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Ich bin ja schon lange ein Fan von pflanzlichen Brot-Aufstrichen. In den 90er Jahren hieß der Klassiker bei uns zuhause noch „Tartex“. Heute meine ich zu behaupten, dass die Naturkostmarke Zwergenwiese den Tartex-Dosen längst ihren Rang abgelaufen hat. Wer sich im Bio-Fachhandel und in unserem Online-Shop umschaut, stellt fest, wie vielfältig das Spektrum an köstlichen Aufstrichen ist.

Deshalb will ich euch heute die Aufstriche von Zwergenwiese etwas näher vorstellen – allen voran den „Kinder Streich“ für die Kleinsten. Da werden Käse und Wurst doch gleich links liegen gelassen!

Zwergenwiese Bio Kinder Streich: mit Tomate & Apfel

Wie bei den meisten pflanzlichen Brotaufstrichen ist die Basis von Bio Kinder Streich aus Sonnenblumenkernen hergestellt: Das macht sie übrigens auch so überaus gesund. Darüber hinaus wandern Tomaten, Paprika und Gewürze in diesen fruchtig-süßlichen Brotaufstrich für Kinder. Für die leichte Süße verwendet Zwergenwiese übrigens Apfeldicksaft, zum Haltbarmachen einen Schuss Zitronensaft.

Mein Fazit: meine Kinder essen den Aufstrich denkbar gern. Wenn ich ihn nicht auf frischem Vollkornbrot serviere, taugt er auch sehr gut zum Dippen von Rohkost-Snackgemüse wie Zucchini-Schnitzen, Möhren und Gurke. Kinder Streich gibt es übrigens auch als Probierpackung .

Gemüse auf dem Brot – statt Käse und Wurst

Ich persönlich esse am liebsten die herzhafteren Aufstriche von Zwergenwiese, allen voran die Sorte Bärlauch Streich mit Kräuter-Note, das pikante Curry  und die angenehm scharfe Sorte Rote Beete-Meerettich . Wem das alles zu experimentell ist, dem kann ich die Kräuter-Tomate ans Herz legen, denn die schmeckt erfahrungsgemäß wirklich jedem.

Ohne Zusätze, Palmöl und Aromen

Besonders gut gefällt mir am Konzept der Naturkostaufstriche, dass sie gänzlich frei von Zusätzen sind: kein Palmöl, keine Farbstoffe und Bindemittel. Allergiker wird es darüber hinaus freuen, dass die Zwergenwiese Aufstriche gluten-, hefe- und sojafrei sind.

Jetzt seid ihr gefragt: welchen Lieblingsaufstrich könnt ihr empfehlen?

 

 

 

10. September 2017 0 Kommentare
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Frühstück vegan: mit Mango-Maca Frühstücksbrei

Die Einen schwören auf Over-Night-Oats, die Anderen auf Scrambled Tofu und Avocado-Toast: Doch Fakt ist: wer dauerhaft vegan lebt, hat schon beim Frühstück Lust auf Abwechslung. Da ich mir und meinen Kindern morgens gern einen gesunden, warmen Frühstücksbrei zubereite, möchte ich euch hier meine neueste Entdeckung vorstellen: die Vegan Plus Frühstücksbrei Serie.

 

Warm frühstücken gibt Kraft und schont den Magen

Wer kennt es nicht, das klassische warme Porridge, wie die Engländer sagen? „Gröt“ heißt es in Skandinavien, Hafergrütze hierzulande. Doch was sich so profan anhört, ist überaus gesund und kann beliebig variiert werden. Persönlich esse ich warmen Frühstücksbrei am liebsten mit frischen Beeren, Bananen und Apfelstückchen – und kaufe besonders gern solche Brei-Mischungen, die meinem Körper zusätzliche Nährstoffe bieten.

 

Rosengarten Frühstücksbrei: von Chia-Kakao bis Mango-Maca

Die besondere Zusammensetzung und der Nährstoff-Gehalt waren es auch, die mich auf die Rosengarten Frühstücksbreie neugierig gemacht haben: Mit rund 70 Prozent Haferflocken versorgt dich dieser Brei mit jeder Menge Eisen – das dein Körper vor allem dann optimal verwertet, wenn du gleichzeitig Vitamin C durch frische Früchte oder Saft zu dir nimmst.

Durch pulverisierte Rosinen und Mangopüree erhält die Sorte Mango-Maca  ihre süßliche Note, Quinoa und Puffreis machen den Brei beim schnellen Aufkochen besonders weich und schmackhaft. Das besondere Plus ist natürlich die vermahlene Maca-Wurzel: Maca ist eine südamerikanische Knolle, die neben Libido und Fruchtbarkeit auch Immunabwehr, Leistungsfähigkeit und Psyche stärken soll. Na dann!

Bei der Auswahl von Rosengarten findet sich übrigens für jeden Geschmack etwas: die Palette reicht von Nüsse & Kerne  über Beeren & Früchte  bis zu Chia-Kakao Crunch .

 

So genießt du dein Frühstück vegan

Um mein Frühstück vegan und gesund zuzubereiten, verwende ich Pflanzen-Alternative zu Milch und nach Bedarf alternative Süßungsmittel wie Agavensirup. Eine halbe Tasse Brei wird mit der doppelten Menge Flüssigkeit kurz aufgekocht und ist innerhalb weniger Minuten zubereitet.

