hin Knödeln, Dips, Aufstrichen und Kräutersoßen so ziemlich vieles zaubern. Schmackhafte Raw Food Gerichte benötigen oftmals genauso viel Zeit für die Zubereitung wie das herkömmliche Kochen durch Erhitzen. Statt der Herdplatte kommen bei dieser Ernährungsvariante vielfach Smoothie Blender, Mixer oder Küchenmaschine zum Einsatz. Neben Salaten haben auch grüne und bunte Smoothies in der rohveganen Ernährung einen hohen Stellenwert. Und natürlich darf auch genascht werden: gute Beispiele sind Raw Food Energy Balls und schonend gegarte Gemüse-Chips, wie es sie bereits in vielen Cafés und im Biohandel oft zu kaufen gibt.

Die Gesundheit im Blick

Doch es gibt auch Vorbehalte gegen eine rohvegane Ernährung: so können sich bestimmte Pflanzenfarbstoffe, wie sie beispielsweise in Tomaten und Karotten enthalten sind, erst in erhitztem Zustand vollständig entfalten. Auch ist der Verzehr von ausschließlich rohen Lebensmitteln nicht für jede Verdauung gleichermaßen geeignet. Deshalb macht es Sinn, bei einer Komplettumstellung die Blutwerte testen zu lassen. Rawfood-Seminare vermitteln das notwendige Ernährungswissen, damit der Körper auch bei längerer rohveganer Kost alle wichtigen Bausteine und Vitalstoffe erhält.
Jetzt seid ihr gefragt: Habt ihr schon Erfahrungen mit rohveganer Ernährung? Wenn ja, welche Rezepte haben euch besonders begeistert?

Rohvegane Inspirationen und Produkte aus unserem Sortiment:

Kochbuch „Rohvegan – Mein 4-Wochen Selbstversuch“
Kochbuch „Vegan+roh – Die 100 besten Rezepte“
RAW BITE Rohkostriegel (7 Sorten)
Lovechock PUR/KAKAONIBS

20. August 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest

Was gibt es schöneres als einfach los nach Draußen zu gehen und sich voll und ganz der
Natur hinzugeben. Ganz egal, ob beim Wandern im Wald oder beim lockeren Abhängen mit
ein paar Kumpels im Park. Doch eine Sache krönt die ganze Geschichte noch. Picknick! In
diesem Artikel dreht sich alles um die Mahlzeit im Freien, veganes Picknick .
____________________________________________________________________________________________________

Vorbereitung ist alles

Ein schattiges Plätzchen, grüne Wiesen, eine gemütliche Decke und ein großer Korb voller
Leckereien und schon ist das Picknick angerichtet. Doch ein gutes Picknick bedarf vor allem
eines, gute Vorbereitung. Daher sollte man sich schon im Voraus einen Plan machen, was
man alles an Utensilien, Geschirr, Besteck und natürlich zum Essen und Trinken mitnehmen
möchte. Natürlich kann man sich auch spontan ein paar Sachen zusammenpacken und
einfach losstarten, aber man wird schnell merken, dass man die Hälfte zuhause vergessen
hat und draußen im Freien ist es oftmals eher schwierig eben an Pfeffer und Salz zu
kommen. Also am besten auf einem Zettel alles festhalten und dann geordnet in den Korb
oder Rucksack packen. Doch was nimmt man sich jetzt am besten zum Schlemmen in der
Natur mit?

Tipps für das vegane Picknick

Draußen in der Hitze ist angenehmer leichte Kost zu sich zunehmen. Sämtlich
Salatvariationen bieten sich hierfür bestens an, egal, ob mit Obst oder einfacher Blattsalat.
Wenn Du es trotzdem etwas deftiger magst, ist beispielsweise ein Pesto-Nudelsalat genau
das richtige. Mindestens genauso lecker und erfrischend sind Gemüsesticks. Einfach
Karotten, Gurken und Paprika in beliebig dünn oder dicke Streifen schneiden und fertig. Zum
Dippen eignet sich am besten veganer Streich wie z.B. Tofutti Creamy Smooth Streichkäse Natur

