Home Tags Posts tagged with "vegan werden"
Tag

vegan werden

Veganer Osterhase auf Wiese mit veganen Ostereiern

Bunt gefärbte Hühnereier und Schokoladen-Osterhasen – für die meisten deutschen Haushalte mit Kindern ist Ostern ohne Nest- und Eier-Suche undenkbar. Für Veganer muss das kein Grund sein, Ostern an den Nagel zu hängen. Ganz im Gegenteil: Im Folgenden gebe ich dir eine Menge Tipps, wie du mit deiner Familie auf erfinderische und kreative Art Ostern komplett vegan feiern kannst.

 

Vegane Alternativen für das Hühnerei

Ob hübsch geschmückte Osterzweige, im Osternest oder im frisch gebackenen Hefezopf – für das Hühnerei wie auch für die Schokolade zu Ostern gibt es viele vegane Alternativen: Es darf improvisiert und experimentiert werden. Vor allem aber gilt es, alte Traditionen bewusst zu brechen – und neue ins Leben zu rufen.

 

Dekorieren ohne Kompromisse

Pappeier und weißer OsterhaseWarum immer Hühnereier auspusten und bunt bemalen? Genauso gut kannst du auch Styropor-, Kunststoff- oder Pappmaché-Eier mit deinem Nachwuchs künstlerisch gestalten und an die Osterzweige hängen. Zusätzlicher Vorteil: sie sind weniger zerbrechlich und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: mit Wasserfarben, Stempeln oder Serviettentechnik beispielsweise.

 

Ostern vegan: Das Nest füllen

Wer sagt denn, dass unbedingt bunte, hart gekochte Eier das Nest schmücken müssen? Bunte essbare Farbtupfer zauberst du auch, indem du köstliche Rawfood Snacks aus Nüssen, Datteln und anderen rohköstlichen Zutaten in eine ovale Ei-Form bringst und in farbiges Glanzpapier wickelst. Gleiches gilt für selbst gemachte Schokoladen-Eier auf pflanzlicher Basis.

Vantastic Foods Osterhase und vegane Ostereier auf Wiese

Eine weitere Möglichkeit: vegane Oster-Süßigkeiten aus dem Handel. Wer die Etiketten von Oster-Naschzeug im Supermarkt studiert, findet mitunter milchfreie Produkte. Und natürlich hat auch unser Shop zu Ostern tolle vegane Alternativen für euch parat!

 

Backen & genießen

Ein köstlicher Hefezopf darf zu Ostern nicht fehlen. Mit Mehl, Zucker, Hefe, Flüssig-Margarine und Pflanzendrink lässt er sich ohne Probleme vegan zubereiten und schmeckt fantastisch. Statt hart gekochten Eiern gibt es ab jetzt Scrambled Tofu.

Ich hoffe, der Beitrag hilft Dir in diesem Jahr dabei, Ostern vegan zu feiern. Wie du siehst, gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Nasch- und Gestaltungsalternativen. Wir freuen uns ganz besonders, wenn Du uns im Kommentar berichtest, wie Du Ostern vegan gefeiert hast!

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

13. April 2017 0 Kommentare
1 Facebook Twitter Google + Pinterest
Terra Vegane drei Produkte

Seit einiger Zeit gibt es bei ALLES-VEGETARISCH eine innovative Marke mit einem breiten Angebot an veganen Alternativen aus Berlin: Terra Vegane.
Die Mac Classic von Terra Vegane sind heißbegehrt, aber das ist noch lange nicht alles, was die komplett vegane Berliner Firma zu bieten hat. Das Sortiment umfasst Ei-, Schmelz- und Fleischalternativen und besteht dabei nur aus qualitativ hochwertigen Produkten mit dem Anspruch, eine optimale Nährwertzusammensetzung und die Verwendung hochqualitativer Zutaten zu berücksichtigen. Die Firma stellt seit 2013 in Handarbeit ihre Bio-Produkte her. Mit dabei sind neben Mac Classic auch Burger, Würstchen und Aufschnitt. Die Produktpallette der veganen Alternativen aus Berlin gibt also einiges her!

 

Terra Vegane im Test

Ich habe drei Produkte getestet. Zum einen die Golden Exx – dabei handelt es sich um einen Eigelb-Ersatz, den man problemlos in Saucen oder zum Backen nutzen kann. Um ein Ei zu ersetzen wird ein Esslöffel Golden Exx mit 20ml Wasser vermengt. Kinderleicht also. Was ich persönlich immer häufiger beachte und hier sehr positiv finde ist, dass die Zutatenliste sehr kurz und übersichtlich ist. Der Ersatz besteht aus Kartoffelstärke. Lupinenmehl, Salz, Kurkuma, Gewürzen, Johannisbrotkernmehl und Kala Namak. Man verzichtet auf unnötige Konservierungsmittel oder Zusatzstoffe. Dabei ergibt hier eine Packung in etwa 30 Eigelbe. Ich habe das Pülverchen auf Herz und Nieren getestet – zum einen in einer hausgemachten Hollandaise und zum anderen in Waffeln. Gerade in der herzhaften Sauce haben die Golden Exx ihren Sinn voll und ganz erfüllt. Durch das enthaltene Kala Namak hinterlässt das Ganze einen leichten, aber sehr angenehmen Eigeschmack. In den Waffeln ging dieser allerdings zwischen Zucker und Schokolade etwas unter – was ja in diesem Fall auch gut ist. An der Konsistenz der Waffeln konnte ich allerdings keine große Veränderung zu sonst bemerken. Daher würde ich Golden Exx eher für hausgemachte Saucen empfehlen oder für alles Herzhafte an dem man den Geschmack von Ei haben möchte. Ich denke ich teste demnächst nochmal einen Eiersalat damit aus!