Mit Kokosraspeln, frischen Früchten oder einem Schuss Kokosmilch als Topping schmeckt es gleich doppelt so gut. Bon Appetit!

 
Bildquelle: Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

3. September 2017 0 Kommentare
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Chia Samen von PureRaw

Für Superfood und Rawfood Fans ist Chia die Neuentdeckung der letzten Jahre schlechthin. Heute wollen wir euch die Chiasamen von PureRaw näher vorstellen und erklären, was die überaus proteinreichen Samen aus Südamerika so besonders gesund macht – und natürlich auch, was man mit Chia in der Küche alles so Leckeres anstellen kann.

 

Chia Superfood aus Mexiko

Winzig klein sehen sie aus, es gibt sie in schwarz und weiß. Chia Samen stammen ursprünglich aus Mexiko und werden von einer speziellen Salbei-Pflanze namens „Salvia Hispanica“ geerntet. Mittlerweile verschifft man sie in großen Mengen nach Europa. Beliebt sind sie vor allem deshalb, weil sie sich durch ihre nahrungsphysiologischen Eigenschaften den Beinamen „Superfood“ eingehandelt haben.

 

Der vegane Omega-3-Lieferant und Ballaststoffversorger schlechthin

Wer dem Ruf, der Chia vorauseilt, auf den Grund geht, stellt schnell fest, dass die Powersamen gleich doppelt nützlich sind: zum Einen sind sie ganz besonders reich an der essenziellen Omega-3-Fettsäure „alpha-Linolensäure“, die der Veganer ansonsten nur aus Raps- und Leinöl, Walnüssen, Hanf und Weizenkeimen beziehen kann.* Und die ist wichtig zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Zum Anderen bietet Chia jede Menge Ballaststoff für unser Verdauungssystem, das mit Weizen- und Weißmehlprodukten bekanntermaßen völlig unterfordert ist. Weitere nützliche Inhaltsstoffe von Chia sind Omega-6-Fettsäuren und pflanzliches Protein.

 

Chia im Test: die Chiasamen von PureRaw

Abgesehen von ihrer äußerst praktischen, wiederverschließbaren und ästhetischen Verpackung sind die PureRaw Chiasamen gentechnikfrei hergestellt, stammen aus ökologischem Landbau und kommen ohne jegliche Zusatzstoffe aus. Chia ist roh, vegan und glutenfrei und somit für wirklich jeden geeignet. Wichtig zu wissen: da Langzeitstudien fehlen, sollte man vorsichtshalber maximal 15 g Chia pro Tag aufnehmen. Das entspricht etwa 2 Esslöffeln.

 

Wie schmecken Chia Samen? Und wie bereite ich sie zu?

Als ich das erste Mal Chia probiert habe, war ich sehr erstaunt, dass die kleinen harten Körnchen mit Hilfe von etwas Wasser, Pflanzenmilch oder Joghurt innerhalb kurzer Zeit zu geleeartigen Kugeln aufquellen. Das Chia-Gel lässt sich am ehesten vielleicht noch mit Bubble-Tea vergleichen und schmeckt besonders gut, wenn du es zum Frühstück in veganen Joghurt oder Pflanzenmilch einrührst. Genauso gut kannst du Chia aber auch pur zum Backen in jeden Brot-, Kuchen- und Keks-Teig geben, in Smoothies oder in Rawfood Desserts verarbeiten.

 

Lieblingsrezept: Chia-Joghurt im Glas

Chiasamen von Pureraw und Chiapudding im GlasZum Schluss möchte ich euch noch mein Lieblingsrezept für Chia mit der neuen Soja Joghurtalternative Limone Melisse von Provamel verraten. Es ist wirklich die denkbar einfachste und schnellste Frühstücksvariante überhaupt. Du brauchst dafür lediglich:

Für das schnelle, gesunde Frühstück rührst du am Vorabend oder eine halbe Stunde vor dem Verzehr zwei Esslöffel der Chia Samen mit diesem oder einem anderen köstlichen veganen Joghurt deiner Wahl in einem Glas zusammen und kannst nach Belieben noch frische gestückelte oder pürierte Früchte wie z.B. Mango, Bananen oder  Himbeeren als Topping dazu geben. Lasst es euch schmecken!

 

Welchen tollen Chia Rezepte kannst Du unserer Community empfehlen?

 

*Quelle: https://www.bevegt.de/omega-3-vegan

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

15. Juni 2017 0 Kommentare
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Vegane Diät und Sport der perfekte Weg zur Traumfigur

In vielen unserer Beiträge sind wir vor allem auf die moralischen Aspekte des veganen Daseins eingegangen und wie man dadurch die Tierwelt vor großem Leid bewahrt. Vegane Ernährung ermöglicht aber auch Dir einen Weg in ein besseres Leben, denn die rein pflanzliche Ernährungsform gilt als sehr gesund. Aus diesem Grund bietet sich vegane Ernährung auch bestens zum Entschlacken und abnehmen an. Erfahre in diesem Beitrag, wie die vegane Diät Dir zu Deiner Traumfigur verhelfen kann.