Apropos Dippen. Die optimalen Begleiter zu jedem Picknick sind Baguettes, Brot und co. mit
verschiedenen leckeren Aufstrichen. Die Auswahl hierbei ist schier unendlich, sodass
wirklich für jeden was dabei ist:
Hammermühle Bio Laugenbrezeln
Le Pain des fleurs Bio Blumenbrot Knusprige Kastanienschnitten
Zwergenwiese Bio Brotzeit Streich
Made with Luve Lupinen Aufstrich Bruschetta
Landkrone Bio Salat griechisch
Kommen wir zum absoluten Klassiker, frisch belegte Sandwiches. Auch hier darf wieder je
nach Vorlieben beherzt zugegriffen werden. Wem jedoch die Standard Varianten zu
langweilig sind, für den haben wir hier ein Rezept für ein ganz besonders Sandwich:
● Farmer-Sandwich
Falls Dir das aber immer noch zu wenig sein sollte und Du das nächste Picknick zu einem
richtigen Highlight machen möchtest, ist unser “Buntes Partybrot” genau das richtige für
Dich!
Das Partybrot ist ein wahres Geschmackserlebnis. Es bedarf zwar einiger Vorbereitungen,
wenn es aber fertig ist, eignet es sich optimal für ein Picknick. Wie der Name schon
vermuten lässt, handelt es sich um ein Brot, dass mit bunten Zutaten gefüllt wird. Hier
findest du das Rezept:
● Buntes Partybrot
Die Füllung kannst Du natürlich wieder frei nach Belieben wählen. (Falls Du eine besonders
ausgefallene Idee hast, teile sie uns in einem Kommentar mit!)
Die Getränkewahl
Wichtig für jedes Picknick sind natürlich auch die passenden Getränke. Während für die
einen Bier oder Wein zum Snack im Freien dazu gehört stehen anderer eher auf Wasser,
Saft und Limo und co. Was jedes Picknick aber wirklich krönt, sind selbstgemachte
Smoothies. Einfach daheim, ein paar Früchte zusammenpacken, mit Wasser vermengen
und ab durch den Mixer. In unserem Beitrag über Detox Smoothies findest Du Rezepte,
welche gesund und lecker zu gleich sind.

Fazit

Wie Du siehst hat veganes Picknick einiges zu bieten. Durch die vielschichtige und große
Auswahl, findet wirklich jeder was für seinen persönlichen Geschmack. Was auch schnell
deutlich wird ist, dass veganes Picknick, dem herkömmlichen Picknick in nichts nachsteht
und einfach puren Genuss garantiert.
Was darf bei Deinem Picknick auf keinen Fall fehlen? Teil es uns wie immer in einem
Kommentar mit!

6. August 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest

Der letzte, richtige Wintermonat hat es in sich. Im Februar schlägt die Kälte noch einmal richtig zu – und unser Immunsystem hat seine letzten Energiereserven verbraucht. Wenn du deinem Körper jetzt mit gesunder Ernährung und natürlichen Superfoods neue Kräfte und Vitalität schenken willst, probiere doch mal die Energie-Booster Rotkohl und Rote Beete.

 

Rotkohl – roh ist er am gesündesten

Rotkohl aufgeschnitten für leckere Rotkohl RezepteDer Rotkohl – oft auch Blaukraut oder Rotkraut genannt – wird oft links liegen gelassen. Keiner weiß so richtig, was man mit dem Winterkohlgemüse anstellen kann. Schon gar nicht die, die täglich ins Büro müssen und sich abends nur noch ihre Standardrezepte kochen – wenn überhaupt. Dabei ist es ziemlich einfach, aus Rotkohl die feinsten Rawfood Salate zu zaubern. Denn: am gesündesten und wertvollsten für deine Nährstoffzufuhr ist der Rotkohl, wenn du ihn roh verarbeitest oder allenfalls kurz dünstest.