Terra Vegane zubereitetDas zweite Produkt in meiner Testphase war der Egg-Free Omelett Mix. Der Name ist zwar Programm, allerdings kann man hiermit auch wunderbar Tortillas oder Quiches zaubern. Letzteres hat wunderbar funktioniert! Bei dem Omelett Mix ist es ähnlich wie bei den Golden Exx – die Zutaten sind übersichtlich und kurz gehalten: Kartoffelmehl, Cassavastärke, Kichererbsenmehl, Amaranthmehl, Hefeflocken, Backpulver, Kurkuma und Kala Namak. Die letzte Zutat sorgt auch hier wieder für den nötigen und gern gesehenen Eigeschmack. Einziges Manko, Rührei ist mit der Mischung leider nicht möglich – dann wird das Ganze eine ziemliche Sauerei und auch eher pappig, da die Mischung nicht so recht gar werden will. Ein prall gefülltes Omelett lässt sich hiermit aber zaubern.

Aber ich habe glücklicherweise nicht nur die veganen Ei Alternativen aus Berlin getestet sondern auch eine der Schmelzzubereitungen – letztens gab es für mich also Spaghetti Napoli mit dem Parmi Topper Italian Herb von Terra Vegane. Wer nicht den richtigen Mixer hat, um sich selbst Parmesan zu zaubern, oder wenn es einfach mal schnell gehen muss, ist dieses Produkt die beste Wahl! Denn neben dem käsigen Geschmack bringt der Parmi Topper auch noch eine zusätzliche Würze durch die enthaltenen Kräuter mit.

Praktisch ist bei allen drei Produkten die Verpackung. Zum einen finde ich persönlich das Design echt großartig und zum anderen sind alle Verpackungen wirderverschließbar. Wer die Produkte von Terra Vegane auch gerne mal testen möchte, bekommt diese bei ALLES-VEGETARISCH. Natürlich nicht nur die drei Sorten aus meinem Test sondern noch eine Vielzahl andere tolle Dinge. Die Produkte bewegen sich alle im preislichen Rahmen zwischen drei und maximal fünf Euro – damit würde ich sagen, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis definitiv ausgewogen! Als nächstes mache ich mich definitiv mal an die allseits beliebten Mac Classic von Terra Vegane.

Hast Du Terra Vegane auch schon probiert?

10. April 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest
Veganismus Richtungspfeil

Die Umstellung zum veganen Lifestyle vollzieht manch einer ganz ad hoc von einem Tag zum nächsten, andere wiederum ernähren sich jahrelang vegetarisch und brauchen für den Umstieg zur veganen Ernährung noch einen kleinen Extra-Anschub.

In diesem Artikel erfährst Du, wie Du dich als (Langzeit-) Vegetarier motivierst, deine Lebensweise auf vegan umzustellen. Mit diesen Denkweisen und Strategien fährst Du am besten:

 

1. Mach dir die Zusammenhänge von Fleisch- und Milchproduktion klar

Vielleicht ist dir bis heute nicht richtig bewusst, wie eng die Milchproduktion und alle ihre Erzeugnisse wie Käse, Milch und Butter sowie Molkereiprodukte in Fertigprodukten an die Fleischindustrie gekoppelt sind. Eine Milchkuh erfährt vor ihrer Schlachtung durch das beständige Melken enorm viel Leid, angefangen bei der Trennung von ihren Kälbchen, der wieder kehrenden künstlichen Befruchtungen, dem Mangel an Lebensqualität bis hin zur körperlichen Auszehrung. Wusstest Du zum Beispiel, dass eine Industrie-Milchkuh eine Lebenserwartung von nur 4 Jahren hat, während eine unter optimalen Bedingungen gehaltene Kuh 15 bis 20 Jahre alt werden kann?

 

Käse ist oft nicht einmal vegetarisch

Käse wiederum ist in vielen Fällen, besonders bei Hartkäse, streng genommen nicht einmal vegetarisch, da für die Gerinnung tierisches Lab aus dem Magen von Kälbern verwendet wird, die dafür geschlachtet werden müssen. Achte mal auf die Etikettenangabe „Lab“ und „tierisches Lab“. Und erst der geheimnisvolle Begriff „Süßmolkenpulver“, den Du auf Schokoriegeln, manchen Instant-Kaffeepulvern und in zahlreichen Fertigprodukten findest: dabei handelt es sich um ein Abfallprodukt aus der Käseherstellung.

 

Sich das Tierleid vor Augen führen

Über die Eier-Produktion solltest Du dir ebenfalls einen authentischen Eindruck verschaffen, z.B. mal Videos über die Herstellungsbedingungen, Kükenselektierung und Hühnerhaltung ansehen. Manch einem genügt informative Broschüre, doch der Mehrheit an Menschen muss das Leid der Tiere regelrecht „vor Augen geführt“ werden, um Umdenken und einen inneren Wandel zulassen zu können.

 

2. Entwickle eine innere Überzeugungshaltung

Für die Entwicklung genau dieser inneren Überzeugung hilft es, wenn Du dir vor oder in der Anfangsphase der Umstellung – und auch nach Bedarf zwischendurch – immer wieder klar machst, dass vegetarische Ernährung nur ein erster Schritt in eine bessere Welt ist, Du mit konsequent veganem Einkaufen und Leben dagegen sehr viel mehr bewirken kannst. Schau Dir einprägsame Dokumentationen wie beispielsweise „Earthlings“ an – und mach dir bei jedem Stück Butter, Käse oder Milch, das Du noch konsumierst klar, was alles dahinter steht. Abonniere Newsletter von einschlägigen Organisationen wie PETA, ProVeg, Animal Equality oder der Albert-Schweitzer-Stiftung. Du wirst sehen, schon nach kurzer Zeit erscheint es dir geradezu unmöglich, so weiterzumachen wie bisher.

 

 3. Engagiere dich und teile deine Gedanken mit Peers

Gemeinsam geht alles leichter: Schließe dich mit anderen Veganern in realen und virtuellen Gruppen zusammen, kocht gemeinsam und lass dir viele Tipps zu Produktalternativen geben. Du wirst sehen: sich vegan ernähren bedeutet auch, sich insgesamt bewusster mit der Nahrung und ihrer Zubereitung auseinander zu setzen.

Engagiere dich in lokalen Vegan-Verbünden deiner Stadt, besuche vegane Cafés, Messen und Events, und hol dir jede Menge Rezeptideen und Anregungen aus veganen Kochbüchern, Vegan-Blogs und von veganen Youtubern. Die vegane Community liefert dir das Backup, das Du brauchst, um schließlich glücklich und überzeugt vegan leben zu können.

 

4. Sei standhaft & sorge vor!

Mach dir eine Liste von veganen Alternativen, die Du für deinen Alltag immer benötigst: Pflanzendrinks, Soja-Margarine, Tofu, Ei-Ersatz, Pflanzensahne, Schmelzzubereitungen, Ersatz für Fleisch, Wurst sowie leckere Aufstriche. Wenn Du immer gut vorgesorgt hast, läufst du auch nicht Gefahr, aus Bequemlichkeit oder auf Grund von Zeitmangel tierische Produkte zu kaufen.

In unserem Vollsortiment-Shop findest Du alles, was Du benötigst, um dir deinen veganen Lifestyle leichter zu machen!

 

Vegetarisch adé – hallo veganes Leben!

 

Bist Du auch kürzlich von vegetarisch auf vegan umgestiegen? Verrate uns im Kommentar, was dir dabei am meisten geholfen hat!

8. April 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest
Veganes Curry mit Reis - vegan indisch

Indien ist ohne Frage eine der reichhaltigsten Küchen für Veganer. Und das, obwohl es in Indien gar kein richtiges Konzept von „Veganismus“ gibt. Mit einer Portion Basiswissen kannst Du vegane Gerichte  in Indien aber auf den ersten Blick erkennen oder gezielt danach fragen.

Curry, Dal, Tandoori, Naan und Samosas sind nur einige der zahlreichen, fleischlosen Gerichte aus der vielseitigen Küche Indiens. Bestimmt bist auch Du schon einmal mit indischem Essen in Berührung gekommen. Und das liegt schlicht daran, dass die Inder Weltmeister darin sind, ihre kulinarischen Traditionen um die ganze Welt zu tragen. In vielen Mega-Metropolen quer durch Asien und Nordamerika finden sich ganze Stadtteile namens „Little India“ und auch hier in Europa sind indische Restaurants und Takeaways in fast jedem Viertel anzutreffen.

Wer jetzt Lust hat, mehr über die gewürzreiche und feurig-scharfe indische Küche zu erfahren und einmal vegan indisch zu kochen, bekommt hier einen guten Überblick.

 

Indien: Wo Tiere eine Seele haben und Fleischesser „Nicht-Vegetarier“ heißen

Auf Grund ihres hinduistischen und buddhistischen Glaubens, der Tiere mit Menschen als beseelte und fühlende Wesen gleichstellt, verzichten mehr als 40 Prozent der Inder auf Fleisch. Mitunter leben sogar ganze Dörfer komplett vegetarisch. Nur das konsequente Konzept von „vegan“ kennt man in dieser Form nicht. Milch, Sahne und Eier sowie der ayurvedische Butterschmalz „Ghee“ und der „Paneer-Käse“ finden bei vielen Gerichten Verwendung. Deshalb solltest du bei der Auswahl deiner Speisen darauf achten.

 

Vegan indisch: Welche Gerichte sind denn nun eindeutig vegan?

Samosas & Chutney

Frittierte knusprige, dreieckige Teigtaschen, die mit Kartoffeln, Gemüse, Gewürzen und Currysauce köstlich gefüllt sind. Dazu als Dip: Chutney-Saucen. Vor dem Verzehr nach dem genauen Inhalt der Füllung fragen.

Dal

Vegan indisch - Dal mit Reis

Klassisches indisches Gericht, das vorwiegend aus Linsen, aber auch aus anderen Hülsenfrüchten wie Kichererbsen, Erbsen oder Bohnen bestehen kann. Die Linsen sind in einer Soße verarbeitet, die lange gekocht wurde und sowohl mild als auch scharf sein kann. Die typische Würzung mit Koriander, Kümmel, Knoblauch und Ingwer verleiht den typischen Geschmack. Dal Gerichte enthalten normalerweise keine Sahne – im Zweifelsfall vorher fragen.

 

 

 

Currys

Gemüse in cremiger Soße, das nach ayurvedischen Prinzipien und mit zahlreichen Gewürzen – Curry als Geschmacksträger – lange aufgekocht wird und zu weißem Reis serviert wird. Es gibt zahllose Varianten: mit Tomaten und Kichererbsen, Okra-Schoten, Auberginen oder Spinat. Bei Currys sollte man grundsätzlich nachfragen, ob Sahne oder Paneerkäse enthalten sind.

Tandoori

Tandoori ist eine spezielle Zubereitungsart im Holzkohle-Ofen. Tandoori Gerichte können also grundsätzlich mit Fleisch, vegetarisch oder vegan sein. Grundsätzlich gibt es aber immer Varianten ohne Fleisch. Milch, Sahne oder Eier sind hier unüblich. Die Reisgerichte werden nicht vom Gemüse getrennt, sondern mit diesem vermischt serviert.

Naan Brot

Vegan Indisch - Naan Brot

Dieses Teigfladen-Brot wird in Indien alternativ oder ergänzend als Beilage zum eigentlichen Hauptgericht serviert. Man kann sein Dal oder Curry damit verzehren. Es gibt köstliche Varianten mit Knoblauch oder Spinat. Aufpassen: Gelegentlich wird Joghurt für die Herstellung verwendet.

 

 

Bei welchen Gerichten sollten Veganer besser nachfragen?

Grundsätzlich sollten Veganer sowohl bei der Bestellung von vegetarischen indischen Gerichten im Restaurant als auch beim Kauf von indischem Street Food nachfragen, ob Butter, Ghee oder andere tierische Erzeugnisse wie Milch, Sahne oder Eier bei der Zubereitung verwendet wurden, auch wenn gerade Eier in der indischen Küche eher selten zu finden sind.

Paneer

Paneerkäse wird aus Milch hergestellt und manchen Currys und Saucen in Würfeln oder Streifen beigefügt (ähnliche Optik wie Tofu). Wenn du vegan indisch genießen willst, solltest du darauf achten, keine Gerichte zu bestellen, in denen das Wort „Paneer“ im Titel auftaucht.