Vorne weg muss man natürlich gleich klarstelle, dass nicht alle vegane Produkte gleich gesund sind. Auch hier gibt es viele Süßigkeiten und Kalorienbomben, welche alles andere als gut für Dich und Deinen Körper sind. Genauso gibt es keine veganen Zauberprodukte, welche Deine überschüssigen Pfunde im Nu verbrennen. Wie beim herkömmlichen Abnehmen gilt die ganze einfache Formel, dass du mehr Kalorien verbrennen musst, als du aufnimmst, nur so und nicht anders ist eine Gewichtsabnahme möglich. Die Kunst liegt also darin, Versuchungen zu widerstehen und in erster Linie auf kalorienarme, gesunde Lebensmittel zurückzugreifen. Und hier bietet die vegane Diät einen klaren Vorteil!

 

Warum vegane Diät?

Der größte Pluspunkt liegt im Fernbleiben von tierischen Fetten. Diese sind einfach überflüssig und ungesund. Pflanzliche Fette enthalten mehr ungesättigte und damit auch mehr essentielle Fettsäuren und entlasten so den Stoffwechsel.

Da die vegane Diät vor allem unbehandelte Produkte wie Gemüse und Obst beinhaltet bleiben industrielle Zusatzstoffe und Fettmacher automatisch weg.

Des Weiteren gilt, dass sich Veganer bewusster ernähren. Sprich ein Veganer, macht sich mehr Gedanken darüber was auf dem Teller landet, woher das Lebensmittel stammt und was die jeweiligen Bestandteile sind.

Wie bereits erwähnt, muss ein Kaloriendefizit entstehen. Dabei ist wichtig, dass der Körper aber nicht permanent hungern darf. Entzieht man dem Körper seine Kalorien nämlich zu extrem und drastisch, schaltet dieser auf eine Art “Notstand” um und setzt alle zukünftigen Kalorien sofort in Fett als Energiespeicher um. Es muss also ein gesunder Zustand zwischen Kalorienverbrennung und Kalorienzufuhr herrschen. Wie Du Dir wahrscheinlich schon denken kannst, spielt Sport auch hier eine große Rolle. 30 – 60 Minuten Sport am Tag können hierfür schon ausreichend sein. Am besten bietet es sich an, dass überschüssige Energie mit Krafttraining “direkt” in Muskelmasse umzuwandeln. Aber auch Ausdauersport, wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen sind ein hervorragendes Mittel um den Pfunden den Kampf anzusagen.

 

Bestandteile einer veganen Diät

Damit es nicht zu Heißhungerattacken kommt, muss der Nährstoffbedarf des Körpers ständig gedeckt sein. Eines der wichtigsten Bestandteile zum Abnehmen ist Protein. Tofu bietet sich hierfür ideal an, am besten in Kombination mit Kohlenhydraten wie Kartoffeln oder Reis. Das schöne ist, dass Tofu so unglaublich vielfältig einsetzbar ist und mit den passenden Rezepten jedes Mal für Abwechslung sorgt. Somit ist Schluss mit eintönigen Abnehmgerichten, wie der Kohlsuppe. Hier findest Du eine kleine Auswahl an Tofu-Varianten:

 

 

Die Variation ist tatsächlich wichtig, denn so fällt es einem viel leichter, seine Ernährung umzustellen und vor allem durchzuhalten. Weitere mögliche Proteinspender sind Soja, Seitan Samen oder Bohnen.

Um ständig einen Überblick über den Kalorienhaushalt zu behalten, bieten sich diverse Kalorienzähler-Apps an, somit kannst du immer abschätzen, wie viel Du bereits gegessen hast und was Du Dir noch gönnen darfst. Aber übertreibe es nicht mit dem Kalorienzählen und mach Dich vor allem nicht verrückt, wenn Du mal ein bisschen mehr gegessen hast, sonst ist das Abnehmen mit permanentem Stress verbunden und somit zum Scheitern verurteilt.

 

Wasser, Tee und Smoothies

Neben der richtigen Ernährung ist vor allem auch das Trinken von besonderer Wichtigkeit zum Abnehmen. Pro Tag sollten es mindestens 1,5 – 2 Liter sein. Denn zum einen benötigt der Körper ständig genug Flüssigkeit zum anderen kann man hierdurch den Magen füllen und für ein früher einsetzendes Sättigungsgefühl sorgen.

Neben viel Wasser und ungesüßtem Tee eignen sich im Rahmen der veganen Diät besonders vegane Smoothies. Gerade Smoothies sättigen den Körper besonders gut und versorgen Dich gleichzeitig mit allen wichtigen Vitaminen.

Kommen wir zu einem der wohl besten Umstände einer veganen Diät. Viele Diäten verbieten Süßigkeiten komplett. Auch bei der veganen Diät sollte man diese in Maßen genießen. Der Vorteil hier ist aber, dass es viele vegane Naschereien gibt, welche weit weniger kcal und weniger Brennwerte als herkömmliche Süßigkeiten haben. Gleichzeitig besitzen diese viel Proteine und wertvolle Ballaststoffe, die die Verdauung begünstigen (Mehr darüber erfährst Du hier). So darfst Du Dir durchaus des Öfteren mal eine kleine Belohnung für Dein Durchhaltevermögen gönnen.

