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Vegan im Alltag

Was gibt es Schöneres als einfach nach Draußen zu gehen und sich voll und ganz der
Natur hinzugeben? Ganz egal, ob beim Wandern im Wald oder beim lockeren Abhängen mit
ein paar Kumpels im Park. Doch eine Sache krönt die ganze Geschichte noch: Picknick! In
diesem Artikel dreht sich alles um die Mahlzeit im Freien, veganes Picknick .
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Vorbereitung ist alles

Ein schattiges Plätzchen, grüne Wiesen, eine gemütliche Decke und ein großer Korb voller
Leckereien und schon ist das Picknick angerichtet. Doch ein gutes Picknick bedarf vor allem
eines: gute Vorbereitung. Daher sollte man sich schon im Voraus einen Plan machen, was
man alles an Utensilien, Geschirr, Besteck und natürlich zum Essen und Trinken mitnehmen
möchte. Natürlich kann man sich auch spontan ein paar Sachen zusammenpacken und
einfach losstarten, aber man wird schnell merken, dass man die Hälfte zuhause vergessen
hat und draußen im Freien ist es oftmals eher schwierig eben an Pfeffer und Salz zu
kommen. Also am besten auf einem Zettel alles festhalten und dann geordnet in den Korb
oder Rucksack packen. Doch was nimmt man sich jetzt am besten zum Schlemmen in der
Natur mit?

Tipps für das vegane Picknick

Draußen in der Hitze ist angenehmer leichte Kost zu sich zunehmen. Sämtliche
Salatvariationen bieten sich hierfür bestens an, egal, ob mit Obst oder einfacher Blattsalat.
Wenn Du es trotzdem etwas deftiger magst, ist beispielsweise ein Pesto-Nudelsalat genau
das richtige. Mindestens genauso lecker und erfrischend sind Gemüsesticks. Einfach
Karotten, Gurken und Paprika in beliebig dünn oder dicke Streifen schneiden und fertig. Zum
Dippen eignet sich am besten veganer Streich wie z.B. Tofutti Creamy Smooth Streichgenuss Natur

Apropos Dippen. Die optimalen Begleiter zu jedem Picknick sind Baguettes, Brot und co. mit
verschiedenen leckeren Aufstrichen. Die Auswahl hierbei ist schier unendlich, sodass
wirklich für jeden was dabei ist:
Hammermühle Bio Laugenbrezeln
Le Pain des fleurs Bio Blumenbrot Knusprige Kastanienschnitten
Zwergenwiese Bio Brotzeit Streich
Made with Luve Streichglück Bruschetta
Landkrone Bio Salat ungarisch 
Kommen wir zum absoluten Klassiker: frisch belegte Sandwiches. Auch hier darf wieder je
nach Vorlieben beherzt zugegriffen werden. Wem jedoch die Standardvarianten zu
langweilig sind, für den haben wir hier ein Rezept für ein ganz besonderes Sandwich:
● Farmer-Sandwich
Falls Dir das aber immer noch zu wenig sein sollte und Du das nächste Picknick zu einem
richtigen Highlight machen möchtest, ist unser “Buntes Partybrot” genau das richtige für
Dich!
Das Partybrot ist ein wahres Geschmackserlebnis. Es bedarf zwar einiger Vorbereitungen,
wenn es aber fertig ist, eignet es sich optimal für ein Picknick. Wie der Name schon
vermuten lässt, handelt es sich um ein Brot, dass mit bunten Zutaten gefüllt wird. Hier
findest du das Rezept:
● Buntes Partybrot
Die Füllung kannst Du natürlich wieder frei nach Belieben wählen. (Falls Du eine besonders
ausgefallene Idee hast, teile sie uns in einem Kommentar mit!)
Die Getränkewahl
Wichtig für jedes Picknick sind natürlich auch die passenden Getränke. Während für die
einen Bier oder Wein zum Snack im Freien dazu gehören, stehen andere eher auf Wasser,
Saft, Limo und Co. Was jedes Picknick aber wirklich krönt, sind selbstgemachte
Smoothies. Einfach daheim, ein paar Früchte zusammenpacken, mit Wasser vermengen
und ab durch den Mixer. In unserem Beitrag über Detox Smoothies findest Du Rezepte,
welche nahrhaft und lecker zu gleich sind.

Fazit

Wie Du siehst hat veganes Picknick einiges zu bieten. Durch die vielschichtige und große
Auswahl, findet wirklich jeder was für seinen persönlichen Geschmack. Was auch schnell
deutlich wird ist, dass veganes Picknick, dem herkömmlichen Picknick in nichts nachsteht
und einfach puren Genuss garantiert.
Was darf bei Deinem Picknick auf keinen Fall fehlen? Teil es uns wie immer in einem
Kommentar mit!

6. August 2017 0 Kommentare
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Es wird langsam Abend, die Sonne scheint noch leicht. Nach einem heißen, verschwitzten Tag wird es zunehmend angenehmer.
Du sitzt zusammen mit Deinen Liebsten am Weiher oder im Garten und allmählich macht sich der Hunger breit.
Was könnte es da noch besseres geben, als den Grill ordentlich anzuheizen?
Im Folgenden präsentieren wir Dir die absoluten Grill-Highlights für Jedermann und zeigen was
veganes Grillen alles zu bieten hat.
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Salat und Grillen Hand in Hand

Zu jedem anständigen Grillfest gehört eine große Auswahl an Salaten. Während das Grillgut noch vor sich hin brutzelt,
kann beim Salatbuffet schon beherzt zugegriffen werden. Gerade beim Grillen dürfen die Salate ruhig etwas deftig sein.
Neben den Basics machen sich Zutaten wie Räuchertofu oder auch Nudeln hervorragend.

Veganes Grillen

Es ist kein großes Geheimnis, dass es inzwischen eine Vielzahl an veganen Alternativen zu Fleisch und Wurst gibt.
Auch beim Grillgut ist das nicht anders. Es gibt verschiedene Würste, Hacksteaks, Steaks oder auch den kompletten Grillmix,
bei dem für jeden was dabei ist. Das wahre Highlight beim Grillen sind jedoch eigene Burger und Hotdogs.
Die Auswahl an veganen Patties war nie größer. So gibt es diese auf Basis unterschiedlichster Zutaten, womit wirklich
für jeden Geschmack das Richtige dabei ist.
Die Krönung des eigenen Burgers ist natürlich das selbstgemachte Patty. So kannst Du ganz allein entscheiden, was rein kommt und wonach dein Burger schmecken soll. Für eine schnelle und ganz einfache Burgerkreation brauchst Du nur Mais, Bohnen, Zwiebeln, Tomatenmark und Haferflocken. Zuerst zerdrückst Du die Bohnen zu einer breiartigen Masse. Danach packst du den Mais und die gewürfelten Zwiebeln dazu. Anschließend kommen Salz und Pfeffer und eine gute Menge Tomatenmark rein.

