Home Vegan im Alltag

Vegan im Alltag

Auch im heutigen Artikel geht es wieder um veganes Essen für unterwegs. Wir zeigen Dir weitere leckere Snacks für den kleinen Hunger zwischendurch. Das tollste  n der ganzen Sache ist, dass die folgenden Mahlzeiten wirklich unkompliziert sind und man diese einfach selber zubereiten kann. Das ein oder andere Gericht wirst Du bestimmt schon kennen aber schaue selbst:

veganes Essen für unterwegs

 

Gefüllte Weinblätter mit Reis

Die gefüllten Weinblätter mit Reis sind in vielen Kulturen vertreten. Die Zubereitung und Zutaten unterscheiden sich oftmals, doch eines bleibt immer gleich, sie sind wirklich lecker und eignen sich optimal als Fingerfood. Hier findest Du ein simples Rezept. Falls Dir aber dennoch die Zeit fehlen sollte selbst den Kochlöffel zu schwingen gibt es auch fertige Varianten aus der Dose. Wie immer gilt aber: “Selbstgemacht schmeckt am besten!”

Gemüsechips

Gemüsechips erfreuen sich immer mehr Beliebtheit und stellen inzwischen eine gute Alternative zu den herkömmlichen Kartoffelchips dar. Ob diese auch wirklich gesünder sind ist fraglich zumindest der Kaloriengehalt ist ähnlich hoch. Großer Vorteil ist aber, dass Gemüsechips einen relativ hohen Ballaststoffgehalt besitzen, was sich positiv auf die Verdauung auswirkt. Außerdem lässt sich die Knabberei super selbst zubereiten wodurch man den Kaloriengehalt weiter drücken kann. Als  Grundlage eignen sich vor allem Möhren, Pastinaken, Rote Bete und Süßkartoffeln. Durch den Mix entsteht ein geschmacklich vielfältiger Snack, der auch optisch einiges zu bieten hat:

  1. Das gewünschte Gemüse gründlich waschen und schälen.
  2. Das Gemüse mit Hilfe eines Gemüsehobels in dünne Scheiben schneiden (desto dünner, desto knuspriger werden die Chips später)
  3. Ein wenig Olivenöl mit Gewürzen wie Pfeffer, Paprika und Curry in einer Schüssel vermengen und die Gemüsescheiben hineingeben.
  4. Die eingelegten Chips auf einem Blech mit Backpapier ausbreiten und anschließend bei 150 °C Umluft für ca. 45 Minuten backen.
  5. Wichtig: Immer mal wieder den Ofen öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann und allgemein aufpassen, dass die Chips nicht verbrennen.

Kalte Wraps

Kalte Wraps sind eine leckerer Alternative zum einfach belegten Brötchen. Sie sind schnell  und einfach zubereitet, können je nach Belieben belegt werden, schmecken sowohl warm als auch kalt und sind der perfekte Begleiter für unterwegs. Wenn der kalte Wrap dein nächstes veganes Essen für unterwegs wird, achte darauf, dass Du nicht zu viele Soße verwendest und bei Zutaten mit einem hohen Wassergehalt wie Tomaten lieber sparst. Ansonsten weicht der ganze Warp durch und die Sauerei ist vorprogrammiert. Eine besonders leckere Variante ist unser PUFFERWRAP MIT SALAT UND COCKTAIL-DIP. Alle Zutaten und das Rezept findest Du hier.

Smoothies

Smoothies haben in letzter Zeit einen regelrechten Hype erlebt und sind für viele beim Frühstück gar nicht mehr wegzudenken. Je nachdem, welche Zutaten man verwendet, kann ein Smoothie einen durchaus sättigenden Effekt haben und zu dem auch noch richtig gesund sein. Auch für unterwegs bieten sich Smoothies optimal an, so kann selbst während dem Autofahren die ein oder andere Heißhungerattacke erfolgreich bekämpft werden. In Thema Schwierigkeit und Zubereitung toppt der Smoothie sogar den Warp. Alles was Du benötigst ist ein Mixer oder Pürierstab + Behältnis, das Obst oder Gemüse Deiner Wahl, etwas Wasser oder Soja Milch und fertig. Viele Mixer verfügen inzwischen über eigene Behältnisse, welche man auch als Trinkflasche verwenden kann, somit wird auch der Smoothie zum optimalen TO GO Snack. Rezepte und Anregungen findest Du in unserem Beitrag “DETOX SMOOTHIES NACH DEN FESTTAGEN

Fazit

Wir hoffen, dass bei unseren heutigen Vorschlägen für veganes Essen für unterwegs wieder etwas passendes für Dich dabei war und so der nächsten Reise nichts mehr im Weg steht!

 

22. Oktober 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest

Du bist auf Reisen oder beruflich unterwegs, für’s Frühstück war mal wieder keine Zeit. Langsam wird es Mittag, der Bauch fängt das Knurren an und verlangt nach Nahrung. Doch weit und breit ist nichts zum Essen in Sicht, kein Restaurant, kein Imbiss, kein Supermarkt und dann will man auch noch was veganes finden können? Was jetzt?

In diesem Artikel erfährst Du alles über veganes Essen für unterwegs, so musst Du bestimmt nicht mehr hungern.