 

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die vegane Diät viele Vorteile mit sich bringt. Herausragend sind vor allem die Vielfältigkeit der veganen Küche, die gesunden und kalorienärmeren Bestandteile sowie der leckere Geschmack. Viele bezeichnen die vegane Diät sogar als Diät die gar keine ist. Sofern Du Dich eh noch nicht vegan ernährst, ist diese Diät Form der perfekte Weg, die vegane Küche etwas genauer kennen zu lernen.

Also worauf wartest Du noch… Starte gleich morgen und die Pfunde werden purzeln.
Viel Erfolg!

 

5. Juni 2017 0 Kommentare
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feta vegan Feto Taifun Feto zwei Sorten

Joghurt, Milch, Käse, Eier – für nahezu alles gibt es inzwischen gesunde, vegane Varianten. Eine Ausnahme blieb bis heute der Fetakäse – viele Veganer haben ihn schweren Herzens vom Speiseplan gestrichen. Mit großem Enthusiasmus haben wir daher den veganen Fetakäse von Taifun entdeckt: köstlich eingemacht in landestypischen Kräuter-Marinaden steht dem Genuss von Feta vegan jetzt nichts mehr im Weg!

 

Ausprobiert: FETO Antipasti Puebla und Korfu von Taifun

Vorweg geschickt: Du könntest dich verlieben. Denn diese vegane Feta Alternative auf der Basis von Tofu schmeckt einfach zu gut. Ich hatte das Glück die beiden Varianten „Puebla“ und „Korfu“ für euch probieren zu dürfen und freue mich, euch hier von dem besonderen Geschmackserlebnis zu berichten.

 

Feta vegan: auf griechische Art

Der FETO Antipasti Korfu, benannt nach der zweitgrößten der beiden ionischen Inseln im griechischen Meer, ist in einer griechischen Marinade mit Olivenöl, Tomaten, Meersalz und frischen Olivenstücken eingelegt. Der Fetakäse an sich besteht aus fermentierten Tofuwürfeln, die mit einer veganen Joghurtkultur angereichert sind – so entsteht die fetatypische bröcklige Konsistenz, die sich wunderbar in Salaten und auf mediterranen Platten macht.

Für die landestypische  Kräutermischung hat der Hersteller Taifun Rosmarin, Basilikum, Bohnenkraut, Majoran, Oregano, Thymian, Anis und Lavendelblüten zusammen geworfen  – aus meiner Sicht ein echter Clou, man könnte es mit tierischem Fetakäse nicht besser hinbekommen!

 

Einmal nach Mexiko mit Feta vegan, bitte!

Die mexikanische Variante FETO Antipasti Puebla fand ich sogar noch eine Nuance besser, da sie zusätzlich zu den Oliven und dem umwerfen Kräutermix mit Gemüsepaprika daher kommt und mit Pfeffer und scharfer Paprika gewürzt ist. Obwohl ich schon oft mit Tofu gekocht und gebraten habe, hätte ich nicht gedacht, dass man aus dem scheinbar so faden Naturprodukt eine so feurige Antipasti Delikatesse zaubern kann. Besonders gut finde ich außerdem, dass Taifun keinen Zuckerzusatz verwendet und sowohl Tofu als auch Gemüse und Kräuter allesamt aus biologischem Anbau stammen. Hut ab!

 

Feta vegan ausgepackt

Neugierig geworden?

Wenn du auch einmal Feta vegan probieren willst, schau in unserem Shop vorbei:

 

Probier auch mal…

Taifun hat darüber hinaus noch viele weitere interessante Tofu-Spezialitäten im Sortiment wie beispielsweise diese Köstlichkeiten:

 

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

18. Mai 2017 0 Kommentare
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Lizza glutenfreie pizza

Für vegane Pizza-Fans war eine kohlenhydratarme Ernährung, kurz „Low-Carb“ bisher keine Option. Doch genauso wie sich aus Gemüse und Pflanzenprotein köstliche Burger zaubern lassen, so lässt sich auch aus gesunden pflanzlichen Zutaten wie Leinsamen, Chia und Kokosmehl eine neue Art von Pizza-Teig zubereiten, dem man tatsächlich nachsagen kann, dass er rundum gesund ist: Die Lizza, oder auch „Low Carb Pizza“. Ich habe sie jetzt für Dich getestet und berichte hier von dem Back- und Geschmackserlebnis.

 

Low Carb Pizza – warum eigentlich?

Müde und schwer. So fühlt sich unser Körper nach dem Verzehr einer normalen Pizza aus Weizenmehl und Hefe. Grund genug für viele auf Low-Carb umzusteigen, eine Ernährungsweise, bei der die glutenhaltigen Lebensmittel wie Weizen in Pasta und Teigprodukten, Brot und Kartoffeln vom Speiseplan weichen, während gute und leichte Kohlenhydrate wie in Gemüse, Salat, Saaten, Körnern und Nüssen weiterhin gegessen werden. Dabei purzeln nicht nur Pfunde, sondern es werden durch die Nahrungsumstellung auch deutlich mehr Vitalstoffe – Vitamine und Mineralstoffe – über die Ernährung aufgenommen.

