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Veganer Käse

Veganer Käse in Scheiben geschnitten

Veganer Käse ist ein Streitthema. Die einen lieben ihn, die anderen können ihn nicht ausstehen. Und das liegt schlicht daran, dass vegane Käse – wie Kuhmilch-Käse auch – ganz unterschiedlich hergestellt und zubereitet werden. Bevor man jedoch voreilig urteilt, sollte man sich zunächst einen Überblick über die vegane Käse-Landschaft verschaffen.

Während man in Frankreich über veganen Käse tendenziell noch den Kopf schüttelt, stellen vegane Gourmets in Großbritannien und Deutschland schon längst die köstlichsten pflanzlichen Camemberts, Weich- und Hartkäse aus Cashewnüssen, Mandeln und anderen nährstoffreichen Zutaten her. Zeit, sich das mal genauer anzusehen.

 

Hartkäse: Schneid dir ein Scheibchen ab!

Die Zeiten, in denen vegane Käse-Scheiben nur nach Hefe schmeckten, sind glücklicherweise vorbei: inzwischen werden Hartkäse nicht nur aus Soja und Kartoffelstärke, sondern auch aus Mandeln, Cashewcreme und pflanzlichen Fetten wie z.B. Kokosöl gemacht.

Bekannt und gut erhältlich ist etwa die Marke Wilmersburger mit ihrer enorm großen Auswahl an milchfreien Scheibenkäsen. Konkurrenz macht nur das Newcomer-Label Simply V, welches besondere Sorten mit Kräuter-Knoblauch-Geschmack und mildem Gouda-Style auf Mandel-Basis anbietet.

 

Veganer Käse am Stück

Marken wie Cheezly und Sheese stellen runden Hartkäse am Stück her, der geschmacklich mal an reifen Cheddar, mal an Mozzarella erinnert. Mit einem Käsehobel lassen sich daraus wunderbar hauchdünne Scheibchen abschneiden. Soyatoo bietet das Mozzarella-Erlebnis auch in Scheibenform an.

Noch mehr geschmackliche Vielfalt findest du außerdem bei Vegusto in unserem Shop: Das vegane Käse-Label No-Muh-Chäs gibt es von milden bis zu sehr würzigen Sorten am Stück, sogar mit Walnuss oder als Schmelzkäse („Melty“).

 

Veganer Weichkäse: Brie, Camembert & Co.

Weichkäse wie Brie, Camembert und Konsorten in veganer Ausführung sind nach wie vor rar. Wenn du nicht das Glück hast, einen individuellen Hersteller von veganem Weichkäse vor Ort zu haben, der auch ausliefert, ist „Do it yourself“ immer noch die beste Alternative. Mit selbst gemachter Cashewcreme, Hefeflocken, einer Messerspitze Weißschimmelkulturen und etwas fachlichem Equipment und Knowhow zauberst du dir in kürzester Zeit einen tollen, rein pflanzlichen Brie, der dem Original in nichts nach steht.

 

Alles zu haben: Frischkäse von cremig bis körnig

Veganen Frischkäse kennt man. Doch auch hier gibt es Unterschiede bei den Inhaltsstoffen und der Konsistenz. Sogar körnigen Hüttenkäse findet man, z.B. bei Heirler. Und auch andere Hersteller wie Soyana, Tofutti, Soyatoo und Simply V eifern um die Wette, wenn es darum geht, das ultimative Frischkäse-Erlebnis in puncto Cremigkeit und Geschmack zu erzielen.

Besonders interessant ist, dass mittlerweile nicht nur Sojabohnen und Tofu bei der Herstellung zum Einsatz kommen, sondern eben auch protein- und nährstoffreiche Nüsse wie Walnüsse, Cashewnüsse und Mandeln und sogar Lupinen.

Veganer Cream CheeseSchon mal Milknuts Cashew Cream Cheese probiert? Einfach umwerfend, für meinen Geschmack. Wem immer noch der Philadelphia fehlt, dem lege ich die „Veganer Streichgenuss“ Serie auf Mandel-Basis von Simply V ans Herz.

Übrigens: Vegane Frischkäse gibt es in unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen von Paprika über Tomate und Chili bis hin zu Kräuter- und Knoblauch-Varianten.

 

 

Jetzt bist du gefragt: Was kannst du als veganer Käse-Fan unseren Lesern empfehlen? Hast du schon mal veganen Käse selbst gemacht?
Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

20. Mai 2017 0 Kommentare
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veganen Genießerscheiben von Simply V

Für die meisten Menschen, die auf vegane Ernährung umsteigen wollen ist der Verzicht auf Käse der schwerste Schritt.
So ging es mir damals auch. Als ich 2011 vegan geworden bin gab es allerdings noch keine wirklichen Alternativen, die auch noch bezahlbar waren. Ich weiß noch wie verzweifelt ich versucht habe mir meinen eigenen Käse zu basteln. Vergebens.

Mit den Jahren kamen aber glücklicherweise immer mehr gute Alternativen auf den Markt. Anfangs musste man sich noch mit den Alternativen aus Amerika oder aus dem Hause Vegusto begnügen – letztere waren auch meine erste Alternative und ich bin auch heute noch in den Walnusskäse verliebt. Final kamen dann die ersten Scheibenkäse-Alternativen auf den Markt. An den Scheiben von Wilmersburger schieden sich damals die Geister. Für die meisten war diese Art von Käsealternative nur „billiger Analogkäse“. Aber weit gefehlt! Für Veganer war es das erste Mal eine wirkliche Alternative zu Gouda und Co.! Dieser Ersatz machte es vielen einfacher den Umstieg auf die vegane Ernährung zu vollziehen.
Es folgten Scheiben von Violife und Veggi Filata – außerdem eine Bio Variante von Wilmersburger.
Und im letzten Jahr folgte die Alternative die zumindest für mich einiges verändert hat: Simply V.

 

Die Simply V Käsealternativen

Im Allgäu gibt es seit zwei Jahre ein Unternehmen, das sich ganz und gar der Herstellung von Käse-Alternativen auf rein pflanzlicher Basis widmet: Unter der Marke Simply V entwickelt, produziert und vermarktet die E.V.A. GmbH vegane Produkte. Zum Einstand präsentierte man im ersten Jahr eine vegane Frischkäse Alternative. 2016 kamen die veganen Genießerscheiben von Simply V dazu. Alle Produkte aus diesem Hause sind auf der Basis von Mandeln. Den Frischkäse, auch Streichgenuss genannt, gibt es in den Sorten cremig-frisch (Natur), Kräuter, Nuss-Nougat und Paprika. In den Sorten Natur, Kräuter, Paprika-Chili und Pfeffer gibt es die veganen Genießerscheiben von Simply V. Der Vorteil an dieser Alternative ist, dass sie frei von Gluten, Soja und Laktose ist. Perfekt also für alle Soja-Allergiker, Menschen mit Laktoseintoleranz oder Zöliakie.

 

Schmeckts?

Ich habe die veganen Genießerscheiben von Simply V vom ersten Moment an gern gegessen und in den letzten Tagen auf Herz und Nieren getestet. Zum einen lassen sich die Scheiben natürlich super aufs Brot legen – aber das können in der Tat auch Gurken oder Tomaten. Pur und „roh“ überzeugen die Scheiben aber in ganzer Linie. Man hat nicht dieses sandige, leicht pappige Gefühl im Mund, das man von anderen Alternativen gerne mal kennt. Außerdem ist der Nachgeschmack glücklicherweise echt angenehm.
Aber da man sich ja genauso gut Avocado, Wurst, Gemüse oder andere Dinge aufs Brot legen kann und ich persönlich ohnehin „Schnittchen“ nicht so präferiere mussten die Scheiben noch eine andere Feuerprobe überstehen. Im wahrsten Sinne. Denn, was tut man mit Käse, außer ihn pur zu essen? Genau, man überbackt damit alles, was nicht niet- und nagelfest ist! Nach einigen Enttäuschungen im veganen Pizzakäse-Segment habe ich mich auf das schlimmste vorbereitet und wurde positiv – sehr positiv – überrascht.
Wer sich mit dem Thema schon mal beschäftigt hat weiß, dass die meisten Alternativen kaum schmelzen. Wenn, dann muss man oft noch Sojasahne oder zusätzliches Fett dazu geben oder den Käse mit der Soße vermengen. Hier haben die veganen Genießerscheiben von Simply V mich nicht nur überrascht sondern vom Hocker gehauen.
Ich habe als Test eine Paprikaschote mit den Scheiben überbacken – ohne Soße und ohne zusätzliches Fett, einfach den Käse direkt auf den Reis gegeben und die Scheiben schmelzen nicht nur, sie werden sogar richtig cremig. Seitdem ich das weiß, nutze ich nur noch die veganen Genießerscheiben von Simply V für Pizza und Co.!
 
Wer dem Ganzen die Krone aufsetzen möchte kann sich jetzt auch endlich eine Pizza mit verschiedenen Käsesorten machen: Simply V Streichgenuss cremig-frisch, Hefeflocken, die veganen Genießerscheiben von Simply V und eine weitere Alternative nach Wahl. Der Käsehimmel für Veganer!

 

Und was zauberst Du am liebsten mit veganem Käse?

10. März 2017 0 Kommentare
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