Ghee

Das wichtigste indische Speisefett wird bei vielen Zubereitungen eingesetzt und ist leider nicht ohne weiteres sichtbar. Es handelt sich um Butter-Reinfett und gehört daher nicht in den Speiseplan eines Veganers. Unbedingt nachfragen vor dem Bestellen!

Chai Tee

Das indische Nationalgetränk – schwarzer Assam Tee mit feurig-aromatischen Gewürzen wie Nelken, Kardamon, Ingwer, Zimt und schwarzem Pfeffer – kommt aufgekocht und gesüßt mit Zucker und Milch daher. Bestell ihn dir ohne Milch – oder mach ihn dir zuhause mit unserem Instant-Chai einfach selbst.

Wie du siehst, gibt es in der indischen Küche wirklich eine große Bandbreite an veganen Optionen. Wenn du dich selbst einmal darin versuchen willst, vegan indisch zu kochen, lass dich doch von passenden Produkten aus unserem Shop dazu inspirieren:

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

20. März 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest
Kükengruppe in der Natur freuen sich über Ei Alternativen

Die Geschichte vom Hühner-Ei – mit Ausblick auf vegane Ei-Alternativen

Wer war zuerst da: unser Wunsch nach Brathähnchen und Sonntags-Ei oder die Geflügel-Wirtschaft? Vermutlich Ersteres. Fakt ist, dass nach dem Ende des zweiten Weltkriegs die moderne Geflügel-Industrie ihren Anfang genommen hat – seitdem geht es mit der Geflügelzucht und Eier-Produktion steil bergauf. Über die Hintergründe der Produktion und die Ungerechtigkeit am Tier weiß kaum jemand Bescheid. Was Massenbetriebe für die Tiere bedeuten – und wie Du bessere vegane Alternativen wählst – erfährst Du hier.

 

Geflügelzucht boomt – Nachfrage und Effizienz zählen

Wusstest du, dass 95,5 % der deutschen Geflügel-Betriebe mehr als 10.000 Hühner gleichzeitig halten, und 44,1 Prozent – also nahezu jeder zweite Betrieb – sogar mehr als 100.000 Tiere? Ich jedenfalls wusste es bis heute nicht. Eine Informationsbroschüre, die 2011 an deutsche Journalisten von der „Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel“ herausgegeben wurde, hat diese Zahlen publik gemacht. Demnach isst mehr als jeder zweite Deutsche 2- bis 4-Mal pro Woche Geflügel. Die Eier nicht mitgezählt, versteht sich.

 

Massenbetriebe sind Standard, auch bei Bio-Höfen

Es wundert nicht, dass es zur Norm geworden ist derart viele Tiere in einem Betrieb zu halten – da spielen wirtschaftliche Profitabilität und steigende Nachfrage gleichermaßen eine entscheidende Rolle. Früher waren es ja die Hausfrauen, die Hühner hielten und schlachteten, das hat sich mit dem Ende des zweiten Weltkriegs geändert. Seit den 50er Jahren erlebt die wirtschaftliche Geflügelhaltung einen echten Aufschwung – heute hält nahezu jeder zweite Zuchtbetrieb in Deutschland 100.000 Hähnchen und nur 0,5 % der Betriebe haben weniger als 10.000 Tiere untergebracht.

 

Schnabelkürzen, Küken-Selektierung und kein Lebensraum

Angesichts dieser Größen kann sich vorstellen, und die Bilder des Prospekts (von einem Interessenverband der Geflügelwirtschaft herausgegeben, wohlgemerkt) zeigen dies auch, wie begrenzt und minimiert Lebensraum und Lebensqualität für all diese Tiere geworden ist. Ein gutes Gewissen braucht deshalb jemand, der „Bio-Eier“ kauft längst nicht mehr zu haben. Zu den gern tabuisierten Praktiken gehören der Antibiotika-Einsatz, das standardmäßige Schnabelkürzen von Jungtieren und das Töten von männlichen Küken im Fleischwolf unmittelbar nach dem Schlüpfen.

 

Ei-Alternativen: Das kannst Du tun!

Wenn Du dich hoffentlich schon längst gegen den Verzehr von Hühnerfleisch entschieden hast, aber noch Eier nutzt und nicht weißt, wie Du ohne diese auskommen sollst, bekommst Du hier eine Hand voll wertvoller Tipps. Sämtliche Ei-Alternativen findest Du auch in unserem Shop.

 

Sojamehl und andere Ei-Alternativen

Sojamehl von Vantastic FoodsSojamehl ist der Klassiker, wenn es darum geht, Ei beim Backen zu ersetzen: Ob Pfannkuchen, Muffins, fluffige Pancakes oder ein bindendes Ei in der Gemüse-Frikadelle – 1-2 EL Sojamehl, angerührt mit wenig Wasser, erfüllen denselben Zweck.

Wenn Du bei deiner Ei-Alternative ohne Soja auskommen willst, kannst Du auf eine Reihe von Ei-Ersatzpulvern zurückgreifen, die z.B. aus Mais-, Kartoffel- oder Tapiokastärke, Gelbwurz oder Lupinenmehl angemischt sind. Hier gibt es sowohl Varianten, die das gesamte Ei ersetzen, als auch gezielten Ersatz für Eigelb und Eiweiß.

 

Die Ei-Alternative „Tofu“

Der weiße Bohnenquark Tofu wird von Veganern ebenfalls gern verwendet, um das gewohnte „Rühr-Ei“ zu ersetzen oder einen veganen Eier-Salat herzustellen. Du kannst dir Tofu mit Zwiebeln, Gewürzen, Tomaten und anderen Zutaten köstlich anbraten und schmackhaft machen.

Zusätzlich gibt es spezielle Fertigprodukte auf Tofu-Basis – für Leute, die eine schnelle Zubereitung der Frühstücks-Variante bevorzugen.

 

Welchen Ei-Ersatz findest Du am besten? Was verwendest Du an Stelle von Eiern?

 

Quelle: FAKTEN Informationen für Journalisten > Geflügelhaltung in Deutschland” (Mai 2011). Beilage im Magazin “journalist”.