 

Krebsvorbeugend und vitaminreich

Genauer gesagt enthält das Energiebündel Rotkohl wie auch sämtliche anderen blau-roten Früchte und Gemüsesorten viele sekundäre Pflanzenfarbstoffe, u.a. Anthocyane, die antioxidativ und krebsvorbeugend wirken. Mit seiner optimalen Zufuhr an Vitamin C und anderen Vitaminen und Mineralien verbessert er u.a. die Sehkraft und hemmt Entzündungsprozesse. Es lohnt sich also, sich über Rotkohl Rezepte einen kleinen Überblick zu verschaffen.

 

Variantenreich: Rotkohl Rezepte

Veganer können Rotkohl wunderbar geraspelt in Rohkost-Salaten zusammen mit Karotten, Rote Beete oder Äpfeln kombinieren. Zu Rotkohl Salaten passen besonders gut Apfelessig oder Zitronensaft, aber auch süßliche Komponenten und Nussöl. Darüber hinaus macht sich das Kohlgemüse auch im Gratin gut und als energiereicher Smoothie-Shot mit Apfelsaft.

Rotkohl Rezepte: Krautsalat

Für diesen saftigen, vitaminreichen Rawfood Salat benötigst du:

½ Rotkohl
2 Karotten
Zitronensaft
Raps-, Lein- oder Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer

Rotkohl und Karotten werden per Hand mit einer Küchenraspel oder bequem in einer Küchenmaschine zu feinsten Streifchen geraspelt. Zitronensaft und hochwertiges Pflanzenöl – Raps-, Lein- oder Sonnenblumenöl – bilden die Grundlage fürs Dressing, das mit reichlich Salz und etwas Pfeffer verfeinert wird. Tipp: wenn dir der Salat zu fade schmeckt, musst du noch mehr Zitronensaft und Salz verwenden und so lange abschmecken, bis der Salat saftig genug ist.

 

Die Powerknolle Rote Beete

Ähnlich gesund ist die kleine Schwester des Rotkohls, die rote Beete. Mit ihrem hohen Gehalt an Betain hat sie extrem positive Auswirkungen auf Blutdruck, Herz, Leber, Galle und Verdauungsapparat – und unterstützt mit zahlreichen B-Vitaminen, Folsäure, Vitamin C und Eisen die Blutbildung. Rote Beete kann ebenfalls in unterschiedlichsten Varianten appetitlich zubereitet werden und wird idealerweise roh verzehrt – zum Beispiel als Rote Beete Saft, als Carpaccio-Vorspeise oder als schmackhafter Brotaufstrich.

 

Lust auf noch mehr rote Gemüsepower?

Auf den Geschmack gekommen? Wenn du jetzt noch mehr rote Gemüsesorten in deine Ernährung einbauen willst, teste doch auch mal unsere Rote Beete Cracker und Chips für unterwegs sowie unsere leckeren Rote Beete Aufstriche und Probierpackungen fürs Brot.

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

14. Februar 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest
vegane Putzmittel selbst machen

Wer sich dazu entscheidet fortan vegan zu leben, trifft diese Entscheidung oft nicht nur für seine Lebensmittel. Vegan leben geht auch über den Tellerrand hinaus. Viele achten darauf, dass ihre Kleidung vegan produziert wurde, nutzen Kosmetika nur noch ohne tierische Bestandteile ohne Tierversuche oder putzen und waschen sogar vegan.

Aber, wie putzt bzw. wäscht man eigentlich vegan?
Die bekanntesten Marken, die vegane Produkte dafür anbieten sind AlmaWin, Frosch, Sodasan oder Sonett. Die meisten dieser Putz- und Waschmittel sind auch preislich noch erschwinglich, allerdings ökologisch keine Glanzleistung. Meistens kommen die Mittelchen in Plastiktüten- oder Flaschen daher, die man jedes Mal direkt neu mit kauft. Vor einiger Zeit habe ich mich mit diesem Problem schon einmal auseinander gesetzt, da ich nun auch bewusst auf die Verwendung von Plastik verzichten möchte. Zugegeben war dieses Unterfangen gar nicht so einfach, aber gerade wenn es darum geht vegane Putzmittel selbst zu machen klingt das Ganze schwerer als es ist. Ich habe sogar die Erfahrung gemacht, dass die selbst gemachten Putzmittel zum einen freundlicher zu meiner Haut und meiner Nase sind und zum anderen sogar besser und zuverlässiger reinigen.

Vegane Putzmittel selbst machen

Vielleicht kennst Du auch die Hausmittelchen Deiner Großeltern, wenn der Abfluss mal dicht ist?
Die meisten dieser Hausmittelchen sind nämlich schon von Hause aus vegan und kinderleicht in der Anwendung. Für einen verstopften Abfluss braucht es nur etwas Backpulver, ein wenig Essig und das Rohr ist im Handumdrehen wieder frei. Auf demselben Weg bekommst Du auch problemlos angebrannte Töpfe wieder strahlend. Es gibt allerdings Putzmittel die in vielen Haushalten oft unabdingbar sind – ein universeller Reiniger, Waschmittel, Glasreiniger und ggf. sogar eine Holzpolitur. Und es ist gar nicht so schwer vegane Putzmittel selbst zu machen. Versprochen!
Alles was Du dafür brauchst findest Du sogar bei ALLES-VEGETARISCH.DE oder hast es ohnehin schon im Küchenschrank. Essig ist in vielen Mitteln die Hauptzutat und keine Angst, Deine Wohnung riecht danach nicht wie eine Essiggurkenfabrik – solange Du einige Tipps beachtest! Essig hat aber einfach den Vorteil, dass er 99% der Bakterien von Hause aus abtötet und ist somit unabdingbar im Putzmittelschrank. Ich habe in den letzten Monaten einige Bücher und Webseiten durchforstet, viel ausgetestet (Bin dabei oft gescheitert) und einiges dabei abgeändert. Dabei raus gekommen sind Putzmittel die ich seitdem nicht mehr missen möchte. Vielleicht ist ja auch der eine oder andere wertvolle Tipp für Dich dabei, wenn Du Dich fortan auch dazu entscheidest deine veganen Putzmittel selbst zu machen!

Universalreiniger

Wie ich bereits erwähnte ist Essig die Quintessenz der meisten hausgemachten Reinigungsmittel – also nutzt man ihn Veganer Universalreiniger selbst gemachtnatürlich auch um vegane Putzmittel selbst zu machen. Der Geruch ist so ein Thema mit dem ich anfangs noch etwas zu kämpfen hatte. Aber da gibt es einen ganz einfachen und natürlichen Trick: Zitronenschalen und Rosmarin!
Um den perfekten Universalreiniger zu zaubern braucht es nicht mehr als eine Sprühflasche, 300 ml Essig, 500 ml Wasser, eine Zitrone und 3 Zweige Rosmarin. Von der Zitrone braucht es nur die Schale. Am besten also einfach die Zitrone halbieren, auspressen und die Reste in Stücke schneiden. Alle Zutaten kommen zusammen in die Sprühflasche und schon hast Du nach einem Tag Wartezeit einen Universalreiniger, der sogar mit etwas Backpulver und einer Zahnbürste Deinen Teppich reinigt.
Und noch viel mehr! Mit Zugabe von 4 EL Olivenöl hast Du im Handumdrehen sogar eine super Holzpolitur. Diese sollte dann allerdings in eine herkömmliche Flasche ohne Sprühkopf und vor Gebrauch immer ordentlich geschüttelt werden.

Badreiniger ohne Essig

Wenn Du Dich mit dem Essig so gar nicht anfreunden kannst – vor allem im Bad – gibt es natürlich auch noch einen Weg ohne Essig. Hierfür benötigst du eine große Schüssel, ebenfalls eine Sprühflasche, 50 Gramm Kernseife, 2 EL Natron und 500 ml kochendes Wasser. Natron wirkt geruchsbindend und ist daher gerade im Bad echtes Gold wert.
Los geht’s mit dem Reiniger!
Zuerst musst Du die Kernseife mit Hilfe einer Käsereibe zerkleinern. Anschließend kommt die Seife zusammen mit dem Wasser in die Schüssel und dann heißt es rühren, rühren, rühren, bis die Seife komplett aufgelöst ist. Die Lauge auskühlen lassen und final kommt das Natron zusammen mit der Lauge in die Sprühflasche. Wenn Dir der Geruch noch zu neutral ist, kannst Du auch noch einige Tropfen ätherisches Öl dazu geben. Wenn Du mit dem Reiniger auch Kalk in die Mangel nehmen oder Glas reinigen willst, dann nimmst Du einfach 50ml Deines Badreinigers und füllst ihn in eine neue Flasche – mit dazu kommen der Saft von zwei Zitronen und 600 ml Wasser. Fertig!

