Home Vegan im Alltag Vegan werden: 5 unverzichtbare Dinge für den Start

Vegan werden: 5 unverzichtbare Dinge für den Start

Beitrag von Anna 12. Januar 2017
Milchalternative, Obst und Gemüse

Die einen treffen die Entscheidung zu einer rein pflanzlichen Ernährung schon früh als Teenager, die anderen erst spät im Erwachsenenalter: Doch egal welches Alter du hast, die Hürden am Anfang sind immer gleich. ALLES-VEGETARISCH.DE verrät dir, welche fünf Basics du kennen solltest, damit dir der Einstieg in die vegane Lebensweise auf Anhieb gelingt.

 1. Pflanzenmilch

Sojamilch ist der Klassiker. Doch je länger du vegan lebst, desto öfter werden dir weitere pflanzliche Milchalternativen begegnen: von der Mandel- bis zur Hafermilch, von der Cashew- bis zur Kokosnussmilch. Probiere alle aus – und finde deine Lieblings-MilchalternaZahlreiche vegane Milchalternativentive für Kaffee, Müsli & Co. Übrigens: neben dem Milchersatz gibt es inzwischen auch Pflanzensahne aus z.B. Hafer, Soja oder Reis, die du wunderbar für Suppen und Soßen verwenden kannst.

2. Pflanzliche Aufstriche und Brotbeläge

Statt Käse und Wurst kannst du deine Brote mit leckeren, pflanzlichen Aufstrichen genießen, die es auch bei uns im Shop gibt, z.B. Kräuter-Tomate, Aubergine, Bärlauch oder Delikates. Ebenso beliebt: veganer Wurstersatz wie Salami, Teewurst und Schinken. Und natürlich geht nichts über ein köstliches Haselnuss- oder Mandelmus zum Sonntagsfrühstück. Besonders Gesundheitsbewusste streichen sich einfach eine reife Avocado aufs Brot.

3. Nüsse und Trockenfrüchte

Klingt banal und für manche sogar langweilig. Doch gerade Nüsse leisten einen hervorragenden Beitrag zu einer gesundheitsbewussten, pflanzlichen Ernährung. Du findest sie längst nicht nur in ihrer ursprünglichen Form, sondern z.B. in Form von Nussmus, Nussmilch und –sahne. In Kombination mit Datteln, Feigen und anderen Trockenfrüchten sind sie die perfekte Basis für vegane Rohköstlichkeiten und zuckerfreien Süßigkeiten-Ersatz in Form von Riegeln und Energiekugeln.

 4. Fleischersatzprodukte

Vegan werden mit Fleischalternativen ist ein einfacher Schritt. Sie machen zwar oft nicht mehr als 5-10 Prozent einer Vegan werden mit veganer Salamiveganen Durchschnittsernährung aus – dennoch sind Fleischalternativen wie Würste, Bolognese-Schnetzel, Salami & Co. aus Soja, Seitan und Tofu im Bewusstsein ganz vorn – denn gerade, wenn die vegane Ernährung noch ungewohnt und neu ist, tut es gut, sich die Vielfalt der veganen Produktwelt vor Augen zu führen. Und die Fortgeschrittenen? Bereiten sich ihre Frikadellen und Klößchen dann aus Tofu und Gemüse ganz einfach selbst zu.

5. Veganer Käse und Ei-Ersatz

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Veganer auf Käse verzichten müssten. Von wegen! Das Sortiment an veganen Alternativen hält längst unterschiedlichste Käse-Sorten bereit, z.B. im Cheddar- oder Mozzarella-Style, als Frischkäse und sogar in handlichen Scheiben. Eier lassen sich beim Backen ganz einfach mit Sojamehl ersetzen, das eine bindende Eigenschaft hat. Alternativ gibt es fertigen Ei-Ersatz für Muffins & Co.

 

Du siehst, vegan werden ist überhaupt nicht schwer. Wenn du mehr wissen willst, über vegane Milch- und Fleischalternativen, durchstöbere unseren Shop und lass dich von unserer Rezept-Datenbank inspirieren.

Los geht’s! Erzähl uns von deinen ersten Vegan-Tagen!

 

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Bildquelle:
Fotograf: Anna Engberg, Vegfoodlove.de

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6 Kommentare

Sven 1. Februar 2017 um 19:11

Hej

Ich bin vor ca. 3,5 Jahren direkt umgestiegen, den einen Tag habe ich noch Fleisch gegessen und einen Tag später habe ich alles komplett vegan umgestellt. Zu der Zeit gab es noch nicht so viele vegane Fertigprodukte, die meisten Produkte, die man hier in Schweden fand waren vegetarisch und dadurch dann unwichtig für mich.
Ich habe dann vieles selbst hergestellt, vom Schokoaufstrich bis zur Vurst aus Seitan.
Aber die meiste Zeit verbrachte ich beim lesen der Zutatenlisten im Laden.
Ich blicke gerne auf die Zeit zurück, da ich viel über Lebensmittel und Veganismus gelernt habe.
Mittlerweile habe ich auch einen kleinen Blogg (nordkraftvegan.com), wo ich Dinge vorstelle, die ich in meiner Küche zubereite.

Viele Grüße aus Schweden,
Sven

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ALLES-VEGETARISCH.DE 1. Februar 2017 um 19:58

Hi Sven,
das klingt interessant. Super, dass Dein Umstieg so gut geklappt hat!
Viele liebe Grüße nach Schweden 🙂

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RicaW 2. Februar 2017 um 17:00

Ich denke ja, der beste Tipp den man geben kann ist :lerne noch mal neu einkaufen und kochen.
Ich hab mich am Anfang gefühlt als wäre ich in China in einem Supermarkt. Alles altbekannte musste untersucht werden. Aber so haben sich Unmengen Alternativen ergeben. Kochen eben wie in einem anderen Land…nicht das klassische deutsche 3-Komponenten Essen versuchen nachzustellen, oder zu ersetzen…einfach mit Freude am entdecken seinen kulinarischen Horizot erweitern. Nach fast 2 Jahren weiss ich inzwischen gar nicht mehr wie ich früher eingekauft habe oder mich ernährt habe ^^”

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ALLES-VEGETARISCH.DE 2. Februar 2017 um 17:03

So ging es vermutlich uns allen 🙂

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Chantal 2. Februar 2017 um 18:55

Hey, mein Umstieg war auch relativ schnell. Nach einem ungesunden Jahr in Argentinien mit reichlich Süsskram und Weißbrot war mir klar das sich etwas in meiner Ernährung ändern musste. Mit dem Einzug in meine neue WG haben sich dann uch meine Einkaufsgewohheiten verändert. Vegan, BIO, FAIR und das ein oder andere neue vegane Produkt landeten in meinem Einkaufswagen. Ich habe alle möglichen neuen Rezepte ausprobiert und die Zutatenlisten in den Supermärkten studiert habe. Industrielle Fertigprodukte und die bekannten Süssigkeiten kamen mir nicht in die Tüte. Im Gegensatz zu den Anfängen vor 6 Jahren hat sich vieles verändert. In allen Supermärkten und sogar Discountern finden sich auch spezielle vegane Produkte und auch die Auswahl in der Gastronomie ist weitaus besser. Die Bekanntheit und Akzeptanz von Veganismus hat sich positiv verändert. Auch meine Ernährungsweise zu damals ht sich gewandelt. Ich koche einfache oder internationale Lieblingsgerichte ohne irgendetwas ersetzen oder imitieren zu müssen und immer gehören neben den Basics (Brot, Nudeln, Reis) und frischem Gemüse auch Hülsenfrüchte (Kichererbsen. Kidneybohnen etc.) statt Tofu auf den Speiseplan. Ich finde es schön das veganes Essen immer alltäglicher wird und dazugehört!

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Laura Garbe 26. März 2017 um 8:39

Toller Blog, ihr Lieben.
Ich bin erst seit 5 Wochen umgestiegen, ich habe in meiner Jugend einige Jahre vegetarisch gelebt, es dann aber wieder verworfen. Dennoch habe ich mich immer sehr bewusst und gesund ernährt. Den Absprung zum veganen Lebensstil habe ich aber lange nicht geschafft. Ich dachte lange: ach ne das ist mir zu extrem, vegetarisch ja aber vegan?
Dann hat eine Freundin mich inspiriert, es einfach mal für ein paar Wochen zu testen, was mir so gut gefallen hat, dass ich es nun dauerhaft machen werde. Ich finde es erstaunlich, wie wenig ich tierische Produkte vermisse, dabei habe ich vorher täglich Milch und vorallem Quark und Eier zu mir genommen. Das Experimentieren in der Küche macht mir total Spaß und nach und nach möchte ich mich auch in anderen Lebensbereichen komplett auf vegan umstellen.

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