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Vegane Produkte von Maris Algen

In der asiatischen Küche haben sie eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert. Etwa 160 von 40.000 bekannten Arten finden Verwendung in der Küche. In getrockneter Form sind sie nicht nur beliebt für Sushi: Als „Konbu“ dienen sie unter anderem als eine der wichtigsten Grundlagen für Suppen. Aber auch frisch landen sie als Salate oder mit gedünstetem Gemüse auf den Tellern. Die Rede ist natürlich von Algen. Was die vielfältige Zutat, von welcher sich in unseren Regionen nur wenige Arten in getrockneter Form im Supermarkt finden lassen, alles zu bieten hat, beweisen Maris Algen mit ihren Algen-Produkten.

 

Für die Ernährung genutzte Algenarten

Die meisten essbaren Algen gehören zu der Gattung der Braun- sowie Rotalgen. Maris Algen verwendet vornehmlich die als Zuckertang bezeichnete Alge „Saccharina latissima“. Auch sie gehört zu den Braunalgenarten. Ihre Bezeichnung als Zuckertang geht übrigens auf den in der Alge enthaltenen Zuckeralkohol Mannitol (auch Mannit) zurück, welchen alle Braunalgenarten zur Photosynthese nutzen. Beim Trocknen der Algen tritt der Zuckeralkohol aus und gibt der Alge eine leicht süßliche Note.

 

Algen als Nährstofflieferanten

Algen sind echte Nährstoffwunder und bessere Nährstofflieferanten als viele andere Pflanzen. Sie sind reich an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen und enthalten nicht nur Vitamin A, C und E, sondern liefern gleichzeitig unter anderem auch große Menge an Eisen, Magnesium und Zink. Zudem enthalten sie auch Selen und Jod.

 

Anbau und Nachhaltigkeit

Maris Algen Brotaufstrich wie Leberwurst

Makroalgen benötigen keine Düngung, sie nehmen benötigte Nährstoffe einfach aus dem Meer auf. Gleichzeitig geben sie dem Ökosystem Sauerstoff zurück und produzieren hiervon etwa drei Mal so viel davon wie andere Pflanzen. Kleineren Meereslebewesen wie Krebsen dienen sie als Unterschlupf vor Fressfeinden.

Für den menschlichen Konsum werden Algen meist in Aquakulturen an langen Seilen hängend gezüchtet. Die Algen wachsen sehr schnell und können nach etwa drei Monaten bei einer Länge von etwa 30 bis 60cm geerntet werden. In den Sommermonaten wachsen sie sogar noch schneller um bis zu 1cm täglich. Der für Maris Algen verwendete Zuckertang stammt aus dem Nordatlantik, von regionalen Zulieferern und Produzenten. Darüber hinaus ist die Firma Maris Algen auch Bio-Zertifiziert.

 

Maris Algen: vielfältige Produkte aus Algen

Algen landen bei Maris Algen nicht nur in Gewürzmischungen, sondern ebenso in veganen Würstchen, Burgern und Brotaufstrichen. Für diesen Artikel habe ich die „Algen Bratwurst“, die „Algen Currywurst“, den „Algen Grillburger“ sowie den „Algen Brotaufstrich – wie Leberwurst“ getestet, welche alle den erwähnten Zuckertang enthalten. Burger und Würstchen sind zudem nicht nur frei von Gluten, sondern ebenso von Soja und Lupinen. Einzig der Aufstrich enthält Soja. Für die anderen Produkte wird stattdessen eine Basismischung aus Kartoffeleiweiß, Erbsenprotein und Erbsenmehl verwendet. Somit handelt es sich bei den Fleischersatzprodukten um Lebensmittel welche sich auch ausgezeichnet für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten eignen. Das Umami-Aroma der Algen dient zudem als Geschmacksverstärker.

Maris Algen Grillburger, Algen Wienerwurst und mehr

Zusammen mit weiteren Gewürzen und einer handvoll weiterer Zutaten entstehen so aus der erwähnten Basismischung leckere vegane Würstchen und Burger. Auch der „wie Leberwurst“Aufstrich, übrigens auf Basis von Kidney-Bohnen, schmeckt sehr gut, auch wenn er nur wenig an das referenzierte Produkt erinnert. Entsprechend bleibt eigentlich nur die Frage, warum so vieles immer „wie…“ schmecken muss und nicht einfach nur lecker und aus Bohne und Alge sein kann.

