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Für die Einen ist es nur wieder ein neuer Trend aus der Clean Eating Szene, andere halten sie für ein sinnvolles Ernährungskonzept, das zahlreichen Krankheiten vorbeugt: die Rede ist von veganer Rohkost.

Was Du mit veganer Rohkost für Dich erreichen kannst und wie eine solche Ernährung konkret aussehen kann, erfährst du in diesem Beitrag.

Mehr Vitamine durch rohe Pflanzenkost

Wer sich überwiegend oder ausschließlich von veganer Rohkost ernährt, führt seinem Körper in erster Linie natürliche, unverarbeitete und ungekochte Lebensmittel zu. Bei Obst und Gemüse bedeutet dies in aller Regel, dass Vitamine, Spurenelemente und Mineralien durch die fehlende oder sehr schonende Erhitzung des Essens noch vollständig erhalten sind und dem Körper, dem Immunsystem und der Zellbildung somit bestmöglich nützen können.

Rohkost vs. Ayurveda

Gleichzeitig, so argumentieren vegane Rohköstler, kurbelt eine rohvegane Ernährung durch die erhöhte Zufuhr an Ballaststoffen die Verdauung an und sorgt für einen aktiven, gut funktionierenden Stoffwechsel. Diese Meinung teilen Befürworter der ayurvedischen Ernährungslehre nicht per se: sie empfehlen Rohkost nur denjenigen, die ohnehin über ein ausgeprägt gutes Verdauungssystem verfügen und raten prinzipiell eher zum Erwärmen der Speisen, um dem Körper die Verdauungstätigkeit zu erleichtern.

Doch wie sieht eine rohvegane Ernährung aus?

Neben frischem Obst und Gemüse stehen bei rohveganer Ernährung Nüsse, Samen, Getreide, Kräuter und nicht erhitzte Pflanzenprodukte auf dem Speiseplan. Auf das „Kocherlebnis“ muss dabei keineswegs verzichtet werden, wie die Videokanäle rohveganer Köche im Netz zeigen.

Salate, Smoothies und raffinierte Raw Food Gerichte

Wer bei rohveganer Ernährung nur an grüne Blattsalate und Snack-Obst denkt, liegt falsch. Denn aus rohen Zutaten wie frischem Gemüse und Früchten, Kräutern, Samen, Nüssen und Trockenfrüchten  lässt sich vom Kuchen über Raw Food Pralinen und Riegel bis hin zu Knödeln, Dips, Aufstrichen und Kräutersoßen so ziemlich alles zaubern. Schmackhafte Raw Food Gerichte benötigen oftmals genauso viel Zeit für die Zubereitung wie das herkömmliche Kochen durch Erhitzen. Statt der Herdplatte kommen bei dieser Ernährungsvariante vielfach Smoothie Blender, Mixer oder Küchenmaschinen zum Einsatz. Neben Salaten haben auch grüne und bunte Smoothies in der rohveganen Ernährung einen hohen Stellenwert. Und natürlich darf auch genascht werden: gute Beispiele sind Raw Food Energy Balls und schonend gegarte Gemüse-Chips, wie es sie bereits in vielen Cafés und im Biohandel oft zu kaufen gibt.

Das Wohlbefinden im Blick

Doch es gibt auch Vorbehalte gegen eine rohvegane Ernährung: so können sich bestimmte Pflanzenfarbstoffe, wie sie beispielsweise in Tomaten und Karotten enthalten sind, erst in erhitztem Zustand vollständig entfalten. Auch ist der Verzehr von ausschließlich rohen Lebensmitteln nicht für jede Verdauung gleichermaßen geeignet. Deshalb macht es Sinn, bei einer Komplettumstellung die Blutwerte testen zu lassen. Rawfood-Seminare vermitteln das notwendige Ernährungswissen, damit der Körper auch bei längerer rohveganer Kost alle wichtigen Bausteine und Vitalstoffe erhält.
Jetzt seid ihr gefragt: Habt ihr schon Erfahrungen mit rohveganer Ernährung? Wenn ja, welche Rezepte haben euch besonders begeistert?

Rohvegane Inspirationen und Produkte aus unserem Sortiment:

RAW BITE Rohkostriegel (8 Sorten)
Leya Rohkostriegel

20. August 2017 0 Kommentare
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Vanille, Walnuss, Kirsch, Erdbeer und Straciatella – cremige Eisvarianten wünschen sich viele Veganer. Und doch ist cremiges Eis, das nicht an Sorbet erinnert, in veganer Ausführung oft nur schwer zu bekommen. Noch dazu sind die meisten mit herkömmlichem Zucker gesüßt und auch hinsichtlich anderer Zusätze oft nicht gerade postitiv. Deshalb habe ich hier für euch die leckersten und besten veganen Alternativen für Eis zusammengestellt, gemäß dem Motto: Do it yourself!

 

Leichter als gedacht: veganes Eis selbst herstellen

Es soll genauso cremig schmecken wie die bekannten Kugeln aus der Eisdiele. Doch auch wenn Du nicht das Glück hast, in der Nähe eines veganen Eisladens zu wohnen, kannst Du ein solches Eis ganz leicht selbst zubereiten – und zwar in allen Farben und Geschmacksrichtungen.