Waschmittel und Weichspüler

Wenn es Dir nicht reicht nur Deine veganen Putzmittel selbst zu machen, dann kannst Du noch einen Schritt weiter gehen Veganes Waschmittel selbst machenund Deine Wäsche auch problemlos vegan waschen. Zitronensäure  ist der einfachste Weichspüler-Ersatz den es gibt. Die Wäsche ist danach flauschig wie eh und je und dafür braucht es keine Tonnen an flüssigem Super-Weichspüler. Also kannst Du ganz einfach ein All in One-Waschmittel selbst zaubern, in dem der Weichspüler direkt integriert ist.

Für Waschmittel gibt es direkt zwei Varianten – eine die Du komplett aus der Natur nimmst und eine für die Du einige Dinge kaufen musst. Ich persönlich habe die beste Erfahrung mit letzterem gemacht. Hier gilt aber probieren geht über Studieren! Für die kostenlose Variante braucht es nur eine Hand voll Rosskastanien, die Du im Herbst überall sammeln kannst oder 2 Hand voll Efeu und 500 ml Wasser. Die Kastanien vierteln oder den Efeu klein schneiden, in ein verschließbares Glas geben und mit dem Wasser übergießen. Die Mischung lässt Du einfach mindestens einen Tag stehen und beim schütteln des Glases wirst Du die Schaumbildung schon bemerken. Das ist es schon! Das Waschmittel durch ein Sieb zu jeder Wäsche dazu geben. Hier ist allerdings der Geruch sehr neutral bis hin zu “blättrig“. Wenn Du es lieber etwas duftender und flauschiger magst greifst Du am besten zu der zweiten Variante. Dafür braucht es ähnlich wie für den Badreiniger 50 Gramm Kernseife, 2 EL Natron und dann allerdings 2 Liter kochendes Wasser. Hier gehst Du wie bei dem Badreiniger vor: Kernseife hoben, in der Hälfte des Wassers auflösen und am Ende alle restlichen Zutaten vermengen. Zusätzlich kommen noch 5 EL Zitronensäure für den Flauscheffekt dazu und ein ätherisches Öl Deiner Wahl. Die Mischung füllst Du nun einfach in große Gläser oder in alte, ausgewaschene Waschmittelflaschen – vor dem Gebrauch schüttelst Du die Flasche nochmal ordentlich und gibst die herkömmliche Menge Waschmittel zu jeder Wäsche dazu.

Wie Du siehst, vegane Putzmittel selbst zu machen ist nun wirklich kein Hexenwerk! Man fühlt sich vielleicht etwas wie in einer Hexenküche, wenn man einmal angefangen hat all die Zutaten zu den finalen Mittelchen zu verrühren, aber eine Kunst ist es nun wirklich nicht. Der Vorteil daran ist, dass Du Deinen Geruch bei allem selbst bestimmen kannst, durch Zugabe von diversen ätherischen Ölen. Und – Du verzichtest nicht nur auf Tierversuche und tierische Bestandteile sondern sparst auch noch eine Menge Geld und vor allem Plastik. Der nächste Schritt wäre dann noch Deine selbst gemachte Zahnpasta aus Kokosöl, Natron und Minzöl.
Wie Du siehst, im Grunde kannst Du alles selbst zaubern mit ein paar wenigen Handgriffen.

Und was ist Dein liebstes Hausmittelchen?

31. Januar 2017 0 Kommentare
3 Facebook Twitter Google + Pinterest
Detox-Smoothies mit Basilikum Blättern

Habt ihr es euch über die Feiertage auch so richtig gut gehen lassen? Mit Take-away Food vom Asiaten, veganem Döner und Falafel, Sekt und Bier oder gar Süßigkeiten? Keine Sorge. Die Fette und Schadstoffe, die euer Körper über den Jahreswechsel gebunkert hat, könnt ihr auch wieder loswerden.