Die Idee dahinter: Eine kohlenhydratarme Diät hält die Insulin-Ausschüttung möglichst gering und stimuliert damit die Energieversorgung durch das eigene Körperfett.

 

Lizza Glutenfreie Pizza: Und wie schmeckt das Ganze?

Entpackt schaut der Lizza-Teig goldbraun und deutlich dunkler als das bekannte Original aus. Erfreut habe ich ihn direkt auf dem Backpapier ausgerollt und festgestellt, dass dies wunderbar funktioniert: Es ist kein weiteres Ausrollen nötig und der Teig ist richtig stabil und bekommt keine Risse oder Löcher. Du kannst ihn also direkt mit Tomatensoße und deinen Lieblings-Zutaten belegen und backen.

Wer die Lizza dann gebacken begutachtet, stellt fest, dass der Teig anders als Hefe-Pizza nicht aufgeht. Damit ist die Lizza weder einer dick-fluffigen US-Pizza ähnlich noch einer dünn-krustigen italienischen. Sie ist etwas ganz Eigenes – das es sich zu probieren lohnt! Ihr Geschmack ist intensiver und passt besonders gut mit frischem Gemüse-Belag wie z.B. Zucchini, roten Zwiebeln, Tofu oder Vegan-Mozzarella.

Die Basiszutaten: Leinsamen, Chia, Kokosmehl & Flohsamenschalen

Lizza glutenfrei Pizza besteht aus LeinsamenMit 44 Prozent besteht die glutenfreie Pizza fast zur Hälfte aus Goldleinsamen. Leinsamen sind ebenso wie Chia-Samen reich an wertvollen Ballaststoffen, welche die Verdauung anregen, und überdies tolle Lieferanten für Omega-3-Fettsäuren. Weiterhin sind 2,5 Prozent gemahlene Chia-Samen in dem Teig verarbeitet.

Neben Wasser und Meersalz sind Kokosmehl und Flohsamenschalenpulver die einzigen weiteren Zutaten der Lizza und wichtige Geschmacksträger. Flohsamenschalen werden allgemein bei Verdauungsproblemen zur Darmsanierung eingesetzt, sie schützen die Magenwände und beugen einem Blähbauch vor, wie er z.B. bei stark glutenhaltigen Lebensmitteln wie normalem Pizzateig häufig vorkommt.

Wenn Du jetzt Appetit auf glutenfreie Pizza bekommen hast und neugierig darauf bist, die Lizza auch einmal zu probieren, schau in unserem Shop vorbei:

 

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

24. April 2017 0 Kommentare
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Vegane Kuhbonbon

Vegane Süßigkeiten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und das nicht nur bei Veganern. Auch sich omnivor ernährende greifen aus den verschiedensten Gründen immer öfter zu den rein pflanzlichen Alternativen. Zeitlich passend zur Einführung einer neuen Spezialität auf ALLES-VEGETARISCH.DE stellen wir Dir im heutigen Artikel das vegane Kuhbonbon von Savitor vor:

Vegane Kuhbonbon?

…Ja, ganz recht. Das vegane Kuhbonbon von Savitor ist zu 100% rein pflanzlich und somit zu 100% vegan. Auch wenn auf der Verpackung eine Kuh abgebildet ist, handelt es sich hierbei um Bio Kokosmilch mit feinster Kakaobutter.

Doch alles nochmal auf Anfang. Wie kam es zu der Idee von einem veganen Kuhbonbon und warum heißt das Ganze auch trotz der fehlenden bzw. nicht vorhandenen Kuhmilch trotzdem so?

Die Geschichte von Savitor beginnt vor ca. 35 Jahren. Seitdem wird in dem Hamburger Familienbetrieb Weichkaramell hergestellt. Über die Jahre hinweg hat sich die Firma immer weiterentwickelt und diverse Geschmacksrichtungen auf den Markt gebracht. Im Mittelpunkt der Produktion standen immer hochwertige Inhaltsstoffe und das Fernbleiben von Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen. Um das Bonbon für so viele Leute wie nur möglich zugänglich zu machen, kam es dazu, dass neben ausgefallenen Sorten, wie Erdbeer Lakritz oder Eierlikör, auch eine laktosefreie Variante oder eben das vegane Kuhbonbon entwickelt wurde.

Das ist natürlich eine sehr schöne Sache über die wir uns freuen und wodurch jeder Veganer wieder in den Genuss von typischen Karamellbonbons kommen kann.

 

Die Zutaten

Wie oben bereits erwähnt, beinhalten die Bonbons Bio Kokosmilch bzw. Bio Kokosmilchpulver und Kakaobutter. Zusätzlich sind folgende Stoffe enthalten:

Glukosesirup, unraffinierter Rohrzucker, Erbsen-Protein, Dextrose, Bio Maltodextrin, Akazienfaser, Emulgator: Sonnenblumenlecithine, Maisstärke, Salz (Fleur de Sel), Aroma.

Des Weiteren sind die Bonbons frei von Palmfett, Soja und Sojalecithine, Farb- und Konservierungsstoffe und ebenfalls frei von Gluten.