 

Basiszutaten durch vegane Alternativen ersetzen

Um die nicht-veganen Inhaltsstoffe von gewöhnlichem Speiseeis zu ersetzen, kannst Du auf Pflanzendrinks und Alternativen zu Sahne ( wie z.B. aus Mandeln, Kokos, Reis, Hafer oder Soja) zurückgreifen. Die Sortenvielfalt erreichst Du, indem Du Deine Basiszutaten mit frischen Früchten wie Mango, Beeren aller Art, Bananen und Datteln oder auch Nüssen, Zimt, Vanille oder Schakalode kombinierst. Wer braucht da schon tierische Farbstoffe?

 

Starter: Smoothie-Eis to go

Zugegeben: meine ersten Versuche liefen darauf hinaus, dass ich die Überreste köstlicher Smoothies ganz einfach in handlichen Eisformen eingefroren habe. So hatte ich jederzeit bei heißem Wetter ein Eis am Stiel parat. Doch manchmal soll es ja eben auch ein cremiges Eis sein, ob in der Waffel, auf dem Pancake oder pur.

 

Jetzt wird’s cremig: Bananen-Basis

Daher habe ich den folgenden Trick angewendet, den zahlreiche Vegan-Foodblogger empfehlen: Dazu frierst du in größerer Menge sehr reife Bananen, in Scheiben geschnitten, über Nacht ein. Am nächsten Tag pürierst du die Bananen zu einer cremigen Masse und ergänzt sie nach deiner Fantasie zu beliebigen Kreationen.

Für meinen ersten Versuch, ein köstliches veganes Himbeer-Eis, habe ich Tiefkühl-Himbeeren, frische Erdbeeren und einige Esslöffel Mandelcuisine in die Bananen-Creme gemixt. Gib jeweils so viel Pflanzendrink oder Pflanzen-Alternative zur Sahne hinzu, bis das Eis die gewünschte Konsistenz besitzt. Mit Agavendicksaft wird das Eis leicht nachgesüßt.

 

Tipps & Tricks

Für das cremige Eis auf Bananen-Basis kannst Du einen einfachen Suppen-Pürierstab oder einen Smoothie-Blender verwenden. Viel Freude beim Experimentieren und Ausprobieren!

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

 

13. August 2017 0 Kommentare
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Was gibt es Schöneres als einfach nach Draußen zu gehen und sich voll und ganz der
Natur hinzugeben? Ganz egal, ob beim Wandern im Wald oder beim lockeren Abhängen mit
ein paar Kumpels im Park. Doch eine Sache krönt die ganze Geschichte noch: Picknick! In
diesem Artikel dreht sich alles um die Mahlzeit im Freien, veganes Picknick .
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Vorbereitung ist alles

Ein schattiges Plätzchen, grüne Wiesen, eine gemütliche Decke und ein großer Korb voller
Leckereien und schon ist das Picknick angerichtet. Doch ein gutes Picknick bedarf vor allem
eines: gute Vorbereitung. Daher sollte man sich schon im Voraus einen Plan machen, was
man alles an Utensilien, Geschirr, Besteck und natürlich zum Essen und Trinken mitnehmen
möchte. Natürlich kann man sich auch spontan ein paar Sachen zusammenpacken und
einfach losstarten, aber man wird schnell merken, dass man die Hälfte zuhause vergessen
hat und draußen im Freien ist es oftmals eher schwierig eben an Pfeffer und Salz zu
kommen. Also am besten auf einem Zettel alles festhalten und dann geordnet in den Korb
oder Rucksack packen. Doch was nimmt man sich jetzt am besten zum Schlemmen in der
Natur mit?

Tipps für das vegane Picknick

Draußen in der Hitze ist angenehmer leichte Kost zu sich zunehmen. Sämtliche
Salatvariationen bieten sich hierfür bestens an, egal, ob mit Obst oder einfacher Blattsalat.
Wenn Du es trotzdem etwas deftiger magst, ist beispielsweise ein Pesto-Nudelsalat genau
das richtige. Mindestens genauso lecker und erfrischend sind Gemüsesticks. Einfach
Karotten, Gurken und Paprika in beliebig dünn oder dicke Streifen schneiden und fertig. Zum
Dippen eignet sich am besten veganer Streich wie z.B. Tofutti Creamy Smooth Streichgenuss Natur

Apropos Dippen. Die optimalen Begleiter zu jedem Picknick sind Baguettes, Brot und co. mit
verschiedenen leckeren Aufstrichen. Die Auswahl hierbei ist schier unendlich, sodass
wirklich für jeden was dabei ist:
Hammermühle Bio Laugenbrezeln
Le Pain des fleurs Bio Blumenbrot Knusprige Kastanienschnitten
Zwergenwiese Bio Brotzeit Streich
Made with Luve Streichglück Bruschetta
Landkrone Bio Salat ungarisch 
Kommen wir zum absoluten Klassiker: frisch belegte Sandwiches. Auch hier darf wieder je
nach Vorlieben beherzt zugegriffen werden. Wem jedoch die Standardvarianten zu
langweilig sind, für den haben wir hier ein Rezept für ein ganz besonderes Sandwich:
● Farmer-Sandwich
Falls Dir das aber immer noch zu wenig sein sollte und Du das nächste Picknick zu einem
richtigen Highlight machen möchtest, ist unser “Buntes Partybrot” genau das richtige für
Dich!
Das Partybrot ist ein wahres Geschmackserlebnis. Es bedarf zwar einiger Vorbereitungen,
wenn es aber fertig ist, eignet es sich optimal für ein Picknick. Wie der Name schon
vermuten lässt, handelt es sich um ein Brot, dass mit bunten Zutaten gefüllt wird. Hier
findest du das Rezept:
● Buntes Partybrot
Die Füllung kannst Du natürlich wieder frei nach Belieben wählen. (Falls Du eine besonders
ausgefallene Idee hast, teile sie uns in einem Kommentar mit!)
Die Getränkewahl
Wichtig für jedes Picknick sind natürlich auch die passenden Getränke. Während für die
einen Bier oder Wein zum Snack im Freien dazu gehören, stehen andere eher auf Wasser,
Saft, Limo und Co. Was jedes Picknick aber wirklich krönt, sind selbstgemachte
Smoothies. Einfach daheim, ein paar Früchte zusammenpacken, mit Wasser vermengen
und ab durch den Mixer. In unserem Beitrag über Detox Smoothies findest Du Rezepte,
welche nahrhaft und lecker zu gleich sind.

Fazit

Wie Du siehst hat veganes Picknick einiges zu bieten. Durch die vielschichtige und große
Auswahl, findet wirklich jeder was für seinen persönlichen Geschmack. Was auch schnell
deutlich wird ist, dass veganes Picknick, dem herkömmlichen Picknick in nichts nachsteht
und einfach puren Genuss garantiert.
Was darf bei Deinem Picknick auf keinen Fall fehlen? Teil es uns wie immer in einem
Kommentar mit!

6. August 2017 0 Kommentare
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Europäische Währung in Scheinen und Münzen

Das Glas mit weißem Mandelmus kostet 9,99 Euro, die aufschäumbare Hafermilch 2,19 Euro pro Liter und die Rostbratwürstchen aus Lupinen-Eiweiß stolze 3,59 Euro. Am Ende des Einkaufs im hiesigen Bioladen bezahle ich 60 Euro für eine kleine gefüllte Einkaufstüte. Wie ist das nur wieder passiert? Ist vegan teuer? Ist sie am Ende teurer als eine Fleischesser-Diät?

 

Muss vegan teuer sein?

Definitiv nicht! Obwohl manche Menschen behaupten, eine vegane Ernährung sei Luxus und lasse die Lebensmittelkosten in drastische Höhen schnellen, zeigt die tägliche Praxis vieler Veganer, dass diese über genau dieselben Methoden der Budgetkontrolle verfügen wie omnivore Esser. Trotzdem gibt es ein paar richtig gute Kniffs und Tricks, mit denen du dir gerade als Veganer das Leben leichter machen kannst und dein Portemonnaie beim Einkaufen schonst.

 

Verarbeitungsgrad und Qualität bestimmen die Preise

Insbesondere diejenigen, für die veganes Einkaufen Neuland ist und die zum ersten Mal im Bioladen und Reformgeschäft einkaufen, werden sich über so manche hochpreisigen Produkte wundern. Das liegt schlicht daran, dass gerade im Bio-Handel sehr hochwertig produzierte Lebensmittel über die Ladentheke gehen, die zu fairen Konditionen produziert, bio und oftmals sogar in kleinen Mengen handgemacht sind. Diese Herstellung hat ihren Preis. Für eine ausgewogene, vegane Ernährung bist du auf diese Produkte jedoch nicht zwingend angewiesen. Gleiches gilt für stark verarbeitete und raffinierte Produkte wie pflanzlichen Wurstersatz oder glutenfreie Alternativen.

 

Vegan ist preiswert: Auf Grundnahrungsmittel setzen!

Buntes Obst und Gemüse - vegan teuerTatsache ist: je mehr du Grundnahrungsmittel kaufst, die wenig verarbeitet und natürlich sind, desto weniger zahlst du am Ende. Um genau zu sein sind die besten aller Lebensmittel frisches regionales Obst und Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte wie Linsen sowie Kartoffeln, Pasta und Tofu – die günstigsten überhaupt. Gerade auf dem Markt, beim türkischen Gemüsehändler, im Supermarkt oder im Asialaden findest du diese nährstoffreichen, aber einfachen Lebensmittel oft in großen Mengen und Sparpackungen.

Kostenfallen: Superfoods & Co.

Hochpreisige Superfoods wie Goji-Beeren, Chia oder Matcha-Grünteepulver brauchst du nicht, um abwechslungsreich und vegan zu leben. Eine ausgewogene Vitalstoffversorgung kannst du problemlos mit einer abwechslungsreichen Pflanzenkost hinbekommen, bei der du regelmäßig Nüsse, Samen, Leinöl und viel frisches Obst und grünes Gemüse zu Dir nimmst.

 

Pflanzendrinks und Fleischersatz? Just do it yourself.

Wer es vermeiden will vegan teuer einzukaufen, braucht außerdem eine andere Einstellung als derjenige, der nur verzehrfertige Produkte wie vegane Tiefkühlpizza oder Soja-Bratwürste mit nach Hause nehmen möchte. Zwar mögen diese Ersatzprodukte den Übergang zur veganen Ernährung kurzfristig enorm erleichtern, langfristig sollte bei einer pflanzlichen Ernährung jedoch das ausgewogene Selbstkochen und Zubereiten des Essens im Vordergrund stehen. Pflanzen- und Nussdrinks lassen sich zu Hause denkbar preiswert selbst herstellen, statt veganer Salami und Schmelz darf es auch mal selbst gemachter Aufstrich sein. Frikadellen und Bällchen aus Naturtofu, frischem Gemüse und Kräutern sind schnell zubereitet und genauso köstlich, wenn nicht sogar noch leckerer als ein Fertigprodukt. Dies zahlt sich nicht nur in puncto Geld aus, es ist auch insgesamt vorteilhafter für den eigenen Körper.

 

Ist vegan teuer? Nein!

Eins steht fest: Mit veganer Ernährung hat überteuertes Einkaufen wenig zu tun. Vielmehr dagegen mit einem bewussten Umgang mit sogenannten „Ersatzprodukten“ sowie einer grundsätzlich ausgewogenen Ernährung und Do-it-yourself-Einstellung.

 

Welche Tipps für günstiges veganes Einkaufen hast Du außerdem parat?

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

20. Juni 2017 0 Kommentare
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B-12 Zahncreme Nahaufnahme

Vegane Ernährung und die Versorung mit Vitamin B12 ist ein Thema, auf welches man als VeganerIn unumgänglich stößt. Während die Versorung mit fast allen allen Nährstoffen mit einer ausgewogenen veganen Ernährung problemlos möglich ist, stellt das Vitamin B12 hier eine Ausnahme dar.

 

Vorkommen von Vitamin B12

Der auch als Cobalamin bezeichnete Mikronährstoff Vitamin B12 kommt in ausreichenden Mengen nur in tierischen Produkten wie Fleisch, Milch und Eiern vor. Es ist an die tierischen Proteine gebunden, was dem menschlichen Körper die Aufnahme ermöglicht. Zwar lassen sich auch sehr geringe Vitamin B12-Mengen in vergorenen Lebensmitteln wie Sauerkraut oder fermentiertem Soja nachweisen, allerdings ist die in diesen Lebensmitteln vorhandene Menge so gering, dass sie keinen relevanten Beitrag zur Versorgung mit dem Vitamin liefern. Einige Arten Algen enthalten ebenfalls B12 – sogar in höheren Mengen. Hier besteht allerdings noch Forschungsbedarf, da nicht klar ist, ob bzw. inwiefern das enthaltene Vitamin B12 für den menschlichen Körper umwandelbar ist. Aufgrund der sehr geringen Verfügbarkeit in diesen wenigen veganen Lebensmitteln sollten VeganerInnen das Vitamin daher supplementieren.

 

Funktionen von Vitamin B12 und Vitamin B12-Mangel

Vitamin B12 übernimmt in unseren Körpern viele Funktionen und ist unter anderem wichtig für die Blutbildung und Zellteilung. Ein Mangel entsteht erst dann, wenn über einen langen Zeitraum (Jahre) kein B12 aufgenommen wird, da der Körper gespeichertes Vitamin-B12 nur langsam abbaut. Der Mangel lässt eventuell also fünf oder zehn Jahre auf sich warten, allerdings sollte man es auf keinen Fall soweit kommen lassen, da er viele Symptome (von Müdigkeit über Depression bis hin zu Schädigungen des Nervensystems) verursachen kann. Kurz gesagt: B12 ist für uns überlebenswichtig.

Insbesondere VeganerInnen sollten sich daher um die Supplementierung des Vitamins kümmern und die ausreichende Versorung sollte durch jährliche Tests überwacht werden. Hierfür ist lediglich eine Blutabnahme notwendig. Sprich das Thema einfach bei Deinem Hausarzt an. Prinzipiell besteht auch die Möglichkeit, sich das Vitamin injizieren zu lassen.

VeganerInnen sind übrigens nicht die einzige Risikogruppe. Hierzu zählen außerdem auch Schwangere, ältere Menschen, RaucherInnen und Menschen mit chronischen Darmerkrankungen. Auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten, anderen Präperaten wie der Pille sowie übermäßiger Alkoholkonsum können die Aufnahme von B12 erschweren und so das Risiko für einen Mangel erhöhen.

 

Vitamin B12 Aufnahme als VeganerIn

Zum Glück gibt es mittlerweile eine Vielzahl an veganen Produkten, die es ermöglichen, B12 problemlos zu supplementieren. Zusätzlich zu den schon länger erhältlichen und bekannten Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamin B12 Kautabletten und Vitamin B12 Kapseln, entstanden in den letzten Jahren einige weitere Produkte, welche VeganerInnen die ausreichende B12-Versorgung erleichtern sollen. Hierzu gehört auch Vitamin B12 Zahnpasta. Plastikfreie Zahnbürste und B12 ZahncremeDiese ist mittlerweile zu meiner liebsten B12-Quelle geworden, da ich es extrem praktisch finde, meinen Bedarf nebenbei bei etwas alltäglichem zu decken und nicht regelmäßig an (Kau-)Tabletten denken zu müssen.

Außerdem wird mittlerweile auch einigen veganen Produkten, darunter z.B. Pflanzendrinks, Müslis, Säfte und Fleischalternativen, B12 zugesetzt. Allerdings handelt es sich hierbei um so geringe Mengen, dass die zusätzliche Aufnahme von Vitamin B12 empfohlen wird um einem Mangel vorzubeugen.

 

Wie nimmst Du B12 zu Dir?

12. Juni 2017 0 Kommentare
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Vegane Diät und Sport der perfekte Weg zur Traumfigur

In vielen unserer Beiträge sind wir vor allem auf die moralischen Aspekte des veganen Daseins eingegangen und wie man dadurch die Tierwelt vor großem Leid bewahrt. Vegane Ernährung ermöglicht aber auch Dir einen Weg in ein besseres Leben, denn die rein pflanzliche Ernährungsform gilt als sehr fördernd für das körperliche Wohlbefinden. Aus diesem Grund bietet sich vegane Ernährung auch bestens zum Entschlacken und Abnehmen an. Erfahre in diesem Beitrag, wie die vegane Diät Dir zu Deiner Traumfigur verhelfen kann.

Vorne weg muss man natürlich gleich klarstellen, dass nicht alle veganen Produkte gleich positiv sind. Auch hier gibt es viele Süßigkeiten und Kalorienbomben, welche alles andere als gut für Dich und Deinen Körper sind. Genauso gibt es keine veganen Zauberprodukte, welche Deine überschüssigen Pfunde im Nu verbrennen. Wie beim herkömmlichen Abnehmen gilt die ganze einfache Formel, dass du mehr Kalorien verbrennen musst, als du aufnimmst, nur so und nicht anders ist eine Gewichtsabnahme möglich. Die Kunst liegt also darin, Versuchungen zu widerstehen und in erster Linie auf kalorienarme, nahrhafte Lebensmittel zurückzugreifen. Und hier bietet die vegane Diät einen klaren Vorteil!

 

Warum vegane Diät?

Der größte Pluspunkt liegt im Fernbleiben von tierischen Fetten. Diese sind einfach überflüssig und schädlich. Pflanzliche Fette enthalten mehr ungesättigte und damit auch mehr essentielle Fettsäuren und entlasten so den Stoffwechsel.

Da die vegane Diät vor allem unbehandelte Produkte wie Gemüse und Obst beinhaltet bleiben industrielle Zusatzstoffe und Fettmacher automatisch weg.

Des Weiteren gilt, dass sich Veganer bewusster ernähren. Sprich ein Veganer, macht sich mehr Gedanken darüber was auf dem Teller landet, woher das Lebensmittel stammt und was die jeweiligen Bestandteile sind.

Wie bereits erwähnt, muss ein Kaloriendefizit entstehen. Dabei ist wichtig, dass der Körper aber nicht permanent hungern darf. Entzieht man dem Körper seine Kalorien nämlich zu extrem und drastisch, schaltet dieser auf eine Art “Notstand” um und setzt alle zukünftigen Kalorien sofort in Fett als Energiespeicher um. Es muss also ein balancierter Zustand zwischen Kalorienverbrennung und Kalorienzufuhr herrschen. Wie Du Dir wahrscheinlich schon denken kannst, spielt Sport auch hier eine große Rolle. 30 – 60 Minuten Sport am Tag können hierfür schon ausreichend sein. Am besten bietet es sich an, die überschüssige Energie mit Krafttraining “direkt” in Muskelmasse umzuwandeln. Aber auch Ausdauersport, wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen sind ein hervorragendes Mittel um den Pfunden den Kampf anzusagen.

 

Bestandteile einer veganen Diät

Damit es nicht zu Heißhungerattacken kommt, muss der Nährstoffbedarf des Körpers ständig gedeckt sein. Eines der wichtigsten Bestandteile zum Abnehmen ist Protein. Tofu bietet sich hierfür ideal an, am besten in Kombination mit Kohlenhydraten wie Kartoffeln oder Reis. Das Schöne ist, dass Tofu so unglaublich vielfältig einsetzbar ist und mit den passenden Rezepten jedes Mal für Abwechslung sorgt. Somit ist Schluss mit eintönigen Abnehmgerichten, wie der Kohlsuppe. Hier findest Du eine kleine Auswahl an Tofu-Varianten:

 

 

Die Variation ist tatsächlich wichtig, denn so fällt es einem viel leichter, seine Ernährung umzustellen und vor allem durchzuhalten. Weitere mögliche Proteinspender sind Soja, Seitan, Samen oder Bohnen.

Um ständig einen Überblick über den Kalorienhaushalt zu behalten, bieten sich diverse Kalorienzähler-Apps an, somit kannst du immer abschätzen, wie viel Du bereits gegessen hast und was Du Dir noch gönnen darfst. Aber übertreibe es nicht mit dem Kalorienzählen und mach Dich vor allem nicht verrückt, wenn Du mal ein bisschen mehr gegessen hast, sonst ist das Abnehmen mit permanentem Stress verbunden und somit zum Scheitern verurteilt.

 

Wasser, Tee und Smoothies

Neben der richtigen Ernährung ist vor allem auch das Trinken von besonderer Wichtigkeit zum Abnehmen. Pro Tag sollten es mindestens 1,5 – 2 Liter sein. Denn zum einen benötigt der Körper ständig genug Flüssigkeit zum anderen kann man hierdurch den Magen füllen und für ein früher einsetzendes Sättigungsgefühl sorgen.

Neben viel Wasser und ungesüßtem Tee eignen sich im Rahmen der veganen Diät besonders vegane Smoothies. Gerade Smoothies sättigen den Körper besonders gut und versorgen Dich gleichzeitig mit allen wichtigen Vitaminen.

Kommen wir zu einem der wohl besten Umstände einer veganen Diät. Viele Diäten verbieten Süßigkeiten komplett. Auch bei der veganen Diät sollte man diese in Maßen genießen. Der Vorteil hier ist aber, dass es viele vegane Naschereien gibt, welche weit weniger kcal und weniger Brennwerte als herkömmliche Süßigkeiten haben. Gleichzeitig besitzen diese viele Proteine und wertvolle Ballaststoffe, die die Verdauung begünstigen. So darfst Du Dir durchaus des Öfteren mal eine kleine Belohnung für Dein Durchhaltevermögen gönnen.

 

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die vegane Diät viele Vorteile mit sich bringt. Herausragend sind vor allem die Vielfältigkeit der veganen Küche, die ausgewogenen und kalorienärmeren Bestandteile sowie der leckere Geschmack. Viele bezeichnen die vegane Diät sogar als Diät die gar keine ist. Sofern Du Dich eh noch nicht vegan ernährst, ist diese Diät Form der perfekte Weg, die vegane Küche etwas genauer kennen zu lernen.

Also worauf wartest Du noch… Starte gleich morgen und die Pfunde werden purzeln.
Viel Erfolg!

 

5. Juni 2017 0 Kommentare
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veganer joghurt von Provamel

In diesem Beitrag möchte ich euch ein besonders schmackhaftes Produkt auf Soja-Basis vorstellen, das, wie ich finde, einem kuhmilchbasierten Joghurt in puncto Cremigkeit und Geschmack in nichts nachsteht. Die veganen Alternativen zu Joghurt von Provamel kenne und kaufe ich schon seit langem – seit kurzem gibt es jedoch noch ganz neue und teils exotische Sorten wie Orange Roiboos oder Limone Melisse.

 

Limone und Zitronenmelisse – eine gelungene Mischung

Für die Sorte Limone Melisse hat Provamel seinem Soja-Produkt Limonensaft, Zitronenöl und Melissenextrakt beigemischt. Melisse ist ja für ihre ätherische und beruhigende Wirkung berühmt und mit Limette im Doppelpack bekommt diese Sorte einen umwerfend erfrischenden und spritzigen Zitrusgeschmack. Allerdings schmeckt er nicht sauer, sondern trotzdem leicht angenehm süßlich und cremig.

 

Macht sich gut zum Frühstück, beim Backen und für Smoothies

Empfehlen kann ich euch dieses tolle Produkt beispielsweise in Kombination mit Chiasamen im Glas. Einfach zwei Esslöffel der proteinreichen Samen in diese leckere Alternative einrühren und eine halbe Stunde quellen lassen. Natürlich kannst Du auch wunderbare Torten und Kuchen damit zaubern und sie in Smoothies verwenden. Bon Appetit!

 

Online bestellen und versenden? Kein Problem!

Anfangs hatte ich etwas Bedenken wegen dem postalischen Versand, kann euch aber beruhigen: Der Artikel war hervorragend isoliert und eingepackt und sah genauso nagelneu aus wie frisch aus dem Kühlregal – und schmeckte natürlich auch so! Er hält sich fünf Tage lang im Kühlschrank.

 

Neue Sorten: Vegane Alternativen zu Joghurt von Provamel

Wem Zitrusgeschmack weniger liegt oder wer einfach nur neugierig ist auf die Bandbreite der veganen Provamel Produkte, findet in unserem Shop eine große Auswahl an weiteren Sorten von Pfirsich-Mango bis Heidelbeere, von Aronia-Passionsfrucht bis Kokos und Mandel.

 

 

Welche Sorte schmeckt Dir am besten?

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

28. April 2017 0 Kommentare
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Vegane Weinsorten

Wenn Du konsequent vegan leben willst, kommt es nicht allein auf Deine Nahrungsmittel an. Auch Getränke wie z.B. Wein und Säfte, Kleidung und Gebrauchsgegenstände können tierischen Ursprungs sein. Im folgenden Beitrag erfährst Du, warum in den allermeisten Fällen Wein nicht vegan ist und worauf Du achten musst, wenn Du als Veganer trotzdem gelegentlich Wein genießen möchtest.

 

Wein nicht vegan? Das gibt’s doch nicht!

