Home Tags Posts tagged with "Soja"
Tag

Soja

Soja Granulat von vantastic Foods

Soja Schnetzel und Granulat gehören zu den Basics der veganen Küche. Doch Anfänger wissen mit dem abgepackten, getrockneten Soja-Fleisch kaum etwas anzufangen. Wie man den Fleischersatz richtig zubereitet und daraus leckere Gerichte wie Chili sine Carne oder vegane Bolognese kocht, das erfährst du hier.

 

Vegan kochen mit Soja-Geschnetzeltem

Soja Schnetzel – ob fein granuliert, mittelgroß oder in groben Streifen – sind ein verarbeitetes Soja-Produkt aus Sojamehl und Wasser, das in seiner Form dem Hackfleisch nachempfunden ist. Der vegane Fleischersatz eignet sich wunderbar für Hackfleisch- und Bolognese-Saucen, Chili sine Carne, Gemüsefüllungen und mehr.

 

So geht’s: Einweichen und anbraten

Um die trockenen Schnetzel und Granulatkörner in einen saftigen, bissfesten Fleischersatz zu verwandeln, muss man diese lediglich in heißem Wasser für 5-10 Minuten einweichen und quellen lassen. Lieber zunächst etwas weniger Wasser verwenden und nach Bedarf nachgießen, bis die Schnetzel oder Granulatkörner das Wasser vollständig aufgesogen haben. Falls du einmal zuviel Wasser aufgießt, einfach alles über einem Sieb abseien. Danach kann es mit dem Braten und Kochen auch schon losgehen!

Genau wie bei tierischem Fleisch müssen die Geschmacksträger beim Soja-Fleisch erst noch hinzugefügt werden: Dies erreichst du, indem du das Soja-Fleisch mit Zwiebeln in Öl und Knoblauch (nach Gusto) anbrätst und mit frischen Kräutern, Gewürzen, Tomatenmark und anderen – je nach Gericht passenden – frischen Zutaten verfeinerst.

 

Chili con Carne geht auch vegan

„Chili sine Carne“ oder „non Carne“ nennen Veganer ihre Variante des traditionell feurig-scharfen Chili-Bohnen-Gerichtes aus den südlichen US-Staaten. Dabei greifen sie auf das praktische Soja-Fleisch in granulierter Form zurück. Zuvor eingeweicht, kommt es mit Zwiebeln, Tomatenmark, frischen Tomaten, Bohnen, Möhren, Paprika und Mais in die Pfanne und wird mit Gemüsebrühe und scharfer Chili-Gewürzmischung aufgekocht.

 

Vegane Bolognese mit Fleischersatz

 Auch der vermeintlich italienische Klassiker, der gar nicht aus Italien stammt, nämlich die „Spaghetti Bolognese“ lassen sich mit veganem Fleischersatz aus Soja perfekt imitieren. Dazu werden feine bis mittelfeine Soja-Schnetzel eingeweicht und mit Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl angebraten. Es folgen frische oder stückige Tomaten aus der Dose, Salz, Pfeffer und frische Kräuter. Ein veganes Aioli rundet die vegane Bolognese auf Soja-Fleischbasis ab.

 

Große Bandbreite: Würfel und Medaillons

Neben Soja-Granulat und Schnetzeln gibt es noch zahlreiche Varianten für den Fleischersatz, wie z.B. Medaillons und Würfel, die sich für Steaks, Schnitzel, Nuggets, Schaschlik und mehr verwenden lassen. Soja Fleischersatz findest Du in unserem Shop in allen Varianten:

 

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

15. Mai 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest
Verschiedene Hülsenfrüchte ergeben ein buntes Bild

Hülsenfrüchte in der veganen Küche

Hülsenfrüchte gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und können auch auf kleineren Anbauflächen gute Erträge bringen. Sie liefern viele Nährstoffe, darunter wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium und Eisen, zahlreiche Vitamine und haben vor allem einen sehr hohen Proteingehalt. Jedoch ist es auch ihre Sortenvielfalt, die die zu den Fabaceae (Hülsenfrüchten) zählenden Pflanzen zu einer spannenden Zutat für viele vegane Gerichte macht. Zu ihren wohl bekanntesten Vertretern auf dem Speiseplan gehören Linsen, Kichererbsen, Soja, Bohnen, Erbsen und Lupine, aber auch Erdnüsse.