 

Schadstoffe ausleiten mit nährstoffreicher, pflanzlicher Kost

Detox Smoothies sind genau das richtige, um nach der Festtagssaison wieder in eine gesunde Ernährungsweise zurückzufinden. Detoxen kann man natürlich jederzeit, aber nach den Feiertagen tut die innere Reinigung und Entgiftung besonders gut: Ganz egal, ob du vom Alkohol übersäuert bist oder dein Magen wegen übermäßigen Weißmehl-, Kaffee- und Zuckerkonsum rebelliert – mit dieser Hand voll Regeln klappt es schnell mit deiner Detox Smoothie Kur zum Jahresbeginn.

 

Innerer Hausputz für Leber, Niere und Haut

  • Ersetze mindestens 1-2 Mahlzeiten am Tag durch grüne Detox Smoothies
  • Trinke sehr viel Wasser, Kräuter- und Ingwertee
  • Ernähre dich ausschließlich von Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten

 

Was du meidest, wenn du detoxt

Es ist wichtig, dass du während deiner Detox Smoothies Kur folgende Lebensmittel vom Speiseplan verbannst: Kaffee, schwarzen Tee, Fertigprodukte, Zucker und Süßigkeiten allgemein, Weißmehl und tierische Produkte, Alkohol und alle anderen sogenannten Genussmittel. Dies mag dir auf den ersten Blick viel erscheinen. Doch die Freunde von Clean Eating wissen längst, wie vielseitig eine „saubere“ und rein pflanzliche Ernährungsweise ist.

Clean Eating: Was du zu dir nimmst

Besonders wertvoll sind für deinen Körper grüne Gemüse wie Fenchel, Sellerie, Avocados, Spinat, Mangold, Kopfsalat, sämtliche Kohlsorten, insbesondere Grünkohl, aber auch Rote Beete und Äpfel. Sie entgiften Leber, Niere und Haut – und sind viel sinnvoller als jede äußerliche Wellnesskur.

Weil Obst und Gemüse ganz oben auf der Hitliste beim Detoxen stehen, ist der grüne Smoothie die perfekte Kombination. Die Faustregel „2 Teile Obst zu 1 Teil grünes Blattgemüse“ kannst du nach Belieben abändern: verwende z.B. mehr Grün und reduziere den Obstanteil, wenn du deinem Körper noch mehr sekundäre Pflanzenstoffe, Ballast- und Nährstoffe zuführen willst.

Grüne Detox Smoothie Rezepte für den Start

Detox Smoothie - grün und vegan mit viel ObstWer zum ersten Mal grüne Smoothies mixt, ist mit frischem Spinat, Selleriestangen und Fenchel optimal gerüstet. Diese lassen sich mit einem Stabmixer oder Smoothie Blenderaufsatz wunderbar verarbeiten und sind vom Geschmack vergleichsweise mild.

Je nachdem, für welches Gemüse du dich entscheidest, kombiniere ein oder zwei passende Früchte dazu: z.B. Fenchel mit Apfel, Spinat mit Orangen und Bananen oder Sellerie mit Apfel und Melone. Damit der Smoothie schön glatt wird, musst du auf jeden Fall ausreichend Wasser dazu gießen. Bei härteren Gemüsesorten empfiehlt sich ein Entsafter.

Und sonst?

Ergänze deine Detox Smoothie Kur mit vollwertigen Nahrungsmitteln wie reifem Obst und Gemüse, Quinoa, Amaranth, Hirse und Vollkornreis sowie veganen Produktalternativen und Pflanzenmilch. Rezepte dazu findest du in unserer Rezept-Datenbank.

Köstliche Detox Tees von PUKKA und den Superfood Detox-Mix von PurYa! findest Du außerdem in unserem Shop.

 

Verrate uns – Welcher ist Dein Lieblingssmoothie?

 

 

Bildquelle für Beitragsbild:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

9. Januar 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest