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Du bist auf Reisen oder beruflich unterwegs, für’s Frühstück war mal wieder keine Zeit. Langsam wird es Mittag, der Bauch fängt das Knurren an und verlangt nach Nahrung. Doch weit und breit ist nichts zum Essen in Sicht, kein Restaurant, kein Imbiss, kein Supermarkt und dann will man auch noch was veganes finden können? Was jetzt?

In diesem Artikel erfährst Du alles über veganes Essen für unterwegs, so musst Du bestimmt nicht mehr hungern.

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Unterwegs etwas veganes zum Essen zu finden ist in der Tat meist nicht ganz einfach. Natürlich gibt es inzwischen immer mehr veganes Streetfood oder andere Kleinigkeiten für zwischendurch, verlassen kann man sicher aber leider immer noch nicht darauf bzw. ist die Dichte an Ständen und Läden doch noch eher gering. Um dieser Problematik aus dem Weg zu gehen sollte man bevor es auf längere Reisen geht einfach ein paar Snacks vorbereiten und zum Selbstversorger werden. Natürlich bedarf es hierfür ein bisschen Planung im Voraus und auch Aufwand, dafür bist Du so garantiert immer auf der sicheren Seite, ganz Egal, ob auf Dienstreise im Auto oder einem Ausflug in den Bergen.

veganes Essen für unterwegs

Kumpir

… ist ein sehr beliebtes türkisches Fastfood, das sich auch bestens für unterwegs eignet. Kumpir ist im Endeffekt nichts anderes als eine große gebackene Kartoffel mit verschiedenen Toppings drauf. Einfach ein paar mehlig kochende Kartoffeln nehmen, im Ofen backen bis sie gar sind und anschließend das innere der Kartoffel mit einer Gabel lockern. Danach belegst Du die Kartoffel mit den Zutaten Deiner Wahl, wie beispielsweise Mais, Bohnen und Chilis. Was am Ende keinesfalls fehlen darf ist der geriebene Käse (Löffel nicht vergessen!)

Mehr über türkisches Spezialitäten findest Du in unserem Artikel “VEGAN TÜRKISCH FÜR ANFÄNGER”.

Hot Dog

… hierzu muss man nicht mehr viel sagen, jeder kennt den amerikanischen Snack und Bruder vom klassischen Burger. Doch gerade für unterwegs bietet dieser sich optimal an. Auch die Zubereitung ist kinderleicht. Einfach ein veganes Würstchen nach Wahl nehmen, beispielsweise Hobelz Vegane Hot Dogs Chili, diese in ein Brötchen legen und ordentlich Senf, Ketchup, Mayo und Röstzwiebeln rüberkippen, fertig! Alles über das vegane Amerika findest du in unserem Artikel “VEGAN AMERIKANISCH: THE AMERICAN WAY OF VEGAN”.

Tornado Potatoe

… der Hingucker schlechthin. Die Tornado-Kartoffeln sind auf immer mehr Streetfoodständen zu finden, schmecken verdammt gut und schauen obendrein auch noch echt klasse aus. Der Kartoffel Snack ist aber auch ohne weiteres selber zu machen und perfekt für unterwegs. Am besten etwas längliche Kartoffeln nehmen, gründlich abwaschen und anschließend der Länge nach auf einem Holz- oder Metallspieß aufspießen. Nun nimmst Du ein Messer zu Hand und schneidest die Kartoffel rundum spiralförmig ein. Danach die Spiralen vorsichtig auseinanderziehen, dabei aber gut aufpassen, dass sie nicht auseinanderreißen. Auf einem Blech samt Backpapier streichst Du die Spieße nun ordentlich mit Öl ein (wer es gern scharf hat, nimmt am besten Chili-Öl) und würzt diese dann noch mit Salz, Pfeffer und Gewürzen Deiner Wahl, wie Paprika oder Curry. Zum Schluss die Kartoffeln bei ca. 200 ° C Umluft für ca. 30min knusprig backen.

Fazit

Dies war wirklich nur eine kleine Auswahl für veganes Essen für unterwegs, macht aber gleichzeitig deutlich, dass es wirklich nur ein bisschen Vorbereitung braucht und man sich nie wieder Sorgen machen muss, wenn der Magen mal wieder plötzlich das Knurren anfängt. Die Snacks packst Du wenn möglich in einen Wärmebehälter, damit Du auch später in den vollen Genuss kommst. Das tolle ist aber, dass die oben beschriebenen Köstlichkeiten auch kalt wirklich lecker sind. Im zweiten Teil zeigen wir Dir noch weitere praktische und schmackhafte Rezepte für unterwegs.

15. Oktober 2017 0 Kommentare
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Ich bin ja schon lange ein Fan von pflanzlichen Brot-Aufstrichen. In den 90er Jahren hieß der Klassiker bei uns zuhause noch „Tartex“. Heute meine ich zu behaupten, dass die Naturkostmarke Zwergenwiese den Tartex-Dosen längst ihren Rang abgelaufen hat. Wer sich im Bio-Fachhandel und in unserem Online-Shop umschaut, stellt fest, wie vielfältig das Spektrum an köstlichen Aufstrichen ist.

Deshalb will ich euch heute die Aufstriche von Zwergenwiese etwas näher vorstellen – allen voran den „Kinder Streich“ für die Kleinsten. Da werden Käse und Wurst doch gleich links liegen gelassen!

Zwergenwiese Bio Kinder Streich: mit Tomate & Apfel

Wie bei den meisten pflanzlichen Brotaufstrichen ist die Basis von Bio Kinder Streich aus Sonnenblumenkernen hergestellt: Das macht sie übrigens auch so überaus gesund. Darüber hinaus wandern Tomaten, Paprika und Gewürze in diesen fruchtig-süßlichen Brotaufstrich für Kinder. Für die leichte Süße verwendet Zwergenwiese übrigens Apfeldicksaft, zum Haltbarmachen einen Schuss Zitronensaft.

Mein Fazit: meine Kinder essen den Aufstrich denkbar gern. Wenn ich ihn nicht auf frischem Vollkornbrot serviere, taugt er auch sehr gut zum Dippen von Rohkost-Snackgemüse wie Zucchini-Schnitzen, Möhren und Gurke. Kinder Streich gibt es übrigens auch als Probierpackung .