Das Aussehen und die Konsistenz

Vegane Kuhbonbon ausgepackt

Die vegane Variante kommt im typischen Kuhbonbon-Look daher. Die Verpackung ist identisch mit dem der traditionellen Sorte, mit einem grünen Touch als Merkmal für die vegane Sorte. Auch das Bonbon an sich ist kaum vom Ursprungsprodukt zu unterscheiden und besitzt die klassisch karamellige, hell bräunliche Farbe.

Selbst die klebrige, einem Kaubonbon ähnliche Konsistenz wird hier durch die rein pflanzlichen Bestandteile erreicht. Somit ist das vegane Kuhbonbon rein äußerlich und im Mund bzw. beim Kauen kaum vom Traditionellen zu unterscheiden.

 

Der Geschmack

Kommen wir zum wohl wichtigsten Part, dem Geschmack. Der Geschmack ist ganz klar karamellig, süß und steht somit dem ursprünglichen Produkt in nichts nach. Durch das perfekte Zusammenspiel der einzelnen rein pflanzlichen Zutaten wird die sahnige Nuance von Karamellbonbons perfekt imitiert und man fühlt sich sofort zurückerinnert an die Kindheitstage. Auch das Kleben der einzelnen Bonbonüberreste an dem ein oder anderen Zahn machen das Geschmackserlebnis perfekt, wodurch man gefühlt den halben Tag etwas davon hat. Einfach typisch Karamellbonbon.

 

Fazit

Zusammengefasst kann man sagen, dass das vegane Kuhbonbon von Savitor in ganzer Linie überzeugt. Die vegane Variante stellt eine echte Alternative zum ursprünglichen Produkt dar und bietet somit eine perfekte Gelegenheit zum veganen, moralisch unbesorgten Naschen. Naja, zumindest hinsichtlich Inhaltsstoffe und Herstellung 😉

4. April 2017 0 Kommentare
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Rawbite Riegel

Egal ob im Büro, der Uni, auf Reisen oder beim Sport, manchmal muss einfach schnell etwas Power her. Selbstverständlich am besten in Form eines natürlichen Snacks, der ohne künstliche Süßstoffe auskommt und schnell Energie liefert.

Dieser Meinung waren auch die drei Freunde Morten, Nicolaj und Rolf als sie vor einigen Jahren die dänische Firma Rawbite gründeten und begannen, ihre Riegel zu entwickeln. Das Konzept ist simpel, aber deshalb nicht weniger toll: Qualitativ hochwertige Trockenfrüchte kombiniert mit Nüssen, hier und da noch eine Prise Salz, etwas Vanille oder Zimt. Alles in Rohkostqualität, vegan, Bio-Zertifiziert und natürlich auch glutenfrei. Das Ergebnis? Köstliche Riegel (jeweils 50g) in 12 verschiedenen Sorten, die mit jeweils nur wenigen Zutaten geschmacklich absolut überzeugen.

 

Aus was besteht Rawbite?

Die hauptsächliche Frucht-Basis der meisten Rawbite Riegel sind getrocknete Datteln, welche, teils zusammen mit anderen Zutaten, zu einer feinen Masse verarbeitet werden. Hinzu kommt ein recht hoher Nuss- oder Cashew-Anteil. Dieser verleiht den Riegeln auch ihre typische Konsistenzt, da die Nüsse (teilweise) nur grob gehackt sind und die Creme aus Trockenfrüchten sich dazwischen befindet. Neben der Qualität der Zutaten ist es vor allem auch diese Konsistenz, die die Rawbites von anderen ähnlichen unterscheidet.

rawbite RiegelNachdem in der Vergangenheit immer mal wieder die Cashew-Variante in meinem Magen gelandet ist, habe ich für diesen Artikel vier weitere verschiedene Rawbite Riegel getestet: Apple Cinnamon, Vanilla Berries, Raw Cacao sowie Peanut. Insgesamt gibt es jedoch acht unterschiedliche Sorten, welche alle im Shop erhältlich sind.

Um ehrlich zu sein, stehe ich persönlich Zutaten wie Apfel oder Vanille im Energieriegel eher skeptisch gegenüber. Hingegen war eigentlich schon vor dem Testen klar, dass mir als Schokoladenjunkie der Raw Cacao Riegel auf jeden Fall gefallen wird. Auch die Erdnuss-Version hatte bei mir von vorne herein ziemlich gute Karten. In dieser wenig waghalsigen These sah ich mich beim Probieren auch schnell bestätigt, da Raw Cacao herrlich schokoladig ist und Peanut stark an Erdnussbutter erinnert. Köstlich!
Wirklich überraschend war hingegen der Test des Apfel-Zimt und des Vanille-Beeren Rawbites, die ich beide ebenso gerne mochte. Die Qualität der Zutaten machte sich vor allem bei diesen beiden Riegeln bemerkbar, da künstliche Vanille- oder Apfel-Aromen -im Gegensatz zu den hier verwendeten Zutaten- oft einfach nur grausig schmecken, woher auch meine persönliche Skepsis gegenüber Apfel- und Vanille-Riegel rührt. Nicht so bei diesen beiden Rawbites: Vanilla Berries schmeckt nicht nur lecker vanillig (und absolut nicht künstlich), sondern ebenso nach einer wunderbaren Mischung aus Kirsche, Cranberry und Mandel. Apple Cinnmon erinnert dank Rosinen, Apfel und Zimt eher an Apfelkuchen als einen gesunden Rohkostriegel. Da macht Naschen gleich doppelt Spaß!

2. April 2017 0 Kommentare
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Zwei Kitten mit veganem Futter - Katze vegan ernähren

Die eigene Katze vegan ernähren? Das erntet bei den meisten Menschen allenfalls ein irritiertes Lächeln oder Kopfschütteln. Doch tatsächlich zeigen die Erfahrungsberichte veganer Haustierhalter, dass eine vegane Ernährung von Hunden und Katzen durchaus möglich ist und die Gesundheit des Tieres in keiner Weise gefährdet.

Ich habe jetzt den Selbstversuch gestartet und unserer Katze veganes Katzenfutter von AmiCat serviert. Das rein pflanzliche Futter besteht aus Mais, Reisprotein, Erbsen, Kartoffelprotein und so wichtigen Zusätzen wie Taurin. Möchtest du wissen, ob sie es gefressen hat? Dann lies noch ein Stück weiter.

 

Katzen sind doch Fleischfresser, oder?

In der Tat sind Katzen von Natur aus Fleischfresser. Allerdings leben sie, ebenso wie Hunde, in keinem natürlichen Lebensraum: weder fangen sie ihre Beute selbst, noch ist das, was wir ihnen als Feucht- und Trockenfutter servieren eine Kopie dessen, was sie bei einem Leben in Freiheit zu sich nehmen würden.

Industriell verpacktes Katzenfutter, ob nass, trocken, in Dosen oder Beuteln, ist Schlachtabfall – und nicht selten „schlechtes“ Fleisch mit deklarierten Mängeln und unzureichender Qualität. Damit die Fleischnahrung für Katzen und Hunde überhaupt genießbar und verwertbar wird, werden noch jede Menge künstliche Zusatzstoffe, Aromen und Nahrungsergänzungsmittel von der Lebensmittelindustrie beigefügt. Damit unterscheidet sich Fleischfutter nicht von veganer Katzennahrung, der ebenfalls wichtige Zusatzstoffe beigefügt sind – mit dem Unterschied, dass in der pflanzlichen Variante kein Zucker und keine Aromen enthalten sind.

 Rotes Kitten auf Sofa

Nun brennst du bestimmt vor Neugier, ob meine Katze das vegane Katzenfutter genauso mochte wie ihr bisheriges. Und ich kann dir verraten: sie mochte es auf Anhieb. Wir mussten ihr nichts unterjubeln, da ihr sowohl Geschmack als auch Aussehen und Geruch des Futters zusagten.

 

Die eigene Katze vegan ernähren: So geht’s

Zu den lebensnotwendigen Zusatzstoffen, die einer Katzenernährung – ob vegan oder auf Fleischbasis – beigefügt werden müssen, zählen Arachidonsäure und Vitamin A, zahlreiche B-Vitamine sowie Mineralstoffe und Spurenelemente. Veganer Katzennahrung wird außerdem pflanzliches Taurin zugesetzt – ein Stoff, den die Katze zum Überleben braucht, der ansonsten nur in den Fleischbestandteilen vorkommt.

Was den wenigsten Haustierhaltern bewusst ist: Auch Fleisch-Fertigfutter für die Katze hat einen hohen Anteil an pflanzlichen Bestandteilen: so enthält beispielsweise ein hochwertiges Trockenfutter für Katzen auch Reis, Hirse, Rüben, Kartoffeleiweiß, Beeren, Hefe und Leinsamen. Bei einer veganen Aufbereitung werden dann die Fleischbestandteile durch hochwertige, pflanzliche Proteine ersetzt.

Ob die Katze das vegane Futter annimmt und verträgt, liegt in erster Linie daran, ob das Futter ihren Vitamin- und Nährstoffbedarf optimal deckt sowie, ob es ihren geschmacklichen Präferenzen entspricht. So mögen beispielsweise viele vegan ernährte Katzen die Zugabe von Tomatenmark oder Sojasoße zu ihrer pflanzlichen Hauptnahrung.

 

Vegane Alternativen: selbst kochen oder Fertigfutter

Wenn du deine Katze vegan ernähren willst und dich davon überzeugt hast, dass du sie damit keinem Gesundheitsrisiko aussetzt, stehen dir verschiedene Möglichkeiten offen: Du kannst das Futter ganz einfach selbst herstellen – oder im Fachhandel online kaufen.

 

Veganes Katzenfutter aus dem Fachhandel

Pflanzliches Katzenfutter gibt es als Trockenfutter und Nassfutter, die sich gleichermaßen als Hauptnahrungsmittel eignen. Wenn du dir noch unschlüssig bist, kannst du auch erst einmal eine Probierpackung bestellen. Bewährt hat sich die Methode, das Futter unter die gewohnte Kost unterzumischen und nach und nach auszutauschen, um schließlich die Katze vegan ernähren zu können.

 

Rezepte für veganes Katzenfutter

Manche Katzenhalter stellen ihr veganes Tierfutter auch einfach selbst her: so lässt sich zum Beispiel aus Kichererbsen, Tofu, Tomatenmark, Sonnenblumenöl und verschiedenen Hefeflocken und Taurin-Zusatz für Katzen ein ausgewogenes pflanzliches Katzenfutter herstellen, das reich ist an Vitaminen, Nährstoffen und allen lebensnotwendigen Nahrungsbestandteilen. Dieses kann in unterschiedlicher Verarbeitung als Trocken- und Nassfutter gefüttert und sogar als Vorrat eingefroren werden.

