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Europäische Währung in Scheinen und Münzen

Das Glas mit weißem Mandelmus kostet 8,99 Euro, die aufschäumbare Hafermilch 2,50 Euro pro Liter und die Rostbratwürstchen aus Lupinen-Eiweiß stolze 3,60 Euro. Am Ende des Einkaufs im hiesigen Bioladen bezahle ich 60 Euro für eine kleine gefüllte Einkaufstüte. Wie ist das nur wieder passiert? Ist vegan teuer? Am Ende teurer als eine Fleischesser-Diät?

 

Muss vegan teuer sein?

Definitiv nicht! Obwohl manche Menschen behaupten, eine vegane Ernährung sei Luxus und lasse die Lebensmittelkosten in drastische Höhen schnellen, zeigt die tägliche Praxis gesundheitsbewusster Veganer, dass diese über genau dieselben Methoden der Budgetkontrolle verfügen wie omnivore Esser. Trotzdem gibt es ein paar richtig gute Kniffs und Tricks, mit denen du dir gerade als Veganer das Leben leichter machst und dein Portemonnaie beim Einkaufen schonst.

 

Verarbeitungsgrad und Qualität bestimmen die Preise

Insbesondere diejenigen, für die veganes Einkaufen Neuland ist und die zum ersten Mal im Bioladen und Reformgeschäft einkaufen, werden sich über so manche hochpreisigen Produkte wundern. Das liegt schlicht daran, dass gerade im Bio-Handel sehr hochwertig produzierte Lebensmittel über die Ladentheke gehen, die zu fairen Konditionen produziert, bio und oftmals sogar in kleinen Mengen handgemacht sind. Diese Herstellung hat ihren Preis. Für eine gesunde, vegane Ernährung bist du auf diese Produkte jedoch nicht zwingend angewiesen. Gleiches gilt für stark verarbeitete und raffinierte Produkte wie pflanzlichen Wurst- und Käseersatz oder glutenfreie Alternativen.

 

Vegan und gesund ist preiswert: Auf Grundnahrungsmittel setzen!

Buntes Obst und Gemüse - vegan teuerTatsache ist: je mehr du Grundnahrungsmittel kaufst, die wenig verarbeitet und natürlich sind, desto weniger zahlst du am Ende. Um genau zu sein sind die gesündesten aller Lebensmittel – frisches regionales Obst und Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte wie Linsen sowie Kartoffeln, Pasta und Tofu – die günstigsten überhaupt. Gerade auf dem Markt, beim türkischen Gemüsehändler oder Supermarkt oder im Asialaden findest du diese nährstoffreichen, aber einfachen Lebensmittel oft in großen Mengen und Sparpackungen.

Kostenfallen: Superfoods & Co.

Hochpreisige Superfoods wie Goji-Beeren, Chia oder Matcha-Grünteepulver brauchst du nicht, um gesund und vegan zu leben. Eine ausgewogene Vitalstoffversorgung kannst du problemlos mit einer abwechslungsreichen Pflanzenkost hinbekommen, bei der du regelmäßig Nüsse, Samen, Leinöl und viel frisches Obst und grünes Gemüse zu dir nimmst.

 

Milch- und Fleischersatz? Just do it yourself.

Wer es vermeiden will vegan teuer einzukaufen, braucht außerdem eine andere Einstellung als derjenige, der nur verzehrfertige Produkte wie vegane Tiefkühlpizza oder Soja-Bratwürste mit nach Hause nehmen möchte. Zwar mögen diese Ersatzprodukte den Übergang zur veganen Ernährung kurzfristig enorm erleichtern, langfristig sollte bei einer pflanzlichen Ernährung jedoch das gesunde Selbstkochen und Zubereiten des Essens im Vordergrund stehen. Pflanzen- und Nussmilch lässt sich zu Hause denkbar preiswert selbst herstellen, statt veganer Salami und Käse darf es auch mal selbst gemachter Aufstrich sein. Und Frikadellen und Bällchen aus Naturtofu, frischem Gemüse und Kräutern sind schnell zubereitet und genauso köstlich, wenn nicht sogar noch leckerer als ein Fertigprodukt. Dies zahlt sich nicht nur in puncto Geld aus, es ist auch insgesamt vorteilhafter für die eigene Gesundheit.

 

Ist vegan teuer? Nein!

Eins steht fest: Mit veganer Ernährung hat überteuertes Einkaufen wenig zu tun. Vielmehr dagegen mit einem bewussten Umgang mit sogenannten „Ersatzprodukten“ sowie einer grundsätzlich gesunden Ernährung und Do-it-yourself-Einstellung.

 

Welche Tipps für günstiges veganes Einkaufen hast du außerdem parat?

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

20. Juni 2017 0 Kommentare
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Verschiedene Hülsenfrüchte ergeben ein buntes Bild

Hülsenfrüchte in der veganen Küche

Hülsenfrüchte gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und können auch auf kleineren Anbauflächen gute Erträge bringen. Sie liefern viele Nährstoffe, darunter wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium und Eisen, zahlreiche Vitamine und haben vor allem einen sehr hohen Proteingehalt. Jedoch ist es auch ihre Sortenvielfalt, die die zu den Fabaceae (Hülsenfrüchten) zählenden Pflanzen zu einer spannenden Zutat für viele vegane Gerichte macht. Zu ihren wohl bekanntesten Vertretern auf dem Speiseplan gehören Linsen, Kichererbsen, Soja, Bohnen, Erbsen und Lupine, aber auch Erdnüsse.

Viele Hülsenfrüchte werden nach Deutschland (und Europa) importiert. Einige Produzenten bauen allerdings auch regional und in Bio-Qualität an. Hierzu gehören zum Beispiel Rapunzel Naturkost, welche Beluga- und rote Linsen sowie Soja in Deutschland anbauen. Auch Made With Luve bauen die Hauptzutat ihrer Produkte – Lupine – ausschließlich regional an. Und natürlich müssen auch die Sojabohnen für Tofu nicht zwangsweise aus Übersee kommen: Dies beweisen Taifun Tofu, welche Sojafelder in Süddeutschland, im Norden Frankreichs und in Österreich bestellen. Der Vorteil des regionalen Anbaus liegt auf der Hand, da dank kürzerer Transportwege auch der Co2-Fußabdruck dieser Produkte deutlich geringer ausfällt und diese klimafreundlicher macht als bei einem Import aus fernen Ländern.

 

Gegart oder gekeimt: Zubereitung von Hülsenfrüchten

Die Zubereitung von Hülsenfrüchten variiert stark: Viele Hülsenfrüchte enthalten im Rohzustand schädliche Stoffe und sollten vor dem Verzehr gekocht werden. Es gibt jedoch auch Ausnahmen wie z.B. die Erbse. Wer andere Hülsenfrüchte, wie z.B. Linsen, roh verspeisen möchte muss sie vorher jedoch zum Keimen bringen, was einige Tage dauert. Hierfür eignet sich am besten ein Keimglas. Wichtig: Das Wasser muss regelmäßig gewechselt werden! Getrocknete Linsen haben ansonsten eine vergleichsweise kurze Garzeit im Gegensatz zu vielen anderen Hülsenfrüchten und müssen nur etwa 10 Minuten gekocht werden.

Getrocknete Bohnen, Kichererbsen und Soja müssen hingegen einige Stunden vor dem Kochen eingeweicht werden, haben dann jedoch immer noch eine recht lange Garzeit. Diese variiert von Sorte zu Sorte. Vor dem Kochen sollte das Einweichwasser jedoch immer abgeschüttet und frisch aufgefüllt werden.

 

Vegane Gerichte mit Hülsenfrüchten

Viele denken z.B. bei Linsen oder Bohnen zunächst sicherlich an (vegane Versionen) klassischer Eintöpfe. Kein Wunder, denn schließlich sind sie weltweit als solche – z.B. in Form von Omas Linsensuppe über indisches Dal bis hin zur brasilianischen Feijoada – sehr beliebt.
Hülsenfrüchte machen sich allerdings ebenso gut als Grundlage von Salaten, z.B. einem Linsen-Tabouleh oder als mexikanisch inspirierter Bohnensalat mit Reis, Paprika, Koriander und scharfer Salsa. Gegart, püriert und gewürzt geben nicht nur Kichererbsen in Form von Hummus leckeren selbstgemachten Aufstrich her, Versionen aus verschiedenen Bohnen- und Linsensorten oder Erbsen sind ebenso köstlich. Auch für die Patties auf veganen Burgern sind sie kaum wegzudenken. Mit ihrer Hilfe lassen sich sogar Süßspeisen zaubern. So eignet Kichererbsenwasser sich zum Beispiel zur Herstellung von veganem Eischnee. Darüber hinaus können Hülsenfrüchte auch als Küchenhilfe beim Blindbacken eingesetzt werden. Bei dieser Methode wird der Teig, z.B. für Tartes, ohne Füllung vorgebacken. Die Hülsenfrüchte helfen dabei den Teig zu beschweren (und werden nach dem Backen wieder entfernt), damit er während des Backens in Form bleibt und z.B. keine Blasen wirft. Die zum Blindbacken verwendeten Hülsenfrüchte können übrigens mehrfach benutzt werden. Hierfür einfach nach dem Backen abkühlen lassen und bis zur nächsten Nutzen z.B. in einem Glas mit Schraubverschluss aufbewahren.

 

Welche Hülsenfrüchte magst Du am liebsten? Poste in den Kommentaren Dein Lieblingsrezept.

23. März 2017 0 Kommentare
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Milchalternative, Obst und Gemüse

Die einen treffen die Entscheidung zu einer rein pflanzlichen Ernährung schon früh als Teenager, die anderen erst spät im Erwachsenenalter: Doch egal welches Alter du hast, die Hürden am Anfang sind immer gleich. ALLES-VEGETARISCH.DE verrät dir, welche fünf Basics du kennen solltest, damit dir der Einstieg in die vegane Lebensweise auf Anhieb gelingt.

 1. Pflanzenmilch

Sojamilch ist der Klassiker. Doch je länger du vegan lebst, desto öfter werden dir weitere pflanzliche Milchalternativen begegnen: von der Mandel- bis zur Hafermilch, von der Cashew- bis zur Kokosnussmilch. Probiere alle aus – und finde deine Lieblings-MilchalternaZahlreiche vegane Milchalternativentive für Kaffee, Müsli & Co. Übrigens: neben dem Milchersatz gibt es inzwischen auch Pflanzensahne aus z.B. Hafer, Soja oder Reis, die du wunderbar für Suppen und Soßen verwenden kannst.

2. Pflanzliche Aufstriche und Brotbeläge

Statt Käse und Wurst kannst du deine Brote mit leckeren, pflanzlichen Aufstrichen genießen, die es auch bei uns im Shop gibt, z.B. Kräuter-Tomate, Aubergine, Bärlauch oder Delikates. Ebenso beliebt: veganer Wurstersatz wie Salami, Teewurst und Schinken. Und natürlich geht nichts über ein köstliches Haselnuss- oder Mandelmus zum Sonntagsfrühstück. Besonders Gesundheitsbewusste streichen sich einfach eine reife Avocado aufs Brot.

3. Nüsse und Trockenfrüchte

Klingt banal und für manche sogar langweilig. Doch gerade Nüsse leisten einen hervorragenden Beitrag zu einer gesundheitsbewussten, pflanzlichen Ernährung. Du findest sie längst nicht nur in ihrer ursprünglichen Form, sondern z.B. in Form von Nussmus, Nussmilch und –sahne. In Kombination mit Datteln, Feigen und anderen Trockenfrüchten sind sie die perfekte Basis für vegane Rohköstlichkeiten und zuckerfreien Süßigkeiten-Ersatz in Form von Riegeln und Energiekugeln.

 4. Fleischersatzprodukte

Vegan werden mit Fleischalternativen ist ein einfacher Schritt. Sie machen zwar oft nicht mehr als 5-10 Prozent einer Vegan werden mit veganer Salamiveganen Durchschnittsernährung aus – dennoch sind Fleischalternativen wie Würste, Bolognese-Schnetzel, Salami & Co. aus Soja, Seitan und Tofu im Bewusstsein ganz vorn – denn gerade, wenn die vegane Ernährung noch ungewohnt und neu ist, tut es gut, sich die Vielfalt der veganen Produktwelt vor Augen zu führen. Und die Fortgeschrittenen? Bereiten sich ihre Frikadellen und Klößchen dann aus Tofu und Gemüse ganz einfach selbst zu.

5. Veganer Käse und Ei-Ersatz

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Veganer auf Käse verzichten müssten. Von wegen! Das Sortiment an veganen Alternativen hält längst unterschiedlichste Käse-Sorten bereit, z.B. im Cheddar- oder Mozzarella-Style, als Frischkäse und sogar in handlichen Scheiben. Eier lassen sich beim Backen ganz einfach mit Sojamehl ersetzen, das eine bindende Eigenschaft hat. Alternativ gibt es fertigen Ei-Ersatz für Muffins & Co.

 

Du siehst, vegan werden ist überhaupt nicht schwer. Wenn du mehr wissen willst, über vegane Milch- und Fleischalternativen, durchstöbere unseren Shop und lass dich von unserer Rezept-Datenbank inspirieren.

Los geht’s! Erzähl uns von deinen ersten Vegan-Tagen!

 

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Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

12. Januar 2017 6 Kommentare
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