Gemüse auf dem Brot – statt Käse und Wurst

Ich persönlich esse am liebsten die herzhafteren Aufstriche von Zwergenwiese, allen voran die Sorte Bärlauch Streich mit Kräuter-Note, das pikante Curry  und die angenehm scharfe Sorte Rote Beete-Meerettich . Wem das alles zu experimentell ist, dem kann ich die Kräuter-Tomate ans Herz legen, denn die schmeckt erfahrungsgemäß wirklich jedem.

Ohne Zusätze, Palmöl und Aromen

Besonders gut gefällt mir am Konzept der Naturkostaufstriche, dass sie gänzlich frei von Zusätzen sind: kein Palmöl, keine Farbstoffe und Bindemittel. Allergiker wird es darüber hinaus freuen, dass die Zwergenwiese Aufstriche gluten-, hefe- und sojafrei sind.

Jetzt seid ihr gefragt: welchen Lieblingsaufstrich könnt ihr empfehlen?

 

 

 

10. September 2017 0 Kommentare
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Frühstück vegan: mit Mango-Maca Frühstücksbrei

Die Einen schwören auf Over-Night-Oats, die Anderen auf Scrambled Tofu und Avocado-Toast: Doch Fakt ist: wer dauerhaft vegan lebt, hat schon beim Frühstück Lust auf Abwechslung. Da ich mir und meinen Kindern morgens gern einen gesunden, warmen Frühstücksbrei zubereite, möchte ich euch hier meine neueste Entdeckung vorstellen: die Vegan Plus Frühstücksbrei Serie.

 

Warm frühstücken gibt Kraft und schont den Magen

Wer kennt es nicht, das klassische warme Porridge, wie die Engländer sagen? „Gröt“ heißt es in Skandinavien, Hafergrütze hierzulande. Doch was sich so profan anhört, ist überaus gesund und kann beliebig variiert werden. Persönlich esse ich warmen Frühstücksbrei am liebsten mit frischen Beeren, Bananen und Apfelstückchen – und kaufe besonders gern solche Brei-Mischungen, die meinem Körper zusätzliche Nährstoffe bieten.

 

Rosengarten Frühstücksbrei: von Chia-Kakao bis Mango-Maca

Die besondere Zusammensetzung und der Nährstoff-Gehalt waren es auch, die mich auf die Rosengarten Frühstücksbreie neugierig gemacht haben: Mit rund 70 Prozent Haferflocken versorgt dich dieser Brei mit jeder Menge Eisen – das dein Körper vor allem dann optimal verwertet, wenn du gleichzeitig Vitamin C durch frische Früchte oder Saft zu dir nimmst.

Durch pulverisierte Rosinen und Mangopüree erhält die Sorte Mango-Maca  ihre süßliche Note, Quinoa und Puffreis machen den Brei beim schnellen Aufkochen besonders weich und schmackhaft. Das besondere Plus ist natürlich die vermahlene Maca-Wurzel: Maca ist eine südamerikanische Knolle, die neben Libido und Fruchtbarkeit auch Immunabwehr, Leistungsfähigkeit und Psyche stärken soll. Na dann!

Bei der Auswahl von Rosengarten findet sich übrigens für jeden Geschmack etwas: die Palette reicht von Nüsse & Kerne  über Beeren & Früchte  bis zu Chia-Kakao Crunch .

 

So genießt du dein Frühstück vegan

Um mein Frühstück vegan und gesund zuzubereiten, verwende ich Pflanzen-Alternative zu Milch und nach Bedarf alternative Süßungsmittel wie Agavensirup. Eine halbe Tasse Brei wird mit der doppelten Menge Flüssigkeit kurz aufgekocht und ist innerhalb weniger Minuten zubereitet.

Mit Kokosraspeln, frischen Früchten oder einem Schuss Kokosmilch als Topping schmeckt es gleich doppelt so gut. Bon Appetit!

 
Bildquelle: Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

3. September 2017 0 Kommentare
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Europäische Währung in Scheinen und Münzen

Das Glas mit weißem Mandelmus kostet 8,99 Euro, die aufschäumbare Hafermilch 2,50 Euro pro Liter und die Rostbratwürstchen aus Lupinen-Eiweiß stolze 3,60 Euro. Am Ende des Einkaufs im hiesigen Bioladen bezahle ich 60 Euro für eine kleine gefüllte Einkaufstüte. Wie ist das nur wieder passiert? Ist vegan teuer? Am Ende teurer als eine Fleischesser-Diät?

 

Muss vegan teuer sein?

Definitiv nicht! Obwohl manche Menschen behaupten, eine vegane Ernährung sei Luxus und lasse die Lebensmittelkosten in drastische Höhen schnellen, zeigt die tägliche Praxis gesundheitsbewusster Veganer, dass diese über genau dieselben Methoden der Budgetkontrolle verfügen wie omnivore Esser. Trotzdem gibt es ein paar richtig gute Kniffs und Tricks, mit denen du dir gerade als Veganer das Leben leichter machst und dein Portemonnaie beim Einkaufen schonst.

 

Verarbeitungsgrad und Qualität bestimmen die Preise

Insbesondere diejenigen, für die veganes Einkaufen Neuland ist und die zum ersten Mal im Bioladen und Reformgeschäft einkaufen, werden sich über so manche hochpreisigen Produkte wundern. Das liegt schlicht daran, dass gerade im Bio-Handel sehr hochwertig produzierte Lebensmittel über die Ladentheke gehen, die zu fairen Konditionen produziert, bio und oftmals sogar in kleinen Mengen handgemacht sind. Diese Herstellung hat ihren Preis. Für eine gesunde, vegane Ernährung bist du auf diese Produkte jedoch nicht zwingend angewiesen. Gleiches gilt für stark verarbeitete und raffinierte Produkte wie pflanzlichen Wurst- und Käseersatz oder glutenfreie Alternativen.

 

Vegan und gesund ist preiswert: Auf Grundnahrungsmittel setzen!