15. März 2017 6 Kommentare
1 Facebook Twitter Google + Pinterest
Vegan amerikanisch essen mit Burger und Pommes

Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Inzwischen mag das mehr oder weniger stimmen, aber in einer Hinsicht sind die U.S.A. unschlagbar: die Vielfalt an Fast Food! Und genau daran denkt anfangs ein Jeder von uns, wenn es um amerikanisches Essen geht – hunderte von Schnellrestaurants mit Burgern, Hot Dogs und Co.

Doch wie vegan ist Amerika? Wir zeigen Dir, wie Du sowohl im Urlaub als auch hier ohne Probleme vegan amerikanisch genießen kannst.

[Vorab möchte ich der Vollständigkeit halber an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es in diesem Artikel ausschließlich um den Norden Amerikas bzw. die U.S.A. geht.]

Die Amerikaner sind im weltweiten Fleischkonsum-Vergleich ganz oben dabei. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt hier bei ca. 120Kg. Das spiegelt sich auch im kulinarischen Angebot des Landes wider. Allgemein besitzt das amerikanische Essen viele multikulturelle Einflüsse. Je nachdem wo genau man in den U.S.A. ist, variiert das Angebot stark. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass es hier nichts gibt, das es nicht gibt. Und genau das macht es auch so interessant.

Durch die regionalen Unterschiede ist es auch kein Wunder, dass die Zahl an Veganern übers Land verteilt stark schwankt. An der Ost- und Westküste sowie den Metropolen geht man von 2 – 4% der Bevölkerung aus. Hin zur Mitte des Landes und im Süden sieht es da schon schlechter aus.

Auch im Thema Tierschutz lässt sich in den U.S.A. kein gemeinsamer Nenner finden. Zum einen gilt Amerika als Ursprung der Massentierhaltung, zum anderen werden Haustiere teilweise bis zum Absurdesten vergöttert, wobei mehr als fraglich ist, inwieweit die Haltung hier noch artgerecht ist, vor allem wenn es sich um exotische Tiere handelt. Das Hauptproblem liegt hier definitiv in der mangelnden Regulierung seitens der Regierungen der einzelnen Bundesstaaten.

Doch widmen wir uns nun wieder der angenehmeren Thematik, nämlich dem Essen und inwieweit vegan amerikanisch bereits umgesetzt wird.

 

Vegan amerikanisch für Jedermann & Frau

Vegane Ernährung ist in den Staaten definitiv ein Thema. Wie bereits erwähnt, bieten sich vor allem in den Metropolen zahlreiche Möglichkeiten. Hier werden regelrecht vegane Food-Trends entwickelt und umgesetzt. Immer mehr Läden und Ketten setzen auf tierfreie Produkte und erfreuen sich großer Resonanz.

Besonders Foodtrucks bringen immer wieder neue Kreationen ans Licht und bieten sich somit bestens an, um auf kulinarische Reise zu gehen.

Allgemein bietet sich das typisch amerikanische Streetfood perfekt zum selber machen an. So steht auch einem veganem BBQ nichts mehr im Weg. Im Folgenden findest du ein paar Ideen von uns:

 

Hot Dog:

Ein absoluter Klassiker, den jeder kennt. Den Hot Dog gibt es in vielen verschiedenen Variationen und für jeden Geschmack.

Hobelz Vegane Hot Dogs Classic

Hobelz Vegane Hot Dogs Chili

Hobelz Vegane Hot Dogs Rauch

Dazu einfach Brötchen, Gurken, Röstzwiebeln und viiiel Sauce, fertig!

 

Mac & Cheez

Auch ein absolutes Muss: Mac & Cheez, einfach gesagt Käsenudeln – nur noch viel besser.

Terra Vegane Bio Mac Classic

Sehr deftig und würzig. Als Topping bieten sich zerbröselte Cracker an!

 

Pancakes

Das perfekte amerikanische Frühstück. Hierfür kann man auch einfachen Pfannkuchenteig verwenden. Für die optimale Pancake-Form einfach kleinere, dickere Pfannkuchen formen. Am liebsten essen die Amerikaner ihre Pancakes mit Ahornsirup.

Vantastic foods Bio PANCAKE FLUFFYFIX

 

Burger

Das wohl weltweit berühmteste Fast Food. Es gibt ihn in den unvorstellbarsten Variationen und so wird er jedes Mal zu einem Erlebnis. Natürlich gibt es auch zahlreiche vegane Varianten. Immer mehr Ketten stellen neue Kreationen auf die Speisekarte und schaffen so wahre Burger-Trends. Egal, ob das Brötchen durch Salat ersetzt oder der Burger als Süßspeise serviert wird.

Vantastic foods Bio BURGER Viva Mexiko

 

Zum Schluss können wir noch 2 Rezepte empfehlen, damit Du für Dich und Deine Lieben ganz einfach vegan amerikanisch kochen kannst:

 

Fazit

Deinem nächsten veganem BBQ steht also nichts mehr im Weg! Wir hoffen wir konnten Dich durch ein paar Ideen inspirieren und haben Dich heiß auf mehr gemacht. Enjoy your meal!

13. März 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest
Käse vegan griechisch für Feinschmecker

In diesem Beitrag verschlägt es uns nach Griechenland. Was macht die Landesküche aus und inwieweit ist diese auch vegan genießbar? Wie immer haben wir uns schlau gemacht und verraten Dir, wie Du ganz einfach in den Genuss von vegan griechisch kommst.

Neben dem Italiener ums Eck und dem chinesischen Buffet sind vor allem auch griechische Restaurants an vielen Orten zu finden und weit verbreitet. Und das ist auch gar kein Wunder, denn die Deutschen lieben griechisches Essen. Oft riecht man den einzigartigen Duft schon von weiter Ferne und bekommt Lust auf mehr. Zu den wohl bekanntesten Gerichten gehören Speisen wie Gyros, Suflaki oder Pitta und auf jeden Fall viel Tsatsiki. Mit der perfekten Lage zum Mittelmeer nimmt natürlich auch die mediterrane Küche einen großen kulinarischen Teil ein.

Doch wie vegan ist die griechische Küche und wie tief ist die Idee des Veganismus in der griechischen Kultur verwurzelt?