_________________________________________________________________________

Unterwegs etwas veganes zum Essen zu finden ist in der Tat meist nicht ganz einfach. Natürlich gibt es inzwischen immer mehr veganes Streetfood oder andere Kleinigkeiten für zwischendurch, verlassen kann man sicher aber leider immer noch nicht darauf bzw. ist die Dichte an Ständen und Läden doch noch eher gering. Um dieser Problematik aus dem Weg zu gehen sollte man bevor es auf längere Reisen geht einfach ein paar Snacks vorbereiten und zum Selbstversorger werden. Natürlich bedarf es hierfür ein bisschen Planung im Voraus und auch Aufwand, dafür bist Du so garantiert immer auf der sicheren Seite, ganz Egal, ob auf Dienstreise im Auto oder einem Ausflug in den Bergen.

veganes Essen für unterwegs

Kumpir

… ist ein sehr beliebtes türkisches Fastfood, das sich auch bestens für unterwegs eignet. Kumpir ist im Endeffekt nichts anderes als eine große gebackene Kartoffel mit verschiedenen Toppings drauf. Einfach ein paar mehlig kochende Kartoffeln nehmen, im Ofen backen bis sie gar sind und anschließend das innere der Kartoffel mit einer Gabel lockern. Danach belegst Du die Kartoffel mit den Zutaten Deiner Wahl, wie beispielsweise Mais, Bohnen und Chilis. Was am Ende keinesfalls fehlen darf ist der geriebene Käse (Löffel nicht vergessen!)

Mehr über türkisches Spezialitäten findest Du in unserem Artikel “VEGAN TÜRKISCH FÜR ANFÄNGER”.

Hot Dog

… hierzu muss man nicht mehr viel sagen, jeder kennt den amerikanischen Snack und Bruder vom klassischen Burger. Doch gerade für unterwegs bietet dieser sich optimal an. Auch die Zubereitung ist kinderleicht. Einfach ein veganes Würstchen nach Wahl nehmen, beispielsweise Hobelz Vegane Hot Dogs Chili, diese in ein Brötchen legen und ordentlich Senf, Ketchup, Mayo und Röstzwiebeln rüberkippen, fertig! Alles über das vegane Amerika findest du in unserem Artikel “VEGAN AMERIKANISCH: THE AMERICAN WAY OF VEGAN”.

Tornado Potatoe

… der Hingucker schlechthin. Die Tornado-Kartoffeln sind auf immer mehr Streetfoodständen zu finden, schmecken verdammt gut und schauen obendrein auch noch echt klasse aus. Der Kartoffel Snack ist aber auch ohne weiteres selber zu machen und perfekt für unterwegs. Am besten etwas längliche Kartoffeln nehmen, gründlich abwaschen und anschließend der Länge nach auf einem Holz- oder Metallspieß aufspießen. Nun nimmst Du ein Messer zu Hand und schneidest die Kartoffel rundum spiralförmig ein. Danach die Spiralen vorsichtig auseinanderziehen, dabei aber gut aufpassen, dass sie nicht auseinanderreißen. Auf einem Blech samt Backpapier streichst Du die Spieße nun ordentlich mit Öl ein (wer es gern scharf hat, nimmt am besten Chili-Öl) und würzt diese dann noch mit Salz, Pfeffer und Gewürzen Deiner Wahl, wie Paprika oder Curry. Zum Schluss die Kartoffeln bei ca. 200 ° C Umluft für ca. 30min knusprig backen.

Fazit

Dies war wirklich nur eine kleine Auswahl für veganes Essen für unterwegs, macht aber gleichzeitig deutlich, dass es wirklich nur ein bisschen Vorbereitung braucht und man sich nie wieder Sorgen machen muss, wenn der Magen mal wieder plötzlich das Knurren anfängt. Die Snacks packst Du wenn möglich in einen Wärmebehälter, damit Du auch später in den vollen Genuss kommst. Das tolle ist aber, dass die oben beschriebenen Köstlichkeiten auch kalt wirklich lecker sind. Im zweiten Teil zeigen wir Dir noch weitere praktische und schmackhafte Rezepte für unterwegs.

15. Oktober 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest

Im Supermarkt reiht es sich in bester Form und Farbe für die Kunden auf, bereit gekauft und verspeist zu werden, Gemüse und Obst. Meist wartet es gleich am Eingang und soll mit seiner Perfektion Frische und gesunde Ernährung verkörpern. Doch ein jeder weiß, dass es Mutter Natur nicht immer unbedingt so genau nimmt, was auch gut ist. So kann die Paprika schon mal eine kleine Delle haben oder die eine Gurke krummer als die andere sein.

Wohingegen diese Formen in freier Natur wie gesagt keine Seltenheit darstellt, findet man diese im Geschäft so gut wie nie vor. Doch was passiert mit dem aussortierten Gemüse oder Obst? Wir sagen es Dir!

_________________________________________________________________________

Die inzwischen abgeschaffte Verordnung Nr. 1677/88/EWG sorgte vor noch ein paar Jahren für hitzige Diskussionen. Die im Volksmund auch als Gurkenverordnung betitelte EU Vorschrift regelt mit genauen Vorgaben die Handelsnorm der Salatgurke. Diese beinhaltete unter anderem wie krumm eine Gurke sein durfte, um es in den freien Handel zu schaffen. Auch wenn diese Norm inzwischen wie gesagt abgeschafft wurde, erfüllt das meiste Gemüse im Handel den damaligen Standard. So kommt es, dass rund ein 1/3 des geernteten Gemüses vernichtet wird. Aus diesem Grund kann man heutzutage regelrecht von einem Gemüse Schönheitswahn sprechen.

Das Schlimmste an der ganzen Sache ist, dass dieser Wahn völlig unberechtigt ist. Gemüse oder Obst, welches optisch nicht optimal scheint, ist weder schlecht oder minderwertig geschweigen denn im Geschmack ungenießbar. Dieses kann man ohne Bedenken sorglos essen.

Wie bereits erwähnt handelt es sich meist um einfache und kleine Schönheitsfehler, die keinerlei Einfluss auf die Qualität haben.

Was passiert also mit dem “krummen Gemüse?”