Buntes Obst und Gemüse - vegan teuerTatsache ist: je mehr du Grundnahrungsmittel kaufst, die wenig verarbeitet und natürlich sind, desto weniger zahlst du am Ende. Um genau zu sein sind die gesündesten aller Lebensmittel – frisches regionales Obst und Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte wie Linsen sowie Kartoffeln, Pasta und Tofu – die günstigsten überhaupt. Gerade auf dem Markt, beim türkischen Gemüsehändler oder Supermarkt oder im Asialaden findest du diese nährstoffreichen, aber einfachen Lebensmittel oft in großen Mengen und Sparpackungen.

Kostenfallen: Superfoods & Co.

Hochpreisige Superfoods wie Goji-Beeren, Chia oder Matcha-Grünteepulver brauchst du nicht, um gesund und vegan zu leben. Eine ausgewogene Vitalstoffversorgung kannst du problemlos mit einer abwechslungsreichen Pflanzenkost hinbekommen, bei der du regelmäßig Nüsse, Samen, Leinöl und viel frisches Obst und grünes Gemüse zu dir nimmst.

 

Milch- und Fleischersatz? Just do it yourself.

Wer es vermeiden will vegan teuer einzukaufen, braucht außerdem eine andere Einstellung als derjenige, der nur verzehrfertige Produkte wie vegane Tiefkühlpizza oder Soja-Bratwürste mit nach Hause nehmen möchte. Zwar mögen diese Ersatzprodukte den Übergang zur veganen Ernährung kurzfristig enorm erleichtern, langfristig sollte bei einer pflanzlichen Ernährung jedoch das gesunde Selbstkochen und Zubereiten des Essens im Vordergrund stehen. Pflanzen- und Nussmilch lässt sich zu Hause denkbar preiswert selbst herstellen, statt veganer Salami und Käse darf es auch mal selbst gemachter Aufstrich sein. Und Frikadellen und Bällchen aus Naturtofu, frischem Gemüse und Kräutern sind schnell zubereitet und genauso köstlich, wenn nicht sogar noch leckerer als ein Fertigprodukt. Dies zahlt sich nicht nur in puncto Geld aus, es ist auch insgesamt vorteilhafter für die eigene Gesundheit.

 

Ist vegan teuer? Nein!

Eins steht fest: Mit veganer Ernährung hat überteuertes Einkaufen wenig zu tun. Vielmehr dagegen mit einem bewussten Umgang mit sogenannten „Ersatzprodukten“ sowie einer grundsätzlich gesunden Ernährung und Do-it-yourself-Einstellung.

 

Welche Tipps für günstiges veganes Einkaufen hast du außerdem parat?

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

20. Juni 2017 0 Kommentare
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B-12 Zahncreme Nahaufnahme

Vegane Ernährung und die Versorung mit Vitamin B12 ist ein Thema, auf welches man als VeganerIn unumgänglich stößt. Während die Versorung mit fast allen allen Nährstoffen mit einer ausgewogenen veganen Ernährung problemlos möglich ist, stellt das Vitamin B12 hier eine Ausnahme dar.

 

Vorkommen von Vitamin B12

Das auch als Cobalamin bezeichnete Mikronährstoff Vitamin B12 kommt in ausreichenden Mengen nur in tierischen Produkten wie Fleisch, Milch und Eiern vor. Es ist an die tierischen Proteine gebunden, was dem menschlichen Körper die Aufnahme ermöglicht. Zwar lassen sich auch sehr geringe Vitamin B12-Mengen in vergorenen Lebensmitteln wie Sauerkraut oder fermentiertem Soja nachweisen, allerdings ist die in diesen Lebensmitteln vorhandene Menge so gering, dass sie keinen relevanten Beitrag zur Versorgung mit dem Vitamin liefern. Einigen Arten Algen enthalten ebenfalls B12 – sogar in höheren Mengen. Hier besteht allerdings noch Forschungsbedarf, da nicht klar ist, ob bzw. inwiefern das enthaltene Vitamin B12 für den menschlichen Körper umwandelbar ist. Aufgrund der sehr geringen Verfügbarkeit in diesen wenigen veganen Lebensmitteln sollten VeganerInnen das Vitamin daher supplementieren.

 

Funktionen von Vitamin B12 und Vitamin-B12-Mangel

Vitamin B12 übernimmt in unseren Körpern viele Funktionen und ist unter anderem wichtig für die Blutbildung und Zellteilung. Ein Mangel entsteht erst dann, wenn über einen langen Zeitraum (Jahre) kein B12 aufgenommen wird, da der Körper gespeichertes Vitamin-B12 nur langsam abbaut. Der Mangel lässt eventuell also fünf oder zehn Jahre auf sich warten, allerdings sollte man es auf keinen Fall soweit kommen lassen, da er viele Symptome (von Müdigkeit über Depression bis hin zu Schädigungen des Nervensystems) verursachen kann. Kurz gesagt: B12 ist für uns überlebenswichtig.

Insbesondere VeganerInnen sollten sich daher um die Supplementierung des Vitamins kümmern und die ausreichende Versorung sollte durch jährliche Tests überwacht werden. Hierfür ist lediglich eine Blutabnahme notwendig. Besprich das Thema einfach bei Deinem Hausarzt an. Prinzipiell besteht auch die Möglichkeit, sich das Vitamin injizieren zu lassen.

VeganerInnen sind übrigens nicht die einzige Risikogruppe. Hierzu zählen außerdem auch Schwangere, ältere Menschen, RaucherInnen und Menschen mit chronischen Darmerkrankungen. Auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten, anderen Präperaten wie der Pille sowie übermäßiger Alkoholkonsum können die Aufnahme von B12 erschweren und so das Risiko für einen Mangel erhöhen.

 

Vitamin B12 Aufnahme als VeganerIn

Zum Glück gibt es mittlerweile eine Vielzahl an veganen Produkten, die ermöglichen  B12 problemlos zu supplementieren. Zusätzlich zu den schon länger erhältlichen und bekannten  Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamin-B12 Kautabletten und Vitamin-12 Kapseln, entstanden in den letzten Jahren einige weitere Produkte, welche VeganerInnen die ausreichende B12-Versorgung erleichtern sollen. Hierzu gehört auch Vitamin-B12 Zahnpasta. Plastikfreie Zahnbürste und B12 ZahncremeDiese ist mittlerweile zu meiner liebsten B12-Quelle geworden, da ich es extrem praktisch finde, meinen Bedarf nebenbei bei etwas alltäglichem zu decken und nicht regelmäßig an (Kau-)Tabletten denken zu müssen.

Außerdem wird mittlerweile auch einigen veganen Produkten, darunter z.B. pflanzliche Milchsorten, Müslis, Säfte und Fleischalternativen, B12 zugesetzt. Allerdings handelt es sich hierbei um so geringe Mengen, dass die zusätzliche Aufnahme von Vitamin-B12 empfohlen wird um einem Mangel vorzubeugen.

 

Wie nimmst Du B12 zu Dir?

12. Juni 2017 0 Kommentare
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Vegane Diät und Sport der perfekte Weg zur Traumfigur

In vielen unserer Beiträge sind wir vor allem auf die moralischen Aspekte des veganen Daseins eingegangen und wie man dadurch die Tierwelt vor großem Leid bewahrt. Vegane Ernährung ermöglicht aber auch Dir einen Weg in ein besseres Leben, denn die rein pflanzliche Ernährungsform gilt als sehr gesund. Aus diesem Grund bietet sich vegane Ernährung auch bestens zum Entschlacken und abnehmen an. Erfahre in diesem Beitrag, wie die vegane Diät Dir zu Deiner Traumfigur verhelfen kann.

Vorne weg muss man natürlich gleich klarstelle, dass nicht alle vegane Produkte gleich gesund sind. Auch hier gibt es viele Süßigkeiten und Kalorienbomben, welche alles andere als gut für Dich und Deinen Körper sind. Genauso gibt es keine veganen Zauberprodukte, welche Deine überschüssigen Pfunde im Nu verbrennen. Wie beim herkömmlichen Abnehmen gilt die ganze einfache Formel, dass du mehr Kalorien verbrennen musst, als du aufnimmst, nur so und nicht anders ist eine Gewichtsabnahme möglich. Die Kunst liegt also darin, Versuchungen zu widerstehen und in erster Linie auf kalorienarme, gesunde Lebensmittel zurückzugreifen. Und hier bietet die vegane Diät einen klaren Vorteil!

 

Warum vegane Diät?

Der größte Pluspunkt liegt im Fernbleiben von tierischen Fetten. Diese sind einfach überflüssig und ungesund. Pflanzliche Fette enthalten mehr ungesättigte und damit auch mehr essentielle Fettsäuren und entlasten so den Stoffwechsel.

Da die vegane Diät vor allem unbehandelte Produkte wie Gemüse und Obst beinhaltet bleiben industrielle Zusatzstoffe und Fettmacher automatisch weg.

Des Weiteren gilt, dass sich Veganer bewusster ernähren. Sprich ein Veganer, macht sich mehr Gedanken darüber was auf dem Teller landet, woher das Lebensmittel stammt und was die jeweiligen Bestandteile sind.

Wie bereits erwähnt, muss ein Kaloriendefizit entstehen. Dabei ist wichtig, dass der Körper aber nicht permanent hungern darf. Entzieht man dem Körper seine Kalorien nämlich zu extrem und drastisch, schaltet dieser auf eine Art “Notstand” um und setzt alle zukünftigen Kalorien sofort in Fett als Energiespeicher um. Es muss also ein gesunder Zustand zwischen Kalorienverbrennung und Kalorienzufuhr herrschen. Wie Du Dir wahrscheinlich schon denken kannst, spielt Sport auch hier eine große Rolle. 30 – 60 Minuten Sport am Tag können hierfür schon ausreichend sein. Am besten bietet es sich an, dass überschüssige Energie mit Krafttraining “direkt” in Muskelmasse umzuwandeln. Aber auch Ausdauersport, wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen sind ein hervorragendes Mittel um den Pfunden den Kampf anzusagen.

 

Bestandteile einer veganen Diät

Damit es nicht zu Heißhungerattacken kommt, muss der Nährstoffbedarf des Körpers ständig gedeckt sein. Eines der wichtigsten Bestandteile zum Abnehmen ist Protein. Tofu bietet sich hierfür ideal an, am besten in Kombination mit Kohlenhydraten wie Kartoffeln oder Reis. Das schöne ist, dass Tofu so unglaublich vielfältig einsetzbar ist und mit den passenden Rezepten jedes Mal für Abwechslung sorgt. Somit ist Schluss mit eintönigen Abnehmgerichten, wie der Kohlsuppe. Hier findest Du eine kleine Auswahl an Tofu-Varianten:

 

 

Die Variation ist tatsächlich wichtig, denn so fällt es einem viel leichter, seine Ernährung umzustellen und vor allem durchzuhalten. Weitere mögliche Proteinspender sind Soja, Seitan Samen oder Bohnen.

Um ständig einen Überblick über den Kalorienhaushalt zu behalten, bieten sich diverse Kalorienzähler-Apps an, somit kannst du immer abschätzen, wie viel Du bereits gegessen hast und was Du Dir noch gönnen darfst. Aber übertreibe es nicht mit dem Kalorienzählen und mach Dich vor allem nicht verrückt, wenn Du mal ein bisschen mehr gegessen hast, sonst ist das Abnehmen mit permanentem Stress verbunden und somit zum Scheitern verurteilt.

 

Wasser, Tee und Smoothies

Neben der richtigen Ernährung ist vor allem auch das Trinken von besonderer Wichtigkeit zum Abnehmen. Pro Tag sollten es mindestens 1,5 – 2 Liter sein. Denn zum einen benötigt der Körper ständig genug Flüssigkeit zum anderen kann man hierdurch den Magen füllen und für ein früher einsetzendes Sättigungsgefühl sorgen.

Neben viel Wasser und ungesüßtem Tee eignen sich im Rahmen der veganen Diät besonders vegane Smoothies. Gerade Smoothies sättigen den Körper besonders gut und versorgen Dich gleichzeitig mit allen wichtigen Vitaminen.

Kommen wir zu einem der wohl besten Umstände einer veganen Diät. Viele Diäten verbieten Süßigkeiten komplett. Auch bei der veganen Diät sollte man diese in Maßen genießen. Der Vorteil hier ist aber, dass es viele vegane Naschereien gibt, welche weit weniger kcal und weniger Brennwerte als herkömmliche Süßigkeiten haben. Gleichzeitig besitzen diese viel Proteine und wertvolle Ballaststoffe, die die Verdauung begünstigen (Mehr darüber erfährst Du hier). So darfst Du Dir durchaus des Öfteren mal eine kleine Belohnung für Dein Durchhaltevermögen gönnen.

 

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die vegane Diät viele Vorteile mit sich bringt. Herausragend sind vor allem die Vielfältigkeit der veganen Küche, die gesunden und kalorienärmeren Bestandteile sowie der leckere Geschmack. Viele bezeichnen die vegane Diät sogar als Diät die gar keine ist. Sofern Du Dich eh noch nicht vegan ernährst, ist diese Diät Form der perfekte Weg, die vegane Küche etwas genauer kennen zu lernen.

Also worauf wartest Du noch… Starte gleich morgen und die Pfunde werden purzeln.
Viel Erfolg!

 

5. Juni 2017 0 Kommentare
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Lizza glutenfreie pizza

Für vegane Pizza-Fans war eine kohlenhydratarme Ernährung, kurz „Low-Carb“ bisher keine Option. Doch genauso wie sich aus Gemüse und Pflanzenprotein köstliche Burger zaubern lassen, so lässt sich auch aus gesunden pflanzlichen Zutaten wie Leinsamen, Chia und Kokosmehl eine neue Art von Pizza-Teig zubereiten, dem man tatsächlich nachsagen kann, dass er rundum gesund ist: Die Lizza, oder auch „Low Carb Pizza“. Ich habe sie jetzt für Dich getestet und berichte hier von dem Back- und Geschmackserlebnis.

 

Low Carb Pizza – warum eigentlich?

Müde und schwer. So fühlt sich unser Körper nach dem Verzehr einer normalen Pizza aus Weizenmehl und Hefe. Grund genug für viele auf Low-Carb umzusteigen, eine Ernährungsweise, bei der die glutenhaltigen Lebensmittel wie Weizen in Pasta und Teigprodukten, Brot und Kartoffeln vom Speiseplan weichen, während gute und leichte Kohlenhydrate wie in Gemüse, Salat, Saaten, Körnern und Nüssen weiterhin gegessen werden. Dabei purzeln nicht nur Pfunde, sondern es werden durch die Nahrungsumstellung auch deutlich mehr Vitalstoffe – Vitamine und Mineralstoffe – über die Ernährung aufgenommen.

Die Idee dahinter: Eine kohlenhydratarme Diät hält die Insulin-Ausschüttung möglichst gering und stimuliert damit die Energieversorgung durch das eigene Körperfett.

 

Lizza Glutenfreie Pizza: Und wie schmeckt das Ganze?

Entpackt schaut der Lizza-Teig goldbraun und deutlich dunkler als das bekannte Original aus. Erfreut habe ich ihn direkt auf dem Backpapier ausgerollt und festgestellt, dass dies wunderbar funktioniert: Es ist kein weiteres Ausrollen nötig und der Teig ist richtig stabil und bekommt keine Risse oder Löcher. Du kannst ihn also direkt mit Tomatensoße und deinen Lieblings-Zutaten belegen und backen.

Wer die Lizza dann gebacken begutachtet, stellt fest, dass der Teig anders als Hefe-Pizza nicht aufgeht. Damit ist die Lizza weder einer dick-fluffigen US-Pizza ähnlich noch einer dünn-krustigen italienischen. Sie ist etwas ganz Eigenes – das es sich zu probieren lohnt! Ihr Geschmack ist intensiver und passt besonders gut mit frischem Gemüse-Belag wie z.B. Zucchini, roten Zwiebeln, Tofu oder Vegan-Mozzarella.

Die Basiszutaten: Leinsamen, Chia, Kokosmehl & Flohsamenschalen

Lizza glutenfrei Pizza besteht aus LeinsamenMit 44 Prozent besteht die glutenfreie Pizza fast zur Hälfte aus Goldleinsamen. Leinsamen sind ebenso wie Chia-Samen reich an wertvollen Ballaststoffen, welche die Verdauung anregen, und überdies tolle Lieferanten für Omega-3-Fettsäuren. Weiterhin sind 2,5 Prozent gemahlene Chia-Samen in dem Teig verarbeitet.

Neben Wasser und Meersalz sind Kokosmehl und Flohsamenschalenpulver die einzigen weiteren Zutaten der Lizza und wichtige Geschmacksträger. Flohsamenschalen werden allgemein bei Verdauungsproblemen zur Darmsanierung eingesetzt, sie schützen die Magenwände und beugen einem Blähbauch vor, wie er z.B. bei stark glutenhaltigen Lebensmitteln wie normalem Pizzateig häufig vorkommt.

Wenn Du jetzt Appetit auf glutenfreie Pizza bekommen hast und neugierig darauf bist, die Lizza auch einmal zu probieren, schau in unserem Shop vorbei:

 

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

24. April 2017 0 Kommentare
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Palmen, Strand und klares Wasser

Wer als Veganer verreisen möchte, muss oft viel Recherchearbeit leisten und diverse Vorkehrungen treffen. Das kann die oftmals eh schon anstrengende Urlaubsplanung nochmals verkomplizieren. Doch zum Glück gibt es inzwischen zahlreiche vegane Reiseanbieter die sich auf das vegane rundum Paket spezialisiert haben!

Wer sich aus Überzeugung vegan ernährt, möchte auch nicht im Urlaub auf einmal darauf verzichten müssen bzw. die eigenen Werte vernachlässigen. Doch oftmals ist das gar nicht so einfach und schnell werden die schönsten Tage im Jahr zur reinen Tortur.

Zum Glück haben aber einige Reisebegeisterte die Problematik inzwischen erkannt und können Dir so zu Deinem nächsten Urlaubsglück verhelfen.

 

Die Vorteile von veganen Reisen

Komplett vegane Reisen haben sich zu einem echten Geschäftsmodell entwickelt. Im Rahmen dieses Artikels beleuchten wir die Vorteile von diesen und stellen zugleich passende vegane Reiseanbieter vor.

Der größte Vorteil liegt eigentlich offen auf der Hand. Vegane Reiseanbieter sorgen nämlich für eines: stressfreies verreisen. Gut, wenig Verkehr und strahlenden Sonnenschein können auch diese nicht garantieren. Doch wenn es um das vegane Wohlbefinden geht sind sie absolute Profis.

Von der kulinarischen Verpflegung bis hin zu nachhaltigen und umweltfreundlichen Aktivitäten und Ausflügen gibt es alles, was einem eine unbesorgte und gewissenhafte Auszeit vom langweiligen Alltag ermöglicht. Des Weiteren sind vegane Reiseanbieter bestens über das vegane Angebot vor Ort informiert und haben mit Sicherheit immer den einen oder anderen Geheimtipp parat.

Ein weiterer, klarer Pluspunkt ist, dass man auf solchen Reisen auf viele Gleichgesinnte trifft. Dies bietet die optimale Möglichkeit sich über alles Mögliche auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und neue Bekanntschaften zu knüpfen.

Allgemein gesehen, sind vegane Reisen eine grandiose Gelegenheit, um neue Aspekte der veganen Welt zu entdecken und zu erleben. Viele Eindrücke und Erfahrungen können in den Alltag transportiert werden und hinsichtlich der Verpflegung wird man bestimmt diverse kulinarische Leckerbissen mit nach Hause bringen.

 

Vegane Reiseanbieter

Im Folgenden stellen wir dir ein paar ausgewählte Reiseanbieter vor:

Yakari-Travel

Yakari-Travel ist ein sogenannter Reisevermittler, welcher sich auf nachhaltige und individuelle Reisen in der ganzen Welt spezialisiert hat. Das Besondere ist, dass hier jede Reise ganz nach Deinen Wünsche mit Hilfe von Experten zusammengestellt wird. Somit ist keine Reise wie die andere. Des Weiteren kann man auch von einer Vielzahl von bereits vorgeplanten Touren wählen. Ganz klar im Fokus der Reisen sind die Tiere und die Umwelt. Yakari-Travel hat es sich zu seiner Aufgabe gemacht, Reisen im Sinne der Tierfreundlichkeit und des Umweltschutzes anzubieten und verhilft so zu einzigartigen Erlebnissen und Begegnungen der etwas anderen Art. Ein weiterer schöner Punkt ist, dass die Leute hinter Yakari-Travel einen Großteil ihres nebenberuflichen Verdienstes in den Schutz der Natur, in die Tierwelt und in die Unterstützung der Menschen vor Ort geben.

 

Vegane Reisen

Unter dem Motto GO’N JOY AFRICA, haben sich die Leute von vegane-reisen.com auf vegane Reisen nach Afrika spezialisiert. Hier kann man entweder als Teil einer kleinen Gruppe die schönsten Seiten Afrikas bestaunen oder sich ein komplett individuelles Angebot zusammenstellen lassen. Neben 100% veganer Verpflegung hat sich vegane Reisen auch die Umwelt & Nachhaltigkeit seiner Trips zu Herzen genommen. Selbst für die durch die Anreise verursachte CO2- Emission haben Sie auf ihrer Homepage Tipps gesammelt, um für einen gewissen Ausgleich zu sorgen.

 

Vegane Flusskreuzfahrten

Auf der veganen Welle mit Vegane Flusskreuzfahrten. Hier ist der Name Programm. Ziel sind die schönsten Flüsse Europas. Im Vollcharter wird für beste rein vegane Verpflegung, Kosmetik und vieles mehr gesorgt. Somit kann man sich völlig zurücklegen, frei von moralischen Bedenken und sich im wahrsten Sinne des Wortes einfach treiben lassen. Neben vielen Aktivitäten und Angeboten wie beispielsweise Yoga, gibt es auch ein zu 100% veganes Wellnessprogramm. Besonders ist auch, dass hier auf den Umweltschutz geachtet wird. So kommen ausschließliche neue Schiffe zum Einsatz, die die Umweltrichtlinien und Wasserschutzgesetze komplett erfüllen und teilweise sogar übertreffen.

Um noch tiefere Einblicke in das Thema vegane Flusskreuzfahrten zu gewähren, haben wir Dirk Bocklage, Geschäftsführer von Vegan Travel ein paar Fragen gestellt:

Was war der ausschlaggebende Grund für die Gründung von Vegan Travel?

Unsere bisherigen Erfahrungen, als vegan lebender Mensch zu verreisen, waren alles andere als positiv. Die eigentlich schönsten Tage des Jahres wurden nicht selten zu einem Spießrutenlauf, denn in vielen Hotels wussten die Angestellten mit dem Begriffen “vegan” und “Veganismus” nicht viel anzufangen. Daher stellen wir sicher, dass wir im Rahmen unserer veganen Flussreisen einige der besten veganen Köche an Bord haben, damit die Mahlzeiten zu einem Fest für alle Sinne werden.

Vegan Travel, die Firma hinter den veganen Flussreisen, wurde gegründet, um unvergessliche vegane Reisen zu veranstalten. Alle von uns veranstalteten Schiffsreisen werden im Vollcharter durchgeführt. Das hat den Vorteil, dass es ausschließlich vegane Ernährung an Bord gibt und wir sogar unsere eigenen Routen festlegen können, natürlich in enger Absprache mit erfahrenen Nautikern.

 

Was macht Vegan Travel so einzigartig und was sind allgemein die Vorteile von veganen Reisen?

Wir bieten unseren Gästen ein vollkommen veganes Urlaubserlebnis. Vom Essen über das Interieur und die veganen Kosmetika in den Kabinen bis hin zu den Aktivitäten gestalten wir ein ganzheitliches Programm, das sowohl überzeugte Veganer begeistert als auch diejenigen, die in das vegane Reisen und den Lebensstil mal hineinschnuppern möchten. Unsere Flussreisen finden in einer sehr familiären Atmosphäre statt und sind deshalb für die verschiedensten Charaktere sehr attraktiv. So entsteht ein bunt gemischtes internationales Publikum und eine ganz eigene Atmosphäre.

Hinzu kommt, dass wir ausschließlich neue oder fast neue Schiffe für unsere Reisen nutzen, denn neben dem Komfort für die Gäste sind uns die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit sehr wichtig.

 

In welche Richtung wird sich Vegan Travel zukünftig bewegen und auf was können wir uns noch freuen?

Hochseeschiff im geirangerfjord Norwegen

Zukünftig wird Vegan Travel den Flusskreuzfahrten in

jedem Falle treu bleiben. Im September 2017

realisieren wir mit der Hochseekreuzfahrt in die norwegischen Fjorde eines unserer ersten großen Projekte, gleichzeitig eine Weltpremiere. Darauf sollen noch viele folgen. In Zukunft wollen wir unseren Gästen nicht nur zu Wasser die schönsten Tage des Jahres bereiten, sondern auch Alternativen an Land anbieten. Man kann also gespannt bleiben.

(Weitere Infos zur Hochseekreuzfahrt gibt es hier)

 

Was unterscheidet vegane Kreuzfahrten von herkömmlichen, hinsichtlich des Umweltschutzes?

Bei der Nachhaltigkeit von Kreuzfahrtschiffen kann man im Wesentlichen drei Aspekte unterscheiden:

 

Abgasfilterung, Energieeffizienz, Wasser- und Abfallaufbereitung.
Komplexes Recycling und Wiederaufbereitung
Wussten Sie, dass verbrauchtes Speiseöl als Kraftstoff in Motoren moderner Flusskreuzfahrtschiffe wiederverwendet werden kann? Unsere Schiffe, wie die MS Amadeus Silver und auch die MS Inspire, besitzen ein intelligentes Recyclingsystem. Dies gilt selbstverständlich auch für die Aufbereitung des Abwassers aus sanitären Anlagen und der Wäscherei. Membranbordkläranlagen und Wasserspararmaturen sind hierfür ausschlaggebend.

 

Reduzierung von Rußpartikeln und CO2-Einsparung
Die von der Weltgesundheitsorganisation als krebserregend klassifizierten Rußpartikel von Dieselmotoren werden auf den Schiffen unserer Reedereien durch Rußpartikelfilter weitgehend entfernt. Die Emissionen werden zudem durch Landstromversorgung aus grünem CO2-neutralen Strom reduziert. Somit müssen auf unseren Schiffen keine Generatoren mehr für die 110/220 Volt Stromversorgung betrieben werden. Hochmoderne Katalysatoren entfernen Stickoxide und CO2 aus den Abgasen. Die Zeiten, in denen die obligatorische Rauchfahne zum Alltagsbild eines Flusskreuzfahrtschiffes gehörte, erweckt auf einem nachhaltigen Kreuzfahrtschiff nur noch ein müdes Lächeln.

 

Geringe Energieverluste und hoher Wirkungsgrad

Durch Abwärmenutzung und Kraft-Wärme-Koppelung erreichen neue, nach umweltverträglichen Standards designte Schiffe einen Wirkungsgrad von fast 90 Prozent. Hierzu gehört natürlich neben der aerodynamischen Konstruktion für den geringsten Luftwiderstand auch ein intelligentes Klimasystem und eine energiesparende Isolation. Zusammen mit der Nutzung von Solarenergie bewirkt dies den geringstmöglichen Verbrauch und eine fast autarke Kreuzfahrt.

 

Welche Tipps können Sie unseren Lesern noch zum Verreisen geben?

Schaut doch mal bei uns vorbei, wenn wir auf einem Fluss in eurer Nähe unterwegs sind. Ansonsten gibt es tolle Seiten, die bei der Urlaubsplanung helfen: http://www.veggie-hotels.de/ , http://www.vegan-welcome.com/ und www.happycow.net (die berühmte und wirklich hilfreiche APP).

 

Vielen Dank Dirk Bocklage!

 

Fazit

Allgemein lässt sich feststellen, dass vegane Reisen meist im Einklang mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz stehen und auch sehr viel Wert darauflegen. Das ist eine sehr schöne Sache, und stellt durchaus ein Vorbild für alle herkömmlichen Reiseanbieter da. Vegane Reiseanbieter machen also einfach gesagt Urlaub endlich wieder zu echtem Urlaub. In diesem Sinne bon voyage!

20. April 2017 1 Kommentar
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Veganer Osterhase auf Wiese mit veganen Ostereiern

Bunt gefärbte Hühner-Eier und Schokoladen-Osterhasen – für die meisten deutschen Haushalte mit Kindern ist Ostern ohne Nest- und Eier-Suche undenkbar. Für Veganer muss das kein Grund sein, Ostern an den Nagel zu hängen. Ganz im Gegenteil: Im Folgenden gebe ich dir eine Menge Tipps, wie du mit deiner Familie auf erfinderische und kreative Art Ostern komplett vegan feiern kannst.

 

Vegane Alternativen für das Hühner-Ei

Ob hübsch geschmückte Osterzweige, im Osternest oder im frisch gebackenen Hefezopf – für das Hühnerei wie auch für die Schokolade zu Ostern gibt es viele vegane Alternativen: Es darf improvisiert und experimentiert werden. Vor allem aber gilt es, alte Traditionen bewusst zu brechen – und neue ins Leben zu rufen.

 

Dekorieren ohne Kompromisse

Pappeier und weißer OsterhaseWarum immer Hühnereier auspusten und bunt bemalen? Genauso gut kannst du auch Styropor-, Kunststoff- oder Pappmaché-Eier mit deinem Nachwuchs künstlerisch gestalten und an die Osterzweige hängen. Zusätzlicher Vorteil: sie sind weniger zerbrechlich und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: mit Wasserfarben, Stempeln oder Serviettentechnik beispielsweise.

 

Ostern vegan: Das Nest füllen

Wer sagt denn, dass unbedingt bunte, hart gekochte Eier das Nest schmücken müssen? Bunte essbare Farbtupfer zauberst du auch, indem du köstliche gesunde Rawfood Snacks aus Nüssen, Datteln und anderen rohköstlichen Zutaten in eine ovale Ei-Form bringst und in farbiges Glanzpapier wickelst. Gleiches gilt für selbst gemachte Schokoladen-Eier auf pflanzlicher Basis.

Vantastic Foods Osterhase und vegane Ostereier auf Wiese

Eine weitere Möglichkeit: vegane Oster-Süßigkeiten aus dem Handel. Wer die Etiketten von Oster-Naschzeug im Supermarkt studiert, findet mitunter milchfreie Produkte. Und natürlich hat auch unser Shop tolle vegane Alternativen für euch parat wie beispielsweise Marzipan-Eier, die Easter Bunny Nasch-Serie und fabelhafte große Schokoladen-Osterhasen:

 

Backen & genießen

Ein köstlicher Hefezopf darf zu Ostern nicht fehlen. Mit Mehl, Zucker, Hefe, Flüssig-Margarine und Pflanzenmilch lässt er sich ohne Probleme vegan zubereiten und schmeckt fantastisch. Statt hart gekochten Eiern gibt es Scrambled Tofu oder einen veganen Eier-Salat auf Tofu-Basis.

Ich hoffe, der Beitrag hilft dir in diesem Jahr dabei, Ostern vegan zu feiern. Wie du siehst, gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Nasch- und Gestaltungsalternativen. Wir freuen uns ganz besonders, wenn du uns im Kommentar berichtest, wie du Ostern vegan gefeiert hast!

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

13. April 2017 0 Kommentare
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Veganismus Richtungspfeil

Die Umstellung zum veganen Lifestyle vollzieht manch einer ganz ad hoc von einem Tag zum nächsten, andere wiederum ernähren sich jahrelang vegetarisch und brauchen für den Umstieg zur veganen Ernährung noch einen kleinen Extra-Anschub.

In diesem Artikel erfährst du, wie du dich als (Langzeit-) Vegetarier motivierst, deine Lebensweise auf vegan umzustellen. Mit diesen Denkweisen und Strategien fährst du am besten:

 

1. Mach dir die Zusammenhänge von Fleisch- und Milchproduktion klar

Vielleicht ist dir bis heute nicht richtig bewusst, wie eng die Milchproduktion und alle ihre Erzeugnisse wie Käse, Milch und Butter sowie Molkereiprodukte in Fertigprodukten an die Fleischindustrie gekoppelt sind. Eine Milchkuh erfährt vor ihrer Schlachtung durch das beständige Melken enorm viel Leid, angefangen bei der Trennung von ihren Kälbchen, der wieder kehrenden künstlichen Befruchtungen, dem Mangel an Lebensqualität bis hin zur körperlichen Auszehrung. Wusstest du zum Beispiel, dass eine Industrie-Milchkuh eine Lebenserwartung von nur 4 Jahren hat, während eine unter optimalen Bedingungen gehaltene Kuh 15 bis 20 Jahre alt werden kann?

 

Käse ist oft nicht einmal vegetarisch

Käse wiederum ist in vielen Fällen, besonders bei Hartkäse, streng genommen nicht einmal vegetarisch, da für die Gerinnung tierisches Lab aus dem Magen von Kälbern verwendet wird, die dafür geschlachtet werden müssen. Achte mal auf die Etikettenangabe „Lab“ und „tierisches Lab“. Und erst der geheimnisvolle Begriff „Süßmolkenpulver“, den du auf Schokoriegeln, manchen Instant-Kaffeepulvern und in zahlreichen Fertigprodukten findest: dabei handelt es sich um ein Abfallprodukt aus der Käseherstellung.

 

Sich das Tierleid vor Augen führen

Über die Eier-Produktion solltest du dir ebenfalls einen authentischen Eindruck verschaffen, z.B. mal Videos über die Herstellungsbedingungen, Kükenselektierung und Hühnerhaltung ansehen. Manch einem genügt informative Broschüre, doch der Mehrheit an Menschen muss das Leid der Tiere regelrecht „vor Augen geführt“ werden, um umdenken und einen inneren Wandel zulassen zu können.

 

2. Entwickle eine innere Überzeugungshaltung

Für die Entwicklung genau dieser inneren Überzeugung hilft es, wenn du dir vor oder in der Anfangsphase deiner Umstellung – und auch nach Bedarf zwischendurch – immer wieder klar machst, dass vegetarische Ernährung nur ein erster Schritt in eine bessere Welt ist, du mit konsequent veganem Einkaufen und Leben dagegen sehr viel mehr bewirken kannst. Schau dir einprägsame Dokumentationen wie beispielsweise „Earthlings“ an – und mach dir bei jedem Stück Butter, Käse oder Milch, das du noch konsumierst klar, was alles dahinter steht. Abonniere Newsletter von einschlägigen Organisationen wie PETA, VEBU, Animal Equality oder der Albert-Schweitzer-Stiftung. Du wirst sehen, schon nach kurzer Zeit erscheint es dir geradezu unmöglich, so weiterzumachen wie bisher.

 

 3. Engagiere dich und teile deine Gedanken mit Peers

Gemeinsam geht alles leichter: Schließe dich mit anderen Veganern in realen und virtuellen Gruppen zusammen, kocht gemeinsam und lass dir viele Tipps zu Produktalternativen geben. Du wirst sehen: sich vegan ernähren bedeutet auch sich insgesamt bewusster mit der Nahrung und ihrer Zubereitung auseinander zu setzen.

Engagiere dich in lokalen Vegan-Verbünden deiner Stadt, besuche vegane Cafés, Messen und Events, und hol dir jede Menge Rezeptideen und Anregungen aus veganen Kochbüchern, Vegan-Blogs und von veganen Youtubern. Die vegane Community liefert dir das Backup, das du brauchst, um schließlich glücklich und überzeugt vegan leben zu können.

 

4. Sei standhaft & sorge vor!

Mach dir eine Liste von veganen Alternativen, die du für deinen Alltag immer benötigst: Pflanzenmilch, Soja-Margarine, Tofu, Ei-Ersatz, Pflanzensahne, Käse-Alternativen, Ersatz für Fleisch, Wurst sowie leckere Aufstriche. Wenn du immer gut vorgesorgt hast, läufst du auch nicht Gefahr, aus Bequemlichkeit oder auf Grund von Zeitmangel tierische Produkte zu kaufen.

In unserem Vollsortiment-Shop findest du alles, was du benötigst, um dir deinen veganen Lifestyle leichter zu machen!

 

Vegetarisch adé – hallo veganes Leben!

 

Bist du auch kürzlich von vegetarisch auf vegan umgestiegen? Verrate uns im Kommentar, was dir dabei am meisten geholfen hat!

8. April 2017 0 Kommentare
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