Doch, in der Tat. Zwar sind als Inhaltsstoffe in Wein normalerweise nur die Trauben und allenfalls Sulfate angegeben. Doch ist es in der Weinherstellung gängige Praxis tierische Produkte bei der Klärung der Flüssigkeit einzusetzen.

 

Eiweiß, Gelatine und Fischblase „klären“ den Wein

Traditionellerweise werden mit Hilfe von Hühner-Eiweiß („Albumin“) die Trübstoffe im Wein gebunden und der Gerbstoffgehalt zu Gunsten eines milderen Geschmacks dadurch reduziert. Einige Hersteller setzen aber auch Gelatine aus Schweineschwarte, -knochen oder –knorpeln oder alternativ Kasein und Molkenproteine aus Kuhmilch oder Fischblasen-Eiweiß ein, um Trübungen im Wein zu beseitigen und ihn klar und mild im Geschmack zu machen. Deshalb ist dieser Wein nicht vegan.

 

Zunehmend stärker am Markt: vegane Weine ohne Tierleid

Doch Alternativen sind möglich und werden bereits von etlichen Winzern umgesetzt: Statt tierischen Klärungsproteinen kommen dann pflanzliche Proteine aus z.B. Weizen oder Erbsen zum Einsatz – mitunter auch Mineralerde oder pflanzliche Aktivkohle.

Wenn du fortan lieber veganen Wein trinken möchtest, achte auf entsprechende vegane Label und Siegel wie beispielsweise das V-Label, mit dem nicht nur die Inhalts-, sondern eben auch die Hilfsstoffe bei der Verarbeitung gekennzeichnet werden.

 

Veganes Weinsortiment

In unserem Shop findest du eine große Auswahl an veganem Weißwein, Rotwein und Sekt, etwa Merlot und Prosecco, die allesamt auf pflanzlicher Basis hergestellt sind.

 

Am Rande…

Sei Dir bewusst, dass nicht nur Wein, sondern auch andere Getränke wie Säfte, Bier und stark alkoholische Getränke wie Vodka in vielen Fällen nicht vegan hergestellt sind und insbesondere Aroma- und Farbstoffe bei Spirituosen häufig nicht-pflanzliche Quellen haben.

 

Deine Expertise ist gefragt: Welche veganen Winzer und Weine kannst Du uns empfehlen? 

 

26. April 2017 1 Kommentar
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Veganer Osterhase auf Wiese mit veganen Ostereiern

Bunt gefärbte Hühnereier und Schokoladen-Osterhasen – für die meisten deutschen Haushalte mit Kindern ist Ostern ohne Nest- und Eier-Suche undenkbar. Für Veganer muss das kein Grund sein, Ostern an den Nagel zu hängen. Ganz im Gegenteil: Im Folgenden gebe ich dir eine Menge Tipps, wie du mit deiner Familie auf erfinderische und kreative Art Ostern komplett vegan feiern kannst.

 

Vegane Alternativen für das Hühnerei

Ob hübsch geschmückte Osterzweige, im Osternest oder im frisch gebackenen Hefezopf – für das Hühnerei wie auch für die Schokolade zu Ostern gibt es viele vegane Alternativen: Es darf improvisiert und experimentiert werden. Vor allem aber gilt es, alte Traditionen bewusst zu brechen – und neue ins Leben zu rufen.

 

Dekorieren ohne Kompromisse

Pappeier und weißer OsterhaseWarum immer Hühnereier auspusten und bunt bemalen? Genauso gut kannst du auch Styropor-, Kunststoff- oder Pappmaché-Eier mit deinem Nachwuchs künstlerisch gestalten und an die Osterzweige hängen. Zusätzlicher Vorteil: sie sind weniger zerbrechlich und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: mit Wasserfarben, Stempeln oder Serviettentechnik beispielsweise.

 

Ostern vegan: Das Nest füllen

Wer sagt denn, dass unbedingt bunte, hart gekochte Eier das Nest schmücken müssen? Bunte essbare Farbtupfer zauberst du auch, indem du köstliche Rawfood Snacks aus Nüssen, Datteln und anderen rohköstlichen Zutaten in eine ovale Ei-Form bringst und in farbiges Glanzpapier wickelst. Gleiches gilt für selbst gemachte Schokoladen-Eier auf pflanzlicher Basis.

Vantastic Foods Osterhase und vegane Ostereier auf Wiese

Eine weitere Möglichkeit: vegane Oster-Süßigkeiten aus dem Handel. Wer die Etiketten von Oster-Naschzeug im Supermarkt studiert, findet mitunter milchfreie Produkte. Und natürlich hat auch unser Shop zu Ostern tolle vegane Alternativen für euch parat!

 

Backen & genießen

Ein köstlicher Hefezopf darf zu Ostern nicht fehlen. Mit Mehl, Zucker, Hefe, Flüssig-Margarine und Pflanzendrink lässt er sich ohne Probleme vegan zubereiten und schmeckt fantastisch. Statt hart gekochten Eiern gibt es ab jetzt Scrambled Tofu.

Ich hoffe, der Beitrag hilft Dir in diesem Jahr dabei, Ostern vegan zu feiern. Wie du siehst, gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Nasch- und Gestaltungsalternativen. Wir freuen uns ganz besonders, wenn Du uns im Kommentar berichtest, wie Du Ostern vegan gefeiert hast!

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

13. April 2017 0 Kommentare
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Terra Vegane drei Produkte

Seit einiger Zeit gibt es bei ALLES-VEGETARISCH eine innovative Marke mit einem breiten Angebot an veganen Alternativen aus Berlin: Terra Vegane.
Die Mac Classic von Terra Vegane sind heißbegehrt, aber das ist noch lange nicht alles, was die komplett vegane Berliner Firma zu bieten hat. Das Sortiment umfasst Ei-, Schmelz- und Fleischalternativen und besteht dabei nur aus qualitativ hochwertigen Produkten mit dem Anspruch, eine optimale Nährwertzusammensetzung und die Verwendung hochqualitativer Zutaten zu berücksichtigen. Die Firma stellt seit 2013 in Handarbeit ihre Bio-Produkte her. Mit dabei sind neben Mac Classic auch Burger, Würstchen und Aufschnitt. Die Produktpallette der veganen Alternativen aus Berlin gibt also einiges her!

 

Terra Vegane im Test

Ich habe drei Produkte getestet. Zum einen die Golden Exx – dabei handelt es sich um einen Eigelb-Ersatz, den man problemlos in Saucen oder zum Backen nutzen kann. Um ein Ei zu ersetzen wird ein Esslöffel Golden Exx mit 20ml Wasser vermengt. Kinderleicht also. Was ich persönlich immer häufiger beachte und hier sehr positiv finde ist, dass die Zutatenliste sehr kurz und übersichtlich ist. Der Ersatz besteht aus Kartoffelstärke. Lupinenmehl, Salz, Kurkuma, Gewürzen, Johannisbrotkernmehl und Kala Namak. Man verzichtet auf unnötige Konservierungsmittel oder Zusatzstoffe. Dabei ergibt hier eine Packung in etwa 30 Eigelbe. Ich habe das Pülverchen auf Herz und Nieren getestet – zum einen in einer hausgemachten Hollandaise und zum anderen in Waffeln. Gerade in der herzhaften Sauce haben die Golden Exx ihren Sinn voll und ganz erfüllt. Durch das enthaltene Kala Namak hinterlässt das Ganze einen leichten, aber sehr angenehmen Eigeschmack. In den Waffeln ging dieser allerdings zwischen Zucker und Schokolade etwas unter – was ja in diesem Fall auch gut ist. An der Konsistenz der Waffeln konnte ich allerdings keine große Veränderung zu sonst bemerken. Daher würde ich Golden Exx eher für hausgemachte Saucen empfehlen oder für alles Herzhafte an dem man den Geschmack von Ei haben möchte. Ich denke ich teste demnächst nochmal einen Eiersalat damit aus!

Terra Vegane zubereitetDas zweite Produkt in meiner Testphase war der Egg-Free Omelett Mix. Der Name ist zwar Programm, allerdings kann man hiermit auch wunderbar Tortillas oder Quiches zaubern. Letzteres hat wunderbar funktioniert! Bei dem Omelett Mix ist es ähnlich wie bei den Golden Exx – die Zutaten sind übersichtlich und kurz gehalten: Kartoffelmehl, Cassavastärke, Kichererbsenmehl, Amaranthmehl, Hefeflocken, Backpulver, Kurkuma und Kala Namak. Die letzte Zutat sorgt auch hier wieder für den nötigen und gern gesehenen Eigeschmack. Einziges Manko, Rührei ist mit der Mischung leider nicht möglich – dann wird das Ganze eine ziemliche Sauerei und auch eher pappig, da die Mischung nicht so recht gar werden will. Ein prall gefülltes Omelett lässt sich hiermit aber zaubern.

Aber ich habe glücklicherweise nicht nur die veganen Ei Alternativen aus Berlin getestet sondern auch eine der Schmelzzubereitungen – letztens gab es für mich also Spaghetti Napoli mit dem Parmi Topper Italian Herb von Terra Vegane. Wer nicht den richtigen Mixer hat, um sich selbst Parmesan zu zaubern, oder wenn es einfach mal schnell gehen muss, ist dieses Produkt die beste Wahl! Denn neben dem käsigen Geschmack bringt der Parmi Topper auch noch eine zusätzliche Würze durch die enthaltenen Kräuter mit.

Praktisch ist bei allen drei Produkten die Verpackung. Zum einen finde ich persönlich das Design echt großartig und zum anderen sind alle Verpackungen wirderverschließbar. Wer die Produkte von Terra Vegane auch gerne mal testen möchte, bekommt diese bei ALLES-VEGETARISCH. Natürlich nicht nur die drei Sorten aus meinem Test sondern noch eine Vielzahl andere tolle Dinge. Die Produkte bewegen sich alle im preislichen Rahmen zwischen drei und maximal fünf Euro – damit würde ich sagen, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis definitiv ausgewogen! Als nächstes mache ich mich definitiv mal an die allseits beliebten Mac Classic von Terra Vegane.

Hast Du Terra Vegane auch schon probiert?

10. April 2017 0 Kommentare
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