 

Veganismus in Griechenland

Vegane Ernährung hat in Griechenland eine lange Tradition. Berühmte Philosophen wie Platon oder Pythagoras galten als enge Verfechter der tierfreien Ernährungsform. Einmal im Jahr ernährt sich sogar das ganze Land vegan. Im Rahmen der Osterfeierlichkeiten und Fastenzeit verzichtet ein Großteil der Griechen auf Produkte tierischen Ursprungs und ernährt sich primär von Gemüse und Brot.

Allgemein findet man übers Land verteilt reichlich Lokale mit veganem Angebot. Es gibt auch diverse rein vegane Restaurants, die viele traditionelle Speisen in veganer Form neu aufleben lassen. Typisch fürs Land sind die sogenannten “Mezedes”. Hierbei handelt es sich, wie bei den türkischen “Mezze”, um kleine Vorspeisen. Serviert werden diese auch gerne in Tavernen, also perfekt zu einem Glas griechischen Wein.

 

Vegan griechisch zum Probieren und selber machen

Wie bereits erwähnt lieben die Griechen ihr regionales Gemüse. Daher gibt es auch zahlreiche traditionelle vegane Speisen.

 

Bougatsa

… ist ein griechisches Gebäck aus Blätterteig. Die Füllung kann hierbei variieren, von süß bis herzhaft und pikant. Vor allem die Spinatfüllung ist besonders zu empfehlen.

 

Briam

… ist eine heiße Gemüsepfanne aus dem Ofen. Zutaten sind Zucchini, Auberginen, Paprika, Zwiebeln, Tomaten, Knoblauch, Olivenöl und Salz & Pfeffer. Das Gericht gilt als sehr nahrhaft und lässt sich ganz einfach selbst nachkochen.

 

Koulouri

… sind Gebäckringe, welche mit Sesam bestreut werden. Vergleichen könnte man Sie mit unseren Brezeln. Finden kann man diese in jeder Bäckerei oder an vielen Ständen auf dem Markt und in der Stadt. Der perfekte Snack für unterwegs.

 

Moussaka

… ist ein griechischer Auberginenauflauf. Hauptbestandteile sind Auberginen, Zucchini, Kartoffeln und ursprünglich Hackfleisch, welches man aber auch durch Soja-Schnetzel ersetzen kann oder einfach ganz weglässt. Für das Überbacken bieten sich diverse vegane Schmelzzubereitungen an. In einem omnivoren Restaurant wird es schwieriger werden, veganes Moussaka zu erhalten, aber zum selbst machen lässt es sich absolut empfehlen.

 

Wie Du siehst gibt es viele verschiedene und interessante Gerichte, um in den Genuss von vegan griechisch zu kommen. Vieles lässt sich auch einfach selber kochen und peppt die heimische Küche mit Sicherheit ein wenig auf. Allgemein lässt sich sagen, dass sich griechische Gerichte hervorragend zum veganen selber Kochen anbieten, da viele Bestandteile durch vegane Alternativen bestens ersetzt werden können. Falls Du hierfür ein paar weitere Anreize brauchst, haben wir wieder eine kleine Auswahl an typisch griechischen Produkten gefällt:

 

 

Fazit

Auch Griechenland hat also aus veganer Sicht einiges zu bieten. So lässt sich auch in diesem Fall wieder eine ganz klare Reiseempfehlung aussprechen. Wir wünschen viel Spaß und Kali Orexi!

6. März 2017 2 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest
Vegane Alternativ-Ernährung im Freundeskreis. Dekorierter Tisch mit Essen und Getränken.

[„Die Größe einer Nation und ihre moralische Reife lassen sich daran bemessen, wie sie ihre Tiere behandeln.“ (Mahatma Gandhi)]

Für viele bedeutet Veganismus vor allem eines: Verzicht. Der Verzicht auf Nahrungsmittel tierischen Ursprungs und somit der Verzicht auf ein bequemes, unbeschwertes Konsum Dasein. Doch ist dem wirklich so oder stellt es vielmehr eine Form der Alternativ-Ernährung da? Dieser Frage gehen wir in folgendem Blogbeitrag nach.

Auch wenn Gandhi selbst eher dem Vegetarismus zuzuordnen ist, umreißt dieses weltbekannte Zitat einen zentralen Punkt: Es setzt moralische Reife gleich mit der Art und Weise, wie die Gesellschaft Tiere behandelt. Nimmt man sich diese Worte zu Herzen, so stellt Veganismus eine besonders fortschrittliche Form des Lebens dar. Doch was bedeutet das genau bzw. was bringt es mit sich?

 

Was hat die Alternativ-Ernährung zu bieten?

Wer sich mit der Thematik ein bisschen näher auseinandersetzt, wird relativ früh bemerken, dass Veganismus inzwischen rein gar nichts mehr mit Verzicht zu tun hat. Der Begriff “Alternativ-Ernährung” umschreibt ziemlich genau, um was es eigentlich geht. Nämlich eine alternative Ernährungsform, frei von Lebensmitteln tierischen Ursprungs und somit frei von Gefangenschaft und Leid.

Wer sich nun fragt, wie sowas überhaupt möglich ist, wird staunen was die vegane Küche alles zu bieten hat. Mittlerweile kann man sagen, dass es nichts gibt, was es nicht gibt. Ein Blick in einen der zahlreichen veganen Online-Shops oder das vegane Regal im Supermarkt gibt schnell Aufschluss darüber, was alles möglich ist. Auf ALLES-VEGETARISCH.DE findest Du eine riesige Auswahl an Fleisch- und Wurstalternativen. Des Weiteren bietet Dir der Shop neben Lebensmittel auch Lifestyle-Produkte, wie z.B. Kondome und Zahnpasta, und Tiernahrung.

Zu erwähnen ist, dass der oft verwendete Begriff “alternativ” vielleicht nicht immer das richtige Wort ist. Vielmehr ergeben sich oftmals komplett neue Geschmackskompositionen. Und dabei ist nicht nur der Umschwung vom Schweineschnitzel zur veganen Alternative gemeint. Durch das Umdenken ergibt sich eine neue Welt zahlreicher Geschmäcker mit exotischen Gewürzen und zahlreichen Variationen.