Spannend ist jedenfalls, dass Maris Algen mit ihren Produkten eine Zutat beleben, die in Europa lange vergessen und übersehen wurde, obwohl sie direkt vor unserer Haustür wächst. Mit ihren hervorragenden Nährstoffgehalten und ausgezeichneter ökologischen Bilanz handelt es sich mittlerweile um eine sehr interessante Zutat für die Lebensmittelindustrie, welche Algen auch heute schon zur Herstellung vieler anderer Produkte, wie z.B. für das Geliermittel Agar-Agar verwendet. Auch in anderen Alltagsprodukten stecken sie häufig, unter anderem in Form von Carrageen, welches als Bindemittel und Stabilisator eingesetzt wird. Es scheint also wahrscheinlich, dass Algen in der Zukunft immer mehr auf unseren Tellern landen und diese mit weiteren Algenarten und verarbeiteten Produkten auf der Basis von Algen bereichern.

7. Februar 2017 0 Kommentare
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Pür Gum Kaugummis in geöffneter Packung

Bereits als Kinder haben wir sie gemocht und große Blasen damit gemacht: Die Rede ist von Kaugummis. Doch so ungetrübt wie damals ist das Kaugummi-Kauen heute dann doch nicht mehr, seit wir von Aspartam wissen. Der Inhaltsstoff, der in nahezu jedem Kaugummi vorkommt und übrigens auch in erfrischenden Minze-Tabletten, ist ein chemischer Süßstoff, der seit 30 Jahren im Verruf steht, äußerst schädlich zu sein.

Aspartam – Das solltest du darüber wissen

Bis vor kurzem wusste ich nichts über Aspartam. Doch nun habe ich mich etwas kundig gemacht: Trotz erfolgter Zulassung durch die amerikanische Gesundheitsbehörde gibt es alarmierende Forschungsergebnisse zum Zuckerersatz Aspartam. Eine davon hat mit der toxischen-kanzerogenen Wirkung des Süßstoffes zu tun: Weil Aspartam den Alkohol Methanol in isolierter Form sowie Asparaginsäure enthält, kann es unsere Zellstrukturen, u.a. auch die des Gehirns, schädigen und krebsauslösend sein. Weitere Studien belegen, dass Aspartam Fettleibigkeit begünstigt.

Aspartam als Süßstoff in Kaugummis

Alle drei Inhaltsstoffe des Süßstoffes Aspartam – Asparaginsäure, Methanol und Phenylalanin – sind nachgewiesenermaßen giftig. Erstaunlicherweise ist Aspartam dennoch heute weltweit in rund 9000 Produkten enthalten. Was wenige wissen: Der Süßstoff kommt nicht nur in Kaugummis vor, sondern auch in zahlreichen Fertig- und sogenannten Light und Zuckerfrei Produkten.
Glücklicherweise gibt es mittlerweile Unternehmen, die umdenken und ihre Produkte mit unbedenklichen Süßungsmitteln herstellen: Die Schweizer Firma Pür Gum beispielsweise hat bei den Kaugummis Pionierarbeit geleistet und sich für Xylitol als Süßstoff entschieden. Xylitol ist ein natürlicher Zuckeraustauschstoff, der auch in unserem Körper vorkommt. Er wird aus Glukose, z.B. aus Maisstärke, gewonnen und eignet sich auch für Diabetiker.

Im Test: Aspartamfreie Kaugummis von Pür Gum

Pür Gum Aspartam freie Kaugummis Sorten Bubble Gum und PeppermintIch habe die aspartamfreien Kaugummis und Mints von Pür Gum daher jetzt mal getestet. Die Kaugummis, die es in 8 verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt – von Zimt über Pfefferminz bis Granatapfel – sind in ihren Geschmacks- und Kau-Eigenschaften in keinster Weise von herkömmlichen Kaugummis zu unterscheiden. Besonders beliebt waren bei meinen Kindern die Sorten „Bubblegum“ und „Chocolate-Mint“.

 

Vegane Mints – auch für Diabetiker

Da ich selbst eher selten Kaugummis kaue, haben mir vor allem die Mints von Pür Gum zugesagt, die es in 5 erfrischenden Sorten gibt von Limette („Mojito“) bis Mandarine. Ich kann euch nur empfehlen, euch einmal durchzuprobieren  – das Pür Gum Produktsortiment ist komplett vegan und frei von Nüssen und Soja. Schau mal in unseren Shop! Pür Polar Mints in geöffneter Packung

Und Du?

Welche Sorten schmecken Dir am besten? Welche Kaugummi-Alternativen kennst Du noch?

 

Quellen:
http://www.gesundheit.de/ernaehrung/rund-ums-lebensmittel/aspartam

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

21. Januar 2017 3 Kommentare
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