Zum Schluss fehlen nur noch die Haferflocken um den Brei formbarer zu machen, damit ganz leicht Patties daraus geformt werden können.
Und fertig ist das Mais-Bohnen Patty.
Eine ganz besondere Variante mit sogar eigenem “Brötchen” findest du hier:
Asia Ramen Burger
Oder auch dieser Chicken-Burger ist was ganz Besonderes:
Pulled Chicken Burger
Ein weiterer Hingucker auf jedem Grillfest sind Gemüsespieße. Jeder kennt sie, jeder mag sie aber dennoch geraten sie oft in Vergessenheit.  Dabei ist dieser Grillsnack wahnsinnig raffiniert und einfach nur lecker. Je nach Bedarf spießt man die Zutaten auf und legt sie dann für kurze Zeit auf den Grill. Hierbei sind einem keine Grenzen gesetzt. Pilze, Zucchini, Tofu oder auch Kartoffeln machen sich hier richtig gut. Vor allem letzteres wird zum echten Hingucker, wenn man die auf den Spieß gesteckten Kartoffeln in Spiralen schneidet, wodurch sie zu so genannten “Tornado-Potatoes” werden (Die Spieße müssen davor im Ofen gebacken werden und kommen dann zum Schluss nochmal auf den Grill, damit sie richtig knusprig werden).

Desserts

Auch für den kleinen Hunger danach bietet sich veganes Grillen bestens an. Es gibt eine vielzahl an Nachspeisen, die sich über der Hitze der Steinkohle zaubern lassen.
S’Mores:
S’Mores gelten als der amerikanische Lagerfeuer-Snack schlechthin. Auch auf dem Grill lassen sich die süßen Mini-Sandwiches bestens zubereiten. Alles was Du dafür brauchst sind salzige Cracker, Schokolade und Marshmallows. Du packst jeweil ein Stück Schokolade und einen großen Marshmallow zwischen zwei Cracker und legst das Ganze dann für kurze Zeit auf den Grill, bis Schokolade und Marshmallow miteinander verschmelzen.
Ein absoluter Genuss!
Vivani Bio Feine Bitter Kuvertüre
Schoko-Bananen:
Man nehme eine Banane, einen Schokoriegel nach Wahl und fertig! Naja zumindest fast. Zuvor musst du die Banane längs samt Schale einschneiden. Auch den Riegel schneidest du längs in zwei Hälften. Anschließend steckst du in jede Banane eine Hälfte und ab auf den Grill damit. Wie Du siehst, ist veganes Grillen wahnsinnig abwechslungsreich und einfach lecker. Hier ist wirklich für jeden was dabei, egal ob süß, salzig, deftig oder leicht.
Was darf bei Deinem persönlichen BBQ keinesfalls fehlen? Schreib es uns in einem Kommentar!

30. Juli 2017 0 Kommentare
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Europäische Währung in Scheinen und Münzen

Das Glas mit weißem Mandelmus kostet 9,99 Euro, die aufschäumbare Hafermilch 2,19 Euro pro Liter und die Rostbratwürstchen aus Lupinen-Eiweiß stolze 3,59 Euro. Am Ende des Einkaufs im hiesigen Bioladen bezahle ich 60 Euro für eine kleine gefüllte Einkaufstüte. Wie ist das nur wieder passiert? Ist vegan teuer? Ist sie am Ende teurer als eine Fleischesser-Diät?

 

Muss vegan teuer sein?

Definitiv nicht! Obwohl manche Menschen behaupten, eine vegane Ernährung sei Luxus und lasse die Lebensmittelkosten in drastische Höhen schnellen, zeigt die tägliche Praxis vieler Veganer, dass diese über genau dieselben Methoden der Budgetkontrolle verfügen wie omnivore Esser. Trotzdem gibt es ein paar richtig gute Kniffs und Tricks, mit denen du dir gerade als Veganer das Leben leichter machen kannst und dein Portemonnaie beim Einkaufen schonst.

 

Verarbeitungsgrad und Qualität bestimmen die Preise

Insbesondere diejenigen, für die veganes Einkaufen Neuland ist und die zum ersten Mal im Bioladen und Reformgeschäft einkaufen, werden sich über so manche hochpreisigen Produkte wundern. Das liegt schlicht daran, dass gerade im Bio-Handel sehr hochwertig produzierte Lebensmittel über die Ladentheke gehen, die zu fairen Konditionen produziert, bio und oftmals sogar in kleinen Mengen handgemacht sind. Diese Herstellung hat ihren Preis. Für eine ausgewogene, vegane Ernährung bist du auf diese Produkte jedoch nicht zwingend angewiesen. Gleiches gilt für stark verarbeitete und raffinierte Produkte wie pflanzlichen Wurstersatz oder glutenfreie Alternativen.

 

Vegan ist preiswert: Auf Grundnahrungsmittel setzen!

Buntes Obst und Gemüse - vegan teuerTatsache ist: je mehr du Grundnahrungsmittel kaufst, die wenig verarbeitet und natürlich sind, desto weniger zahlst du am Ende. Um genau zu sein sind die besten aller Lebensmittel frisches regionales Obst und Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchte wie Linsen sowie Kartoffeln, Pasta und Tofu – die günstigsten überhaupt. Gerade auf dem Markt, beim türkischen Gemüsehändler, im Supermarkt oder im Asialaden findest du diese nährstoffreichen, aber einfachen Lebensmittel oft in großen Mengen und Sparpackungen.

Kostenfallen: Superfoods & Co.

Hochpreisige Superfoods wie Goji-Beeren, Chia oder Matcha-Grünteepulver brauchst du nicht, um abwechslungsreich und vegan zu leben. Eine ausgewogene Vitalstoffversorgung kannst du problemlos mit einer abwechslungsreichen Pflanzenkost hinbekommen, bei der du regelmäßig Nüsse, Samen, Leinöl und viel frisches Obst und grünes Gemüse zu Dir nimmst.

 

Pflanzendrinks und Fleischersatz? Just do it yourself.

Wer es vermeiden will vegan teuer einzukaufen, braucht außerdem eine andere Einstellung als derjenige, der nur verzehrfertige Produkte wie vegane Tiefkühlpizza oder Soja-Bratwürste mit nach Hause nehmen möchte. Zwar mögen diese Ersatzprodukte den Übergang zur veganen Ernährung kurzfristig enorm erleichtern, langfristig sollte bei einer pflanzlichen Ernährung jedoch das ausgewogene Selbstkochen und Zubereiten des Essens im Vordergrund stehen. Pflanzen- und Nussdrinks lassen sich zu Hause denkbar preiswert selbst herstellen, statt veganer Salami und Schmelz darf es auch mal selbst gemachter Aufstrich sein. Frikadellen und Bällchen aus Naturtofu, frischem Gemüse und Kräutern sind schnell zubereitet und genauso köstlich, wenn nicht sogar noch leckerer als ein Fertigprodukt. Dies zahlt sich nicht nur in puncto Geld aus, es ist auch insgesamt vorteilhafter für den eigenen Körper.

 

Ist vegan teuer? Nein!

Eins steht fest: Mit veganer Ernährung hat überteuertes Einkaufen wenig zu tun. Vielmehr dagegen mit einem bewussten Umgang mit sogenannten „Ersatzprodukten“ sowie einer grundsätzlich ausgewogenen Ernährung und Do-it-yourself-Einstellung.

 

Welche Tipps für günstiges veganes Einkaufen hast Du außerdem parat?

 

Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

20. Juni 2017 0 Kommentare
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B-12 Zahncreme Nahaufnahme

Vegane Ernährung und die Versorung mit Vitamin B12 ist ein Thema, auf welches man als VeganerIn unumgänglich stößt. Während die Versorung mit fast allen allen Nährstoffen mit einer ausgewogenen veganen Ernährung problemlos möglich ist, stellt das Vitamin B12 hier eine Ausnahme dar.

 

Vorkommen von Vitamin B12

Der auch als Cobalamin bezeichnete Mikronährstoff Vitamin B12 kommt in ausreichenden Mengen nur in tierischen Produkten wie Fleisch, Milch und Eiern vor. Es ist an die tierischen Proteine gebunden, was dem menschlichen Körper die Aufnahme ermöglicht. Zwar lassen sich auch sehr geringe Vitamin B12-Mengen in vergorenen Lebensmitteln wie Sauerkraut oder fermentiertem Soja nachweisen, allerdings ist die in diesen Lebensmitteln vorhandene Menge so gering, dass sie keinen relevanten Beitrag zur Versorgung mit dem Vitamin liefern. Einige Arten Algen enthalten ebenfalls B12 – sogar in höheren Mengen. Hier besteht allerdings noch Forschungsbedarf, da nicht klar ist, ob bzw. inwiefern das enthaltene Vitamin B12 für den menschlichen Körper umwandelbar ist. Aufgrund der sehr geringen Verfügbarkeit in diesen wenigen veganen Lebensmitteln sollten VeganerInnen das Vitamin daher supplementieren.

 

Funktionen von Vitamin B12 und Vitamin B12-Mangel

Vitamin B12 übernimmt in unseren Körpern viele Funktionen und ist unter anderem wichtig für die Blutbildung und Zellteilung. Ein Mangel entsteht erst dann, wenn über einen langen Zeitraum (Jahre) kein B12 aufgenommen wird, da der Körper gespeichertes Vitamin-B12 nur langsam abbaut. Der Mangel lässt eventuell also fünf oder zehn Jahre auf sich warten, allerdings sollte man es auf keinen Fall soweit kommen lassen, da er viele Symptome (von Müdigkeit über Depression bis hin zu Schädigungen des Nervensystems) verursachen kann. Kurz gesagt: B12 ist für uns überlebenswichtig.

Insbesondere VeganerInnen sollten sich daher um die Supplementierung des Vitamins kümmern und die ausreichende Versorung sollte durch jährliche Tests überwacht werden. Hierfür ist lediglich eine Blutabnahme notwendig. Sprich das Thema einfach bei Deinem Hausarzt an. Prinzipiell besteht auch die Möglichkeit, sich das Vitamin injizieren zu lassen.

VeganerInnen sind übrigens nicht die einzige Risikogruppe. Hierzu zählen außerdem auch Schwangere, ältere Menschen, RaucherInnen und Menschen mit chronischen Darmerkrankungen. Auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten, anderen Präperaten wie der Pille sowie übermäßiger Alkoholkonsum können die Aufnahme von B12 erschweren und so das Risiko für einen Mangel erhöhen.

 

Vitamin B12 Aufnahme als VeganerIn

Zum Glück gibt es mittlerweile eine Vielzahl an veganen Produkten, die es ermöglichen, B12 problemlos zu supplementieren. Zusätzlich zu den schon länger erhältlichen und bekannten Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamin B12 Kautabletten und Vitamin B12 Kapseln, entstanden in den letzten Jahren einige weitere Produkte, welche VeganerInnen die ausreichende B12-Versorgung erleichtern sollen. Hierzu gehört auch Vitamin B12 Zahnpasta. Plastikfreie Zahnbürste und B12 ZahncremeDiese ist mittlerweile zu meiner liebsten B12-Quelle geworden, da ich es extrem praktisch finde, meinen Bedarf nebenbei bei etwas alltäglichem zu decken und nicht regelmäßig an (Kau-)Tabletten denken zu müssen.

Außerdem wird mittlerweile auch einigen veganen Produkten, darunter z.B. Pflanzendrinks, Müslis, Säfte und Fleischalternativen, B12 zugesetzt. Allerdings handelt es sich hierbei um so geringe Mengen, dass die zusätzliche Aufnahme von Vitamin B12 empfohlen wird um einem Mangel vorzubeugen.

 

Wie nimmst Du B12 zu Dir?

12. Juni 2017 0 Kommentare
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Vegane Diät und Sport der perfekte Weg zur Traumfigur

In vielen unserer Beiträge sind wir vor allem auf die moralischen Aspekte des veganen Daseins eingegangen und wie man dadurch die Tierwelt vor großem Leid bewahrt. Vegane Ernährung ermöglicht aber auch Dir einen Weg in ein besseres Leben, denn die rein pflanzliche Ernährungsform gilt als sehr fördernd für das körperliche Wohlbefinden. Aus diesem Grund bietet sich vegane Ernährung auch bestens zum Entschlacken und Abnehmen an. Erfahre in diesem Beitrag, wie die vegane Diät Dir zu Deiner Traumfigur verhelfen kann.

Vorne weg muss man natürlich gleich klarstellen, dass nicht alle veganen Produkte gleich positiv sind. Auch hier gibt es viele Süßigkeiten und Kalorienbomben, welche alles andere als gut für Dich und Deinen Körper sind. Genauso gibt es keine veganen Zauberprodukte, welche Deine überschüssigen Pfunde im Nu verbrennen. Wie beim herkömmlichen Abnehmen gilt die ganze einfache Formel, dass du mehr Kalorien verbrennen musst, als du aufnimmst, nur so und nicht anders ist eine Gewichtsabnahme möglich. Die Kunst liegt also darin, Versuchungen zu widerstehen und in erster Linie auf kalorienarme, nahrhafte Lebensmittel zurückzugreifen. Und hier bietet die vegane Diät einen klaren Vorteil!

 

Warum vegane Diät?

Der größte Pluspunkt liegt im Fernbleiben von tierischen Fetten. Diese sind einfach überflüssig und schädlich. Pflanzliche Fette enthalten mehr ungesättigte und damit auch mehr essentielle Fettsäuren und entlasten so den Stoffwechsel.

Da die vegane Diät vor allem unbehandelte Produkte wie Gemüse und Obst beinhaltet bleiben industrielle Zusatzstoffe und Fettmacher automatisch weg.

Des Weiteren gilt, dass sich Veganer bewusster ernähren. Sprich ein Veganer, macht sich mehr Gedanken darüber was auf dem Teller landet, woher das Lebensmittel stammt und was die jeweiligen Bestandteile sind.

Wie bereits erwähnt, muss ein Kaloriendefizit entstehen. Dabei ist wichtig, dass der Körper aber nicht permanent hungern darf. Entzieht man dem Körper seine Kalorien nämlich zu extrem und drastisch, schaltet dieser auf eine Art “Notstand” um und setzt alle zukünftigen Kalorien sofort in Fett als Energiespeicher um. Es muss also ein balancierter Zustand zwischen Kalorienverbrennung und Kalorienzufuhr herrschen. Wie Du Dir wahrscheinlich schon denken kannst, spielt Sport auch hier eine große Rolle. 30 – 60 Minuten Sport am Tag können hierfür schon ausreichend sein. Am besten bietet es sich an, die überschüssige Energie mit Krafttraining “direkt” in Muskelmasse umzuwandeln. Aber auch Ausdauersport, wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen sind ein hervorragendes Mittel um den Pfunden den Kampf anzusagen.

 

Bestandteile einer veganen Diät

Damit es nicht zu Heißhungerattacken kommt, muss der Nährstoffbedarf des Körpers ständig gedeckt sein. Eines der wichtigsten Bestandteile zum Abnehmen ist Protein. Tofu bietet sich hierfür ideal an, am besten in Kombination mit Kohlenhydraten wie Kartoffeln oder Reis. Das Schöne ist, dass Tofu so unglaublich vielfältig einsetzbar ist und mit den passenden Rezepten jedes Mal für Abwechslung sorgt. Somit ist Schluss mit eintönigen Abnehmgerichten, wie der Kohlsuppe. Hier findest Du eine kleine Auswahl an Tofu-Varianten:

 

 

Die Variation ist tatsächlich wichtig, denn so fällt es einem viel leichter, seine Ernährung umzustellen und vor allem durchzuhalten. Weitere mögliche Proteinspender sind Soja, Seitan, Samen oder Bohnen.

Um ständig einen Überblick über den Kalorienhaushalt zu behalten, bieten sich diverse Kalorienzähler-Apps an, somit kannst du immer abschätzen, wie viel Du bereits gegessen hast und was Du Dir noch gönnen darfst. Aber übertreibe es nicht mit dem Kalorienzählen und mach Dich vor allem nicht verrückt, wenn Du mal ein bisschen mehr gegessen hast, sonst ist das Abnehmen mit permanentem Stress verbunden und somit zum Scheitern verurteilt.

 

Wasser, Tee und Smoothies

Neben der richtigen Ernährung ist vor allem auch das Trinken von besonderer Wichtigkeit zum Abnehmen. Pro Tag sollten es mindestens 1,5 – 2 Liter sein. Denn zum einen benötigt der Körper ständig genug Flüssigkeit zum anderen kann man hierdurch den Magen füllen und für ein früher einsetzendes Sättigungsgefühl sorgen.

Neben viel Wasser und ungesüßtem Tee eignen sich im Rahmen der veganen Diät besonders vegane Smoothies. Gerade Smoothies sättigen den Körper besonders gut und versorgen Dich gleichzeitig mit allen wichtigen Vitaminen.

Kommen wir zu einem der wohl besten Umstände einer veganen Diät. Viele Diäten verbieten Süßigkeiten komplett. Auch bei der veganen Diät sollte man diese in Maßen genießen. Der Vorteil hier ist aber, dass es viele vegane Naschereien gibt, welche weit weniger kcal und weniger Brennwerte als herkömmliche Süßigkeiten haben. Gleichzeitig besitzen diese viele Proteine und wertvolle Ballaststoffe, die die Verdauung begünstigen. So darfst Du Dir durchaus des Öfteren mal eine kleine Belohnung für Dein Durchhaltevermögen gönnen.

 

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die vegane Diät viele Vorteile mit sich bringt. Herausragend sind vor allem die Vielfältigkeit der veganen Küche, die ausgewogenen und kalorienärmeren Bestandteile sowie der leckere Geschmack. Viele bezeichnen die vegane Diät sogar als Diät die gar keine ist. Sofern Du Dich eh noch nicht vegan ernährst, ist diese Diät Form der perfekte Weg, die vegane Küche etwas genauer kennen zu lernen.

Also worauf wartest Du noch… Starte gleich morgen und die Pfunde werden purzeln.
Viel Erfolg!

 

5. Juni 2017 0 Kommentare
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Vegane Chips - Versteckte Zusatzstoffe

Kartoffeln oder anderes Gemüse, Fett, Gewürze: Beim Gedanken an Chips kommen wohl den Wenigsten als erstes nicht vegane Zutaten in den Sinn. Dennoch enthalten die beliebten Knabbereien gekennzeichnete und oft auch versteckte Zusatzstoffe tierischen Ursprungs.

 

Die Inhaltsstoffe

Ein paar, auf den ersten Blick klar als nicht vegan erkennbare Zutaten fallen bereits beim Lesen der Inhaltsstoffe einiger Inhaltsstofflisten auf Chipstüten ins Auge. Dazu gehören zum Beispiel Schinkenspeckpulver, Käse- oder Buttermilchpulver, Milcheiweiß, Molkepulver, Milchzucker und auch Honig. Die Chips-Sorte allein lässt allerdings nicht unbedingt darauf schließen, ob das Produkt tierische Inhaltsstoffe enthält. BBQ-Chips zum Beispiel können, aber müssen nicht, vegan sein. Zu den direkt als nicht vegan erkennbaren Inhaltsstoffen kommen außerdem solche Zusätze, bei denen nicht klar ist, ob der Ursprung pflanzlicher oder tierischer Art ist. Ein Beispiel hierfür sind die häufig, übrigens auch für sehr viele andere Lebensmittel, darunter z.B. Backwaren und Brote, verwendeten Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren (E 471). Die in einer chemischen Reaktion hergestellten Speisefettsäuren können entweder mit Hilfe pflanzlicher oder tierischer Speisefettsäuren produziert werden. Eine klare Kennzeichnung des Ursprungs der Speisefettsäuren findet in der Regel nicht statt und bleibt für den Konsumenten der Produkte entsprechend auch nicht nachvollziehbar.

 

Versteckte Zusatzstoffe

Neben den genannten, teilweise offensichtlich und teils nur potentiell, nicht- veganen Inhaltsstoffen, können Chips auch versteckte tierische Zusatzstoffe beinhalten. Lücken im Lebensmittelrecht erlauben nämlich, dass bestimmte Zusatzstoffe nicht gekennzeichnet werden müssen. Diese können auch tierischer Herkunft sein. In Chips verstecken sie sich z.B. in Aromen, welche auf der Packung nicht detailliert definiert sein müssen. Auch andere Lebensmittel sind von der Gesetzeslücke betroffen. So wird zum Beispiel auch für die Klärung von Wein oder das Klären und Zusetzen von Vitaminen in Säften oft Gelatine verwendet, welche ebenfalls nicht ausgezeichnet werden muss.

Verbraucherschutzorganisationen wie foodwatch kritisieren die oft unzureichende Kennzeichnung und fordern schon länger diese Kennzeichnungslücken zu schließen. Zudem kritisiert die Organisation auch, dass selbst die Begriffe „vegan“ und „vegetarisch“ keine wirkliche Verlässlichkeit bieten, da sie im Lebensmittelrecht bisher nicht rechtsverbindlich definiert sind, so die Organisation. Im Klartext heißt das: Selbst ein als „vegan“ beworbenes Produkt kann theoretisch mit Hilfe versteckter tierischer Zusatzstoffe hergestellt sein für welche keine Kennzeichnungspflicht besteht.

 

Vegane Chips

Auch wenn es als Verbraucher auf den ersten Blick oft unmöglich ist mit Sicherheit zu sagen, ob ein Produkt, in diesem Fall Chips, wirklich vegan ist, finden sich trotzdem eine Vielzahl tatsächlich veganer Versionen in Supermärkten oder auch bei uns im Shop. Die Variationen reichen von Mais, über verschiedene Gemüsesorten wie Tomaten und Grünkohl oder auch Hummus. Dem veganen Knabber- und Filmabend steht also maximal etwas Recherche im Weg.

Bei Unsicherheit ist weiterführende Recherche, wie so oft, allerdings auch das Einzige was mitunter Klarheit verschafft. Weiterführende Informationen liefern zum Beispiel Anfragen von Verbraucherschutzorganisationen oder (vegane) Produktdatenbanken. Meist finden sich an diesen Stellen detailliertere Informationen als auf den Inhaltsstofflisten der Verpackungen der Produkte.

25. Mai 2017 0 Kommentare
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Palmen, Strand und klares Wasser

Wer als Veganer verreisen möchte, muss oft viel Recherchearbeit leisten und diverse Vorkehrungen treffen. Das kann die oftmals eh schon anstrengende Urlaubsplanung nochmals verkomplizieren. Doch zum Glück gibt es inzwischen zahlreiche vegane Reiseanbieter, die sich auf das vegane rundum Paket spezialisiert haben!

Wer sich aus Überzeugung vegan ernährt, möchte auch nicht im Urlaub auf einmal darauf verzichten müssen bzw. die eigenen Werte vernachlässigen. Doch oftmals ist das gar nicht so einfach und schnell werden die schönsten Tage im Jahr zur reinen Tortur.

Zum Glück haben aber einige Reisebegeisterte die Problematik inzwischen erkannt und können Dir so zu Deinem nächsten Urlaubsglück verhelfen.

 

Die Vorteile von veganen Reisen

Komplett vegane Reisen haben sich zu einem echten Geschäftsmodell entwickelt. Im Rahmen dieses Artikels beleuchten wir die Vorteile von diesen und stellen zugleich passende vegane Reiseanbieter vor.

Der größte Vorteil liegt eigentlich offen auf der Hand. Vegane Reiseanbieter sorgen nämlich für eines: stressfreies verreisen. Gut, wenig Verkehr und strahlenden Sonnenschein können auch diese nicht garantieren. Doch wenn es um das vegane Wohlbefinden geht sind sie absolute Profis.

Von der kulinarischen Verpflegung bis hin zu nachhaltigen und umweltfreundlichen Aktivitäten und Ausflügen gibt es alles, was einem eine unbesorgte und gewissenhafte Auszeit vom langweiligen Alltag ermöglicht. Des Weiteren sind vegane Reiseanbieter bestens über das vegane Angebot vor Ort informiert und haben mit Sicherheit immer den einen oder anderen Geheimtipp parat.

Ein weiterer, klarer Pluspunkt ist, dass man auf solchen Reisen auf viele Gleichgesinnte trifft. Dies bietet die optimale Möglichkeit sich über alles Mögliche auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und neue Bekanntschaften zu knüpfen.

Allgemein gesehen, sind vegane Reisen eine grandiose Gelegenheit, um neue Aspekte der veganen Welt zu entdecken und zu erleben. Viele Eindrücke und Erfahrungen können in den Alltag transportiert werden und hinsichtlich der Verpflegung wird man bestimmt diverse kulinarische Leckerbissen mit nach Hause bringen.

 

Vegane Reiseanbieter

Im Folgenden stellen wir dir ein paar ausgewählte Reiseanbieter vor:

Vegane Reisen

Unter dem Motto GO’N JOY AFRICA, haben sich die Leute von vegane-reisen.com auf vegane Reisen nach Afrika spezialisiert. Hier kann man entweder als Teil einer kleinen Gruppe die schönsten Seiten Afrikas bestaunen oder sich ein komplett individuelles Angebot zusammenstellen lassen. Neben 100% veganer Verpflegung hat sich vegane Reisen auch die Umwelt & Nachhaltigkeit seiner Trips zu Herzen genommen. Selbst für die, durch die Anreise verursachten CO2-Emissionen, haben Sie auf ihrer Homepage Tipps gesammelt, um für einen gewissen Ausgleich zu sorgen.

 

Vegane Flusskreuzfahrten

Auf der veganen Welle mit Vegane Flusskreuzfahrten. Hier ist der Name Programm. Ziel sind die schönsten Flüsse Europas. Im Vollcharter wird für beste rein vegane Verpflegung, Kosmetik und vieles mehr gesorgt. Somit kann man sich völlig zurücklegen, frei von moralischen Bedenken und sich im wahrsten Sinne des Wortes einfach treiben lassen. Neben vielen Aktivitäten und Angeboten wie beispielsweise Yoga, gibt es auch ein zu 100% veganes Wellnessprogramm. Besonders ist auch, dass hier auf den Umweltschutz geachtet wird. So kommen ausschließliche neue Schiffe zum Einsatz, die die Umweltrichtlinien und Wasserschutzgesetze komplett erfüllen und teilweise sogar übertreffen.

Um noch tiefere Einblicke in das Thema vegane Flusskreuzfahrten zu gewähren, haben wir Dirk Bocklage, Geschäftsführer von Vegan Travel ein paar Fragen gestellt:

Was war der ausschlaggebende Grund für die Gründung von Vegan Travel?

Unsere bisherigen Erfahrungen, als vegan lebender Mensch zu verreisen, waren alles andere als positiv. Die eigentlich schönsten Tage des Jahres wurden nicht selten zu einem Spießrutenlauf, denn in vielen Hotels wussten die Angestellten mit dem Begriffen “vegan” und “Veganismus” nicht viel anzufangen. Daher stellen wir sicher, dass wir im Rahmen unserer veganen Flussreisen einige der besten veganen Köche an Bord haben, damit die Mahlzeiten zu einem Fest für alle Sinne werden.

Vegan Travel, die Firma hinter den veganen Flussreisen, wurde gegründet, um unvergessliche vegane Reisen zu veranstalten. Alle von uns veranstalteten Schiffsreisen werden im Vollcharter durchgeführt. Das hat den Vorteil, dass es ausschließlich vegane Ernährung an Bord gibt und wir sogar unsere eigenen Routen festlegen können, natürlich in enger Absprache mit erfahrenen Nautikern.

 

Was macht Vegan Travel so einzigartig und was sind allgemein die Vorteile von veganen Reisen?

Wir bieten unseren Gästen ein vollkommen veganes Urlaubserlebnis. Vom Essen über das Interieur und die veganen Kosmetika in den Kabinen bis hin zu den Aktivitäten gestalten wir ein ganzheitliches Programm, das sowohl überzeugte Veganer begeistert als auch diejenigen, die in das vegane Reisen und den Lebensstil mal hineinschnuppern möchten. Unsere Flussreisen finden in einer sehr familiären Atmosphäre statt und sind deshalb für die verschiedensten Charaktere sehr attraktiv. So entsteht ein bunt gemischtes internationales Publikum und eine ganz eigene Atmosphäre.

Hinzu kommt, dass wir ausschließlich neue oder fast neue Schiffe für unsere Reisen nutzen, denn neben dem Komfort für die Gäste sind uns die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit sehr wichtig.

 

In welche Richtung wird sich Vegan Travel zukünftig bewegen und auf was können wir uns noch freuen?

Hochseeschiff im geirangerfjord Norwegen

Zukünftig wird Vegan Travel den Flusskreuzfahrten in

jedem Falle treu bleiben. Im September 2017

realisieren wir mit der Hochseekreuzfahrt in die norwegischen Fjorde eines unserer ersten großen Projekte, gleichzeitig eine Weltpremiere. Darauf sollen noch viele folgen. In Zukunft wollen wir unseren Gästen nicht nur zu Wasser die schönsten Tage des Jahres bereiten, sondern auch Alternativen an Land anbieten. Man kann also gespannt bleiben.

(Weitere Infos zur Hochseekreuzfahrt gibt es hier)

 

Was unterscheidet vegane Kreuzfahrten von herkömmlichen, hinsichtlich des Umweltschutzes?

Bei der Nachhaltigkeit von Kreuzfahrtschiffen kann man im Wesentlichen drei Aspekte unterscheiden:

 

Abgasfilterung, Energieeffizienz, Wasser- und Abfallaufbereitung.
Komplexes Recycling und Wiederaufbereitung
Wussten Sie, dass verbrauchtes Speiseöl als Kraftstoff in Motoren moderner Flusskreuzfahrtschiffe wiederverwendet werden kann? Unsere Schiffe, wie die MS Amadeus Silver und auch die MS Inspire, besitzen ein intelligentes Recyclingsystem. Dies gilt selbstverständlich auch für die Aufbereitung des Abwassers aus sanitären Anlagen und der Wäscherei. Membranbordkläranlagen und Wasserspararmaturen sind hierfür ausschlaggebend.

 

Reduzierung von Rußpartikeln und CO2-Einsparung
Die von der Weltgesundheitsorganisation als krebserregend klassifizierten Rußpartikel von Dieselmotoren werden auf den Schiffen unserer Reedereien durch Rußpartikelfilter weitgehend entfernt. Die Emissionen werden zudem durch Landstromversorgung aus grünem CO2-neutralen Strom reduziert. Somit müssen auf unseren Schiffen keine Generatoren mehr für die 110/220 Volt Stromversorgung betrieben werden. Hochmoderne Katalysatoren entfernen Stickoxide und CO2 aus den Abgasen. Die Zeiten, in denen die obligatorische Rauchfahne zum Alltagsbild eines Flusskreuzfahrtschiffes gehörte, erweckt auf einem nachhaltigen Kreuzfahrtschiff nur noch ein müdes Lächeln.

 

Geringe Energieverluste und hoher Wirkungsgrad

Durch Abwärmenutzung und Kraft-Wärme-Koppelung erreichen neue, nach umweltverträglichen Standards designte Schiffe einen Wirkungsgrad von fast 90 Prozent. Hierzu gehört natürlich neben der aerodynamischen Konstruktion für den geringsten Luftwiderstand auch ein intelligentes Klimasystem und eine energiesparende Isolation. Zusammen mit der Nutzung von Solarenergie bewirkt dies den geringstmöglichen Verbrauch und eine fast autarke Kreuzfahrt.

 

Welche Tipps können Sie unseren Lesern noch zum Verreisen geben?

Schaut doch mal bei uns vorbei, wenn wir auf einem Fluss in eurer Nähe unterwegs sind. Ansonsten gibt es tolle Seiten, die bei der Urlaubsplanung helfen: http://www.veggie-hotels.de/ , http://www.vegan-welcome.com/ und www.happycow.net (die berühmte und wirklich hilfreiche APP).

 

Vielen Dank Dirk Bocklage!

 

Fazit

Allgemein lässt sich feststellen, dass vegane Reisen meist im Einklang mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz stehen und auch sehr viel Wert darauflegen. Das ist eine sehr schöne Sache und stellt durchaus ein Vorbild für alle herkömmlichen Reiseanbieter da. Vegane Reiseanbieter machen also einfach gesagt Urlaub endlich wieder zu echtem Urlaub. In diesem Sinne bon voyage!

20. April 2017 1 Kommentar
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Vegane Kondome

Gerade auf dem Weg zum veganen Lifestyle? „Auch das noch“, denkst Du jetzt bestimmt, wenn Du die Überschrift gelesen hast. Warum sind denn nun Kondome nicht vegan?

Zwar sind die allermeisten Kondome hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe vegan, da sie aus pflanzlichem Naturkautschuklatex bestehen, allerdings kann man dies von den Produktionsbedingungen nicht gerade sagen: Fast jeder Hersteller von handelsüblichen Kondom-Marken verwendet bei der Verarbeitung des rohen Kautschuks das Milchprotein Kasein. Dieses, durch Mikrofiltration aus Kuhmilch gewonnene Tierprotein, unterstützt die Umwandlung zum Latexkondom, indem es als Bindemittel fungiert.

Wer konsequent vegan leben möchte, sollte daher auf tierfrei hergestellte, vegane Kondome umsteigen.

 

Vegane Kondome: Das solltest du darüber wissen

Um den Naturkautschuk zum veganen Latexkondom umzuwandeln, verwenden alternative Kondom-Hersteller stattdessen pflanzliche Ersatzstoffe wie beispielsweise Distelextrakt. Mit veganen Kondomen kannst du jedoch genauso sicher verhüten wie mit handelsüblichen, nicht-vegan hergestellten Kondomen auch.

Labels, die vegan hergestellte Kondome führen, achten zumeist auch auf eine faire und nachhaltige Produktion des Kautschuks und unterstützen oftmals soziale Projekte und Aufklärungsarbeit. Ein weiteres Argument für den Kauf!

 

Vegane Fairtrade Kondome online bestellen

In unserem Shop kannst Du vegane Kondome ganz bequem online Vegane Kondome von einhornbestellen: Die einhorn Kondome aus Naturkautschuklatex gibt es in vielen verschiedenen verspielten Ausführungen und coolen Designs, jeweils im 7er-Pack.
Feucht und gleitbeschichtet sind sie allesamt. Dem Fairtrade verpflichtet und immer mit einem frechen Spruch auf der Rückseite! Na dann.

 

 

 

Wie wäre es mit einem Test:

 

 

Vegane Verhütung – ein weites Feld

Sicher wird es Dich auch interessieren, dass neben Kondomen auch andere Verhütungsmittel wie die Pille und Hilfsmittel wie Gleitgel zumeist nicht vegan sind. Es lohnt der Blick über den Tellerrand: alternative Produkte zu Gleitgel sind längst am Markt.

 

Welche Meinung hast Du zum Thema vegane Verhütung?

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Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

17. April 2017 0 Kommentare
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Veganer Osterhase auf Wiese mit veganen Ostereiern

Bunt gefärbte Hühnereier und Schokoladen-Osterhasen – für die meisten deutschen Haushalte mit Kindern ist Ostern ohne Nest- und Eier-Suche undenkbar. Für Veganer muss das kein Grund sein, Ostern an den Nagel zu hängen. Ganz im Gegenteil: Im Folgenden gebe ich dir eine Menge Tipps, wie du mit deiner Familie auf erfinderische und kreative Art Ostern komplett vegan feiern kannst.

 

Vegane Alternativen für das Hühnerei

Ob hübsch geschmückte Osterzweige, im Osternest oder im frisch gebackenen Hefezopf – für das Hühnerei wie auch für die Schokolade zu Ostern gibt es viele vegane Alternativen: Es darf improvisiert und experimentiert werden. Vor allem aber gilt es, alte Traditionen bewusst zu brechen – und neue ins Leben zu rufen.

 

Dekorieren ohne Kompromisse

Pappeier und weißer OsterhaseWarum immer Hühnereier auspusten und bunt bemalen? Genauso gut kannst du auch Styropor-, Kunststoff- oder Pappmaché-Eier mit deinem Nachwuchs künstlerisch gestalten und an die Osterzweige hängen. Zusätzlicher Vorteil: sie sind weniger zerbrechlich und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: mit Wasserfarben, Stempeln oder Serviettentechnik beispielsweise.

 

Ostern vegan: Das Nest füllen

Wer sagt denn, dass unbedingt bunte, hart gekochte Eier das Nest schmücken müssen? Bunte essbare Farbtupfer zauberst du auch, indem du köstliche Rawfood Snacks aus Nüssen, Datteln und anderen rohköstlichen Zutaten in eine ovale Ei-Form bringst und in farbiges Glanzpapier wickelst. Gleiches gilt für selbst gemachte Schokoladen-Eier auf pflanzlicher Basis.

Vantastic Foods Osterhase und vegane Ostereier auf Wiese

Eine weitere Möglichkeit: vegane Oster-Süßigkeiten aus dem Handel. Wer die Etiketten von Oster-Naschzeug im Supermarkt studiert, findet mitunter milchfreie Produkte. Und natürlich hat auch unser Shop zu Ostern tolle vegane Alternativen für euch parat!

 

Backen & genießen

Ein köstlicher Hefezopf darf zu Ostern nicht fehlen. Mit Mehl, Zucker, Hefe, Flüssig-Margarine und Pflanzendrink lässt er sich ohne Probleme vegan zubereiten und schmeckt fantastisch. Statt hart gekochten Eiern gibt es ab jetzt Scrambled Tofu.

Ich hoffe, der Beitrag hilft Dir in diesem Jahr dabei, Ostern vegan zu feiern. Wie du siehst, gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Nasch- und Gestaltungsalternativen. Wir freuen uns ganz besonders, wenn Du uns im Kommentar berichtest, wie Du Ostern vegan gefeiert hast!

 

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Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

13. April 2017 0 Kommentare
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Veganismus Richtungspfeil

Die Umstellung zum veganen Lifestyle vollzieht manch einer ganz ad hoc von einem Tag zum nächsten, andere wiederum ernähren sich jahrelang vegetarisch und brauchen für den Umstieg zur veganen Ernährung noch einen kleinen Extra-Anschub.

In diesem Artikel erfährst Du, wie Du dich als (Langzeit-) Vegetarier motivierst, deine Lebensweise auf vegan umzustellen. Mit diesen Denkweisen und Strategien fährst Du am besten:

 

1. Mach dir die Zusammenhänge von Fleisch- und Milchproduktion klar

Vielleicht ist dir bis heute nicht richtig bewusst, wie eng die Milchproduktion und alle ihre Erzeugnisse wie Käse, Milch und Butter sowie Molkereiprodukte in Fertigprodukten an die Fleischindustrie gekoppelt sind. Eine Milchkuh erfährt vor ihrer Schlachtung durch das beständige Melken enorm viel Leid, angefangen bei der Trennung von ihren Kälbchen, der wieder kehrenden künstlichen Befruchtungen, dem Mangel an Lebensqualität bis hin zur körperlichen Auszehrung. Wusstest Du zum Beispiel, dass eine Industrie-Milchkuh eine Lebenserwartung von nur 4 Jahren hat, während eine unter optimalen Bedingungen gehaltene Kuh 15 bis 20 Jahre alt werden kann?

 

Käse ist oft nicht einmal vegetarisch

Käse wiederum ist in vielen Fällen, besonders bei Hartkäse, streng genommen nicht einmal vegetarisch, da für die Gerinnung tierisches Lab aus dem Magen von Kälbern verwendet wird, die dafür geschlachtet werden müssen. Achte mal auf die Etikettenangabe „Lab“ und „tierisches Lab“. Und erst der geheimnisvolle Begriff „Süßmolkenpulver“, den Du auf Schokoriegeln, manchen Instant-Kaffeepulvern und in zahlreichen Fertigprodukten findest: dabei handelt es sich um ein Abfallprodukt aus der Käseherstellung.

 

Sich das Tierleid vor Augen führen

Über die Eier-Produktion solltest Du dir ebenfalls einen authentischen Eindruck verschaffen, z.B. mal Videos über die Herstellungsbedingungen, Kükenselektierung und Hühnerhaltung ansehen. Manch einem genügt informative Broschüre, doch der Mehrheit an Menschen muss das Leid der Tiere regelrecht „vor Augen geführt“ werden, um Umdenken und einen inneren Wandel zulassen zu können.

 

2. Entwickle eine innere Überzeugungshaltung

Für die Entwicklung genau dieser inneren Überzeugung hilft es, wenn Du dir vor oder in der Anfangsphase der Umstellung – und auch nach Bedarf zwischendurch – immer wieder klar machst, dass vegetarische Ernährung nur ein erster Schritt in eine bessere Welt ist, Du mit konsequent veganem Einkaufen und Leben dagegen sehr viel mehr bewirken kannst. Schau Dir einprägsame Dokumentationen wie beispielsweise „Earthlings“ an – und mach dir bei jedem Stück Butter, Käse oder Milch, das Du noch konsumierst klar, was alles dahinter steht. Abonniere Newsletter von einschlägigen Organisationen wie PETA, ProVeg, Animal Equality oder der Albert-Schweitzer-Stiftung. Du wirst sehen, schon nach kurzer Zeit erscheint es dir geradezu unmöglich, so weiterzumachen wie bisher.

 

 3. Engagiere dich und teile deine Gedanken mit Peers

Gemeinsam geht alles leichter: Schließe dich mit anderen Veganern in realen und virtuellen Gruppen zusammen, kocht gemeinsam und lass dir viele Tipps zu Produktalternativen geben. Du wirst sehen: sich vegan ernähren bedeutet auch, sich insgesamt bewusster mit der Nahrung und ihrer Zubereitung auseinander zu setzen.

Engagiere dich in lokalen Vegan-Verbünden deiner Stadt, besuche vegane Cafés, Messen und Events, und hol dir jede Menge Rezeptideen und Anregungen aus veganen Kochbüchern, Vegan-Blogs und von veganen Youtubern. Die vegane Community liefert dir das Backup, das Du brauchst, um schließlich glücklich und überzeugt vegan leben zu können.

 

4. Sei standhaft & sorge vor!

Mach dir eine Liste von veganen Alternativen, die Du für deinen Alltag immer benötigst: Pflanzendrinks, Soja-Margarine, Tofu, Ei-Ersatz, Pflanzensahne, Schmelzzubereitungen, Ersatz für Fleisch, Wurst sowie leckere Aufstriche. Wenn Du immer gut vorgesorgt hast, läufst du auch nicht Gefahr, aus Bequemlichkeit oder auf Grund von Zeitmangel tierische Produkte zu kaufen.

In unserem Vollsortiment-Shop findest Du alles, was Du benötigst, um dir deinen veganen Lifestyle leichter zu machen!

 

Vegetarisch adé – hallo veganes Leben!

 

Bist Du auch kürzlich von vegetarisch auf vegan umgestiegen? Verrate uns im Kommentar, was dir dabei am meisten geholfen hat!

8. April 2017 0 Kommentare
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