31. März 2017 22 Kommentare
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veganen Genießerscheiben von Simply V

Für die meisten Menschen, die auf vegane Ernährung umsteigen wollen ist der Verzicht auf Käse der schwerste Schritt.
So ging es mir damals auch. Als ich 2011 vegan geworden bin gab es allerdings noch keine wirklichen Alternativen, die auch noch bezahlbar waren. Ich weiß noch wie verzweifelt ich versucht habe mir meinen eigenen Käse zu basteln. Vergebens.

Mit den Jahren kamen aber glücklicherweise immer mehr gute Alternativen auf den Markt. Anfangs musste man sich noch mit den Alternativen aus Amerika oder aus dem Hause Vegusto begnügen – letztere waren auch meine erste Alternative und ich bin auch heute noch in den Walnusskäse verliebt. Final kamen dann die ersten Scheibenkäse-Alternativen auf den Markt. An den Scheiben von Wilmersburger schieden sich damals die Geister. Für die meisten war diese Art von Käsealternative nur „billiger Analogkäse“. Aber weit gefehlt! Für Veganer war es das erste Mal eine wirkliche Alternative zu Gouda und Co.! Dieser Ersatz machte es vielen einfacher den Umstieg auf die vegane Ernährung zu vollziehen.
Es folgten Scheiben von Violife und Veggi Filata – außerdem eine Bio Variante von Wilmersburger.
Und im letzten Jahr folgte die Alternative die zumindest für mich einiges verändert hat: Simply V.

 

Die Simply V Käsealternativen

Im Allgäu gibt es seit zwei Jahre ein Unternehmen, das sich ganz und gar der Herstellung von Käse-Alternativen auf rein pflanzlicher Basis widmet: Unter der Marke Simply V entwickelt, produziert und vermarktet die E.V.A. GmbH vegane Produkte. Zum Einstand präsentierte man im ersten Jahr eine vegane Frischkäse Alternative. 2016 kamen die veganen Genießerscheiben von Simply V dazu. Alle Produkte aus diesem Hause sind auf der Basis von Mandeln. Den Frischkäse, auch Streichgenuss genannt, gibt es in den Sorten cremig-frisch (Natur), Kräuter, Nuss-Nougat und Paprika. In den Sorten Natur, Kräuter, Paprika-Chili und Pfeffer gibt es die veganen Genießerscheiben von Simply V. Der Vorteil an dieser Alternative ist, dass sie frei von Gluten, Soja und Laktose ist. Perfekt also für alle Soja-Allergiker, Menschen mit Laktoseintoleranz oder Zöliakie.

 

Schmeckts?

Ich habe die veganen Genießerscheiben von Simply V vom ersten Moment an gern gegessen und in den letzten Tagen auf Herz und Nieren getestet. Zum einen lassen sich die Scheiben natürlich super aufs Brot legen – aber das können in der Tat auch Gurken oder Tomaten. Pur und „roh“ überzeugen die Scheiben aber in ganzer Linie. Man hat nicht dieses sandige, leicht pappige Gefühl im Mund, das man von anderen Alternativen gerne mal kennt. Außerdem ist der Nachgeschmack glücklicherweise echt angenehm.
Aber da man sich ja genauso gut Avocado, Wurst, Gemüse oder andere Dinge aufs Brot legen kann und ich persönlich ohnehin „Schnittchen“ nicht so präferiere mussten die Scheiben noch eine andere Feuerprobe überstehen. Im wahrsten Sinne. Denn, was tut man mit Käse, außer ihn pur zu essen? Genau, man überbackt damit alles, was nicht niet- und nagelfest ist! Nach einigen Enttäuschungen im veganen Pizzakäse-Segment habe ich mich auf das schlimmste vorbereitet und wurde positiv – sehr positiv – überrascht.
Wer sich mit dem Thema schon mal beschäftigt hat weiß, dass die meisten Alternativen kaum schmelzen. Wenn, dann muss man oft noch Sojasahne oder zusätzliches Fett dazu geben oder den Käse mit der Soße vermengen. Hier haben die veganen Genießerscheiben von Simply V mich nicht nur überrascht sondern vom Hocker gehauen.
Ich habe als Test eine Paprikaschote mit den Scheiben überbacken – ohne Soße und ohne zusätzliches Fett, einfach den Käse direkt auf den Reis gegeben und die Scheiben schmelzen nicht nur, sie werden sogar richtig cremig. Seitdem ich das weiß, nutze ich nur noch die veganen Genießerscheiben von Simply V für Pizza und Co.!
 
Wer dem Ganzen die Krone aufsetzen möchte kann sich jetzt auch endlich eine Pizza mit verschiedenen Käsesorten machen: Simply V Streichgenuss cremig-frisch, Hefeflocken, die veganen Genießerscheiben von Simply V und eine weitere Alternative nach Wahl. Der Käsehimmel für Veganer!

 

Und was zauberst Du am liebsten mit veganem Käse?

10. März 2017 0 Kommentare
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