Auch altbekannte herkömmliche Rezepte können hierdurch aufgepeppt und neu erfunden werden. Genau hierum geht es auch. Man muss sich auf die Alternativ-Ernährung einlassen. Man muss sich für die unterschiedlichen Produkte interessieren, die kleinen Feinheiten entdecken und auch etwas Abenteuerlust und Mut mitbringen

Wer sich vegan ernähren möchte, muss also keine Abstriche machen, sogar alte Gewohnheiten, wie der wöchentliche Sonntagsbraten stellen kein Problem mehr dar. Das erleichtert vor allem den Umstieg, denn der Mensch ist und bleibt ein Gewohnheitstier.

Auch das Ausgehen mit Freunden oder der gemeinsame Restaurantbesuch wird sich oft schwieriger vorgestellt als es sich in der Realität darstellt. Neben vielen vegetarischen und rein veganen Lokalen bieten immer mehr Gastronomen auch vegane Speisen als Alternative an.

 

Fazit

Wie man sieht, kann man bei veganer Ernährung in keiner Weise von einem Verzicht reden. Vielmehr stellt Veganismus eine bewusste Entscheidung zu einer Alternativ-Ernährung dar. Man darf sich also einen Veganer keinesfalls als selbst bemitleidende, in Abstinenz lebende Person vorstellen, die sich keinerlei Genuss gönnen darf. Vielmehr handelt es sich um eine Neuorientierung bei der der einen Sache abgedankt wird, gleichzeitig jedoch eine Vielzahl an Neuheiten entdeckt wird, welche bis dato weit verborgen waren.

1. März 2017 0 Kommentare
1 Facebook Twitter Google + Pinterest
vegan spanisch mit bunter Paella

Königreich Spanien, das Reiseziel Nummer 1 der Deutschen. Jedes Jahr aufs Neue verschlägt es mehrere Millionen Urlaubsreife in das Land der Vielfalt. Vor allem die Inseln Mallorca und Ibiza erfreuen sich großer Beliebtheit bei Alt und Jung. Neben Strand, Wasser und heißem Wetter bietet Spanien alles, was das kulinarische Herz höherschlagen lässt. Doch wie sieht es mit dem veganen Angebot aus? Welchen Stellenwert hat Veganismus in Spanien? Wir sind der Frage natürlich wieder nachgegangen und zeigen Dir, wie Du sowohl vor Ort als auch von zu Hause vegan spanisch genießen kannst:

 

Tierschutz und Veganismus in Spanien

Die traditionelle spanische Küche setzt vor allem auf Fisch und Fleisch. Das spiegelt sich leider auch in der Anzahl der spanischen Veganer wieder (in jüngster Zeit lässt sich jedoch ein leichter Aufwärtstrend erkennen). Allgemein ist das Bewusstsein für Tierschutz in Spanien eher problematisch. Viele Hunde und Katzen leben auf der Straße und sind Hunger und Misshandlungen ausgesetzt.

Das größte und wohl berühmteste Laster Spaniens, in Hinsicht auf den Tierschutz, sind die traditionellen Stierkämpfe, die auch heute noch regelmäßig in verschiedenen Teilen des Landes stattfinden. Auch wenn manche Regionen, wie die Kanarischen Inseln oder auch Katalonien Stierkämpfe offiziell verboten haben, gibt es noch zahlreiche Anhänger der öffentlich zelebrierten Tierquälerei.

 

Vegan spanisch für Genießer

Tapas:

Was für die Türken Meze sind, sind für die Spanier Tapas. Genau wie bei den Meze handelt es sich hierbei um kleine verschiedene Speisen und Snacks, serviert in kleinen Schälchen. Optimal, um die komplette Bandbreite der Landesküche kennenzulernen. Großer Pluspunkt, auch hier gibt es wieder zahlreiche vegane Varianten:

 

Gazpacho:

Vielen dürfte die kalte Tomatensauce ein Begriff sein. Das Schöne ist, dass sich diese ganz leicht zubereiten lässt und je nach Geschmack und Laune verfeinert werden kann. Einfach Tomaten, Paprika, Salatgurken, Knoblauch und Weißbrot zusammen mit Olivenöl, Essig und Wasser pürieren und anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Patatas Bravas:

Frittierte Kartoffelscheiben in kleinen Streifen mit pikanter Tomatensauce. Für jeden der’s mag auch gerne feurig scharf. Die perfekte Beilage oder auch als Snack für zwischendurch.

 

Calçotada:

Calçotada ein Gericht und Volksfest zugleich, bei welchem Calçots dunkel bis kohlig gegrillt werden und zusammen mit Salsa Romesco feierlich zubereitet und in Massen gegessen wird.

 

Paella:

Das Nationalgericht der spanischen Ostküste. Das Reisgericht wird traditionell am Wochenende für die ganze Familie zubereitet und direkt aus der Pfanne gegessen. Ursprünglich ist neben Reis, Safran und Gemüse noch helles Fleisch enthalten. Natürlich gibt es aber auch diverse vegane Varianten, die Dich genauso auf eine kulinarische Reise durch die spanische Geschichte schicken.

 

Vegan spanisch vor Ort

 

Da viele traditionelle Gerichte Spaniens vegan sind, ergeben sich auch in zahlreichen omnivoren Restaurants diverse Möglichkeiten vegan spanisch zu erleben. Des Weiteren bieten sich, wie bereits oben erwähnt, vor allem Tapas Bars an, um in einem Gang die umfangreich kulinarische Vielfalt des Landes kennen zu lernen.

Was Du auf gar keinen Fall verpassen darfst, sind die vielen frische Früchte auf einem der zahlreichen Märkte, welche mit dem Obst aus dem Supermarkt um die Ecke nicht zu vergleichen sind.

 

Spanische Tradition direkt nach Hause

Um Dir die Wartezeit zur nächsten Spanien-Reise ein wenig zu verkürzen, haben wir wieder eine kleine Auswahl an landestypischen Klassikern getroffen, damit Du ganz bequem und mit wenig Geld in den Genuss der spanischen Küche kommst.

Ein paar Ideen, welche sich auch perfekt als Tapas anbieten:

 

Fazit

Im Rahmen unserer veganen Länderreise lässt sich auch Spanien empfehlen und wie Du siehst, bedarf es keiner Zauberkünste, um in den Genuss von vegan spanisch zu kommen. In diesem Sinne Buen provecho!

27. Februar 2017 1 Kommentar
0 Facebook Twitter Google + Pinterest
Vegan türkisch essen mit Tee

Türkei und Deutschland, 2 Länder die eine ganz besondere und innige Beziehung auszeichnet. Knapp 3 Millionen Türkischstämmige leben unter uns und bringen uns jeden Tag aufs Neue dem Nahen Osten ein Stückchen näher. Vor allem die türkische Küche ist bei uns Deutschen sehr beliebt. Jeder kennt die Klassiker, wie Döner Kebab, Lahmacun oder Pide. Doch wie sieht es mit veganen Speisen aus? Wie vegan ist die Türkei?
Das und vieles mehr erfährst du in folgendem Beitrag, damit Du selbst ganz leicht vegan türkisch genießen kannst.

Aufgrund seiner Geschichte vereint die türkische Küche viele verschiedene Speisen und Esskulturen unter einem Hut. So finden sich heute noch viele indische, persische und arabische Elemente in diversen Gerichten wieder. Der Übergang zur orientalischen Küche gilt als fließend. Aufgrund der geographischen Lage und der damit verbundenen verschiedenen Klimazonen bietet das Land alle erdenklichen Nahrungsmittel, von Meeresfrüchten, über exotische Gewürze und Öle bis hin zu allerlei Gemüse und Obst. Aber auch Fleisch steht hier groß auf der Speisekarte.

 

Vegan türkisch genießen

Allgemein ist der Veganismus hier kaum bis gar nicht verbreitet und wird, wenn dann meist nur im selben Atemzug mit vegetarischem erwähnt. Doch keinen Grund zur Sorge. Viele Speisen und zahlreiche türkische Klassiker sind frei von tierischen Produkten. Auch wenn nicht bewusst aus ethnischen Gründen, aber dennoch vegan und somit perfekt, um vegan türkisch kennen zu lernen.

Als absolutes MUST gelten die sogenannten Meze. Meze sind kleine Gerichte, welche man zu jedem Anlass essen kann. Oftmals werden diese als Vorspeise in kleinen Schälchen serviert, sind aber auch als Snack jederzeit eine gute Option. Vorstellen kann man sich die Meze ähnlich wie spanische Tapas. Sie sind optimal, um einen Überblick über das kulinarische Angebot des Landes zu bekommen. Klassiker sind beispielsweise gefüllte Weinblätter, diverse Auberginengerichte, verschiedene Reisvarianten und vieles mehr. Typisch serviert werden Meze mit Brot und werden so oftmals zu einer vollwertigen Mahlzeit.

Bei uns eher weniger verbreitet aber in der Türkei eines der Hauptnahrungsmittel ist Bulgur.
Bulgur kann ähnlich wie Reis vielseitig eingesetzt werden und ähnelt dem nordafrikanischem Couscous. Ein traditionelles Gericht mit Bulgur ist beispielsweise Kisir. Die Hauptbestandteile des kalten Salats sind Bulgur, Tomatenmark, Olivenöl, Zitronensaft, Frühlingszwiebeln, Petersilie, Minze und verschiedene Gewürze.

Ein beliebter Straßen-Snack in der Türkei ist Kumpir. Hierbei handelt es sich um eine Riesenkartoffel, welche mit diversen, frei wählbaren Zutaten gefüllt wird. Klassisch isst man Kumpir aus der Hand mit einem kleinen Löffel.

Was natürlich bei keiner Mahlzeit fehlen darf, ist der türkische Tee. Tee hat in der Türkei einen besonders hohen Stellenwert und gilt als das am häufigsten konsumierte Heißgetränk. Seinen Gästen Tee anzubieten gehört in der Türkei zur Gastfreundschaft dazu. Fühl Dich also geehrt, wenn Dir eine Tasse Tee angeboten wird und nimm die Einladung dankend an.

 

Das vegane Angebot vor Ort

Normalerweise stellen wir in unserer Länder-Reihe meist verschiedene Restaurants mit veganem Angebot im jeweiligen Land vor. In diesem Fall sehen wir aber bewusst davon ab und wollen Dir nahelegen, einfach einen typischen türkischen Basar zu besuchen (sofern das nicht eh schon auf deinem Reiseplan steht). Dies ist mit Sicherheit die beste Möglichkeit, um die verschiedenen veganen Köstlichkeiten des Landes zu erkunden. An den zahlreichen Ständen gibt es viele Speisen, Gemüse und andere Kulturgüter, perfekt um sich durchzuprobieren.

Des Weiteren ist in den meisten Restaurants eine große Auswahl an veganen Speisen vorhanden, auch wenn diese, wie bereits erwähnt, oftmals nicht bewusst vegan sind.

Wenn Du aber doch ein rein veganes Restaurant besuchen möchtest, um türkische Fleischspezialitäten in veganer Form zu probieren, können wir Dir den Tipp geben, aufgrund des fehlenden Angebotes in den ländlichen Gegenden, eher in großen Städten wie Istanbul oder Ankara auf die Suche zu gehen.

 

Der Nahe Osten ganz nah

Natürlich haben wir wieder eine kleine Auswahl an türkischen Spezialitäten für Dich ausgesucht, welche sich perfekt als Meze anbieten, damit Du ganz bequem von zu Hause aus vegan türkisch kennenlernen kannst.

Meze:

Des Weiteren können wir dir den  anschaulichen Beitrag von Bloggerin Anna zum Thema Döner empfehlen.

 

Fazit

Wie Du siehst bietet auch die Türkei eine vegane Vielfalt an Köstlichkeiten und kann als Urlaubsziel absolut empfohlen werden. Also ab, Koffer packen und los zu unseren Freunden in die Türkei. Afiyet olsun!

20. Februar 2017 3 Kommentare
1 Facebook Twitter Google + Pinterest