Ein Teil wird zu Produkte weiterverarbeitet, bei denen die Optik eine geringere Bedeutung beigepflichtet wird, wie beispielsweise Mus.

Aber ein Großteil wird tatsächlich direkt nach der Ernte beseitigt mit der einfachen Begründung, dass dieses nicht der Norm entspreche. Doch was passiert mit dem Rest? Um der Verschwendung von Lebensmittel den Kampf anzusagen haben sich ein paar engagierte Köpfe zusammengetan und Projekte wie The Good Food gegründet. Slogan und zugleich die perfekte Beschreibung der Ziele und Absichten des Ladens ist – “Liebe auf den zweiten Blick”.

The Good Food beschreibt sich selbst als “Laden in dem Du mit einem Einkauf Lebensmittel retten kannst. Wir sorgen dafür, dass aussortierte aber noch köstliche Lebensmittel auf dem Teller anstatt in der Tonne landen.” Das eigens entwickelte Ladenkonzept beinhaltet primär den Verkauf von Lebensmittel:

  • welche das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben aber trotzdem noch unbedenklich genießbar sind
  • zu kleines oder krummes Gemüse und Obst

Hierfür geht das Team hinter The Good Food selbst zu kooperierenden Landwirten auf das Feld und macht die Nachernte. Eine wirklich tolle Sache, wie wir finden.

Wichtiges Umdenken in der Gesellschaft

Das eben beschriebene Projekt ist nur eines von vielen welche gebündelt vor allem eines schaffen, ein Umdenken in der Gesellschaft. Und nur so, nämlich durch ständige Aufklärung und verschiedene Alternativen kann die Lebensmittelverschwendung gedämmt werden und schließlich der Gemüse Schönheitswahn beendet werden. So scheint es, dass auch die großen Supermarktketten langsam aufwachen und das krumme Gemüse mit in das Sortiment aufnehmen.

Fazit

Wie Du siehst, muss es nicht immer die perfekte Karotte oder der makellose Apfel aus dem Supermarkt sein. Das krumme Gemüse oder Obst steht dem normalen in nichts nach und ist einfach viel zu schade um vernichtet zu werden. Kleiner Tipp am Ende, falls es Dir möglich ist sprich doch einfach einen regionalen Landwirt in deiner Gegend direkt zu dieser Thematik an. Diese freuen sich in der Regel über dankbare Abnehmer!

8. Oktober 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest

geht immer!

Wie ernährt man sich richtig? Wie viele Mahlzeiten sollte man über den Tag verteilt zu sich nehmen? Auf was sollte man am besten ganz verzichten? Heutzutage gibt es zahlreiche Ernährungstrends und noch mehr Meinungen und Ansichten darüber. Doch eine Ernährungsform erfreut sich immer mehr Beliebtheit, Lowcarb. Und genau darum dreht sich der heutige Artikel bzw. wie sich der Trend am besten umsetzen lässt ohne permanent auf alles verzichten zu müssen, vegane Lowcarb Pizzagerichte.

Was genau ist nochmal Lowcarb?

Lowcarb (englisch carb, Abkürzung für carbohydrates) ist eine englische Bezeichnung für eine Ernährung bei der weitestgehend auf Nahrungsmittel mit Kohlenhydraten verzichtet wird bzw. der Anteil an kohlenhydratreichen Lebensmittel möglichst gering gehalten wird. Hintergedanke ist der, dass durch die reduzierte Aufnahme, eine Stoffwechselumstellung stattfindet und so der Körper vermehrt auf die eigenen Fettreserven zur Energiegewinnung zurückgreift und schlussendlich so eine Gewichtsabnahme begünstigt.

Warum vegane Lowcarb Pizzagerichte?

Ganz einfach, weil es wahnsinnig gut schmeckt und mehr als abwechslungsreich ist. Und außerdem, wer macht schon freiwillig eine Ernährungsumstellung bei der auf Pizza verzichtet werden muss!? Die Kunst also eine Pizza a la Lowcarb zu machen ist den herkömmlichen mehlhaltigen Boden zu ersetzen. Hierfür gibt es mehr Möglichkeiten also Du jetzt vielleicht denkst.

Pizza mit Zucchiniboden

Zuerst musst Du eine Zucchini in einen mit Geschirrhandtuch ausgelegtes Sieb reiben. Anschließend die Raspeln gut auspressen. Noch ein bisschen Salz dazu und dann für ca. 5 – 10 Minuten ziehen lassen. Im Anschluss gibst Du als Bindemittel beispielsweise Leinsamen hinzu und ein bisschen veganen Käse wie beispielsweise Wilmersburger

Pizzaschmelz

Die Masse dann auf einem Blech gut ausbreiten und für ca. 15 – 20 Minuten bei 220 °C im Ofen backen. Nach der genannten Zeit den Teig kurz herausnehmen, wenden, mit Tomatensauce bestreichen und mit Deinen Lieblingstoppings belegen sowie reichlich Käse bestreuen. Danach kommt die Pizza nochmals für ca. 15 Minuten in den Ofen uuund fertig!

Wassermelonen Pizza

Ja Du liest richtig, Wassermelonen Pizza. Zugegeben hierbei handelt es sich um eine wirklich exotische Variante der ursprünglichen Pizza und hat auch wirklich nicht mehr so viel mit dieser Gemeinsam, ausprobieren solltest Du es aber trotzdem mal. Für den Boden nimmst Du am besten eine große Wassermelone, diese dann halbieren und anschließend an der dicksten Stelle eine 2 bis 3cm breite Scheibe abschneiden. Diese wiederum dann in 8 gleichgroße Stücke aufteilen. Als Topping passen hier vor allem Rucola, Oliven und veganer Hirtenkäse.

Wirklich lecker und auf jeden Fall Lowcarb.

Auberginenpizza

Eine weitere absolute Empfehlung unsererseits ist die Auberginenpizza bzw. Minipizzas aus Auberginen. Sie sind das perfekte Fingerfood und auf jeder Party ein Hingucker. Das tolle ist, dass dieses vegane Lowcarb Pizzagericht auch in der Zubereitung wirklich einfach ist. Und so machst Du’s: Eine Aubergine nehmen und gründlich waschen. Danach schneidest Du sie in gleichmäßige Scheiben und legst diese auf einem Küchentuch aus. Die optimale Dicke ist so ca. 2cm. Um die Flüssigkeit der Auberginen zu entziehen, bestreust Du die einzelnen Scheiben beidseitig mit Salz. Nach einer Wartezeit von ca. 20 Minuten müssen die “Minipizzaböden” noch trockengetupft werden damit Du diese anschließend mit Olivenöl bestreichen kannst. Wahlweise noch italienische Kräuter mit rauf und schon kannst Du das Ganze für ca. 30 Minuten in den Ofen bei 200 °C packen. Nach dem die Scheiben gar sind belegst Du diese mit den gewünschten Zutaten. Was auf gar keinen Fall fehlen darf ist die Tomatensauce und der geriebene Käse. Ansonsten eignen sich diverse Kleinigkeiten wie beispielsweise Basilikum oder auch Mais. Nachdem Du die Pizzas nach deinem Ermessen belegt hast, kommen diese nochmal für ca. 5 Minuten in den Ofen, bis der Käse schön geschmolzen ist und schon sind deine Auberginen-Mini- Pizzas fertig.

Fazit

Diese kleine Auswahl vegane Lowcarb Pizzagerichte macht relativ deutlich, dass mit einer Lowcarb Ernährung keinesfalls auf alles verzichtet werden muss, zumindest die Pizza kommt nicht zu kurz. Gerade an der Pizza ist das schöne, dass diese so wandelbar ist und somit immer wieder zu einem neuen Geschmackserlebnis wird. Welche ausgefallenen Pizzavarianten kennst Du sonst noch? Teile es uns in einem Kommentar mit!

1. Oktober 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest

Vor gut einer Woche wurde das größte Volksfest zum sage und schreibe 184. Mal eröffnet, das Oktoberfest. Feierfreudige aus aller Welt reisen an, um vor allem eines zu feiern, das Bier. Allein letztes Jahr wurden über 6,6 Millionen Maß Bier ausgeschenkt. Passend zum Thema greifen wir im heutigen Artikel die Frage auf, ist Bier vegan, bzw. warum sollte es das nicht sein? Wir erzählen Dir alles, was du über veganes Bier wissen musst.

Ist Bier vegan?

Kurz beantwortet ja! Es gibt veganes Bier bzw. ist jedes Bier an sich vegan, sofern es nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wurde. Denn dieses besagt, dass Bier in Deutschland nur mit Wasser, Hopfen, Malz und Hefe gebraut werden darf. Durchaus anders kann es hingegen bei importierten Bier aussehen. In den meisten Ländern gibt es keine ähnlichen Regularien wie bei unserem Reinheitsgebot. So kann es in seltenen Fällen durchaus vorkommen, dass auch nicht vegane Bestandteile zum Brauen verwendet werden.

Warum dann überhaupt die Frage?

Die Zutaten im Bier sind also vegan. Doch wie sieht es mit dem Brauprozess aus, kommen hier vielleicht tierische Produkte zum Einsatz? Genau hier muss man achtsam sein. Bei der sogenannten Klärung, welche 1993 im Rahmen der Erneuerung des Biersteuergesetzes (BierStG) erlaubt wurde, werden  mit Hilfe einer Membran Hefepartikel aus dem Sud gefiltert, um so das Bier zu trüben. Dieser Prozess spielt sich beispielsweise auch bei der Wein- oder Saftproduktion ab. So kann es durchaus vorkommen, dass zum Filtern beispielsweise Gelatine oder Hausenblasen zum Einsatz kommen. Der §9 des BierStG gibt hierbei keine genauen Vorgaben hinsichtlich der Verwendung tierischer Produkte. Dennoch scheint es so, dass in Deutschland überwiegend vegan geklärt wird und somit auch der Brauprozess an sich vegan ist. Somit wäre also die Frage über veganes Bier geklärt, oder?

Also ist Bier zu 100% vegan?

Wie bereits festgestellt, sind sowohl die Zutaten als auch die in der Herstellung verwendeten Produkte von Bier vegan. Dennoch kann es vorkommen, dass tierische Bestandteile in Verbindung mit Bier gebracht werden. Die Etiketten auf den Flaschen werden oftmals mit Klebstoff befestigt, welcher tierisches Kasein beinhaltet. Dies muss aber nicht immer der Fall sein. Wenn Du es also ganz genau wissen möchtest, einfach vorab klären oder aus einem frisch angezapften Fass trinken, dann bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Fazit

Auch als Veganer darf man also beherzt zum Bier greifen. Aber auch wenn Bier in den meisten Fällen vegan ist, gilt wie immer: in Maßen trinken. Es ist und bleibt Alkohol welcher in rauen Mengen einfach schlecht für Körper und Seele ist. Zum Schluss möchten wir aber nicht den Moralapostel spielen, also Prost!

Passend zum Thema haben wir hier noch ein leckeres Rezept für Dich parat:

SILVESTER-FONDUE: LECKEREIEN IM BIERTEIG

24. September 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest

Big in Japan

Für Vegetarier ist es schon immer einer der besten Alternativen, um unbeschwert mit Freunden essen zu gehen. Die Auswahl ist groß und die Geschmäcker vielfältig und abwechslungsreich. Hier ist wirklich für jeden was dabei, egal ob klassisch, würzig und pikant oder exotisch. Die Rede ist von Sushi. Doch wie vegan ist das japanische Gericht und wie stelle ich mein eigenes veganes Sushi her? Wir sagen es dir!

Ursprünglich handelte es sich beim Sushi gar nicht um ein Gericht. Vielmehr war es eine traditionelle Konservierungsmethode bei der gefangener Fisch mit gekochtem Reis in Gefäßen eingelegt wurde, um diesen so über mehrere Jahre haltbar zu machen. Aus diesem Grund beinhalten die meisten Sushi-Varianten auch Fisch oder Meeresfrüchte. Doch jeder der schon mal in einem japanischen Restaurant war weiß, dass es Sushi in den unterschiedlichsten Varianten gibt. Doch wie schaut veganes Sushi jetzt genau aus?

Veganes Sushi

Hingegen der breiten Meinung bedeutet Sushi übersetzt keinesfalls “roher Fisch”. Auf Deutsch heißt es “gesäuerter Reis”, was mit dem Fermentierungsprozess beim vorher angesprochenen Konservieren zu tun hat. Und genau dieser Reis ist Hauptbestandteil und so mit der wichtigste Part eines guten Sushis. Ein zweiter wichtiger Bestandteil von der wahrscheinlich bekanntesten Sushi-Art ist das Nori- Blatt. Nori sind nichts Anderes als essbare Meeresalgen, welche getrocknet und geröstet in Blattform gepresst werden. Diese werden vor allem bei der Herstellung benötigt und ummanteln den Reis samt Inhalt. So fehlt jetzt nur noch die Füllung! Und hier sind tatsächlich mal wieder keine Grenzen gesetzt. Typische Füllung für die sogenannten Maki-Sushi (zu Deutsch “Rollen Sushi”, bestehend aus den eben erwähnten Bestandteilen, Reis, Nori + Füllung) sind:

  • ninjin = Karotte
  • kyuri = Salatgurke
  • kampyō = Hokkaidokürbis
  • nattō = fermentierte Sojabohnen

Gut machen sich beispielsweise auch Zutaten wie Avocado oder Mayonnaise. Eine der beliebtesten Maki-Varianten ist die California Roll, welche ihre Besonderheit darin hat, dass sie Inside-Out gedreht wird. Die Füllung besteht aus Gurken, Avocado, Sesam und eigentlich Surimi, eine feste Masse aus zerkleinertem Fisch, die man aber auch ganz einfach durch Sojabohnen ersetzen kann und  mindestens genauso gut schmeckt. Lecker sind auch fruchtige Varianten mit beispielsweise Mangostückchen oder eine Kombo aus Mango und Avocado. Neben den Maki gibt es noch viele verschiedene Sushi-Varianten, welche sich aber vor allem in der Zubereitung und im Anrichten unterscheiden. Was natürlich keinesfalls fehlen darf sind die typischsten Sushi-Begleiter die es gibt, Sojasauce und Wasabi. Wie Du siehst, gibt es wirklich zahlreiche Möglichkeiten für veganes Sushi. Somit kannst Du das nächste Mal ganz ohne Bedenken mit zum Running-Sushi gehen und brauchst definitiv keine Angst davor haben, nicht auf Deine Kosten zu kommen. Falls Du nun aber doch lieber selbst dein eigenes Sushi machen willst, haben wir hier ein paar Tipps für Dich parat.

Veganes Sushi – Tipps zum Selbermachen

Gleich eines vorne weg. Eine richtige Ausbildung zum Sushi-Meister und somit zum perfekten Sushi dauert nicht ohne Grund über 15 Jahre. Mit ein paar Tricks schaffst Du aber auch ohne lange Ausbildung ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis. Wie immer zählt: Übung macht den Meister!

Das Zubehör

Das wichtigste Zubehör zum Sushi zubereiten ist eine Rollmatte. Diese besteht meist aus Bambus und dient dazu, das Sushi ordentlich zu formen. Zusätzlich brauchst Du noch einen Topf und Sieb für den Reis oder wahlweise auch einen Reiskocher, sowie scharfe Messer zum Zutaten schneiden.

Die Zutaten

Zu den absoluten Grundzutaten gehören Sushi-Reis, Nori-Blätter und die gewünschten Zutaten für eine Füllung. Zusätzlich benötigst Du zum Würzen Soja- Sauce, Wasabi und Ingwer. Gerade beim Reis solltest Du darauf achten, dass es tatsächlich Sushi geeigneter Reis ist, da dieser besonders gut kleben muss.

Kleiner Tipp: Oft gibt es umfangreiche Starter Sets, in denen alle benötigten Zutaten sowie das passende Zubehör enthalten sind.

Die Zubereitung

Zuerst wird das Noriblatt auf die Bambusmatte gelegt (Achtung: glänzende Seite nach oben. Anschließend wird der Reis auf dem Blatt verteilt (ca. 1 cm hoch reicht völlig aus). Wichtig, zu den Rändern muss ca. 1 cm bzw. zum oberen sogar 2 cm frei gelassen werden, damit sich die Rolle ordentlich formen lässt. Nun geht es an die Füllung. Hierfür das untere Drittel des mit Reis belegten Noriblatt je nach Belieben belegen. Anschließend muss nur noch mit Hilfe der Bambusmatte die Füllung in das Noriblatt eingerollt werden. Dies bedarf etwas Übung aber wird mit der Zeit immer besser. Zum Schluss muss die Rolle nur noch in kleiner Stücke geschnitten werden und fertig. (Am besten erst halbieren und dann fortfahren). Fertig!

Weitere Tipps

Tipp 1: Die Zutaten für die Füllung in kleine, dünne Streifen schneiden. So wird gewährleistet, dass diese dann auch gut in die Sushi-Rolle passen.

Tipp 2: Zwischen Nori und Bambusmatte eine Frischhaltefolie legen. Somit bleibt die Sushi-Rolle ganz und es bleibt kein Reis kleben.

Tipp 3: Finger und Messer mit Essigwasser anfeuchten, somit lässt sich der klebrige Reis besser verarbeiten.

Tipp 4: Vor allem bei den ersten Versuchen nicht zu viel Reis und Füllung verwenden.

Fazit

Egal ob im Restaurant oder selbstgemacht, Sushi ist ein optimales veganes Gericht, welches sehr abwechslungsreich und immer lecker ist. Hast Du selbst auch schon Sushi gemacht? Wie waren Deine ersten Versuche? Teile es uns in einem Kommentar mit.

17. September 2017 0 Kommentare
1 Facebook Twitter Google + Pinterest

Leckere Snacks schnell und einfach zubereiten

Die meisten denken bei veganem Essen vor allem an eines, komplizierte und zeitintensive Zubereitung. Doch falsch! Vegane Ernährung kann auch ganz anders.

In diesem Beitrag zeigen wir Dir, wie Du ganz einfach und zudem auch noch selbst, leckere Snacks, schnell und einfach zubereiten kannst – veganes Fastfood.

veganes Fastfood – Die Vorteile

Selbstgemachtes veganes Fastfood hat einen riesen Vorteil. Zum einen weißt Du ganz genau was drinnen ist und zum andere kannst Du es optimal an Deinen persönlichen Geschmack anpassen. Netter Nebeneffekt, richtig zubereitet ist es auch noch um einiges gesünder als das herkömmliche Fastfood aus dem Schnellrestaurant. Doch genug geredet, kommen wir zum ersten Rezept.

vegane Pizza

Egal ob als Tiefkühl-Variante oder direkt auf die Hand, die Pizza zählt zu den absoluten Fastfood Klassikern.

Wenn Du es wirklich ganz schnell willst, wählst Du dir einen fertigen Pizzaboden und belegst ihn nach Herzenslust mit Zutaten die Dir am besten schmecken. Eine kleine Auswahl an benötigten Basics findest Du hier:

Wenn Du aber mal eine außergewöhnlichere Pizza probieren möchtest empfehlen wir Dir den herkömmlichen Pizzaboden mit etwas ganz besonderem auszutauschen –   Naanbrot. Entweder kaufst Du dir das Brot bereits fertig oder Du backst es Dir selber. Ein einfaches Rezept findest Du hier.

Weitere Anregungen gibt‘s in unserer Rezept-Rubrik: Pizza & Pasta.

vegane Burger

Ein Jeder kennt und ein Jeder liebt ihn, den Burger. Inzwischen gibt es auch zahlreiche vegane Varianten, weswegen er als veganes Fastfood unbedingt in diesen Beitrag mit aufgenommen werden muss. Im Verlauf der letzten Jahre setzen immer mehr Restaurants auf vegane Variationen, wodurch die tollsten und ausgefallensten Kreationen entstehen über die wir uns natürlich freuen.

Wenn Du aber lieber wieder selber den Kochlöffel schwingen möchtest haben wir hier wieder eine kleine Auswahl für Dich:

Buns

…machen den Burger zu einer runden Sache. Über das perfekte Bun lässt sich stunden streiten. Die Kunst liegt aber darin, dass ganz auch vegan zu gestalten! ohnemist.de zeigt, wie Du Dir ganz allein das perfekte Burger Brötchen backen kannst und zwar ohne tierische Zutaten wie Eier oder Kuhmilch.

Patties

… sind das Herzstück eines jeden Burger. Das vegane Angebot hierbei ist wirklich beeindruckend und sorgt für genügend Abwechslung.

 

Sauce

… sorgt für die richtige Würze. Auch hier sind Dir wieder keine Grenzen gesetzt. Egal ob ganz klassisch mit Ketchup & Senf, scharf pikant oder fruchtig exotisch.

 

Käse, Salat und Co.

…sind die Toppings, die den Burger den letzten Schliff verpassen. Beim Salat weißt Du wahrscheinlich wieder selbst, was dir am besten schmeckt und auf einem Burger niemals fehlen darf. Doch beim Käse darf es auch ruhig mal etwas ausgefallener sein, wie beispielsweise mit dem Vegusto No-Muh-Chäs Walnuss. Aber natürlich kann man den Burger auch ganz klassisch mit Käse-Scheiben im Cheddar style belegen.

Ein besonders ausgefallenes Rezept haben wir noch hier für Dich parat.

 

veganer Döner

Kommen wir zum Lieblings-Fastfood der Deutschen, dem Döner. Man findet ihn wirklich an jeder Ecke, doch die Auswahl an veganen Döner ist bis heute sehr rar. Doch auch hier können wir wieder Abhilfe schaffen. Döner als veganes Fastfood ist wirklich kein Zauberwerk. Natürlich haben wir wieder eine Liste allen nötigen Zutaten für Dich bereit.

Wähle zuerst dein bevorzugtes “Fleisch”:

 

 

Danach benötigst du natürlich ein großes Stück Fladenbrot oder wahlweise auch Pita Brot. Dann folgt großzügig eine Hand voll Salat, Tomaten, Gurken, Kraut oder auch andere Leckereien wie Antipasti. Zu guter Schluss fehlt natürlich noch eine Schmackhafte Joghurt- oder Knoblauchsauce. Besonders lecker ist auch immer ein Mix aus milder und pikanter Sauce. Und für wen es immer noch nicht lang, reichlich Chilipulver drüber kippen!

 

Fazit

Veganes Fastfood ist bei weitem noch nicht so verbreitet wie herkömmliches, welches an jeder Straßenecke zu finde ist, aber gerade bei Street-Food Events oder anderen Essens Veranstaltungen gibt‘s es immer neue Kreationen zum Entdecken. Zum Glück kann man sich ja auch selber ganz einfach seinen veganen Lieblingssnack zaubern und den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Genau betrachtet ist veganes Fastfood sogar noch viel abwechslungsreicher als die “normalo Varianten”. Also, probier‘ dich einfach durch unsere verschiedenen Ideen durch und gib uns in einem Kommentar Bescheid, wie es geschmeckt hat.

12. September 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest

Frühstück vegan: mit Mango-Maca Frühstücksbrei

Die Einen schwören auf Over-Night-Oats, die Anderen auf Scrambled Tofu und Avocado-Toast: Doch Fakt ist: wer dauerhaft vegan lebt, hat schon beim Frühstück Lust auf Abwechslung. Da ich mir und meinen Kindern morgens gern einen gesunden, warmen Frühstücksbrei zubereite, möchte ich euch hier meine neueste Entdeckung vorstellen: die Vegan Plus Frühstücksbrei Serie.

 

Warm frühstücken gibt Kraft und schont den Magen

Wer kennt es nicht, das klassische warme Porridge, wie die Engländer sagen? „Gröt“ heißt es in Skandinavien, Hafergrütze hierzulande. Doch was sich so profan anhört, ist überaus gesund und kann beliebig variiert werden. Persönlich esse ich warmen Frühstücksbrei am liebsten mit frischen Beeren, Bananen und Apfelstückchen – und kaufe besonders gern solche Brei-Mischungen, die meinem Körper zusätzliche Nährstoffe bieten.

 

Rosengarten Frühstücksbrei: von Chia-Kakao bis Mango-Maca

Die besondere Zusammensetzung und der Nährstoff-Gehalt waren es auch, die mich auf die Rosengarten Frühstücksbreie neugierig gemacht haben: Mit rund 70 Prozent Haferflocken versorgt dich dieser Brei mit jeder Menge Eisen – das dein Körper vor allem dann optimal verwertet, wenn du gleichzeitig Vitamin C durch frische Früchte oder Saft zu dir nimmst.

Durch pulverisierte Rosinen und Mangopüree erhält die Sorte Mango-Maca  ihre süßliche Note, Quinoa und Puffreis machen den Brei beim schnellen Aufkochen besonders weich und schmackhaft. Das besondere Plus ist natürlich die vermahlene Maca-Wurzel: Maca ist eine südamerikanische Knolle, die neben Libido und Fruchtbarkeit auch Immunabwehr, Leistungsfähigkeit und Psyche stärken soll. Na dann!

Bei der Auswahl von Rosengarten findet sich übrigens für jeden Geschmack etwas: die Palette reicht von Nüsse & Kerne  über Beeren & Früchte  bis zu Chia-Kakao Crunch .

 

So genießt du dein Frühstück vegan

Um mein Frühstück vegan und gesund zuzubereiten, verwende ich Pflanzen-Alternative zu Milch und nach Bedarf alternative Süßungsmittel wie Agavensirup. Eine halbe Tasse Brei wird mit der doppelten Menge Flüssigkeit kurz aufgekocht und ist innerhalb weniger Minuten zubereitet.

Mit Kokosraspeln, frischen Früchten oder einem Schuss Kokosmilch als Topping schmeckt es gleich doppelt so gut. Bon Appetit!

 
Bildquelle: Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

3. September 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest

Für die einen ist es nur wieder ein neuer Trend aus der Clean Eating Szene, andere halten sie für ein sinnvolles Ernährungskonzept,  das zahlreichen Krankheiten vorbeugt: die Rede ist von veganer Rohkost.

Was du mit veganer Rohkost für dich erreichen kannst, und wie eine solche Ernährung konkret aussehen kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Mehr Vitamine durch rohe Pflanzenkost

Wer sich überwiegend oder ausschließlich von veganer Rohkost ernährt, führt seinem Körper in erster Linie natürliche, unverarbeitete und ungekochte Lebensmittel zu. Bei Obst und Gemüse bedeutet dies in aller Regel, dass Vitamine, Spurenelemente und Mineralien durch die fehlende oder sehr schonende Erhitzung des Essens noch vollständig erhalten sind und dem Körper, dem Immunsystem und der Zellbildung somit bestmöglich nützen können.

Rohkost vs. Ayurveda

Gleichzeitig, so argumentieren vegane Rohköstler, kurbelt eine rohvegane Ernährung durch die erhöhte Zufuhr an Ballaststoffen die Verdauung an und sorgt für einen aktiven, gut funktionierenden Stoffwechsel. Diese Meinung teilen Befürworter der ayurvedischen Ernährungslehre nicht per se: sie empfehlen Rohkost nur denjenigen, die ohnehin über ein ausgeprägt gutes Verdauungssystem verfügen und raten prinzipiell eher zum Erwärmen der Speisen, um dem Körper die Verdauungstätigkeit zu erleichtern.

Doch wie sieht eine rohvegane Ernährung aus?

Neben frischem Obst und Gemüse stehen bei rohveganer Ernährung Nüsse, Samen, Getreide, Kräuter und nicht erhitzte Pflanzenprodukte auf dem Speiseplan. Auf das „Kocherlebnis“ muss dabei keineswegs verzichtet werden, wie die Videokanäle rohveganer Köche im Netz zeigen.

Salate, Smoothies und raffinierte Raw Food Gerichte

Wer bei rohveganer Ernährung nur an grüne Blattsalate und Snack-Obst denkt, liegt falsch. Denn aus rohen Zutaten wie frischem Gemüse und Früchten, Kräutern, Samen, Nüssen und Trockenfrüchten  lässt sich vom Kuchen über Raw Food Pralinen und Riegel bis hin Knödeln, Dips, Aufstrichen und Kräutersoßen so ziemlich vieles zaubern. Schmackhafte Raw Food Gerichte benötigen oftmals genauso viel Zeit für die Zubereitung wie das herkömmliche Kochen durch Erhitzen. Statt der Herdplatte kommen bei dieser Ernährungsvariante vielfach Smoothie Blender, Mixer oder Küchenmaschine zum Einsatz. Neben Salaten haben auch grüne und bunte Smoothies in der rohveganen Ernährung einen hohen Stellenwert. Und natürlich darf auch genascht werden: gute Beispiele sind Raw Food Energy Balls und schonend gegarte Gemüse-Chips, wie es sie bereits in vielen Cafés und im Biohandel oft zu kaufen gibt.

Die Gesundheit im Blick

Doch es gibt auch Vorbehalte gegen eine rohvegane Ernährung: so können sich bestimmte Pflanzenfarbstoffe, wie sie beispielsweise in Tomaten und Karotten enthalten sind, erst in erhitztem Zustand vollständig entfalten. Auch ist der Verzehr von ausschließlich rohen Lebensmitteln nicht für jede Verdauung gleichermaßen geeignet. Deshalb macht es Sinn, bei einer Komplettumstellung die Blutwerte testen zu lassen. Rawfood-Seminare vermitteln das notwendige Ernährungswissen, damit der Körper auch bei längerer rohveganer Kost alle wichtigen Bausteine und Vitalstoffe erhält.
Jetzt seid ihr gefragt: Habt ihr schon Erfahrungen mit rohveganer Ernährung? Wenn ja, welche Rezepte haben euch besonders begeistert?

Rohvegane Inspirationen und Produkte aus unserem Sortiment:

Kochbuch „Rohvegan – Mein 4-Wochen Selbstversuch“
Kochbuch „Vegan+roh – Die 100 besten Rezepte“
RAW BITE Rohkostriegel (7 Sorten)
Lovechock PUR/KAKAONIBS

20. August 2017 0 Kommentare
0 Facebook Twitter Google + Pinterest

Vanille, Walnuss, Alternative zu Joghurt-Kirsch, Erdbeer und Straciatella – cremige Eisvarianten wünschen sich viele Veganer. Und doch ist cremiges Eis, das nicht an Sorbet erinnert, in veganer Ausführung oft nur schwer zu bekommen. Noch dazu sind die meisten mit herkömmlichem Zucker gesüßt und auch hinsichtlich anderer Zusätze oft nicht gerade gesund. Deshalb habe ich hier für euch die leckersten und gesündesten Alternativen für veganes Eis zusammengestellt, gemäß dem Motto: Do it yourself!

 

Leichter als gedacht: veganes Eis selbst herstellen

Veganes Eis soll genauso cremig schmecken wie die bekannten Kugeln aus der Eisdiele. Doch auch wenn du nicht das Glück hast, in der Nähe eines veganen Eisladens zu wohnen, kannst du ein solches Eis ganz leicht selbst zubereiten – und
zwar in allen Farben und Geschmacksrichtungen.

 

Basiszutaten durch vegane Alternativen ersetzen

Um die nicht-veganen Inhaltsstoffe von gewöhnlichem Speiseeis zu ersetzen, kannst du auf pflanzliche Alternativen zu Milch und Alternativen zu Sahne ( wie z.B. aus Mandeln, Kokos, Reis, Hafer oder Soja) zurückgreifen. Die Sortenvielfalt erreichst du, indem du deine Basiszutaten mit frischen Früchten wie Mango, Beeren aller Art, Bananen und Datteln oder auch Nüssen, Zimt, Vanille oder veganer Schokolade  kombinierst. Wer braucht da schon tierische Farbstoffe?

 

Starter: Smoothie-Eis to go

Zugegeben: meine ersten Versuche für veganes Eis liefen darauf hinaus, dass ich die Überreste köstlicher und gesunder Smoothies ganz einfach in handliche Eisformen eingefroren habe. So hatte ich jederzeit bei heißem Wetter ein Eis am Stiel parat. Doch manchmal soll es ja eben auch ein Creme-Eis sein, ob in der Waffel, auf dem Pancake oder pur.

 

Jetzt wird’s cremig: Veganes Eis auf Bananen-Basis

Daher habe ich den folgenden Trick angewendet, den zahlreiche Vegan-Foodblogger empfehlen: Dazu frierst du in größerer Menge sehr reife Bananen, in Scheiben geschnitten, über Nacht ein. Am nächsten Tag pürierst du die Bananen zu einer cremigen Masse und ergänzt sie nach deiner Fantasie zu beliebigen Eis-Kreationen.

Für meinen ersten Versuch, ein köstliches veganes Himbeer-Creme- Eis, habe ich Tiefkühl-Himbeeren, frische Erdbeeren und einige Esslöffel Kokossahne als Alternative zu Sahne  in die Bananen-Eis- Creme gemixt. Gib jeweils so viel Pflanzen-Alternative zu Milch oder Pflanzen-Alternative zur Sahne hinzu, bis das Eis die gewünschte Konsistenz besitzt. Mit Agavendicksaft wird das Eis leicht nachgesüßt.

 

Tips & Tricks

Für das Creme-Eis auf Bananen-Basis kannst du einen einfachen Suppen-Pürierstab oder einen Smoothie-Blender verwenden. Viel Freude beim Experimentieren und Ausprobieren!

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

 

13. August 2017 0 Kommentare
1 Facebook Twitter Google + Pinterest
Newer Posts