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Vitamine

Algen – eine gesunde Ergänzung für Veganer?

Algen sind in aller Munde. Nicht erst seit die japanische und koreanische Küche hierzulande Einzug gehalten haben. Besonders in veganen und vegetarischen Gerichten und Rezepten kommen Algen immer öfter vor. Deshalb wollen wir euch hier einen Überblick über unsere Algen-Serie geben und verraten, wie sich Algen in der Küche allgemein verwenden lassen und welchen gesundheitlichen Nutzen sie für Veganer haben.

So gesund sind Algen

Algen, das ist bekannt, sind fettarm, proteinreich und liefern Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Nicht zuletzt deshalb gilt die japanische, besonders algenreiche Küche als eine der gesündesten überhaupt. Doch Alge ist nicht gleich Alge, und nur rund 500 für den Menschen essbare Algenarten sind überhaupt ausreichend erforscht.* Makroalgen wie Dulse und Nori (Rotalgen) und Wakame (Braunalge) liefern dem Körper mehrfach ungesättigte Fettsäuren, u.a. Omega-3-Fettsäuren, die der Mensch sonst nur aus dem Verzehr von Fisch aufnimmt.** Veganer profitieren vom Algen-Verzehr auch hinsichtlich ihres Gehalts an Vitamin B12. So sollen u.a. Chlorella und Nori-Algen laut einer finnischen Studie die B12-Zufuhr bei Veganern grundsätzlich verbessern, jedoch sind sie als alleiniges B12-Supplement nicht ausreichend.*
Nahrungsergänzungsmittel wie die Mikroalge Chlorella (Grünalge) und Spirulina (Blaualge) werden hierzulande als Superfood in Pulver- und Tablettenform verkauft. Diese kleinsten Algenteilchen versorgen den Körper mit wertvollen Mikronährstoffen und Antioxidanzien. Für die Küche daheim sind dagegen eher die großen Makroalgen interessant.

Kein Wundermittel

Trotz des derzeitigen Algen-Hypes muss man allerdings einräumen, dass sich der Vitalstoffgehalt von Algen nicht immer so eindeutig bestimmen lässt wie bei konventionellem Obst und Gemüse. Das liegt daran, dass die Vitalstoffwerte je nach Herkunftsgebiet schwanken können. Zudem reichern sich mitunter Schwermetalle in Algen an, die bei einem sehr häufigen Konsum ähnlich wie bei Fisch bedenklich sein können.* Beim Kauf sollte man außerdem auf den Jod-Gehalt achten. Inzwischen werden allerdings viele Algenprodukte in Süßwasser gezüchtet und sind daher unbedenklich.

Wie Algen sich in der Küche verwenden lassen

Während Algen im asiatischen Raum überwiegend frisch auf den Tisch kommen, müssen Europäer normalerweise mit getrockneten Algenprodukten vorlieb nehmen. Bekannt ist bei uns vor allem die Nori-Alge, mit deren getrockneten Blättern sich Sushi und Maki zubereiten lassen. In asiatischen Supermärkten und in unserem Shop finden Neugierige aber auch andere verarbeitete Algenprodukte wie z.B. getrocknete Algen als salziger Snack oder zerrieben zum Würzen von Speisen. Außerdem lassen sich fast alle Algen ebenso wie anderes Gemüse dünsten, braten und kochen und zu Salat sowie als Spaghetti-Gemüse zubereiten.

Algen-Aufstriche für Veganer

Im Zuge meiner Algen-Recherche habe ich den veganen ALGEN BROTAUFSTRICH wie Leberwurst  getestet, der aus Kidney-Bohnen, Tofu und Zuckertang hergestellt wird. Tatsächlich ähnelt er erstaunlich dem „Leberwurst“-Geschmack auf dem Brot, wobei die maritime Algennote nur ganz zart vorschmeckt. Ebenfalls in unserem Shop findet ihr den veganen ALGEN BROTAUFSTRICH Hummus mit Tomate.

Was man sonst noch aus Algen zaubern kann

Mittlerweile sind die gesunden Algenzusätze auch in zahlreichen veganen Ersatzprodukten für Fleisch zu finden, wie z.B. unseren Algen Grillburgern  und der Algen Currywurst.
Übrigens wird aus Algen auch der vegane Gelatine-Ersatz Agar-Agar gewonnen, den ihr zum Gelieren von Pudding, Marmelade sowie zum Festigen von Torten verwenden könnt.

Welche tollen Algen-Rezepte könnt ihr empfehlen?

Quellen:
* http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/algen-als- lebensmittel-wie- gesund-sind-kombu-wakame- nori-und- co-a- 1108614.html
** http://www.biothemen.de/Qualitaet/algen/wakame-nori- kombu.html
https://www.welt.de/gesundheit/article133416359/Warum-Algen- als-neues- Gesund-Gemuese-taugen.html
http://www.brigitte.de/gesund/ernaehrung/ernaehrungs-trend- -sind- algen-wirklich- so-gesund–10098684.html

27. August 2017 0 Kommentare
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Für die einen ist es nur wieder ein neuer Trend aus der Clean Eating Szene, andere halten sie für ein sinnvolles Ernährungskonzept,  das zahlreichen Krankheiten vorbeugt: die Rede ist von veganer Rohkost.

Was du mit veganer Rohkost für dich erreichen kannst, und wie eine solche Ernährung konkret aussehen kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Mehr Vitamine durch rohe Pflanzenkost

Wer sich überwiegend oder ausschließlich von veganer Rohkost ernährt, führt seinem Körper in erster Linie natürliche, unverarbeitete und ungekochte Lebensmittel zu. Bei Obst und Gemüse bedeutet dies in aller Regel, dass Vitamine, Spurenelemente und Mineralien durch die fehlende oder sehr schonende Erhitzung des Essens noch vollständig erhalten sind und dem Körper, dem Immunsystem und der Zellbildung somit bestmöglich nützen können.

Rohkost vs. Ayurveda

Gleichzeitig, so argumentieren vegane Rohköstler, kurbelt eine rohvegane Ernährung durch die erhöhte Zufuhr an Ballaststoffen die Verdauung an und sorgt für einen aktiven, gut funktionierenden Stoffwechsel. Diese Meinung teilen Befürworter der ayurvedischen Ernährungslehre nicht per se: sie empfehlen Rohkost nur denjenigen, die ohnehin über ein ausgeprägt gutes Verdauungssystem verfügen und raten prinzipiell eher zum Erwärmen der Speisen, um dem Körper die Verdauungstätigkeit zu erleichtern.

Doch wie sieht eine rohvegane Ernährung aus?

Neben frischem Obst und Gemüse stehen bei rohveganer Ernährung Nüsse, Samen, Getreide, Kräuter und nicht erhitzte Pflanzenprodukte auf dem Speiseplan. Auf das „Kocherlebnis“ muss dabei keineswegs verzichtet werden, wie die Videokanäle rohveganer Köche im Netz zeigen.

Salate, Smoothies und raffinierte Raw Food Gerichte

Wer bei rohveganer Ernährung nur an grüne Blattsalate und Snack-Obst denkt, liegt falsch. Denn aus rohen Zutaten wie frischem Gemüse und Früchten, Kräutern, Samen, Nüssen und Trockenfrüchten  lässt sich vom Kuchen über Raw Food Pralinen und Riegel bis hin Knödeln, Dips, Aufstrichen und Kräutersoßen so ziemlich vieles zaubern. Schmackhafte Raw Food Gerichte benötigen oftmals genauso viel Zeit für die Zubereitung wie das herkömmliche Kochen durch Erhitzen. Statt der Herdplatte kommen bei dieser Ernährungsvariante vielfach Smoothie Blender, Mixer oder Küchenmaschine zum Einsatz. Neben Salaten haben auch grüne und bunte Smoothies in der rohveganen Ernährung einen hohen Stellenwert. Und natürlich darf auch genascht werden: gute Beispiele sind Raw Food Energy Balls und schonend gegarte Gemüse-Chips, wie es sie bereits in vielen Cafés und im Biohandel oft zu kaufen gibt.

Die Gesundheit im Blick

Doch es gibt auch Vorbehalte gegen eine rohvegane Ernährung: so können sich bestimmte Pflanzenfarbstoffe, wie sie beispielsweise in Tomaten und Karotten enthalten sind, erst in erhitztem Zustand vollständig entfalten. Auch ist der Verzehr von ausschließlich rohen Lebensmitteln nicht für jede Verdauung gleichermaßen geeignet. Deshalb macht es Sinn, bei einer Komplettumstellung die Blutwerte testen zu lassen. Rawfood-Seminare vermitteln das notwendige Ernährungswissen, damit der Körper auch bei längerer rohveganer Kost alle wichtigen Bausteine und Vitalstoffe erhält.
Jetzt seid ihr gefragt: Habt ihr schon Erfahrungen mit rohveganer Ernährung? Wenn ja, welche Rezepte haben euch besonders begeistert?

Rohvegane Inspirationen und Produkte aus unserem Sortiment:

Kochbuch „Rohvegan – Mein 4-Wochen Selbstversuch“
Kochbuch „Vegan+roh – Die 100 besten Rezepte“
RAW BITE Rohkostriegel (7 Sorten)
Lovechock PUR/KAKAONIBS

20. August 2017 0 Kommentare
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B-12 Zahncreme Nahaufnahme

Vegane Ernährung und die Versorung mit Vitamin B12 ist ein Thema, auf welches man als VeganerIn unumgänglich stößt. Während die Versorung mit fast allen allen Nährstoffen mit einer ausgewogenen veganen Ernährung problemlos möglich ist, stellt das Vitamin B12 hier eine Ausnahme dar.

 

Vorkommen von Vitamin B12

Das auch als Cobalamin bezeichnete Mikronährstoff Vitamin B12 kommt in ausreichenden Mengen nur in tierischen Produkten wie Fleisch, Milch und Eiern vor. Es ist an die tierischen Proteine gebunden, was dem menschlichen Körper die Aufnahme ermöglicht. Zwar lassen sich auch sehr geringe Vitamin B12-Mengen in vergorenen Lebensmitteln wie Sauerkraut oder fermentiertem Soja nachweisen, allerdings ist die in diesen Lebensmitteln vorhandene Menge so gering, dass sie keinen relevanten Beitrag zur Versorgung mit dem Vitamin liefern. Einigen Arten Algen enthalten ebenfalls B12 – sogar in höheren Mengen. Hier besteht allerdings noch Forschungsbedarf, da nicht klar ist, ob bzw. inwiefern das enthaltene Vitamin B12 für den menschlichen Körper umwandelbar ist. Aufgrund der sehr geringen Verfügbarkeit in diesen wenigen veganen Lebensmitteln sollten VeganerInnen das Vitamin daher supplementieren.

 

Funktionen von Vitamin B12 und Vitamin-B12-Mangel

Vitamin B12 übernimmt in unseren Körpern viele Funktionen und ist unter anderem wichtig für die Blutbildung und Zellteilung. Ein Mangel entsteht erst dann, wenn über einen langen Zeitraum (Jahre) kein B12 aufgenommen wird, da der Körper gespeichertes Vitamin-B12 nur langsam abbaut. Der Mangel lässt eventuell also fünf oder zehn Jahre auf sich warten, allerdings sollte man es auf keinen Fall soweit kommen lassen, da er viele Symptome (von Müdigkeit über Depression bis hin zu Schädigungen des Nervensystems) verursachen kann. Kurz gesagt: B12 ist für uns überlebenswichtig.

Insbesondere VeganerInnen sollten sich daher um die Supplementierung des Vitamins kümmern und die ausreichende Versorung sollte durch jährliche Tests überwacht werden. Hierfür ist lediglich eine Blutabnahme notwendig. Besprich das Thema einfach bei Deinem Hausarzt an. Prinzipiell besteht auch die Möglichkeit, sich das Vitamin injizieren zu lassen.

VeganerInnen sind übrigens nicht die einzige Risikogruppe. Hierzu zählen außerdem auch Schwangere, ältere Menschen, RaucherInnen und Menschen mit chronischen Darmerkrankungen. Auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten, anderen Präperaten wie der Pille sowie übermäßiger Alkoholkonsum können die Aufnahme von B12 erschweren und so das Risiko für einen Mangel erhöhen.

 

Vitamin B12 Aufnahme als VeganerIn

Zum Glück gibt es mittlerweile eine Vielzahl an veganen Produkten, die ermöglichen  B12 problemlos zu supplementieren. Zusätzlich zu den schon länger erhältlichen und bekannten  Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamin-B12 Kautabletten und Vitamin-12 Kapseln, entstanden in den letzten Jahren einige weitere Produkte, welche VeganerInnen die ausreichende B12-Versorgung erleichtern sollen. Hierzu gehört auch Vitamin-B12 Zahnpasta. Plastikfreie Zahnbürste und B12 ZahncremeDiese ist mittlerweile zu meiner liebsten B12-Quelle geworden, da ich es extrem praktisch finde, meinen Bedarf nebenbei bei etwas alltäglichem zu decken und nicht regelmäßig an (Kau-)Tabletten denken zu müssen.

Außerdem wird mittlerweile auch einigen veganen Produkten, darunter z.B. pflanzliche Milchsorten, Müslis, Säfte und Fleischalternativen, B12 zugesetzt. Allerdings handelt es sich hierbei um so geringe Mengen, dass die zusätzliche Aufnahme von Vitamin-B12 empfohlen wird um einem Mangel vorzubeugen.

 

Wie nimmst Du B12 zu Dir?

12. Juni 2017 0 Kommentare
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Detox-Smoothies mit Basilikum Blättern

Habt ihr es euch über die Feiertage auch so richtig gut gehen lassen? Mit Take-away Food vom Asiaten, veganem Döner und Falafel, Sekt und Bier oder gar Süßigkeiten? Keine Sorge. Die Fette und Schadstoffe, die euer Körper über den Jahreswechsel gebunkert hat, könnt ihr auch wieder loswerden.

 

Schadstoffe ausleiten mit nährstoffreicher, pflanzlicher Kost

Detox Smoothies sind genau das richtige, um nach der Festtagssaison wieder in eine gesunde Ernährungsweise zurückzufinden. Detoxen kann man natürlich jederzeit, aber nach den Feiertagen tut die innere Reinigung und Entgiftung besonders gut: Ganz egal, ob du vom Alkohol übersäuert bist oder dein Magen wegen übermäßigen Weißmehl-, Kaffee- und Zuckerkonsum rebelliert – mit dieser Hand voll Regeln klappt es schnell mit deiner Detox Smoothie Kur zum Jahresbeginn.

 

Innerer Hausputz für Leber, Niere und Haut

  • Ersetze mindestens 1-2 Mahlzeiten am Tag durch grüne Detox Smoothies
  • Trinke sehr viel Wasser, Kräuter- und Ingwertee
  • Ernähre dich ausschließlich von Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten

 

Was du meidest, wenn du detoxt

Es ist wichtig, dass du während deiner Detox Smoothies Kur folgende Lebensmittel vom Speiseplan verbannst: Kaffee, schwarzen Tee, Fertigprodukte, Zucker und Süßigkeiten allgemein, Weißmehl und tierische Produkte, Alkohol und alle anderen sogenannten Genussmittel. Dies mag dir auf den ersten Blick viel erscheinen. Doch die Freunde von Clean Eating wissen längst, wie vielseitig eine „saubere“ und rein pflanzliche Ernährungsweise ist.

Clean Eating: Was du zu dir nimmst

Besonders wertvoll sind für deinen Körper grüne Gemüse wie Fenchel, Sellerie, Avocados, Spinat, Mangold, Kopfsalat, sämtliche Kohlsorten, insbesondere Grünkohl, aber auch Rote Beete und Äpfel. Sie entgiften Leber, Niere und Haut – und sind viel sinnvoller als jede äußerliche Wellnesskur.

Weil Obst und Gemüse ganz oben auf der Hitliste beim Detoxen stehen, ist der grüne Smoothie die perfekte Kombination. Die Faustregel „2 Teile Obst zu 1 Teil grünes Blattgemüse“ kannst du nach Belieben abändern: verwende z.B. mehr Grün und reduziere den Obstanteil, wenn du deinem Körper noch mehr sekundäre Pflanzenstoffe, Ballast- und Nährstoffe zuführen willst.

Grüne Detox Smoothie Rezepte für den Start

Detox Smoothie - grün und vegan mit viel ObstWer zum ersten Mal grüne Smoothies mixt, ist mit frischem Spinat, Selleriestangen und Fenchel optimal gerüstet. Diese lassen sich mit einem Stabmixer oder Smoothie Blenderaufsatz wunderbar verarbeiten und sind vom Geschmack vergleichsweise mild.

Je nachdem, für welches Gemüse du dich entscheidest, kombiniere ein oder zwei passende Früchte dazu: z.B. Fenchel mit Apfel, Spinat mit Orangen und Bananen oder Sellerie mit Apfel und Melone. Damit der Smoothie schön glatt wird, musst du auf jeden Fall ausreichend Wasser dazu gießen. Bei härteren Gemüsesorten empfiehlt sich ein Entsafter.

Und sonst?

Ergänze deine Detox Smoothie Kur mit vollwertigen Nahrungsmitteln wie reifem Obst und Gemüse, Quinoa, Amaranth, Hirse und Vollkornreis sowie veganen Produktalternativen und Pflanzenmilch. Rezepte dazu findest du in unserer Rezept-Datenbank.

Köstliche Detox Tees von PUKKA und den Superfood Detox-Mix von PurYa! findest Du außerdem in unserem Shop.

 

Verrate uns – Welcher ist Dein Lieblingssmoothie?

 

 

Bildquelle für Beitragsbild:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

9. Januar 2017 0 Kommentare
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