Viele Hülsenfrüchte werden nach Deutschland (und Europa) importiert. Einige Produzenten bauen allerdings auch regional und in Bio-Qualität an. Hierzu gehören zum Beispiel Rapunzel Naturkost, welche Beluga- und rote Linsen sowie Soja in Deutschland anbauen. Auch Made With Luve bauen die Hauptzutat ihrer Produkte – Lupine – ausschließlich regional an. Und natürlich müssen auch die Sojabohnen für Tofu nicht zwangsweise aus Übersee kommen: Dies beweisen Taifun Tofu, welche Sojafelder in Süddeutschland, im Norden Frankreichs und in Österreich bestellen. Der Vorteil des regionalen Anbaus liegt auf der Hand, da dank kürzerer Transportwege auch der Co2-Fußabdruck dieser Produkte deutlich geringer ausfällt und diese klimafreundlicher macht als bei einem Import aus fernen Ländern.

 

Gegart oder gekeimt: Zubereitung von Hülsenfrüchten

Die Zubereitung von Hülsenfrüchten variiert stark: Viele Hülsenfrüchte enthalten im Rohzustand schädliche Stoffe und sollten vor dem Verzehr gekocht werden. Es gibt jedoch auch Ausnahmen wie z.B. die Erbse. Wer andere Hülsenfrüchte, wie z.B. Linsen, roh verspeisen möchte muss sie vorher jedoch zum Keimen bringen, was einige Tage dauert. Hierfür eignet sich am besten ein Keimglas. Wichtig: Das Wasser muss regelmäßig gewechselt werden! Getrocknete Linsen haben ansonsten eine vergleichsweise kurze Garzeit im Gegensatz zu vielen anderen Hülsenfrüchten und müssen nur etwa 10 Minuten gekocht werden.

Getrocknete Bohnen, Kichererbsen und Soja müssen hingegen einige Stunden vor dem Kochen eingeweicht werden, haben dann jedoch immer noch eine recht lange Garzeit. Diese variiert von Sorte zu Sorte. Vor dem Kochen sollte das Einweichwasser jedoch immer abgeschüttet und frisch aufgefüllt werden.

 

Vegane Gerichte mit Hülsenfrüchten

Viele denken z.B. bei Linsen oder Bohnen zunächst sicherlich an (vegane Versionen) klassischer Eintöpfe. Kein Wunder, denn schließlich sind sie weltweit als solche – z.B. in Form von Omas Linsensuppe über indisches Dal bis hin zur brasilianischen Feijoada – sehr beliebt.
Hülsenfrüchte machen sich allerdings ebenso gut als Grundlage von Salaten, z.B. einem Linsen-Tabouleh oder als mexikanisch inspirierter Bohnensalat mit Reis, Paprika, Koriander und scharfer Salsa. Gegart, püriert und gewürzt geben nicht nur Kichererbsen in Form von Hummus leckeren selbstgemachten Aufstrich her, Versionen aus verschiedenen Bohnen- und Linsensorten oder Erbsen sind ebenso köstlich. Auch für die Patties auf veganen Burgern sind sie kaum wegzudenken. Mit ihrer Hilfe lassen sich sogar Süßspeisen zaubern. So eignet Kichererbsenwasser sich zum Beispiel zur Herstellung von veganem Eischnee. Darüber hinaus können Hülsenfrüchte auch als Küchenhilfe beim Blindbacken eingesetzt werden. Bei dieser Methode wird der Teig, z.B. für Tartes, ohne Füllung vorgebacken. Die Hülsenfrüchte helfen dabei den Teig zu beschweren (und werden nach dem Backen wieder entfernt), damit er während des Backens in Form bleibt und z.B. keine Blasen wirft. Die zum Blindbacken verwendeten Hülsenfrüchte können übrigens mehrfach benutzt werden. Hierfür einfach nach dem Backen abkühlen lassen und bis zur nächsten Nutzen z.B. in einem Glas mit Schraubverschluss aufbewahren.

 

Welche Hülsenfrüchte magst Du am liebsten? Poste in den Kommentaren Dein Lieblingsrezept.

23. März 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest